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Thema: [AE] Rendern, Farbtiefe und Banding vom 18.01.2011


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Bild und Ton -> [AE] Rendern, Farbtiefe und Banding
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derbobby
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Verfasst Di 18.01.2011 02:40
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[AE] Rendern, Farbtiefe und Banding

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Hallo Leute,

ich brauche dringend Rat. Hänge gerade mit an meiner Abschlussarbeit fest. Hier erstmal die Infos.
Ich gestalte ein aus bearbeiteten Fotos animiertes Musikvideo in AE CS5 (Win7) (in 720p 25 fps).
Alle verwendeten PSD-Dateien sind aus Kapazitätsgründen in 8 Bit (statt 16).
Sie zeigen Menschen und Gegenstände, Texturen ...etc. Also. keine einfarbigen Bilder, sondern detailiertes Zeug.
Das AE- Projekt ist ebenfalls in 8-Bit.
Viele Kamerafahrten, Lichtquellen. Hier und da ein Kurveneffekt, Weichzeichner, Bewegungsunschärfe...etc.

Nun bin ich fast soweit, dass ich alles final rendern kann.
Ich wollts erstmal verlustfrei rausrendern, um das Final anschliessend für die Präsentation zu Komprimieren (via Premiere).

Wie gesagt, mein Footage kann ich nicht in 16-Bit umwandeln, da mir der Speicherplatz fehlt.
Jetz habe ich in Erfahrung gebracht, dass es trotz 8-Bit Footage, sinnvoll sei das Ganze in 16-Bit rauszurendern. Lichter und diverse Effekte sollen da deultich besser rüberkommen. Vorallem sollen die Farbabrisse(Bandering glaub ich auch genannt) dadurch reduziert werden.
Sicherlich.. für die Präsentation hau ich das am Ende eh als h.264 raus(ausser ihr wisst was besseres^^). Aber es müsste doch trotzdem einen merklichen Unterschied machen, ob ich von einem 8-Bit oder einem 16-Bit Ausgangsvideo mit dem h.264 komprimier?

Vorallem das Farbabriss Problem würd ich gern weitmöglichst eindämmen.

Wollte ursprünglich im Quicktime Format als TIFF-Sequenz mit 100% Raumtiefe rausrendern. Jedoch sobald ich QT auswähl, kann ich lediglich 16,7k Farben auswählen. auch wenn das projekt auf 16-Bit umgestellt wurde.
Irgendwie kommt mir das suspekt vor... ich müsste doch eigentlich mit mehr Farben rendern müssen?(alles drüber lässt sich aber nicht anklicken)

Man kann zwar über mehrere Tricks, das Bänderungsproblem umgehen (Noise, Farbehinzumischen). Jedoch möchte ich lieber auf Projekt- und Rendereinstellungsebene das Problem soweit wie möglich unterbinden. Vorallem hat der "Noisetreick" ja wohl das Problem, dass dadurch nicht wirklich codiert werden kann.

Hat wär einen Rat. Irgendwelche anderen Rendereinstellungen oder so?
QT Tiff und anschliessen h.264 ist zwar ok, aber der Farbabriss ist mir zu viel... ich arbeite Monate dran und will das dann natürlich so gut wie möglich präsentieren können.

Wäre euch um Ratschläge sehr verbunden.
bestes!
bob

//edit: titel editiert


Zuletzt bearbeitet von cleaner am Di 18.01.2011 20:49, insgesamt 1-mal bearbeitet
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derbobby
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Verfasst Di 18.01.2011 02:56
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PS:

also... der mov-Clip hat nen vernachlässigbaren farbabriss. das h.264, dass ich via Premiere CS5 raushau ist böse, was das angeht.
Hab noch den Media Encoder zur Verfügung. Vielleicht mach ich da was falsch?
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cleaner
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Verfasst Di 18.01.2011 07:20
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dann stell Deine komposition ruhig auf 16bit.
ein rausrendern im mov-container wirst Du aber nicht in 16bit machen können, da die meisten videocodecs nur 8bit bedienen können. in dem fall würde sich eher anbieten, eine tif-sequenz zu exportieren. damit könntest Du 16bit-material exportieren und von diesem dann später Deine h.264-konvertierungen machen.
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derbobby
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Verfasst Di 18.01.2011 09:45
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das hab ich vorhin auch mal ausprobiert.
wollte anschliessend die TIFFs in Premiere laden, um von dort aus zu komprimieren. Premiere cs5 unterstütz aber angeblich keine Dateien mit dieser Farbtiefe.

vllt hab ich beim TIFF export n fehler gemacht?
ich hab das projekt auf 16 Bit umgestellt und bei der rendereinstellung "trillionen Farben" eingestellt... also statt 16,7k.
müsste doch richtig sein?

ich werds nacher mal probieren den Problemstellen, diesen 4-band-Farbeffekt (oder so ähnlich) reinzumischen, um das ganze etwas zu umgehen. bin mir aber nicht sicher ob das bei dunklen bis schwarzen bildern was bringt.
gibt's bei der verwendung von schwarz irgendwelche "no go's" oder irgendwas worauf man achten muss?
fade den clip beispielsweise am anfang mit ner tiefschwarzen farbebene ein. also... deckkraft von 100 auf 0%. da gibts im finalen h.264 schon richtig krasse abrisse.


Zuletzt bearbeitet von derbobby am Di 18.01.2011 09:47, insgesamt 1-mal bearbeitet
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cleaner
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Verfasst Di 18.01.2011 11:10
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da Du die CS5 hast erübrigt sich der zwischenweg über premiere (und ja - es kann soweit ich weiss keine 16bit-tif importieren).

Du kannst entweder direkt aus after effects den encoding-vorgang durchführen (renderliste)
oder die final komposition des aep-projekts in den adobe media encoder laden.

der zwischenweg über tif(16bit) exportieren, dann wieder in AE importieren, dann h264 in einer der beiden oben erwähnten varianten ausgeben ist dann sinnvoll, wenn das rendern der finalen komp lange dauert. die zeitersparnis bei mehreren encoding-versuchen ist dann doch spürbar, wenn nicht immer alles dafür neu gerendert werden muss, sondern Du eine fertig gerenderte bildsequenz o.ä. vorliegen hast. kommt immer auf das projekt und seine länge an..
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derbobby
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Verfasst Di 18.01.2011 13:30
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hmm...also bei 8 gb RAM und nen quadcore mit je 3,2GHz brauch ich fürs rendern der finalen komp ca. 8 stunden (QT tiff-sequenz in 8 Bit). via premiere DANN in h.264 umwandeln dauert (auch dank cuda unterstützung) grad mal 5-10 minuten.
Der Clip ist ca. 3minuten lang. in 720p.
Die idee aus AE direkt in h.264 zu komprimieren ist sicherlich interessant. werd später mal auschecken, ob dann wenigstens die bänderprobleme verschwinden.

bringt aber trotzdem dann auch probleme mit.
das ganze is n musikvideo, indem die lipsync stimmen muss. das problem in AE ist, dass ich dort die Audiodatei lediglich auf Keyframes verschieben kann. Also... das Raster ist mir dabei zu gross um die Audiodatei richtig zu platzieren. auch wenn ich kurzzeitig auf 50 fps stell, ist es leicht daneben. Für mich merklich daneben.
in premiere geht die sync wiederum 1A, weil sichs dort rasterfrei verschieben lässt.

die aus AE oder Media Encoder gerenderte h.264 datei in premiere zu öffnen, sound anpassen und nochmal rausrendern, dürfte ja wieder qualitätsverlust bedeuten oder?

in between: gibt's richtlinien aus welchen farbwerten "schwarz" bestehen soll?
und welche tricks wären am optimalsten um fababrisse unter kontrolle zu bekommen?
Rauschen einfügen? oder lieber mit diesem 4-Farben Filter diverse Farbwerte in die problematischen stellen einabauen?

danke übrigens soweit Lächel
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cleaner
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Verfasst Di 18.01.2011 20:47
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mein workflow dabei wäre wohl sowas wie das hier:

aus der finalen komp (AE) einen renderjob mit zwei ausgabemodulen machen:

    1x tif-sequenz 16 bit
    1x irgendein passables videoformat zum späteren import in premiere (zur anpassung Deines tons),
    kann ja ruhig ohne audiospur sein


(an der stelle wäre ich für einen stichhaltigen f***** proof of concept des schnitts zwischen frames dankbar.
ich höre diese theorie diese woche schon das zweite mal und muss sagen: i seriously doubt that!)

dann in premiere (nur weil Du dort lieber machst) den ton wie gewünscht anlegen, so dass er passt.
wav-spur oder sonstiges audio-wunschformat raushauen.

neues ae-projekt anlegen (16bit). tif-sequenz importieren, wav importieren, media encoder wie vorher erwähnt anschmeissen.
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derbobby
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Verfasst Di 18.01.2011 21:17
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Also...

ich hab jetz folgendes ausprobiert(ähnlich deines Workflows):

16-Bit TIFF Seuquence aus AE raus und wieder rein in ein 16-Bit Projekt. Bis dato keine (kaum) Farbabrisse.
Via Media Encoder in h.264 rausgerendert:
Hauptoption: Hoch
Pegel: 3,2
VBR, 2 pass
ZielBitrate 6 (alternativ 15 getestet)
Max Bitrate 10 (alternativ 20 getestet)

in dem tritt wieder das farbabriss problem auf. deutlich.
es sieht genau so aus, wie wenn ich aus der 8Bit QT TIFF-Sequenz in h.264 komprimiert hätte.

also...egal wie gut, das ausgangsmaterial (theoretisch) ist, der h.264 mit obiger einstellung macht alles platt.
der abriss macht sich dabei deutlich bemerkbar an einer stelle, an der ich einer schwarzen ebene die deckkraft von 100 auf 0 reduzier.

die tiff-sequenzen sehen ja auch im prinzip so aus wie ich sie mir wünsche. da gibts nicht mal einen unterschied zwischen 8bit mit QT container oder 16-bit reine TIFF sequenz.
Nur... abspielen lässt sich sowas natürlich nicht richtig *zwinker*

vllt. mach ich ja bei der h.264 einstellung was falsch? aber was?

Zitat:

(an der stelle wäre ich für einen stichhaltigen f***** proof of concept des schnitts zwischen frames dankbar.
ich höre diese theorie diese woche schon das zweite mal und muss sagen: i seriously doubt that!)


ich weiss nicht was du damit genau meinst und was du genau anzweifelst.
auf jeden fall hab ich den thread gestern auch gelesen und auch kommentiert.
Meine Audio Problem ist jedoch umgekehrt. Also anders als bei dem Kollegen im Link.
Die Lipsync ist bei mir ja perfekt. Habe dazu ein Video vom Mund in 25fps und audio in 48000 a-rate aufgenommen.
Im prinzip muss man einfach die audiospur des videos mit der original audiodatei austauschen.
jedoch wird in AE die audio-datei automatisch an das Keyframe raster geklebt.(keine ahnung wie ich es besser beschreiben soll) ich kann sie nicht audiosampleweise zeitlich verschieben. ausser ich erhöh kurzzeitig die die FPS auf 50 fps. dann hab ich wenigstens ein bisschen mehr spielraum. bei mir ist lediglich das problem, dass ALLES entweder n ticken zu früh oder zu spät ist. aber das ist im prinzip ein anderes thema *zwinker*
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