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Thema: [AP Winter 2006] Medienoperating – Print vom 15.10.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie -> [AP Winter 2006] Medienoperating – Print
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shrek
Threadersteller

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Verfasst So 15.10.2006 10:19
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[AP Winter 2006] Medienoperating – Print

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Servus,
hier der Tread für die Operator im Print-Breich Lächel
Viel Erfolg!!!
Am 07.12.2006 ist es soweit

Hier auch noch die Themen:


Konzeption und Gestaltung -
Print
1. Bildaussage
2. Manuskriptberechnung
3. Mikrotypografie
4. Verpackungsdesign
5. Database-Publishing
Medienintegration und Medienausgabe -
Print
1. Rasterverfahren
2. Datenformate der Digitalfotografie
3. Pixelberechnung
4. Ausschießen
5. Kontraktproof


// Titel angepasst
// Thread festgesetzt.


Zuletzt bearbeitet von Jess am Mi 14.03.2007 19:34, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Sweet_Sunshine

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Verfasst So 15.10.2006 10:54
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Freitag der 13.

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Hallo??? wo sind denn alle Au weia! ?
Nun sind die Themen endlich draußen und es hat noch keiner etwas dazu zu sagen?
Also ich finde ja, dass wir Operator mal wieder den kürzeren gezogen haben und es die Designer einfach besser haben.

Ausschießen? Das kann doch nicht deren Ernst sein...dass is mein absolutes Hass-Thema * Ich geb auf... *

würd mich freun, wenn sich noch jemand melden würde, der auch die Operator-Prüfung im Dez. machen muss

bis dahin * huduwudu! *
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Michi1984

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Verfasst So 15.10.2006 11:18
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Think positive Lächel

Klar, Ausschießen ist blöd und schwer, aber das kriegen wir auch hin! Aber Rasterverfahren und Pixelberechnung find ich nicht so schlimm. Und Datenformate für Digitalkamera sind auch machbar.

Kann nur nicht so viel mit Kontaktproof anfangen. Und was lernt man zu Verpackungsdesign und Database Publishing???

Machen wir das beste draus...

Lg Michaela
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head888

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Verfasst So 15.10.2006 12:19
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das wird ein verdammt hartes stück find ich * Ich geb auf... *
ausschiesen wird jetzt nicht so schwierig find ich, denn was wollen die schon fragen... das wird halt nutzenberechnung auf nem bogen sein * Keine Ahnung... *
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Michi1984

Dabei seit: 23.10.2005
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Verfasst So 15.10.2006 13:18
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Klar wird das harte Arbeit. Aber uns bleibt wohl kaum was anderes übrig, oder???

Hat sich denn schon jemand näher mit den Themen beschäftigt?
Was lernt ihr so zu den einzelnen Themenbereichen???
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head888

Dabei seit: 30.03.2006
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Verfasst So 15.10.2006 15:44
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wollt mir heut mal nen überblick beschaffen aber ich muss feststellen das bei einigen themen das kompendium buch nichts ausspuckt Au weia!

hab grad rausgefunden das bildaussage schon winter 04/05 dran war


Zuletzt bearbeitet von head888 am So 15.10.2006 16:13, insgesamt 1-mal bearbeitet
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shrek
Threadersteller

Dabei seit: 18.07.2005
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Verfasst So 15.10.2006 16:39
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head888 hat geschrieben:
wollt mir heut mal nen überblick beschaffen aber ich muss feststellen das bei einigen themen das kompendium buch nichts ausspuckt Au weia!

hab grad rausgefunden das bildaussage schon winter 04/05 dran war


. . und was wurde z.B. gefragt? . .
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shrek
Threadersteller

Dabei seit: 18.07.2005
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Verfasst Mo 16.10.2006 13:16
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Hier mal was zur Bildaussage (habe ich hier im Forum gefunden):

1. Zitat von Andreas Feininger:
" Beim Analysieren von Fotos, die ich instinktmäßig als 'gut' empfand, fand ich, dass diese Bilder ausnahmslos, obwohl in verschiedenem Maße, vier besondere Eigenschaften hatten: Aufmerksamkeit zu erregen, Absicht und Sinn zu offenbaren, gefühlsmäßig zu wirken und grafische Gestaltung zu besitzen."

2. Aufmerksamkeit Bildbeispiel von Diane Arbus
Die Ausstrahlung, die Aufmerksamkeit erregt, kann ein Foto auf drei verschiedene Arten erhalten: Indem es ein ungewöhnliches Motiv zeigt, indem es ein gewöhnliches Motiv auf ungewöhnliche Weise zeigt oder indem es beide Möglichkeiten kombiniert, also ein ungewöhnliches Motiv auf ungewöhnliche Weise zeigt.
Ein Bild muss aber nicht laut, schreiend oder gar vulgär sein, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das Gegenteil kann der Fall sein: Zwischen einer Vielzahl von grellbunter Farbfotografien kann ein schlichtes Schwarz-weißbild ganz besonders auffallen.

3. Absicht und Sinn Bildbeispiel von August Sander
Die Absicht ist der Zweck des Bildes, das "Warum" der Aufnahme, der Sinn ist gleichbedeutend mit dem Inhalt, dem "Was".
Der Sinn eines Fotos offenbart sich dem Betrachter in der Regel sehr schnell. Wir müssen uns nur selten fragen, was auf einem Foto eigentlich zu sehen ist.
Die Absicht eines Bildes kann es sein zu dokumentieren, zu werben, zu illustrieren, zu unterhalten, zu emotionalisieren, und so weiter. Sie ist aber in jedem Fall eine Eigenschaft, die über die Bewertung eines Fotos als gut oder schelcht entscheidet.

4. Gefühlsmäßige Wirkung Bildbeispiel von Elliott Erwitt
Wenn ein Bild den Betrachter nachdenklich stimmt, ihn zornig, stolz oder traurig werden lässt, wenn es ihn zum Lachen oder Weinen bringt, dann besitzt es unzweifelhaft eine emotionale Wirkung.
Aus den Biografien einiger berühmter Fotografen lässt sich herauslesen, dass sie in ihren Fotos wohl vor allem deshalb eine emotionale Wirkung erzielen, weil sie selbst ihrem Motiv gegenüber gefühlsmäßig reagieren.

5. Grafische Gestaltung Bildbeispiel von Robert Mapplethorpe
Um sich mitzuteilen, muss ein guter Fotograf seine Absichten mit grafischen Mitteln ausdrücken können - mit Linien, Tonwerten, Farben, Formen,...
Grafische Qualität entsteht ei einem Foto aus dem Zusammenwirken der verschiedenen Bildkomponenten, wie Schärfe, Kontrast, Perspektive, Bildformat, usw.
Unter einer Anzahl von Fotos, die alle das selbe Motiv zeigen, wird normalerweise das Bild, das die stärkste ästhetische Wirkung ausübt, das in Bezug auf grafische Qualitäten an der Spitze steht, am höchsten geschätzt und oftmals sogar vor Fotos Vorrang haben, die sinnvoller sind, aber grafisch weniger wirksam.

5.1 Formatgestaltung
Quadratisches Bildformat: neutrale Auswirkung auf die Bildaussage
Querformat: ruhig
Hochformat: spannungsgeladen und aktiv

5.1.1 Quadratisches Bildformat Bildbeispiel von Irving Penn
Als abstrakte, geometrische Form mit identischem Seitenverhältnis wirkt das Quadrat spannungslos und statisch. Sowie die Bildfläche aber mit einer Bildkomposition gefüllt wird, beeinflusst diese den ursprünglichen Charakter des Quadrats.
Besonders geeignet ist das Quadrat für einen strengen Bildaufbau und die Betonung der Mitte.

5.1.2 Querformat Bildbeispiel von Ansel Adams
Das in die Länge gezogene Querformat strahlt Ruhe, Weite und Stabilität aus. Der Betrachter hat beim querformatigen Bild das Gefühl, er sei wirklich nur Zuschauer. Er nimmt den Bildinhalt zur Kenntnis, gehört selber aber nicht mit dazu.
Die Wirkung lässt sich noch durch die Wahl eines extremen Seitenverhältnisses steigern (auch als Panorama bezeichnet).

5.1.3 Hochformat Bildbeispiel von Leni Riefenstahl
Hochformate betonen die Vertikale. Diese ist eine Linie, die latent Dynamik ausdrückt: Sie ist die Bewegungsrichtung fallender, von der Gravitation angezogener Gegenstände. Im Vergleich wirkt ein stehendes, vertikales Objekt dynamischer, weil es im Gegensatz zu einem liegenden, horizontalen 'umfallen' kann.
Durch die Wahl eines Hochformates kann ein Bild interessanter, dynamischer, spannungsreicher erscheinen, als im Querformat oder Quadrat.
Auch hier kann die Wirkung durch ein extremes Hochformat gesteigert werden.

5.2 Linienführung Bildbeispiel von Imogen Cunningham
Linien können verbinden oder trennen. Während gerade Linien statisch oder starr wirken, vermitteln gekrümmte einen eher dynamischen Eindruck.
Treffen mehrere Linien zusammen, bilden sich Winkel, Recht- oder Vielecke. Linien müssen in einem Motiv keineswegs immer dirket sichtbar sein. Vielmehr lebt ein Bild häufig von nur angedeuteten, gedachten Linien, die mehrere Objekte miteinander verbinden.

5.2.1 Die Vertikale
Zum linken und rechten Bildrand parallel verlaufende Bildlinien symbolisieren unmittelbare Nähe, Kraft und Vitalität.
Vertikale Linien innerhalb eines Querformates führen zu einem spannungserzeugenden Kräftespiel der ruhigen, horizontalen und aktiven, vertikalen Aussagesymbolik.
Im Hochformat dagegen unterstützen sich Formataussage und vertikale Linienführung und verstärken sich im Extremfall zu nervöser Unruhe.

5.2.2 Die Horizontale
Sie wirkt auf den Betrachter statisch, passiv und strahlt Ruhe aus. Die markanteste Horizontale ist bei Bildern oft - wie der Name schon satgt - die Linie des Horizontes.
Im Hochformat eingesetzt können Horizontale dessen ruhige Wirkung abschwächen oder sogar aufheben.
Im Querformat können sich Formataussage und horizontale Linienführung zu gähnender Langeweile multiplizieren.

5.2.3 Die Diagonale
Sie strahlt Bewegung und Fortschritt aus. Wenn sie von links unten nach rechts oben verläuft, wird sie von den meisten Menschen des westlichen Kulturkreises auf Grund ihrer gewohnten Leserichtung als positiv empfunden. Die gegenläufige Diagonale hingegen wird mit negativ bewertet.

6. Aufteilung der Bildfläche

6.1 Symmetrische Aufteilung Bildbeispiel von Irving Penn
Durch die Wiederholung gleicher Bildelemente in Form von Reihung, Rotation oder spiegelbildlicher Anordnung entsteht Symmetrie.
Symmetrisch gestaltete Abbildungen sind klar, ruhig und leicht erfassbar, wodurch sie gelegentlich langweilig wirken können. Symmetrische Bilder betonen das Bildzentrum.

6.1 Goldener Schnitt Bildbeispiel von Robert Lebeck
Die Anordnung einer Bildkomposition nach einer weniger strengen Gliederung als der Symmetrie führt zur Asymmetrie. Diese wirkt lebendig, harmonisch und wie zufällig angeordnet.

6.2 Anschnitt Bildbeispiel von Richard Avedon
Ein Bild, bei dem das Hauptobjekt angeschnitten am Bildrand platziert wurde, kann durch seine Ungwöhnlichkeit besondere Aufmerksamkeit erzielen oder auch besonders direkt wirken.

7. Raumsehen

7.1 Perspektive
Alle geradlinigen und parallelverlaufenden Objekte streben einen im Unendlichen liegenden Fluchtpunkt zu. Die entfernteren Objekte werden deshalb perspektivisch kleiner und verzeichnet abgebildet.

7.1.1 Froschperspektive Bildbeispiel von Eliott Erwitt

Bilder können die abgebildeten Objekte als sehr hoch, überragend oder sogar erdrückend erscheinen lassen.

7.1.2 Vogelperspektive
Es entsteht der Eindruck einer bodenlos fallenden Tiefe.

7.2 Überschneidungen
Wenn sich zwei oder mehrere Objekte in einer Abbildung überschneiden, folgern wir, dass die zum Teil verdeckten Objekte hinter den verdeckenden liegen müssen.

7.3 TexturgradientBildbeispiel von Albert Renger-Patzsch
Strukturen wie Mauersteine, Säulen und fenster laufen in der Ferne immer mehr zusammen und weisen damit auf Räumlichkeit hin.

7.4 Beleuchtung Bildbeispiel von Albert Renger-Patzsch
Die Beleuchtung trägt durch Schattenbildung wesentlich zum Räumlichkeitseindruck bei.

7.5 Luftperspektive
Wegen des in der Ferne zunehmenden Dunstes werden weiter entfernt liegende Objekte zunehmend heller und - Farbfotografie vorrausgesetzt - stärker verblaut abgebildet.
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