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Thema: Kauffrau für Marketingkommunikation vom 23.10.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Kauffrau für Marketingkommunikation
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Pinguin1406
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Verfasst Di 23.10.2007 19:21
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Kauffrau für Marketingkommunikation

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Hallo,

gibts hier kaufmänner oder kauffrauen für Marketingkommunikation oder solche, die sich ein wenig damit auskennen, n einer Agentur ggf. auch mit ihnen arbeiten oder mit ehemaligen Kauffrauen/männern für MK arbeiten? Hä? Lächel
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c_writer
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Verfasst Di 23.10.2007 22:44
Titel

Re: Kauffrau für Marketingkommunikation

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Pinguin1406 hat geschrieben:
(...) in einer Agentur ggf. auch mit ihnen arbeiten (...)


Das dürfte auf so ziemlich jeden hier zutreffen, der in einer Agentur arbeitet (wenn es nicht gerade eine Zwei-Mann-Klitsche ist).

Was willst Du denn wissen?

c_writer
 
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Pinguin1406
Threadersteller

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Verfasst Mi 24.10.2007 20:42
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Hallo,

ja, dass ihr in einer Agentur arbeitet ist klar, da hab ich eine Sekunde lang nicht nachgedacht *zwinker* Aber wie du schon sagtest, gibt es solche 2 Mann Agenturen und von denen oder von Alleingängern werde ich wohl kaum die gewünschten Infos bekommen.

Ich bewerbe mich zur Zeit eifrig als Kauffrau für Marketingkommunikation und hatte bereits 2 Vorstellungsgespräche, wurde von beiden allerdings ziemlich enttäuscht, gerade vom zweiten, obwohl ich eigentlich schon von allen möglichen HPs und Quellen (zB Berufsberatung) Infos hatte und mich auch auf einiges eingestellt hatte, aber:

Mir wurde (Kurzfassung des 2. Gesprächs) gesagt, dass ich in dem Berufsbild extrem viel arbeiten müsste um einen mittelmäßigen Gehalt zu bekommen, höchstens am Ende des Jahres gäbe es einen Zuschuss, wenn es gut war. Ich mache gerade Abitur und gehe danach bewusst nicht studieren, da man in der Richtung kaum etwas an einer staatlichen Uni studieren kann (oder mit einem utopischen NC für mich), aber hinterher möchte ich selbstverstäbndlich Weiterbildungen machen, ganz evtl auch noch neben der Arbeit studieren, wenn der Arbeitsgeber da Zuschüsse geben kann.
Dennoch möchte ich die Richtung einschlagen, weil ich denke, dass man in dem Berufsbild eine relativ wichtige Stellung hat, gerade wenn man sich nebenher noch fortbildet und da doch ein recht gutes Einkommen erreichen müsste, fast wie jemand, der studiert hat, oder nicht?

Außerdem, was mich ziemlich schockiert hat, wurde ich gefragt, ob ich gedenke, eine Familie zu gründen, weil ich dafür nämlich kaum zeit haben werde, da sich Privates und Geschäftliches irgendwann nicht mehr auseinanderhalten lässt, man teilweise nächstelang in der Agentur bleiben muss und am Ende die Arbeit für die Katz wäre, weil der Kunde die Arbeit schlecht findet.

Außerdem (so die Dame von der Agentur) wäre die persönliche Herausforderung der Intelligenz und das Erfolgsgefühl dabei die wichtigste Entschädigung. Und da muss ich doch sagen: Klar weiß ich, dass man in der Branche nicht arbeitet, wie ein Beamter, morgens um 8 bis 16 Uhr und gut ist, sondern mehr und auch anders, härter vielleicht, aber ich möchte doch auch noch meine Zeit für mich haben, irgendwann eine familie haben und nicht mit Burnoutsyndrom beim Psychologen landen und alleine da sitzen, weil ich keine Freunde etc mehr habe, schließlich "sei das Erfolgsgefühl wichtiger" Menno!

Für mich klang das so, als wäre der Job etwas für den modernen Menschen, der gerne allein lebt und seine Zeit eben für den Beruf, für die Medien opfert. Das mag ja vielen Spaß machen, aber ich möchte mir nach meinem Abi die Zukunft ebenen und habe nicht das gefühl, dass das das richtige wäre für mich nach dem Gespräch (nebenbei: die Agentur ist recht erfolgreich, u.A. Werbung für Coca Cola, Burger Kind etc).
Kann es sein, dass durch den Erfolg, den die Agentur halten will, so hoher Druck auf die Mitarbeiter gemacht wird und um eben viel zu verdienen, die Mitarbeiter darunter leiden, auch gehaltsmäßig? Ich dachte eigentlich immer, es wäre gut in einer größeren, besseren Agentur zu arbeiten, aber mittlerweile glaube ich, dass es eher die kleinere, nicht so lifestylearitgen Agenturen fairer gegenüber den Mitarbeitern sind Menno! Die kleinere Agentur hat mir zwar auch was zu den etwas anderen Arbeitszeiten gesagt, aber so extrem war es da nicht, die Dame von der größeren Agentur wollte mir aber weiß machen, dass das überall so wäre und ich mir dessen bewusst sein sollte.

Außerdem betrage der Kreativteil dabei höchstens 2%, was mich dann doch etwas abschreckt. Sicher, ich bin kein Mediengestalter, da habe ich mich bewusst dagegen entschieden, da ich einfach kein Designtyp bin, ich bewundere leute, die das können, aber ich möchte dennoch eigene Ideen einbauen können, eben freier sein, denn ansonsten kann ich ja auch Bürokauffrau werden.
Ist das wirklich so extrem wenig Kreativanteil für die Kaufleute?
Hat man wirklich so wenig Privatleben, wenn man in der Branche etwas werden will?
Verdient man ohne Studium wirklich so mies?
Gibt es in den Agenturen oft Weiterbildungsmöglichkeiten, oder ist das eher ein seltener und bei großen Agenturen?
Wenn man nach der Ausbildung studieren will: Machen das viele oder hat man da wirklich kein Privatleben mehr, wenn man das macht, weil es so zeitaufwändig ist?
Könnt ihr empfehlen die Richtung einzuschlagen oder ist es dort überlaufen? Mir wurde gesagt, ich würde auf jeden Fall Karriere machen, aber ich müsste eben alle negativen Seiten akzeptieren, die ich oben genannt habe. Wenn dem so ist, muss ich meinen Traum wohl auf Eis legen.

Ich möchte das wirklich, ich möchte nämlich etwas Kreatives, oder zumindest einen kreativen Arbeitsplatz mit etwas Handfestem, dem Kaufmännischen verbinden, ganz bewusst. Ich bin auch bereit mehr zu arbeiten, als es vielleicht jemand aus einer anderen Ausbildung tut, aber wenn ich schon mein Abi habe, möchte ich doch etwas daraus machen können und für mich zeigt sich letztlich der Erfolg in den Zahlen auf meinem Bankkonto und nicht in meiner persönlichen Herausforderung oder nur dem Erfolgsgefühl. Ich möchte ein normaler mensch bleiben, mit Privatleben und familie.

Was sagt ihr dazu? Tut mir leid, wenn ich so viel schreibe, aber mich hat das Gespräch wirklich fertig gemacht, ich bin ja nicht dumm und ich hab mich viel informiert, aber das war wirklich krass und hat mir richtig Angst gemacht. Ich zweifle daran, ob ich das wirklich tun sollte, aber ich wüsste auch nicht, was sonst zu mir passen sollte, ich interessiere mich eben für Werbung, Kundenkontakt, Planung, Organisation und auch für Psychologie, die man dort zu einem Teil anwenden kann in den Strategien, Planungen etc pp.
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c_writer
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Verfasst Mi 24.10.2007 22:15
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Ich habe Dein Quote etwas umgestellt.

Pinguin1406 hat geschrieben:

Ich bewerbe mich zur Zeit eifrig als Kauffrau für Marketingkommunikation (...)

Mir wurde (Kurzfassung des 2. Gesprächs) gesagt, dass ich in dem Berufsbild extrem viel arbeiten müsste um einen mittelmäßigen Gehalt zu bekommen, höchstens am Ende des Jahres gäbe es einen Zuschuss, wenn es gut war.

Für mich klang das so, als wäre der Job etwas für den modernen Menschen, der gerne allein lebt und seine Zeit eben für den Beruf, für die Medien opfert. Das mag ja vielen Spaß machen, aber ich möchte mir nach meinem Abi die Zukunft ebenen und habe nicht das gefühl, dass das das richtige wäre für mich nach dem Gespräch (nebenbei: die Agentur ist recht erfolgreich, u.A. Werbung für Coca Cola, Burger Kind etc).


Was man Dir erzählt hat entspricht der Realität. In den großen Agenturen fast durchweg, in den "Hotshops" sowieso, auch in vielen kleineren Agenturen. Etwas lockerer kann es angehen lassen, wer in einer kleinen, regionalen Agentur arbeitet und nicht allzuviele Ambitionen (mehr) hat oder wer eine bestimmte Position erreicht hat - aber bis dahin sind es viele harte Jahre. Man muss das schon _wollen_.

Zitat:
Ich mache gerade Abitur und gehe danach bewusst nicht studieren, da man in der Richtung kaum etwas an einer staatlichen Uni studieren kann (oder mit einem utopischen NC für mich),


BWL, Schwerpunkt Marketing. Möglichst nebenher Praktika (in den Semesterferien) in Agenturen. Du steigst dann auf einem höheren Level ein, als über eine Ausbildung, auch gehaltsmäßig. Aber erwarte keine Wunder. Die viele Arbeit bleibt und sooo viel Kohle ist es auch nicht. Vor allem, wenn Du 'was werden willst. Etwa Etatdirektorin, Management Supervisor etc.

Zitat:
Dennoch möchte ich die Richtung einschlagen, weil ich denke, dass man in dem Berufsbild eine relativ wichtige Stellung hat, gerade wenn man sich nebenher noch fortbildet und da doch ein recht gutes Einkommen erreichen müsste, fast wie jemand, der studiert hat, oder nicht?


Oder nicht und auch für den, der studiert hat, ändert sich an den Rahmenbedingungen - ständiger Kosten-, Konkurrenz-und Zeitdruck nichts. Werbung ist zu 95% Transpiration und zu 5% Inspiration - wenn's hoch kommt.

Zitat:
Außerdem, was mich ziemlich schockiert hat, wurde ich gefragt, ob ich gedenke, eine Familie zu gründen, weil ich dafür nämlich kaum zeit haben werde, da sich Privates und Geschäftliches irgendwann nicht mehr auseinanderhalten lässt, man teilweise nächstelang in der Agentur bleiben muss und am Ende die Arbeit für die Katz wäre, weil der Kunde die Arbeit schlecht findet.


Ja, stimmt. Das ist Alltag. Kann sein, dass Du wochenlang vergeblich arbeitest - und zwar zusätzlich zum Tagegeschäft - und Dein Zuhause wirklich nur für ein paar Stunden Schlaf siehst, und dann war alles für die Katz, weil der 'Pitch', der Wettbewerb um einen Werbeetat, eben für eine andere Agentur gut ausging. So ist das lustige Werberleben.

Zitat:
Kann es sein, dass durch den Erfolg, den die Agentur halten will, so hoher Druck auf die Mitarbeiter gemacht wird und um eben viel zu verdienen, die Mitarbeiter darunter leiden, auch gehaltsmäßig?


So pauschal nicht, nein. Es ist nicht so, dass man in der Werbung nicht gut verdienen kann - aber wenn Du nicht gerade ein Kreativgenie bist und schon als Junior einen Haufen Preise abräumst, wirst Du dafür auch sehr hart arbeiten.

Zitat:
Ich dachte eigentlich immer, es wäre gut in einer größeren, besseren Agentur zu arbeiten, aber mittlerweile glaube ich, dass es eher die kleinere, nicht so lifestylearitgen Agenturen fairer gegenüber den Mitarbeitern sind Menno!


Auch das kann man so nicht pauschalisieren. Ich kenne auch kleine Agenturen, in denen sich die Leute den Arsch abarbeiten. Nur dass sie es da für Kunden tun, die sich nicht einmal gut im Lebenslauf machen. *zwinker*

Zitat:
Die kleinere Agentur hat mir zwar auch was zu den etwas anderen Arbeitszeiten gesagt, aber so extrem war es da nicht, die Dame von der größeren Agentur wollte mir aber weiß machen, dass das überall so wäre und ich mir dessen bewusst sein sollte.


Auf der Ebene, die Du andeutest (kundenmäßig) ist das auch so. Wie gesagt, in kleinen Agenturen von lokaler oder maximal regionaler Bedeutung, geht es manchmal weniger hart zu - aber da wirst Du auch nie, sagen wir, Etatdirektorin mit einem entsprechenden Gehalt und Firmenwagen werden.

Zitat:
Außerdem betrage der Kreativteil dabei höchstens 2%, was mich dann doch etwas abschreckt.


_Kauffrau_ ist kein "Kreativ"-Job.

Zitat:
Sicher, ich bin kein Mediengestalter, da habe ich mich bewusst dagegen entschieden, da ich einfach kein Designtyp bin, ich bewundere leute, die das können, aber ich möchte dennoch eigene Ideen einbauen können,


Dann hast Du falsche Vorstellungen von dem Job. Tut mir leid.

Zitat:
eben freier sein, denn ansonsten kann ich ja auch Bürokauffrau werden.
Ist das wirklich so extrem wenig Kreativanteil für die Kaufleute?


Ja. Und als 'Kreativer' kann ich nur sagen, das ist auch richtig so. Es gibt nichts unbeliebteres, als Berater, die sich für verkappte Kreative halten und in die Kreation reinschwätzen und ihre 'Ideen einbringen' wollen. Das ist die Pest. Berater sind für die Strategie zuständig, die Auswahl der Kanäle, Konkurrenzanalysen, den ganzen Marketing-Bereich eben, für das Buchen von Werbeflächen und -zeiten, von Promotern und als Kaufleute auch für Kalkulationen, Abrechnungen, Weiterberechnungen etc. pp. zuständig, ggf. auch für das Briefing, auf dem die Kreation dann arbeitet, aber nicht für die Kreation.

Zitat:
Hat man wirklich so wenig Privatleben, wenn man in der Branche etwas werden will?


Ja.

Zitat:
Verdient man ohne Studium wirklich so mies?


Kommt darauf an, was man als "mies" bezeichnet - reich wirst Du als nicht studierte Kauffrau jedenfalls nicht so schnell. Und in entsprechend kleinen Agenturen gar nicht. Da ist ein Bankjob definitiv weniger stressig.

Zitat:
Gibt es in den Agenturen oft Weiterbildungsmöglichkeiten, oder ist das eher ein seltener und bei großen Agenturen?


Das ist bei großen wie bei kleinen Agenturen nur begrenzt möglich. Ich glaube, Du überschätzt das.

Zitat:
Wenn man nach der Ausbildung studieren will: Machen das viele oder hat man da wirklich kein Privatleben mehr, wenn man das macht, weil es so zeitaufwändig ist?


Studier' lieber gleich, wenn Du Dich mit den Rahmenbedingungen anfreunden kannst.

Zitat:
Könnt ihr empfehlen die Richtung einzuschlagen oder ist es dort überlaufen?


Weil relativ viele völlig falsche Vorstellungen von dem Job und von der Arbeit im 'hippen Werbeumfeld' haben, gibt es ziemlich viele BerwerberInnen.

Zitat:
Mir wurde gesagt, ich würde auf jeden Fall Karriere machen, aber ich müsste eben alle negativen Seiten akzeptieren, die ich oben genannt habe. Wenn dem so ist, muss ich meinen Traum wohl auf Eis legen.


Dann hattest Du vielleicht falsche Vorstellungen und Dein Traum hat eben nicht so viel mit der Realität zu tun. Hast Du mal über ein Praktikum nachgedacht?

Zitat:
Ich möchte das wirklich, ich möchte nämlich etwas Kreatives,


Dann ergreife keinen kaufmännischen Beruf. Oder such' Dir ein kreatives Hobby.

Zitat:
oder zumindest einen kreativen Arbeitsplatz mit etwas Handfestem, dem Kaufmännischen verbinden, ganz bewusst. Ich bin auch bereit mehr zu arbeiten, als es vielleicht jemand aus einer anderen Ausbildung tut, aber wenn ich schon mein Abi habe, möchte ich doch etwas daraus machen können


Dann studiere. Aber bilde Dir nicht ein, dass Du dann beim 'Ideen einbringen' willkommener bist. *bäh*

Zitat:
und für mich zeigt sich letztlich der Erfolg in den Zahlen auf meinem Bankkonto und nicht in meiner persönlichen Herausforderung oder nur dem Erfolgsgefühl. Ich möchte ein normaler mensch bleiben, mit Privatleben und familie.


Dann gehe auf keinen Fall in die Werbung. Halte Dich am besten von 'Medien' komplett fern. Das ist nicht so wie im Fernsehen. Latte Macchiato trinken und Porsche fahren. Das ist harte Arbeit. Dass man dann beim Feiern auch mal die Sau raus lassen kann, ist Folge davon. Und auch wenn sich das toll anhört 'Ich fliege jetzt zwei Wochen nach Chile für Aufnahmen und dann drei Tage nach London für das PPM mit den Sound-Leuten' - im Klartext bedeutet das durchgehend Arbeit von 6.00 Uhr morgens bis Mitternacht und danach ggf. noch mit dem Kunden nen Absacker trinken gehen müssen.

Zitat:
Was sagt ihr dazu? Tut mir leid, wenn ich so viel schreibe, aber mich hat das Gespräch wirklich fertig gemacht, ich bin ja nicht dumm und ich hab mich viel informiert, aber das war wirklich krass und hat mir richtig Angst gemacht. Ich zweifle daran, ob ich das wirklich tun sollte, aber ich wüsste auch nicht, was sonst zu mir passen sollte, ich interessiere mich eben für Werbung, Kundenkontakt, Planung, Organisation und auch für Psychologie, die man dort zu einem Teil anwenden kann in den Strategien, Planungen etc pp.


Ich würde sagen, mach' mal ein Praktikum, schau' Dir das echte Leben hinter Deinem Traum an und wenn Du Dich dann mit viel harter Arbeit, wenig Freizeit usw. anfreunden kannst, geh' studieren und mache nebenbei weitere Praktika.

c_writer
 
Benutzer 62312
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Verfasst Do 25.10.2007 14:53
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ich kann dir nur sagen, das es genauso sein kann, wie du es erfahren hast. meine schägerin arbeitet im strategischen marketing und macht so ziemlich das, denke ich, was dich in dem beruf erwartet. bei ihr stimmt das gehalt aber hat meistens eine 24/7 woche. es kommt aber auf das unternehmen an. pauschal kann man das nicht so sagen.

und nur weil dir diese global-player um die ohren gehauen wird, heisst das erstmal gar nüscht. je größer eine firma ist, desto schlechter bezahlt sie, mehr extrawünsche werde geäußert und die termine werde immer knapper. das ist jetzt ausschließlich meine erfahrung (AOK, DIFA, ESSO u.a.). lass dich davon nicht beeindrucken!
 
newbie

Dabei seit: 15.01.2003
Ort: Müchen, Moosach
Alter: 39
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.10.2007 15:01
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Nefliete hat geschrieben:
ije größer eine firma ist, desto schlechter bezahlt sie, mehr extrawünsche werde geäußert und die termine werde immer knapper.


Ich behaupte es nun genau anders herum: in grösseren Firmen stimmen meist die Randbedingungen, jedoch in kleineren Agenturen findet man eher das o.a. Szenario
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Benutzer 62312
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Verfasst Do 25.10.2007 15:11
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nein, nein, nein. das ist so wich ich das sehe *Whaazzzz uppp?*

ne quatsch. meine erfahrungen waren halt so. da ist wieder der teufelskreis *ha ha*
 
c_writer
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Verfasst Do 25.10.2007 15:15
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newbie hat geschrieben:
Nefliete hat geschrieben:
ije größer eine firma ist, desto schlechter bezahlt sie, mehr extrawünsche werde geäußert und die termine werde immer knapper.


Ich behaupte es nun genau anders herum: in grösseren Firmen stimmen meist die Randbedingungen, jedoch in kleineren Agenturen findet man eher das o.a. Szenario


Ich konnte zwischen 300-Mann- und 15-Mann-Agenturen bisher keine relevanten Unterschiede feststellen. Pitch ist Pitch, ob es jetzt um Etats geht, die 200 Millionen schwer sind oder eine halbe, Tagesgeschäft ist letztlich auch überall gleich, der Kunde ist König und ein Schleudersitz ist es immer - ob Kunde weg -> Unit aufgelöst oder Kunde weg -> Einzelne entlassen. In noch kleineren Agenturen war ich bisher noch nicht, da fehlen mir die Erfahrungen.

Auf Industrieseite _soll_ es etwas besser sein, hört man immer wieder *zwinker* - aber auf absehbare Zeit immer nur für ein Produkt oder vielleicht auch eine Produktgruppe zu arbeiten, kann ich mir nicht vorstellen. Die paar Tage mehr Urlaub oder die Betriebsrente machen mich da nicht heiss.

c_writer
 
 
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