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Thema: Sozialkunde - Rahmenplan vom 19.03.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie -> Sozialkunde - Rahmenplan
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cRazu
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Verfasst Mo 19.03.2007 08:11
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Sozialkunde - Rahmenplan

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Rahmenlehrplan Sozialkunde

Verbindliche Themen nach Ausbildungsjahren:

1. Ausbildungsjahr

Beruf und Arbeit (30 Std.)

1. Beruf und soziale Stellung

1.1 Berufswahl (Motive und Erwartungen; gesellschaftliche Akzeptanz, Rolle der Berufsberatung; Korrektur von Fehlentscheidungen)

1.2 Berufsmobilität (Gesamtwirtschaftlicher Bedarf, Wandel der Berufstruktur, "Frauen-" und "Männer"-Berufe und Überwindung dieser Schemata)


[color=green]2. Berufsausbildung und Weiterbildung [/color]

2.1 Ausbildungssysteme (Duales System, betriebliche und überbetriebliche Ausbildung, schulische Ausbildung)

2.2 Rechtliche Grundlagen (Berufsbildungsgesetz, Handwerksordnung, Berufsausbildungsvertrag, Jugendarbeitsschutzgesetz)

2.3 Möglichkeiten der Weiterbildung und Umschulung (Eigeninitiative, betriebliche und staatliche Förderungsmaßnahmen, AFG, Berliner Bildungsurlaubsgesetz)

[color=green]
3. Arbeits- und Tarifrecht. Arbeitsschutz
[/color]


3.1 Wesentliche Bereiche des Arbeitsvertrages, des Arbeitsrechtes und des Arbeitsschutzes (Lohn und Gehalt, Arbeitszeit, Gewerbeaufsicht / technischer Arbeitsschutz, Kündigungsschutz, Mutterschutz, Schwerbehindertenschutz, Urlaub ...)

3.2 Bedeutung und Aufgaben von Tarifverträgen und des Tarifrechtes (Tarifautonomie, Tarifvertragsparteien, Rahmen- Mantel- und Lohn- Gehaltstarifverträge, Laufzeit - Friedenspflicht, Streik - Aussperrung - Schlichtung ...)


[color=green]4. Betriebliche Mitbestimmung [/color]

Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Arbeitnehmers im Betrieb (Betriebsverfassungsgesetz, Mitbestimmungsgesetz, Personalvertretungsgesetz, Betriebsrat und Jugendvertretung ...)


[color=green]5. Arbeitsgerichtsbarkeit [/color]

Arbeitsgericht (Zuständigkeitsbereiche, Aufgaben, Instanzenweg)

[color=green]
Sozialpolitik (20 Std.)
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1. Regelungen und Bedeutung der Sozialversicherung und der Sozialhilfe

1.1 Geschichtliche Entwicklung und aktuelle Situation

1.2 Versicherungsprinzipien (Eigenverantwortung, Subsidiarität, Solidarität)

1.3 Arten: Kranken-, Unfall-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung

1.4 Versicherungsträger, Versicherungspflicht, Beitragszahlung, Leistungen, Leistungsverweigerung

1.5 Sozialhilfe, Leistungen, Leistungsverweigerung

1.6 Private Vorsorge

[color=green]
2. Probleme der Sozialpolitik in der Bundesrepublik Deutschland
[/color]

2.1 Wohnungspolitik (z.B. Sozialer Wohnungsbau, Sanierung, Mietrecht und Mieterschutz, Förderung von Wohnungseigentum)

2.2 Familienpolitik (z.B. Ehe- und Scheidungsrecht, Alleinerziehende, Recht des Kindes, Unterhaltspflicht, Familienlastenausgleich, Gleichberechtigung / Gleichstellung, andere Lebensformen)

2.3 Einkommens- und Vermögenspolitik (z.B. Lohngerechtigkeit, Einkommensverteilung, Vermögensstruktur, Vermögensbildung und Steuerpolitik, Überschuldung privater und öffentlicher Haushalte, Neue Armut)

2.4 Bildungspolitik (z.B. vorschulische Erziehung, Schulsysteme, allgemeine und berufliche Bildung, Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildungsförderung)
Grundfragen der Demokratie (30 Std.)

[color=green]
1. Unterschiedliche Demokratievorstellungen
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1.1 Repräsentative Demokratie, plebiszitäre Demokratie, Rätemodelle

1.2 Prinzipien der Demokratie (Gewaltenteilung, Sozialstaatlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Grundsatz der Freiheit und Gleichheit)


[color=green]2. Idee und Wirklichkeit der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland [/color]

2.1 Wahlen (Mehrparteiensystem, politische Grundsätze der Parteien, Wahlgrundsätze, Wahlsysteme)

2.2 Funktion des Parlaments (Aufgaben und Status des Abgeordneten: Regierungsbildung, Gesetzgebung, Kontrolle)

2.3 Unterschiedliche Rollen von Regierungspartei(en) und Opposition (Führungsmöglichkeiten der Regierung; Kontrolle, Kritik und Entwicklung von Alternativen durch die Opposition)

2.4 Plebiszitäre Elemente in der Demokratie (Formen direkter Demokratie, Bürgerinitiativen ...)

2.5 Sicherungen gegen Machtmißbrauch (Grundrechte, Gewaltenteilung, Förderalismus, Rechtsstaatsprinzip, Bundesverfassungsgericht, öffentliche Meinung)

[color=green]
3. Menschenrechte
[/color]


3.1 Inhaltliche Darstellung (UN - Menschenrechtskonvention, Grundgesetz)

3.2 Menschenrechtsverletzungen im In- und Ausland (Verstöße durch staatliche Institutionen; Gewalt in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz, gegenüber Frauen; Fremdenfeindlichkeit ...)

3.3 Überwachung und Durchsetzung durch Menschenrechtsorganisationen sowie nationale und internationale Gerichte (Amnesty International, Terre des Hommes, Internationale Liga für Menschenrechte, Gesellschaft für bedrohte Völker‚ Internationaler Gerichtshof, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ...)

2. Ausbildungsjahr


[color=green]Politische Meinungsbildung[/color]


1. Möglichkeiten und Grenzen objektiver Informationsbeschaffung für den Einzelnen

1.1 Informationsquellen (traditionelle und neue Medien, öffentlich-rechtliche / private Rundfunk - und Fernsehanstalten, ihre Chancen und Risiken ...)

1.2 Probleme objektiver Berichterstattung (Nachricht, Kommentar, Vorurteile, Manipulationsmöglichkeiten ...)

1.3 wirtschaftliche und politische Einflußnahmen durch Interessengruppen (Unternehmen, Gewerkschaften, politische Parteien ...)

2. Aufgaben und Funktionen der Medien in Politik und Gesellschaft

(Information, Kritik und Kontrolle der Macht, Kommunikation zwischen Regierenden und Volk sowie verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, Bildung und Unterhaltung ...)

3. Gesetzliche Bestimmungen und Gefahren durch bzw. für die Pressefreiheit

3.1 Gesetzliche Regelungen (GG, Pressegesetz, StGB ...)

3.2 Gefahren der unbeschränkten Pressefreiheit (Gewalt- und Sexdarstellung und ihre Folgen, zunehmende Kommerzialisierung und Medienkonzentration ...)

3.3 Zensur und Beschränkungen der Pressefreiheit
Teilung und Einigung Deutschlands (20 Std.)

[color=green]1. Soziale, ökonomische und allgemeine Lage der Menschen im kriegszerstörten Europa [/color]

(Städte in Trümmern, hungernde und wohnungslose Menschen, Heimatlose und Vertriebene, Versehrte ...)

2. Alliierte Politik in Deutschland und deren Folgen
(Potsdamer Konferenz, Zerfall der Anti-Hitlerkoalition, z.B. Marshallplan, Währungsreform in West und Ost; Berlin als Brennpunkt des „Kalten Krieges", Blockbildung, Rüstungswettlauf...)

3. Deutschland zwischen Konfrontation und Kooperation
(Juni 1953, Mauerbau in Berlin, die Kuba - Krise und ihre Folgen für das Ost -West -Ver­hältnis, Entspannungspolitik und vertragliche Regelungen für Berlin und Deutschland ...)

4. Vereinigung beider deutscher Staaten
(Politikwechsel in der UdSSR und seine Folgen, Auflösung des Ostblocks, ökonomische und politische Situation in der DDR (insbesondere in den 80er Jahren), „Wende", Fall der Mauer, Rolle der Bundesregierung bei der Vereinigung, Vorteile und Probleme .
Europäische Einigung (20 Std.)

[color=green]1. Motive für ein vereintes Europa [/color]

1.1 Vergleich der Situation von 1950 zu heute (Reise-, Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten, Waren- und Dienstleistungsverkehr ...)

1.2 Konzeptionen für ein friedliches vereintes Europa, resultierend aus den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges (Schuman - Plan, Römische Verträge ...)

2. Organe der Europäischen Union und Probleme bei der Erfüllung ihrer Aufgaben

2.1 Europäisches Parlament, Europäische Kommission, Europäischer Rat, Rat der Europäischen Union, Europäischer Gerichtshof, Europäischer Rechnungshof

2.2 Demokratiedefizit, Machtverteilung, Bürokratie


[color=green]3. Möglichkeiten der europäischen Zusammenarbeit [/color]

3.1 Die EU: Staatenbund oder Bundesstaat? (z.B.: Steuerharmonisierung, gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), gemeinsame Wirtschafts- und Währungsunion (WWU), Angleichung der Sozialpolitik, Subsidiarität ...)

3.2 Beitritt weiterer Staaten (z.B.: Polen, Ungarn, Zypern ...)

3.3 Rolle Europas in einer globalisierten Welt (Europa im Wettbewerb mit Amerika, Asien ...)
Internationale Probleme und Möglichkeiten der Zusammenarbeit


[color=green]1. Friedenssicherung als permanente Aufgabe [/color]

(Ursachen von aktuellen Konflikten, Möglichkeit der Friedenssicherung auf diplomatischem und militärischem Wege durch die Vereinten Nationen und andere Organisationen, z.B. NATO ...‚ Rolle der Bundeswehr)

[color=#330000]2. Ursachen und mögliche Folgen der Globalisierung [/color]

(Technologischer Fortschritt, Liberalisierung von Handel und Kapitalverkehr, Vernetzung der Märkte, Verlagerung der Produktion ...)

3. Entwicklungsländer und Beziehungen zwischen armen und reichen Staaten

(Unterschiede in der Einkommens- und Vermögensverteilung, Bildung, Nahrungsmittelversorgung, Bevölkerungsentwicklung, Gesundheitswesen. Entwicklungspolitik im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen, fairer Handel, humanitäre Hilfe, „Hilfe zur Selbsthilfe" ...)
3. Ausbildungsjahr

[color=green]4 Grundfragen der Wirtschaft[/color]

1. Betrieb in Wirtschaft und Gesellschaft

1.1 Aufbau und Aufgaben eines Handwerks- / Dienstleistungs- / Industriebetriebes (Beschaffung, Produktion, Absatz)

1.2 Wesentliche Ziele erwerbswirtschaftlicher und öffentlicher Betriebe (Gewinnerzielung, Kostendeckung, Marktversorgung ...)

1.3 Betriebliche Kenngrößen (Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität)

1.4 Wesentliche Unternehmensformen und deren wirtschaftliche Bedeutung (Einzelunternehmen; Personengesellschaften: OHG, KG; Kapitalgesellschaften: AG, GmbH; Genossenschaften)

2. Probleme der sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland

2.1 Ziele und Zielkonflikte der Wirtschaftspolitik (Vollbeschäftigung, Geldwertstabilität, angemessenes Wirtschaftswachstum, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung, Umweltschutz, Zielkonflikte)

2.2 Konjunkturpolitik (Konjunkturverläufe, Steuerungsmöglichkeiten durch Regierung und Europäische Zentralbank (EZB), Auswirkungen und Grenzen)

2.3 Strukturpolitik (Verbesserung der Infrastruktur, Auswirkung der Subventionierung strukturschwacher Branchen und Regionen, steuerpolitische Maßnahmen)

2.4 Wettbewerbs- und Verbraucherpolitik (Wettbewerbsverzerrungen durch Konzentration wirtschaftlicher Macht, Kartellgesetzgebung, Verbraucherschutz)
Recht im Alltag

1. Die Bedeutung des Lebensalters für die rechtliche Stellung des Menschen

(Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit, Deliktfähigkeit, Parteifähigkeit, Prozessfähigkeit ...)

2. Der Kaufvertrag und Vertragsverletzungen


(Rechte und Pflichten aus dem Kaufvertrag, Besitz und Eigentum, wichtige Regelungen des AGB - Gesetzes ...‚ Verbraucherzentrale, Stiftung Warentest ...)

3. Weitere wichtige Vertragsarten

(z.B. Mietvertrag, Haustürgeschäfte, Ratenkauf, Verbraucherkredite, Kreditvermittlung ...)

4. Probleme der Überschuldung


(Verbraucherkonkurs, das schwierige Verfahren der Entschuldung, Schuldnerberatungsstellen ...)

5. Weitere wichtige Rechtsfragen für junge Menschen

(Wehrpflicht, Kriegsdienstverweigerung, Ersatzdienst, Unterhaltsrecht, straf- und haftungsrechtliche Folgen gesetzwidriger Handlungen ...)
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cRazu
Threadersteller

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Verfasst Mo 19.03.2007 08:36
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sorry für die gestaltung *g irgendwie is da was daneben gegangen
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cmyk123

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Verfasst Di 20.03.2007 11:17
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für den prüfungsstoff in wiso gelten immer noch die kmk-elemente von 1984 (!)

gilt allerdings nicht in bawü, weil da eine eigene "schulprüfung" gemacht wird und nicht die pal-aufgaben benutzt werden
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wildekatze

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Ort: Karlsruhe
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Verfasst Di 20.03.2007 11:37
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haben andere Bundesländer noch Multiple-Choice-Fragen, wenn sich die Prüfung dor am PAL-Buch orientiert?
(ich komm aus BaWü)
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BeeGee

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Verfasst Di 20.03.2007 11:40
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Easy

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Schön das jemand mal kurz und bündig so etwas erstellt.
Dann können wir uns ja jetzt wieder dem wichtigen Teil widmen - dem Fachwissen.

WiSo sollte eigentlich jeder hin bekommen.
Man kann sich ja viel aus den Fingern saugen, wenn man denn logisch denken kann.


Zuletzt bearbeitet von BeeGee am Di 20.03.2007 11:40, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Account gelöscht


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Verfasst Di 20.03.2007 11:48
Titel

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Zum Thema Pal- Fragen. Ja Berlin machts so. Das sind viel zu viele Fragen in der Zeit. N bisserl weniger könnts scho sein. <-- Schuld!
 
 
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