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Thema: Ausbildung - Zukunftschancen? vom 29.04.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Ausbildung - Zukunftschancen?
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novemberrain
Threadersteller

Dabei seit: 29.04.2005
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Verfasst Fr 29.04.2005 16:29
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Ausbildung - Zukunftschancen?

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Hallo ihr Lieben!
Ich werde nächstes Jahr voraussichtlich mein Abi in der Tasche haben und danach erstmal eine Ausbildung anfangen. Nun ist es wirklich mein größter Wunsch eine Ausbildung zur Mediengestalterin für Digital- und Printmedien zu bekommen und danach würde ich dann wahrscheinlich noch ein Studium (Mediendesign, Mediengestaltung) dranhängen. Leider hab ich gehört, dass die Zukunftschancen bei dieser Berufsbranche eher mau sind, da Mediengestalter-sein zur Zeit 'in' ist und der Markt gesättigt ist.
Ich beschäftige mich wirklich viel mit Design und Homepagegestaltung und bin dort auch relativ gut, sagen viele Freunde. Auch in Kunst hab ich 13/14 Punkte und es ist wirklich mein größtes Hobby.
Andererseits beschäftige ich mich auch sehr mit Programmierung etc. und so würde ich, auch aufgrund des Arbeitsmarktes für Mediengestalter, eher zu einer Ausbildung als Fachinformatikerin tendieren, auch wenn es mir vielleicht weniger Spaß machen würde.
Was sagt ihr? Wie sieht der Arbeitsmarkt bzw. Ausbildungsmarkt für Mediengestalter zZ aus? Lohnt sich da überhaupt eine Ausbildung+Studium oder ist man dann wohl arbeitslos?
Bin wirklich verzweifelt, ich muss mich ja langsam mal entscheiden.
Schonmal Danke für eure Antworten.

viele grüße von novemberrain
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SchmidtBo

Dabei seit: 04.01.2005
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Verfasst Fr 29.04.2005 16:34
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mhh, die meisten werden woh gleich schrieben "such dir nen anderen job".

haben mir nach tonnen von bewerbungen auch gesagt, aber ich bin mal wieder mit dem kopf durch die wand (wenn ich was will kann die wand noch so hart sein) und? nach den tonnen erfolgloser bewerbungen hab ich letztens einen mann kennengelernt bei dem ich praktiukum machen und danach (wenn ich mich nicht doof anstelle) meine ausbildung machen darf, er hat letzte woche dafür seine ausbilsungseignerprüfung (so nenn man das doch, oder?).

fazit: wenn du auf was anderes bock hättest, mach was anderes, wenn du MG werden WILLST, versuch alles.
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gface

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Verfasst Fr 29.04.2005 16:35
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Tipp von mir!! Wenn du in diese Branche willst geh gleich Studieren, denn auf dem Ausbildungsmarkt sieht es
so schlecht aus wie in meinem Kühlschrank
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Lazy-GoD
Moderator

Dabei seit: 26.11.2001
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Verfasst Fr 29.04.2005 16:57
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Als Tipp: Mach erstmal eine Ausbildung zum Mediengestalter und lern auf diese Weise die Praxis kennen und auch das Umfeld, in dem (vielleicht dein Leben lang) tätig sein willst. Und nach der Ausbildung empfehle ich statt dem Studium an einer FH oder Uni, ein berufsbegleitendes Studium an einer Grafikakademie. Im Endeffekt Hast du auf diese Weise ca. die gleiche Ausbildungszeit, wie ein reines Studium an einer FH oder Uni, dafür bist du aber in speziellen Bereichen praxisorientierter ausgebildet und damit für Firmen qualitativ besser geeignet.

Was in Zukunft noch vermehrt angeboten werden wird, sind Bachelor- und Master-Studiengänge an Akademien. Die Kosten sind in etwa gleich, bedenkt man, dass die Semestergebühren an Unis und FHs bald in die Höhe schnellen werden.

Zudem sammelst du durch das berufsbegleitende Studium auch immer Praxiserfahrung.

Eine Seite, die sich auch damit beschäftigt ist http://www.medienstudienfuehrer.de

Akademien in diesem Bereich sind zum Beispiel www.fgs-grafik.de oder www.u5-akademie.de bzw. dieses Thema: http://www.mediengestalter.info/forum/18/privat-schulen-in-hamburg-34781-1.html


Zuletzt bearbeitet von Lazy-GoD am Fr 29.04.2005 16:58, insgesamt 1-mal bearbeitet
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ostblockrockingbeats

Dabei seit: 23.04.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Sa 30.04.2005 11:45
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meine bescheidene meinung dazu: unser arbeitsmarkt ist nicht von guten mediengestaltern überlaufen, sondern von vielen schlechten. wer die sache drauf hat, sich weiterbildet und weiterentwickelt, findet immer eine gute stelle. ich kenne leute, die einige gute fortbildungen gemacht haben und nach einiger zeit dann wirklich gut bezahlte jobs erhalten haben. ausbildung+studium wird von vielen mir bekannten älteren leuten empfohlen, die auf diesem wege gute erfahrungen gesammelt haben. ich hab nach meinem abi auch erstmal mit der ausbildung angefangen und werde auf jeden fall studieren.

habe vertrauen in dich selbst, bleib nicht stehen, sei ledenschaftlich, gib der verzweiflung keine chance und der rest läuft von allein *zwinker*
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Liam

Dabei seit: 03.03.2005
Ort: Big Bad Berlin
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 30.04.2005 15:44
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jemand schrieb:
Zitat:
hab ich letztens einen mann kennengelernt bei dem ich praktiukum machen ... darf


LOL! und das als 17jähriges girl. sehr geil.
aber im ernst, der arbeitsmarkt ist ÜBERALL überfüllt. hello marktwirtschaft. egal ob ärzte, anwälte, architekten, gastronomen, landwirte, sogar die kassiereren im supermarkt habens schwer. designer habens generell schwer, weil ein studium in der richtung überfüllter ist als die medizin-wartelisten, dazu die mappenprüfung kommt. und der ausbildungssektor ist von "webdesigner"-kids vollkommen überladen, die TEILWEISE völlig inkompetent sind und dann perverserweise nach dem abschluss jahrelang fürn appel+n'ei arbeiten und somit gern genommen werden.
fazit: arbeitslos biste in jedem fall. es ist nichtmehr so, daß man heute hier kündigt und morgen da anfängt. man muss einfach wissen, daß wir inoffiziell (in der brand eins gelesen) 9 mio arbeitlose haben, und die kommen aus allen "schichten", aus allen altersstufen. wusstet ihr daß es prozentual mehr arbeitslose ärzte als maschienenbauer gibt ?
DAS heisst ganz knallhart: orientiere dich auf keinen fall nach der "mit welchem studium/ausbildung bekomme ich später mal einen job"-devise. denn das zählt nicht mehr, die idee hatten die leute 2 generationen vor uns auch schon.

mach in jedem fall das, was dir am meisten liegt und worin du deine erfüllung siehst (meine meinung dazu).
du wirst kotzen, wenn in einer informatikerklasse sitzt und dir jahre deines lebens mit mega-nerds kaputtmachst. und es gibt sowieso millionen von freaks, die tausendmal besser und engagierter programmieren, der markt ist auch dort gesättigt. einen -richtigen- job findest du sowieso vorerst nicht, also vertreib dir die jahre mit nem studium oder einer ausbildung, meine tendenz wäre studium. da hast du sowieso wesentlich mehr wahlmöglichkeiten und kannst zB dein designstudium auch in richtung werbung, tv oder meinetwegen fahrzeuge oder produktdesign verlagern. wesentlich interessanter als html-seiten. da ist der markt zwar auch überfüllt, aber wesentlich qualitativer, dh dir werden wenn du gut bist keine billigarbeiter den job reissen.

globalisierung bringt uns eben auch die angleichung der gehälter und den run auf "billigarbeiter" (azubis, praktikanten, ausländer(so krass das jetzt klingen mag)), firmen schreiben aufträge weltweit aus, gedruckt wird in asien, ihr wisst wie das läuft. im endeffekt denke ich also daß man sich damit abfinden muss, mal hier fürn hungerlohn zu arbeiten, dann n halbes jahr lang arbeitslos zu sein, dann dort mal wieder für ein orderntliches gehalt zu arbeiten, dann wieder nix ... usw.
seit ich weiss daß berliner architekten 500€ im monat verdienen und anwälte taxi fahren (und wir reden hier von der regel, nicht von ausnahmen), muss man auch sehen, daß 1000€ gehalt im monat durchaus okay ist, wenn man dafür 5-6 tage die woche etwas macht, das einem spass macht. 2000€ und aufwärts sollte man eh erst einplanen wenn man über 35 ist, 20 stationen im lebenslauf hat und einige saugute referenzen.

so, ich sollte weniger kaffee trinken, meine laberflashs bringen mich noch um.

ALSO: studiert/ausbildet was euch spass macht und was ihr könnt, denn dazu ist das leben da. solange es ein beruf ist, hinter dem eine industrie existiert (und das ist in unserem berufsfeld ja wohl der fall), ist das völlig okay. leute die nur zum geldverdienen arbeiten und sich dementsprechend ausbilden sitzen dann 30 jahre bei "werbe-huber" in bielefeld-süd, drucken neonreklame für aldi und kaufen sich mit 40 n'reihenhaus. stattdessen sollte man den markt akzeptierten, soviel wie möglich lernen lernen lernen und erfahren erfahren erfahren, in 20 jahren sieht der markt wieder entspannter aus (geburtenrate sinkt ja enorm). aber bis dahin kann man sich auch mit nem praktikantengehalt von 500, nem AD-gehalt von 1000 oder hartz4 von 500-700 auch ne gute zeit machen.
wenn man kinder hat is das was anderes, aber jeder vernünftige mensch mit fehlenden finanzen sollte seinen kids zuliebe sich vorerst keine anschaffen.

leute, das ist die welt, das ist die realität, und man darf bei der ganzen sache nie vergessen, daß wir zu den reichsten ländern der welt gehören. so kaputt unsere wirtschaft auch ist, sie gehört immernoch zu den "besten" der welt (hallo ausbeutung).

übrigens: zieht euch die wirtschaft rein! geht an den zeitschriftenstand und kauft mal wirtschaftmagazine. und zwar nicht die bild oder magazine in denen yuppie-spinner die an der börse 30.000 am tag machen erzählen was geht, sondern welche die sich mit dem mittelstand und der realität befassen. brandeins, financial times, der spiegel und manchmal auch die zeit sind echt das lesen wert.



love
laber-liam[quote][quote]


Zuletzt bearbeitet von Liam am Sa 30.04.2005 15:46, insgesamt 1-mal bearbeitet
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saucer

Dabei seit: 19.05.2002
Ort: München
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 01.05.2005 11:29
Titel

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Liam hat geschrieben:
jemand schrieb:
Zitat:
hab ich letztens einen mann kennengelernt bei dem ich praktiukum machen ... darf


LOL! und das als 17jähriges girl. sehr geil.
aber im ernst, der arbeitsmarkt ist ÜBERALL überfüllt.


ich hab nur bis hierher gelesen, denn: die aussage ist definitiv falsch. siehe ingenieursstudium. wenns also nur darum geht in eine zukunftssichere branche reinzuschippern würd ich auf alle fälle was anderes wählen und nichts was weit über die hälfte deines lebens in anspruch nimmt: die "werbebranche".
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Liam

Dabei seit: 03.03.2005
Ort: Big Bad Berlin
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 01.05.2005 12:03
Titel

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Zitat:
ich hab nur bis hierher gelesen, denn: die aussage ist definitiv falsch. siehe ingenieursstudium. wenns also nur darum geht in eine zukunftssichere branche reinzuschippern würd ich auf alle fälle was anderes wählen und nichts was weit über die hälfte deines lebens in anspruch nimmt: die "werbebranche".


hätteste den text auch nur ansatzweise gelesen, könnteste dir diesen post eigentlich stecken. ich habe nämlich so ziemlich genau das gegenteil behauptet, nämlich daß man nicht einfach so in irgendeinen beruf gehen sollte, nur weil die zukunfschancen besser sind, sondern sich doch nach der begabung/interesse richten sollte. imo.
was mich interessiert: was meinste denn mit "und nichts was weit über die hälfte deines lebens in anspruch nimmt" ??? ist das auf ausbildung oder arbeitszeit oder passion oder was bezogen ? denke mal, daß ein guter job, den man mag, so oder so dein leben gut ausfüllt - und das ist ja auch sinn der sache. wer heutzutage ne 8h-schicht möchte, kann eigentlich nur noch in der fabrik am band arbeiten... von "werbebranche" hat übrigens niemand was gesagt.

love
liam
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