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Thema: Plakat-Wettbewerb für Auszubildende und Studierende vom 01.03.2010

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SODI
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Dabei seit: 01.03.2010
Ort: Berlin
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mo 01.03.2010 11:08
Titel

Plakat-Wettbewerb für Auszubildende und Studierende

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„Hunger nach Solidarität“
Weltweit leiden eine Milliarde Menschen Hunger. Mit den Lebensmitteln, die wir produzieren, könnten zwölf Milliarden Menschen ernährt werden. Die Menge an Brot, die täglich in Wien weggeworfen wird, entspricht dem Tagesbedarf einer Stadt mit 260.000 Einwohnern.

Das erste der acht Millenniumsentwicklungsziele will den weltweiten Hunger halbieren... doch es rückt in scheinbar unerreichbare Ferne. So viele Menschen wie seit 1970 nicht leiden Hunger.
2008 wurden weltweit 119,8 Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung von Hunger und Armut eingesetzt, für Rüstung jedoch 1,464 Billionen – also über 12 Mal mehr. Mit 480 Milliarden Euro bürgt der deutsche Steuerzahler für die Bankenrettung. Rund 10 Milliarden Euro betrugen im Jahr 2008 die öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit. Es handelt sich um eine Frage der Prioritätensetzung – nicht knapper Staatskassen. Die Weltgemeinschaft vergisst die Armen und Ärmsten.
Wenn alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger stirbt, warum tun nicht alle was dagegen?

Wettbewerb
Wir suchen bis zum 07. Mai 2010 Plakatbeiträge in A1 zum Titel „Hunger nach Solidarität“: kreativ, überraschend, bissig, ungewöhnlich. Beiträge, die das Thema kritisch betrachten und dabei die Widersprüche im kleinen oder großen Zusammenhang aufgreifen. Die Beiträge sollen auf die Welthungersituation aufmerksam machen und die Frage der weltweiten Partnerschaft, Verbundenheit und Verantwortung aufwerfen. Sie sollen verdeutlichen, dass wir alle in einer Welt leben.
Folgende URLs müssen eingebaut werden: www.sodi.de, www.steuer-gegen-armut.org.
Die Verwendung des Titels „Hunger nach Solidarität“ ist erwünscht.
Bis zu 15 Plakate der Vorauswahl werden in einer Ausstellung und einem Ausstellungskatalog veröffentlicht. Die Ausstellung reist als Wanderausstellung durch Deutschland. Der Katalog dokumentiert die ausgewählten Plakate und enthält neben entwicklungspolitischen Informationen individuelle Texte zu den KünstlerInnen. Zwei Gewinnerplakate werden im Raum Berlin an öffentlichen Haltestellen gehängt.

Jury
Eine Jury aus unabhängigen Grafikdesignern und entwicklungspolitischen Experten sowie Privatpersonen bewertet die Beiträge und wählt die 15 besten und 2 Gewinner aus.

Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind Studierende und Auszubildende im Alter bis 30 Jahre der Mediengestaltung, Visuellen Kommunikation, des Informationsdesign und ähnlicher Richtungen. Es sind Einzel- und Gruppenarbeiten zugelassen. Die Beiträge müssen im EPS und PDF (X3:2002) Format (A1 bei 300 dpi) bei e.zach[at]sodi.de eingereicht werden. Beiträge, die nach dem 07. Mai 2010 eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
Die WettbewerbsteilnehmerInnen erklären sich einverstanden, dass ihre Teilnehmerdaten gespeichert werden und im Rahmen der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse einsehbar sind. Beim Umgang mit diesen Daten bemüht sich der Träger um größtmögliche Sorgfalt.
Die TeilnehmerInnen räumen dem Träger das ausschließliche*, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht ein, die Beiträge in unveränderter, bearbeiteter oder umgestalteter Form zu nutzen.
Mit der Teilnahme werden die Bedingungen anerkannt.
*Ab 2011 ist eine Nutzung durch den/die TeilnehmerIn wieder möglich.

Bewertung
Formale Vorgaben müssen eingehalten werden. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) ist eine Berliner Nichtregierungsorganisation der Entwicklungszusammenarbeit. SODI realisiert seit 1990 Selbsthilfeprojekte der Armutsbekämpfung in Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa. In Deutschland informiert SODI über neoliberale Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durch Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit, Evangelischer Entwicklungsdienst.
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