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Thema: Betriebliche oder Schulische Ausbildung? vom 19.05.2015


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Betriebliche oder Schulische Ausbildung?
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Musti
Threadersteller

Dabei seit: 19.05.2015
Ort: Berlin
Alter: 24
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 19.05.2015 11:33
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Betriebliche oder Schulische Ausbildung?

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Hi Leute,

ich bin ein weiterer Kreativer Kopf in diesem Forum sein Hobby endlich zum Beruf machen möchte. Zurzeit habe ich einen normalen Job den ich nach dem Mittleren Schulabschluss angefangen habe und bis heute noch da bin. Aber ich möchte endlich mein Leben verändern und das machen was ich liebe. Ich war schon immer kreativ, zeichne seitdem ich denken kann und habe vor einigen Jahren auch mit Photoshop etc. angefangen zu arbeiten.

Vor kurzem habe ich mich bei der Schule "Cimdata" die in Berlin-Charlottenburg ist beworben (Mediengestalter Digital & Print), wurde angenommen und werde voraussichtlich am 8.6.2015 dort anfangen. Doch die Schule kostet mich 315€ im Monat und da hat sich mir die Frage gestellt ob sich das wirklich lohnt? Lieber eine Ausbildung wo ich 300€ oder mehr im Monat bekomme oder Schule wo ich 315€ im Monat zahle? Gibt es viele oder überhaupt Vorteile bei einer Schulischen Ausbildung? Wie läuft das ganze ab und hab ich am ende mehr davon als bei einer betrieblichen Ausbildung? Ist die Schule für diesen Beruf geeignet (Programme, PC's, Räumlichkeiten etc.)? Mir schwirren gerade 1000 Fragen durch den Kopf aber ich habe keine Antworten, würde mich freuen wenn mir wer weiterhelfen kann.

Mein Arbeitgeber weiß bereits davon das ich aufhöre um eine Ausbildung anzufangen. Doch mittlerweile habe ich bedenken was die Schulische Ausbildung angeht. Ich würde einfach gerne Meinungen und Ideen hören oder noch besser Erfahrungsberichte von Leuten die bereits an dieser Schule waren, was ist danach geschehen, wie ging es mit euch weiter?


Zuletzt bearbeitet von Musti am Di 19.05.2015 11:36, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Benutzer 62312
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Ort: -

Verfasst Di 19.05.2015 11:56
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Eine duale Ausbildung (nicht einer privaten Schule) würde ich jeder Zeit vorziehen. Viele private Schulen - und das ist meine Erfahrung - ziehen dir die Kohle aus der Tasche und bringen dir das bei, was du auch aus Büchern hättest selbst erlernen können.

Ich hatte erst vor kurzem wieder einer Bestätigung von einer Bekannten. Der Unterricht war struktur- und planlos. Die eigentliche Referentin war dauern krank oder in Urlaub und dessen Vertretung hat morgens Zettel ausgeteilt und nachmittags wieder eingesammelt. Nach dem Motto: Ihr wisst ja wo ihr die Infos im Netz findet..."

Der Nachteil ist auch die fehlende praktische betriebliche Erfahrung. Diese ist zwar nicht ausschließlich Fachbezogen während der Ausbildung, aber mit Hindernisse verbunden für die man eigenständig eine Lösung finden muss. Hinzu kommen noch Kundenkontakt, übliche Büroarbeit usw...

Natürlich steht und fällt jede Ausbildung mit dem Ausbilder oder dem Betrieb. Aber die allgemeine Anerkennung ist deutlich höher als bei den meisten Privatschulen. Das gilt sicher nicht für alle, doch es gibt viele schwarze Schafe...
 
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Musti
Threadersteller

Dabei seit: 19.05.2015
Ort: Berlin
Alter: 24
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 19.05.2015 12:05
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Hmm da hast du glaube ich schon recht. Ich hab mich schon oft bei Betrieben beworben aber immer absagen bekommen. Da hab ich es an einer Schule versucht und wollte die Chance wahr nehmen, aber nun bin ich mir nicht mehr sicher. Was würde denn passieren wenn ich nach einigen Monaten in der Schule merke das es nichts für mich ist oder noch besser, eine Betriebliche Ausbildung finde? Das bisher gezahlte Geld währe weg, das ist mir klar (aber auch wert wenn ich nicht glücklich bin). An einer Anderen Schule wurde mir gesagt das man bis zu 6000€ "Strafe" bzw. Kosten zahlen muss die für mich als Schüler aufgekommen sind, also nichts da mit einfach raus gehen. Sind das Einzelfälle oder ist das so üblich an diesen Schulen? Denn das was ich jetzt am liebsten machen würde ist erstmal die Schulische Ausbildung beginnen das ich überhaupt was habe und nebenbei eine Ausbildung suchen falls mir der Schulische Weg nicht gefällt.
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Benutzer 62312
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Ort: -

Verfasst Di 19.05.2015 14:01
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Nicht alle sind gleich und nicht alle sind schlecht. Wer mit aber mit "Strafe" kommt, fällt ohne weiter nachzudenken durch. Außerdem nehmen diese Schulen jeden auf, wenn bezahlt wird. Ich würde dir abraten, ersteinmal "irgendwas" zu machen. Gönn dir die Zeit und suche von Beginn an etwas Vernüftiges.
 
10kevin

Dabei seit: 06.07.2005
Ort: Schwabenland
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 25.05.2015 18:13
Titel

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Das Problem ist leider oft, dass in Betrieben keine Zeit ist den Auszubildenden wirklich richtig auszubilden.
Ist ja auch irgendwo verständlich, die meisten kleineren Firmen oder Agentur, können sich es nicht leisten jemanden zu beschäftigen der sich nur um den/die Azubis kümmert. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber wirtschaftlich gesehen ist es verständlich!
Daher ist eine rein schulische Ausbildung, oftmals besser da individuell auf den Schüler eingegangen werden kann und auf dessen Schwächen und Stärken aufgebaut werden kann.
Natürlich muss man sich reinhängen und wollen sonst wird das nichts, egal ob schulische Ausbildung oder duale Ausbildung!
Und abschließend gesagt, es kostet Geld, dass man entweder haben muss Grins oder es gibt meist auch verschiedene, gute Fördermöglichkeit!
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 65
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 25.05.2015 18:56
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@10kevin
Und genau andersherum funktioniert die Argumentation auch:
In einem Ausbildungsbetrieb wird man im Rahmen und durch die Beteiligung an der praktischen Arbeit - also am wirklichen Leben - von Leuten ausgebildet, die selbst in der Praxis stehen. Während an schulischen Ausbildungsstätten fern ab vom praktischen Bezug manchmal von Leuten unterrichtet wird, die teilweise schon Jahrzehnte aus Produktionsprozessen raus sind ...
--
Darum gibt es genau so gute Ausbildungsbetriebe wie schlechte, wie es gute und schlechte schulische Ausbildungen gibt.
Ohne da zu Reinzuschnuppern, sei es als Praktikant in Betrieben, sei es durch Hospitieren an den Schulen, ist da nichts zu machen und ob man dann die richtige Entscheidung trifft, steht immer noch in den Sternen.
--
Wie in vielen anderen Berufen, so kommt es auch in unserem darauf an, Mängel, die in dem einem oder anderen Ausbildungsweg (zwangsweise) vorkommen, durch persönlichen Einsatz in den Griff zu kriegen. Und dieser persönliche Einsatz wird auch nicht weniger, wenn man das Berufsziel erreicht hat ...
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10kevin

Dabei seit: 06.07.2005
Ort: Schwabenland
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 25.05.2015 19:40
Titel

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Frank Münschke hat geschrieben:
@10kevin
Und genau andersherum funktioniert die Argumentation auch:
In einem Ausbildungsbetrieb wird man im Rahmen und durch die Beteiligung an der praktischen Arbeit - also am wirklichen Leben - von Leuten ausgebildet, die selbst in der Praxis stehen. Während an schulischen Ausbildungsstätten fern ab vom praktischen Bezug manchmal von Leuten unterrichtet wird, die teilweise schon Jahrzehnte aus Produktionsprozessen raus sind ...
--
Darum gibt es genau so gute Ausbildungsbetriebe wie schlechte, wie es gute und schlechte schulische Ausbildungen gibt.
Ohne da zu Reinzuschnuppern, sei es als Praktikant in Betrieben, sei es durch Hospitieren an den Schulen, ist da nichts zu machen und ob man dann die richtige Entscheidung trifft, steht immer noch in den Sternen.
--
Wie in vielen anderen Berufen, so kommt es auch in unserem darauf an, Mängel, die in dem einem oder anderen Ausbildungsweg (zwangsweise) vorkommen, durch persönlichen Einsatz in den Griff zu kriegen. Und dieser persönliche Einsatz wird auch nicht weniger, wenn man das Berufsziel erreicht hat ...


Gebe ich dir natürlich auch absolut recht * Applaus, Applaus *
Ich selbst unterrichte ab und zu an einer Privatschule Mediengestaltung und nehme daher immer Projekte aus dem "Real-Life" mit in den Unterricht und diese müssen dann auch unter Zeitdruck abgearbeitet werden *zwinker*
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 65
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 25.05.2015 20:10
Titel

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Der Ansatz ist gut ... (Genauso wie ich immer versucht habe, in Ausbildungssituationen sehr wohl Zeit und Knowhow zu investieren ...)
Das ist aber trotzdem nicht das Selbe und nicht einmal das Gleiche. Ich erachte z.B. das Briefing direkt durch einen Kunden für unverzichtbar für eine Ausbildung zum MG. Das kriegst du auch mit Rollenspielen nicht hin ... * Keine Ahnung... *
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