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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo 20.11.2017 10:44 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Unternehmen nach dem ersten Ausbildungsjahr wechseln vom 09.07.2017


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Unternehmen nach dem ersten Ausbildungsjahr wechseln
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Triangle
Threadersteller

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Verfasst So 09.07.2017 22:12
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Unternehmen nach dem ersten Ausbildungsjahr wechseln

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Hallo,

ich werde sehr wahrscheinlich eine Einstiegsqualifizierung in einem Unternehmen machen. Das heißt, dass ich das erste Jahr von einem Leistungsträger finanziert werde und nicht von dem Unternehmen selbst, da ich trotz tatsächlich über 50 Bewerbungen (Digital & Print) und 10 Gesprächen keinen Ausbildungsplatz gefunden habe.

Ich mache mir allerdings jetzt schon Gedanken, was nach dem Jahr ist. Übernommen werde ich nicht. Das wurde so vereinbart, aber das Unternehmen interessiert mich auch nicht so sehr, als wenn ich länger dort bleiben wollte. Ich muss mich also direkt dieses Jahr weiterbewerben.

Meine Frage dazu ist, ob ich es jetzt deutlich schwerer haben werde, ein Unternehmen zu finden, bei welchem ich die Ausbildung beenden kann? Vielleicht war jemand in dieser Situation, oder jemand aus eurem Unternehmen. Ich möchte auch vor den Bewerbungen dort anrufen und diesbezüglich nachfragen. Denn Stellenangebote, die sich an Leute richten, die bereits angefangen haben, gibt es ja nicht. Vielleicht gibt es aber ein paar Tipps, die man in meiner Situation befolgen sollte? Denn gleichzeitig würde ich die Ausbildung auch gerne verkürzen, da ich schon seit über 2 Jahren durch schulische Schwerpunkte und Praktika in dem Beruf tätig bin (und ironischer Weise trotzdem keine richtige Ausbildung gefunden habe).

Danke im Voraus
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Frank Münschke
Forums-Papa

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Verfasst Mo 10.07.2017 01:19
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Hä? Hä? Hä? Hä? Hä? Hä? Hä?
Was hat eine "Einstiegsqualifizierung" mit einem Ausbildungsvertrag zu tun. Du bist nach diesem einen Jahr nicht jemand, der in einer Ausbildung steht, sondern wie alle anderen jemand, der VOR einer Ausbildung steht, und musst dich auch entsprechend so bewerben. Ausbildungsverträge können nur über die gesamte Ausbildungszeit zwischen einem Ausbildungsbetrieb und einem Auszubildenden (resp. dessen gesetzlichem Vertreter) abgeschlossen werden. Beide Seiten gehen damit auf besondere Ausbildungsbedingungen- und -verpflichtungen ein.
Kann es sein, dass du da deinen Status nicht richtig verstanden hast ...
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Triangle
Threadersteller

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Verfasst Mo 10.07.2017 20:30
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Frank Münschke hat geschrieben:

Kann es sein, dass du da deinen Status nicht richtig verstanden hast ...


"Ziel der Einstiegsqualifizierung ist es, von dem Unternehmen für das zweite und dritte Ausbildungsjahr übernommen zu werden." Die Einstiegsqualifizierung ist kein erstes Ausbildungsjahr, sie kann dieses allerdings ersetzen.

Wenn ich nicht übernommen werde, zum Beispiel aus dem Grund, den ich aufgeführt habe, dann muss ich mich wo anders weiterbewerben. Da ich mich dann schon über 3 Jahre tiefgründig mit dem Beruf auseinandergesetzt habe, will ich anschließend nicht wieder von vorne anfangen müssen. Das ist sicherlich verständlich. Deshalb frage ich ja nach Tipps und Erfahrungen. Ich kann nicht einordnen, wie realistisch es ist, dass sich jemand darauf einlässt, mit dem zweiten Jahr zu beginnen.

Eine Wiederholung ist in meinem Fall unnötig und (das werde ich natürlich nicht sagen) ich will mich nicht länger als nötig mit dem Ausbildungsgehalt zufrieden geben müssen.
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
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Verfasst Di 11.07.2017 01:09
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Ist das ein Ausbildungsvertrag-Vertrag, der mit der IHK (z.B.) abgeschlossen und gegengezeichnet wurde, der die besonderen Bedingungen und Pflichten von Ausbilder und Auszubildenden beinhaltet, der in die Ausbildungsrolle eingetragen ist.
Ein solcher Satz in irgendeinen Vertrag, macht daraus erstmal keinen Ausbildungsvertrag ...
Aber es steht da deutlich "ist kein Ausbildungsjahr" ... Also wird das alles, was ich für einen Ausbildungsvertrag geschrieben habe, nicht zu treffen. Es bleibt dann wohl Goodwill des nächsten Ausbilders, ob er das anerkennt. Ich würde das nicht tun! Wenn du deine Ausbildung bei mir fortsetzen wolltest ... rein hypothetisch ... gäbe es da Schwierigkeiten. Da ich nicht gerne jemanden nehmen würde, der irgendwo "verhunzt" worden ist und ich zwar mit dem dann im 2. Ausbildungsjahr bin, aber das 1. Jahr nochmal nacharbeiten müsste.
Weiterhin stellt sich die Frage, ob die IHK als Prüfungsinstitution, bereit ist das anzuerkennen. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit ist zwar möglich. In der Regel gibt es aber dafür (von IHK-Bereich zu IHK-Bereich unterschiedliche) Regelungen ...

Ich finde das ganze Konstrukt absurd und nicht sehr vertrauenserweckend ...
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Nefliete
Moderator

Dabei seit: 05.07.2007
Ort: Fu**ing Eifel
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Verfasst Di 11.07.2017 08:23
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Es ist nicht unüblich, dass ein Unternehmen ein Azubi im zweiten Lehrjahr übernimmt. Das ist sicherlich nicht die einfachste Option, ist aber durchaus möglich. Einen Einwand hat Frank ja schon geliefert. Die betriebliche Ausbildung beinhaltet ja auch oft eine gewisse Spezialisierung und Fachwissen, das müsste natürlich schon irgendwie passen.
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top
Moderator

Dabei seit: 25.11.2003
Ort: Hedwig Holzbein
Alter: 45
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 11.07.2017 09:11
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Was mich in dem Zusammenhang mal interessieren würde:

Ist bei der geplanten „Einstiegsqualifizierung“ auch so etwas wie Berufsschule vorgesehen? * Keine Ahnung... *

Sonst hört sich das für mich so an, dass der Arbeitgeber nur eine billige Arbeitskraft sucht, dem selbst der Mindestlohn zu viel ist, und die Arbeitsleistung nicht von der Berufsschule unterbrochen haben möchte. * Ich muß mich mal kurz übergeben... *
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hadouken

Dabei seit: 07.11.2015
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Verfasst Di 11.07.2017 11:12
Titel

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Du bewirbst dich ganz normal auf eine Ausbildungsstelle.
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Triangle
Threadersteller

Dabei seit: 06.12.2015
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Verfasst Di 11.07.2017 11:31
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hadouken hat geschrieben:
Du bewirbst dich ganz normal auf eine Ausbildungsstelle.

Wie kann man sich denn auch unnormal auf eine Ausbildungsstelle bewerben?

Der Besuch einer Berufsschule gehört dazu. Sonst würde ich die Einstiegsqualifizierung nicht selbst mit einem Ausbildungsjahr vergleichen. Es handelt sich um eine Fullservice-Agentur und in dem Bereich möchte ich auch anschließend weiterarbeiten (was nicht heißt, dass die Bewerbungssuche nicht wieder so ein Reinfall wird und es nur anders kommen kann).

Das heißt ansonsten, dass man als mit anderen Bereichen und Branchen zu tun hat und sich kein "Fachwissen" einer bestimmten Branche aneignet. Werbetechnik und Medientechnologie betrifft mich jetzt auch nicht und soll es auch zukünftig nicht.

Aber das geschrieben wurde, dass es so noch schwieriger ist, eine Stelle zu finden, ist ja schon einmal ein Anfang einer Antwort. Einige der Unternehmen die trotzdem auf das erste Jahr bestehen werden, können dann ja auch mit einer "Suche nach einer billigen Arbeitskraft" beschrieben werden.
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