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Thema: Sprachaufnahmen für TK-Anlage optimieren, Tips erbeten ... vom 06.08.2017


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Postproduktion -> Sprachaufnahmen für TK-Anlage optimieren, Tips erbeten ...
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qualidat
Threadersteller

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 57
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 06.08.2017 11:31
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Sprachaufnahmen für TK-Anlage optimieren, Tips erbeten ...

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Ich habe Audio-Aufnahmen (Macbook, externes USB-Mikro, 44,1 kHz) für einen Kunden gemacht, der seine Soundmenüs für die TK-Anlage ("... wenn Sie XYZ sprechen möchten, drücken Sie die 3 ...") unbedingt selber sprechen wollte. Im Original klingen die auch ganz gut und der Kunde ist ansich zufrieden.

Das "dicke Ende" kommt aber erst: Die TK-Anlage (auf Basis 3CX) nimmt als Soundformat nur WAVE mit 8 kHz Spampling-Frequenz, was die Billianz und die Höhenwiedergabe, besonders bei Zisch- und Explosionslauten stark einschränkt. Physikalisch ist MIR das vollkommen klar.

Es gibt in einem engem Rahmen wohl noch ein paar Möglichkeiten, z.B. eine "Behandlung" mit Equalizer (Höhen anheben) nach der Konvertireung. Hab ich probiert, führt zu einer gewissen Verbesserung, ist aber eher bescheiden.

Langer Rede kurzer Sinn: Gibts hier einen "Audio-Fuchs", der bereit wäre, ein ganz klein wenig zu plaudern, welches Filter oder welche EQ-Einstellung da evtl. noch etwas mehr bringt, als einfach nur eine lineare Höhenanhebung? Danke für Tips.
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cleaner
Moderator

Dabei seit: 22.01.2003
Ort: CASSELFORNIA
Alter: 43
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 06.08.2017 12:07
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die 8khz-limitierung kenne ich noch von meiner alten TK-anlage. hatte meine aufnahmen damals lediglich runtergewandelt und eingespeist. bin gespannt, was hier noch für vorschläge kommen.
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qualidat
Threadersteller

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 57
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 06.08.2017 12:16
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cleaner hat geschrieben:
die 8khz-limitierung kenne ich noch von meiner alten TK-anlage. hatte meine aufnahmen damals lediglich runtergewandelt und eingespeist. bin gespannt, was hier noch für vorschläge kommen.


Ja, ist irgendwie schade und nicht ganz zeitgemäß ... dabei ist die 3CX-Appliance eine der angesagtesten und modernsten softwarebasierten IP/SIP-TK-Anlagen ... (intern auf Asterisk beruhend, aber mit sehr praktischer GUI).


Zuletzt bearbeitet von qualidat am So 06.08.2017 12:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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JonathanB

Dabei seit: 18.04.2017
Ort: Berlin
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 07.08.2017 11:55
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Das ist jetzt ein bisschen ein Blindflug, da ich Deine Aufnahmen nicht kenne. Insbesondere nicht, wie viel Raumanteil da drauf ist. Aber für die Telefonübertragung macht es wahrscheinlich Sinn die Stimme grundsätzlich auch möglichst kompakt zu machen. Also z.B. mit einem Multibandkompressor ein bisschen platt zu bügeln. Vorher die nicht benötigten Tiefen abschneiden (Highpass bei 120Hz, evtl sogar noch höher bei 300Hz). Bei 800Hz kannst Du die nasalen Laute steuern. Und für die Sprachverständlichkeit der Konsonanten kannst Du den Bereich um 2000-3000Hz ein bisschen bevorzugen.

Generell stellt sich das Ohr ganz gut auf die Telefonqualität ein. D.h. Du brauchst nicht unbedingt kristallklare Höhen, so lange die Stimme an sich kompakt und ausgewogen klingt.
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qualidat
Threadersteller

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 57
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 01.09.2017 08:24
Titel

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Ich wollte mal kurz berichten, was dabei herausgekommen ist.

Nach einigenExperimenten hat die Kundin eingesehen, dass eine Computerstimme besser verständlich ist und sich auch Änderungen (z.B. vor bzw. zu Feiertagen) viel einfacher realisieren lassen. Außerdem ist diese Erzeugung frei von jeglichen Problemen mit Raumakustik und Mikrofoneigenschaften.

Ich benutze (auf dem Mac) dazu das Programm TextEdit. Man schreibt den Ansagetext, manchmal mit einigen phonetisch bedingten Modifikationen der Rechtschreibung Lächel , selektiert den gesamten Text und findet im ersten Menüpunkt unter "Dienste" die Option " ... als gesprochenen Text zu iTunes hinzufügen". Ich verwende die deutschen Stimmen "Anna" oder "Markus", die halte ich für ganz brauchbar.

Die gesicherte Datei wird in Audacity auf 8kHz heruntergesampled und noch kurz mit Equalizer und Kompressor etwas angepasst ... am Ende als WAV gesichert.
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