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Thema: NAS-Serverprobleme mit Dateien und Suffix vom 25.04.2018


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Nonprint -> NAS-Serverprobleme mit Dateien und Suffix
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Ayoma Hideki
Threadersteller

Dabei seit: 02.10.2015
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Verfasst Mi 25.04.2018 11:55
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NAS-Serverprobleme mit Dateien und Suffix

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Hallo liebe Kollegen,

zu Anfang hoffe ich, ich habe das richtige Forum für solche Fragen erwischt,
irgendwie passt es überall und nirgends rein. * Keine Ahnung... *

Ich fange mal von vorn an:
Ich habe vor kurzem auf einen NAS-Server umgestellt bzw. umstellen lassen.
Was das genau für ein Gerät ist, kann ich nicht richtig sagen - da Null Ahnung.

Alle Daten fein, über unsere Macs, auf dem Server gesichert.
Nun wollte ich an einigen Projekten weiterarbeiten, und hoppla, meine Daten werden auf dem Server nur noch als Ausführbare Unix-Dateien angezeigt und über die Terminal.app ausgeführt.
Das Problem betrifft meine gesamten Arbeitsdaten (CS5 Photoshop, CS5 InDesign, CS5 Illustrator und QuarkXPress 9).
Sprich, weiss ich nicht was für eine Datei das ist, darf ich alle Programme einmal durchprobieren und schauen welches Programm die Datei öffnen kann.

Mittlerweile habe ich herausfinden können, dass die NAS es überhaupt nicht gut findet,
dass der Mac die Suffixe nicht mitschreibt. Durch die Finder-Einstellung "Alle Suffixe einblenden",
habe ich das Problem für die Adobe-Programme beheben können. Quark nimmt die Einstellung nicht wirklich an.

Ich habe jetzt den Daten mit denen ich viel Arbeite per Hand die .qxp Endung gegeben, damit funktioniert es dann.
Für den Rest habe ich "immer öffnen mit: QuarkXPress" eingestellt. Soweit habe ich meine alten Quark-Daten zum Laufen bringen können.

Wenn ich jetzt jedoch eine neue Quark-Datei abspeichern möchte muss ich im Speicher-Menü immer darauf achten, dass der Dateiname mit .qxp endet, bzw. muss es immer per Hand mit eintippen. Adobe macht es ja nun automatisch.

Manchmal passiert es nun, dass ich auch mal an alte Free-Hand Daten muss, die die NAS auch zu einer Unix-Datei gemacht hat (ich also nicht mal weiss, dass es eine FreeHand ist) und ich, wie ein Ochse vorm Berg, mich frage weshalb Quark die Datei nicht mag.

Hat jemand eine Idee, wie ich den Mac bzw. Quark dazu zwingen kann die Dateiendungen immer anzufügen?
Ich muss dazu sagen, ich habe kaum Quark-Erfahrung, ich konnte dem Programm nie wirklich was abgewinnen,
bin aber derzeit ein wenig dazu gezwungen damit zu arbeiten.

Es ist nicht wirklich akut, aber nervt ab und an schon einwenig.

Ich hoffe es war soweit alles verständlich und danke Euch schon mal im Vorraus für eure Mühen.
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
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Alter: 63
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 25.04.2018 11:59
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Ist dein NAS so eingestellt, dass es mit Daten von MacOs rechnet ... ist also ein entsprechendes Filesystem dort eingestellt?
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mguenther

Dabei seit: 01.11.2006
Ort: Hamburg, Germany
Alter: 25
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 25.04.2018 13:01
Titel

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Hallo Ayoma,

wenn dein NAS Mac-Dateisysteme versteht, dann sollte das automatisch funktionieren. Wenn nicht, oder du da nicht ran kommst/darfst, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

- Auf QuarkXPress 10 (oder höher) aktualisieren. Denn seit Version 10 schreibt QuarkXPress auch auf MacOS immer eine Dateiendung (versteckt oder sichtbar).
- Jo Lauterbach fragen, ob er dir noch AddSuffix für QuarkXPress 9 gibt: http://www.detlev-hagemann.de/?start=6 . Diese damals kostenlose XTension hat immer eine Dateiendung in QuarkXPress 9 "erzwungen".

Gruß
Matthias
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Ayoma Hideki
Threadersteller

Dabei seit: 02.10.2015
Ort: Gifhorn
Alter: 25
Geschlecht: -
Verfasst Mi 25.04.2018 13:26
Titel

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Frank Münschke hat geschrieben:
Ist dein NAS so eingestellt, dass es mit Daten von MacOs rechnet ... ist also ein entsprechendes Filesystem dort eingestellt?


Sollte es eigentlich sein.
Aber direkt kann ich das nicht sagen, ich komme auch nicht einfach so an den NAS-Server heran um da irgendetwas nachzuschauen.
Eines kann ich noch sagen, der Server-Rechner der am NAS hängt ist auch ein Mac.
Ich weiss nicht ob diese Info einen Unterschied macht?

mguenther hat geschrieben:

- Auf QuarkXPress 10 (oder höher) aktualisieren. Denn seit Version 10 schreibt QuarkXPress auch auf MacOS immer eine Dateiendung (versteckt oder sichtbar).
- Jo Lauterbach fragen, ob er dir noch AddSuffix für QuarkXPress 9 gibt: http://www.detlev-hagemann.de/?start=6 . Diese damals kostenlose XTension hat immer eine Dateiendung in QuarkXPress 9 "erzwungen".


Danke für die Tipps!
AddSuffix hört sich soweit genau nach dem an was ich gesucht habe.

Auf Quark 10 zu aktualisieren versuche ich erstmal zu vermeiden,
da ich versuche soweit alles auf Adobe umzustellen.
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 25.04.2018 16:12
Titel

Re: NAS-Serverprobleme mit Dateien und Suffix

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Ayoma Hideki hat geschrieben:

Ich fange mal von vorn an:
Ich habe vor kurzem auf einen NAS-Server umgestellt bzw. umstellen lassen.
Was das genau für ein Gerät ist, kann ich nicht richtig sagen - da Null Ahnung.

Ganz schlechte Voraussetzung, sowas zu machen aber auch machen zu lassen ...



Ayoma Hideki hat geschrieben:
Alle Daten fein, über unsere Macs, auf dem Server gesichert.
Nun wollte ich an einigen Projekten weiterarbeiten, und hoppla, meine Daten werden auf dem Server nur noch als Ausführbare Unix-Dateien angezeigt und über die Terminal.app ausgeführt.


Offensichtlich unterstützt die Verbindung von deinen Macs zum Server, oder vllt. auch nur Retour, keine OS X Dateiattribute.

Im OS X Finder wird per HFS oder übers Netz auf einem AFP-Server eine Metadatenbank gepflegt, in der neben der Funktionalität des Dateisuffixes, auch weitere nette Features wie Etiketten, Thumbnails, Previews und ähnliches geboten werden.

Dein alter Server hatte zu jeder Datei u.a. zwei Tags Namens Creator und Type, die zum einen das erzeugende Programm als auch die Dateitype (also das was auch das Suffix leistet), in die Ressourcefork jeder Datei abgelegt. Damit waren im Vergleich zu Windows oder Unix, auch ohne Mediadatenbanken Szenarien möglich, die erlauben, ein aus Photoshop gespeichertes TIFF auch in PS wieder per Doppelklick zu öffnen, aber eines aus dem Grafikkonverter jedoch wieder in ihm – selbst wenn am Namen hinten weder .tif oder .TIFF hängt, weil eben in den Metadaten der Creator das seinerzeit beim Sichern verwendete Programm nachvollziehbar macht.

Leider muss ich dir sagen, dass dein oben geschildertes Problem mit ziemlicher Sicherheit nur die Spitze des Eisberges ist.

Denn praktisch geschieht das in den Appleschen Filesystemen so, dass jede Datei aus zwei Dateiteilen besteht, eine unsichtbare Ressource Fork und eine sichtbare Data Fork. Während letztere die eigentlichen Daten enthält, enthält die andere die Zusatzinformationen. Diese Ressourceforks sind bei dir entweder komplett verloren gegangen oder liegen vllt. auch in seltsamen Unterordnern namens .dbstore.

Un das Schlimmste: Es gibt Dateien wie z.B. Schriften, in denen sich die eigentlich wichtigen Teile nicht in der Datafork sondern der Ressourcefork befinden, die sind per Anhängen eines passendes Suffixes auch nicht mehr zu retten, weil eben nicht nur Zierrat in der Ressourcefork enthalten war, sondern immanent wichtiger Dateiinhalt.
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 57
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 26.04.2018 00:30
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Klingt nach einer Firma, in der überwiegend Windows eingesetzt wird und der Admin nur bedingt Ahnung von den Besonderheiten der Macs hat. Mit welchem Protokoll verbindet sich dein Mac mit dem NAS? SMB:// oder AFP:// ?
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 63
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 26.04.2018 05:18
Titel

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War auch meine Idee... aber am NAS soll ein Mac als Service-Rechner hängen ... das klingt wiederum anders ...
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