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Thema: Versalsatz: Ausnahmen bei wissenschaftl Klassifizierung? vom 15.02.2016


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Typografie -> Versalsatz: Ausnahmen bei wissenschaftl Klassifizierung?
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haselchen
Threadersteller

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Verfasst Mo 15.02.2016 12:00
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Versalsatz: Ausnahmen bei wissenschaftl Klassifizierung?

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Hallo zusammen,
ich habe einen medizinischen Text, in dem die Überschriften versal gesetzt werden sollen. Enthalten sind Klassifizierungen, die per Konvention normalerweise gemischt gesetzt werden (z.B. "T1bN3M1b", die Beschreibung für eine bestimmte Ausprägung von Krebs). Ich würde die Klassifizierung normalerweise der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit halber gemischt schreiben, soll das aber laut Inhouse-Grafik des Kunden nicht – gibt es hier eine Regel/Richtlinie?
Tausend Dank für Info.
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
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Verfasst Mo 15.02.2016 13:13
Titel

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Ich würde mich bei solchen Sachen immer auf diese Schreibweise festlegen, die am einfachsten zu lesen, resp. am üblichsten ist. Bei ein solche kritischen Sache kommt es darauf an, dass der Lesende entsprechend seinen Gewohnheiten, nämlich wie eine solche Sache in wissenschaftlichen Abhandlungen geschrieben wird, die Informationen vorgesetzt bekommt, damit es da wegen einer atypischen Schreibweise nicht zu Missverständnissen kommt ...
--
Manchmal sind Grafiker, die sich so auf ihr CI einschießen, ohne an Folgen zu denken - "Hauptsache, es entspricht meinen gestalterischen Vorliieben!" - schon ziemlich weltfremd ...
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haselchen
Threadersteller

Dabei seit: 15.02.2016
Ort: Lüneburg
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Verfasst Mo 15.02.2016 13:40
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Danke für die Einschätzung, hab gerade schon an mir gezweifelt!
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Mo 15.02.2016 17:18
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Vor allem ist sicherzustellen, dass T1bN3M1b nicht was ganz anderes ist als T1BN3M1B.

die gemsichte Schreibweise kommt im wissenschaftlichem Umfeld ja nicht von ungefähr.

In der chemischen Symbolschreibweise ist Co (Cobalt) ja auch was komplett anderes als CO (Kohlenstoffmonoxid)!
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Alter: 56
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 16.02.2016 11:12
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Ich würde da auch auf die Kleinschreibung zurückgreifen, so ähnlich wie bei den McNamen, McNAME ist sicher besser erkennbar als MCNAME. Verwende dazu ein Zeichenformat. Vielleicht, dass Du diese Kürzel in einer speziellen Klammer stellst, etwa [T1bN3M1b], dann kannst Du das mittels GREP-Format automatisieren.
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
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Alter: 65
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Verfasst Di 16.02.2016 11:16
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So gerne ich ja selbst mit GREP und Verschachtelungen beim Zuweisen von Zeichenformaten arbeite ... in einem solchen Fall würde ich nie nie nie automatisiert auf diese Bezeichnungen zugreifen.
Da finde ich den Hinweis von Mialet entscheidend.
Wenn da was schief geht und du hast durch einen Automatismus da irgendeine Krux eingebaut, hat man bei solch einer Thematik mehr als nur die Arschkarte gezogen ...
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Alter: -
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Verfasst Di 16.02.2016 13:19
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Wobei reine Versalschreibung auch Vorteile hat. Das leidige Verwechslungsrisiko von kleinem l und großem I bleibt dem Leser erspart.
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 65
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 16.02.2016 13:26
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Das ist aber in diesem speziellen Fall eventuell nicht relevant ...
Ansonsten bin ich erklärter Freund des gepflegten gemischten Satzes .. Lächel
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