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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 18.10.2019 00:52 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Wieviel kostet eine website für ein kleines Restaurant? vom 03.05.2019


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Programmierung -> Wieviel kostet eine website für ein kleines Restaurant?
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Corenn

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Verfasst Mi 08.05.2019 16:36
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Doradus hat geschrieben:
Grundsätzlich macht der TO ja nichts verkehrt, wenn er das zu dem Preis abrechnen kann, dann ist das doch ok.
Es wird langfristig aber nicht mehr viele (kleine) Kunden geben, die sich damit abfinden, für eine "simple" Webseite 600€ zu bezahlen. Hier hat der Kunde gepennt.

Kleine Kunden = schwierige Kunden? Meine Erfahrungen sind da anders. Ich rede hier aber wirklich nur von kleinen Seiten. Manchmal eben auch nur eine, wo nur Bilder etc ausgetauscht werden. Wer keine größere Seite braucht, z.B. kleine Restaurants, Nähzirkel, Hasenverein *wasweißichnochalles* wird auch nicht Unmengen an Geld investieren, wozu auch. Die brauchen auch keine zig Abnahmen und Korrekturen. Das sollte beim ersten Mal passen.
Ein Großteil meiner Kunden kennt sich mit "Bildbearbeitung" aus. Es ist daher schierig zu vermitteln, dass man für einen Bildausschnitt oder Farbkorrektur Arbeitslohn berechnet. Wer das heute noch unterbringen kann, hat eben Glück. Im Gespräch vorher wurden alle Eckdaten erfasst, dann wurde die Seite erstellt (kleinere Korrekturen am Layout inklusive)
dann veröffentlicht und abgehakt. Als kostenlosen Service alle paar Wochen mal ein Bild oder ein Satz ausgetauscht, und gut ist. Was will man da groß eine Rechnung stellen?
Bei "kleinen-Seiten-Aufträgen" hab ich allerdings festgestellt, dass sich mitunter andere Arbeitsbereiche beim Kunden auftun, hier hab ich angesetzt. Die Webseite war da nur "Vermittler".

Größere Sachen kosten natürlich mehr, keine Frage. Die kleinen Kunden sollte man nicht ausnehmen, sondern sie langfristig binden. Meine Meinung.

...und Wartungsverträge gibt es nicht. Wer macht denn sowas?


Mal hochgerechnet, du brauchst 5 Minuten um ein Bild schön einzusetzen, und hast 10 Kunden, die das monatlich möchten, was durchaus vorkommt. Sind das schon 50 Minuten, die doch berechenbar sind.

Ich rechne nach Arbeitseinheit (15 min) ab, Arbeit ist Arbeit, so klein Sie auch ist, so sehe ich das. So läuft das in fast jedem Unternehmen - und man muss seine Brötchen verdienen, versteuern muss man es auch noch. Ich habe gelernt, da doch immer knausrig zu sein, das bin ich aber erst geworden durch solche Aktionen, weil irgendwann die Kunden nämlich meinen, Sie bekommen auch größere Sachen umsonst. * Nee, nee, nee *

Ich finde 150€ bis 200€ gerne, wenn die genau wissen, wie sie es haben möchten und ich in 3 Stunden durch bin.. das wird aber nie so sein, hatte noch NIE einen Kunden bei dem das so schnell durch war.

Solche Dumpingpreise erschließen sich mir nicht.
Ich habe nur Kunden die 0 peilung haben im Bereich web. Da kommen dann Fragen auf "Was ist ein Hosting, welches Paket brauche ich, wie sieht das mit den E-Mail Postfächern aus, brauche ich eine E-Mail adresse, wie Lgge ich mich um Inhalte zu ändern etc... etc... ) alles fließt bei mir mit in die Kalkulation. Wenn der Kunde schon ein Hosting hat muss erstmal geprüft werden, ob dieses den Anforderungen des gewünschten CMS entspricht.

Dann schneiden wir noch kurz das Thema DSGVO an, hier wissen die wenigstens was wie wo gemacht werden soll. Geschweigedenn Impressum, Datenschutzerklärung und Co. Ich schreibe immer in meinen Angeboten und Rechnungen mit drauf das ich für diese Angaben nicht hafte und dem Kunden teile ich zuvor mit wer Ihn da beraten kann oder wie er vorgeht.

Das sind alles Arbeitsvorgänge die ich ..sorry...nicht bei 150€ bis 200€ sehe.

Kommt jetzt einer hin, und sagt "So genau mcöhte ich das, hat alles Strukturiert, alles gelistet wo und wie welches Bild die richtigen Größen vielleicht - aber mal ehrlich, das ist NIE der Fall.

ich stimme top hier zu.

Edit: Ich führe auch Penibel imer ein Pflichten- & lastenheft. Der Grund ist, dass manche Kunden irgendwelche Funktionen immer im Nachhinein dazu dichten und dann grundlegenmd darauf beharren, dass Sie das natürlich zuvor gesagt haben. Zudem gibt es einen Guide um Inhalte selber zu managen und zu pflegen. Eine Checkliste die von mir während der Bearbeitung der Webseite abgehackt wird, damit der Kunde immer den neuen Stand sieht, ich bin für Fragen per WhatsAPP / handy erreichbar, und biete noch einen Backup-Service an. Installiere SSL Zertifikate, richte Weiterleitungen an und die SEO dürfen wir auch nicht unterschlagen. Ich versuche so präzise wie möglich alles aufzulisten, damit ich und der Kunde nicht ins Fettnäpfchen treten und beide Parteien am Ende zufrieden sin. Übrigens gibt es Vorab immer ein Layout im Adobe XD, dort wird dann Kommentiert und schon so gesetzt, wie der Kunde es möchte, hier bewegen wir uns aber bei min. 600,- Grins


Zuletzt bearbeitet von Corenn am Mi 08.05.2019 16:46, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Doradus

Dabei seit: 07.04.2011
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 08.05.2019 18:52
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Ich stimme dir bei deiner Auflistung vollkommen zu. Für viele ist Hosting, SEO, Mail, Zertifikate etc. Berufsalltag. Gegenüber dem Kunden wird daraus natürlich gerne ein riesen Blahblah gemacht. Grins
Ich hab hier auch Noobs versorgt. Die interessieren sich Null für die ganzen Details. Hab immer ein komplettes Paket abgeliefert, einigen hab ich noch gezeigt, wie sie etwas selbst erledigen können, andere die das nicht wollen, da mach ich das.
Aber nochmal, es sind kleine Seiten. Ein Restaurant wo z.B. noch ne Speisekarte erstellt werden soll, da funktioniert das natürlich nicht.

Davon Leben kann man nicht. Deswegen bin ich auch noch auf anderen Feldern tätig.
Klar würde ich auch gern solche Preise aufrufen. Funktioniert hier wo ich wohne (Erzgebirgsdorf) aber nicht. Man muss sich dass etwa so vorstellen, es gibt Kunden (Umland), die wollen, sagen wir mal, ein Hochglanz-Werbespot wie von Audi, aber bitte nur zum Preis einer handgemachten Buttercremetorte. Das ist jetzt natürlich stark übertrieben, aber sinngemäß. Wenn die das nicht bekommen, gehen die halt zum Nächsten, dann zum Nächsten usw. solange bis sie einen gefunden haben, der das dann macht. Da gibt es hier genug Anlaufstellen.

Um bei dem Beispiel zu bleiben, gerade kleine Restaurants haben es hier extrem schwer. Keiner investiert in sowas wie Webseiten mehr Geld als unbedingt nötig. Kleinere Vereine gleich gar nicht. Es mangelt an Verständnis dafür, dass diverse Arbeiten die du aufgelistet hast eben auch ARBEIT sind. Da geb ich dir recht. Aber was soll man denn machen? Wenn man quasi tagtäglich sieht, dass hier für sowas kein Geld da ist. Und soooo viele Kunden gibts hier auch nicht. Ich spreche hier nur von meiner Region. In anderen mag das natürlich anders aussehen.

Eigentlich sollten "wir" unsere Kunden erziehen. Andersrum ist draus geworden. Ich hab gelernt nur noch das Nötigste zu machen. Nicht zuviel Energie in solche Projekte zu stecken. Ein wenig guten Willen zeigen (Service) und gut.

Wie gesagt, wer andere Preise kalkulieren kann, der soll es gerne machen.
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Corenn

Dabei seit: 16.09.2014
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Verfasst Do 09.05.2019 10:16
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Doradus hat geschrieben:
Ich stimme dir bei deiner Auflistung vollkommen zu. Für viele ist Hosting, SEO, Mail, Zertifikate etc. Berufsalltag. Gegenüber dem Kunden wird daraus natürlich gerne ein riesen Blahblah gemacht. Grins
Ich hab hier auch Noobs versorgt. Die interessieren sich Null für die ganzen Details. Hab immer ein komplettes Paket abgeliefert, einigen hab ich noch gezeigt, wie sie etwas selbst erledigen können, andere die das nicht wollen, da mach ich das.
Aber nochmal, es sind kleine Seiten. Ein Restaurant wo z.B. noch ne Speisekarte erstellt werden soll, da funktioniert das natürlich nicht.

Davon Leben kann man nicht. Deswegen bin ich auch noch auf anderen Feldern tätig.
Klar würde ich auch gern solche Preise aufrufen. Funktioniert hier wo ich wohne (Erzgebirgsdorf) aber nicht. Man muss sich dass etwa so vorstellen, es gibt Kunden (Umland), die wollen, sagen wir mal, ein Hochglanz-Werbespot wie von Audi, aber bitte nur zum Preis einer handgemachten Buttercremetorte. Das ist jetzt natürlich stark übertrieben, aber sinngemäß. Wenn die das nicht bekommen, gehen die halt zum Nächsten, dann zum Nächsten usw. solange bis sie einen gefunden haben, der das dann macht. Da gibt es hier genug Anlaufstellen.

Um bei dem Beispiel zu bleiben, gerade kleine Restaurants haben es hier extrem schwer. Keiner investiert in sowas wie Webseiten mehr Geld als unbedingt nötig. Kleinere Vereine gleich gar nicht. Es mangelt an Verständnis dafür, dass diverse Arbeiten die du aufgelistet hast eben auch ARBEIT sind. Da geb ich dir recht. Aber was soll man denn machen? Wenn man quasi tagtäglich sieht, dass hier für sowas kein Geld da ist. Und soooo viele Kunden gibts hier auch nicht. Ich spreche hier nur von meiner Region. In anderen mag das natürlich anders aussehen.

Eigentlich sollten "wir" unsere Kunden erziehen. Andersrum ist draus geworden. Ich hab gelernt nur noch das Nötigste zu machen. Nicht zuviel Energie in solche Projekte zu stecken. Ein wenig guten Willen zeigen (Service) und gut.

Wie gesagt, wer andere Preise kalkulieren kann, der soll es gerne machen.


Na ja, wir Mediengestalter haben es auch nicht einfach *ha ha* Es ist halt immer eine Frage, entweder hast du 5 Kunden die dir für deine Miniwebseite 100€ geben oder einen, der eben gut zahlt. Ich bevorzuge den letzten Kunden.

Die Kunst ist, so sehen ich das, zu selektieren. Und wenn einer ein kleines Geschäft hat, geht auch mal ne Ratenrechnung.

Die Buttercremetorten-Kunden die du nanntest gibt es aber (leider) überall. Ich hatte früher auch, am Anfang meiner Freelancertätigkeit Webseiten für 170€ gemacht, das werde ich nie mehr machen! Immer kam irgendwas dazu, und eine davon zahlte dann auch einfach Ihre Rechnung nicht, das ging dann in alle Instanzen.

Ich habe aber auch den Luxus zu sagen "Nö, auf dich habe ich keinen Bock.. such dir wen anderes" weil ich nicht an die Freelancertätigkeiten gebunden bin.

Interessant ist, dass die meisten dann doch sagen, ja okay.. wir machen das für den Preis, die anderen Programmierer/gestalter sind zu langsam/melden sich nicht, oder wirken zu unprofessionell.

Aber davon abgesehen arbeite ich auch bundesweit, also ich habe auch Kunden aus dem tiefsten Bayern, die eine Webseite haben möchten *ha ha*

Nur solche Aktionen zerstören halt die Preise, das ist jetzt meine Ansicht, die muss man nicht teilen. Wenn man überlegt wie viele Kunden man haben müsste um komplett selbstständig zu arbeiten und alles zu bezahlen, wären das sehr viele.


Edit:

FrauWetterwachs hat das übrigens auhc schön geschrieben. Werbung kostet, ein Verein ist gemeinnützig. Ich habe auch eine Stiftung als Kunde, da mache ich mal eine Instanz so, dafür habe ich einen Backlink zu meiner Seite...usw Lächel


Zuletzt bearbeitet von Corenn am Do 09.05.2019 10:19, insgesamt 4-mal bearbeitet
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FrauWetterwachs

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Verfasst Do 09.05.2019 10:17
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Ein Verein ist meiner Meinung nach immer noch ein anderes paar Schuhe als ein Friseut, ein Restaurant oder ein Blumenladen. Geht es um etwas gemeinnütziges, das nicht darauf abzielt Geld zu erwirtschaften sondern einen Mehrwert für eine Gemeinschaft zu schaffen, dann gehe ich an solche Anfragen mit einem Rabatt heran.

Aber auch das Restaurant Käsekuchen in klein Kleckersdorf hat seine Webseite, um sie als Werbung zu nutzen und sich darzustellen. Das wird gemacht um Geld in die eigene Kasse zu bringen und Werbung kostet nun mal eben Geld. Die gehen doch auch nicht zur Tageszeitung und fangen mit denen an über die Anzeigenpreise zu diskutieren.

Wenn der Kunde kommt und sagt "Ich will eine Seite auf der ist 1 Foto und auf der stehen meine Adresse, meine Öffnungszeiten, meine Anschrift und mehr will ich nicht" dann kann er das gerne für 150 € haben. Aber alles was darüber hinaus geht kostet halt eben mehr.

Ich hatte mal ein sehr erhellendes Gespräch mit einer Friseurin, die auch der Meinung war, dass meine Kosten unverschämt waren. Als ich sie dann bat mir mal aufzuschlüsseln, wie viel sie denn für Waschen, Schneiden, Dauerwelle und Färben nehmen würde und wie lange das ganze dauert wurde sie plötzlich kleinlaut. Man muss die Menschen halt da abholen, wo sie sind und darauf hinweisen, dass man eben nicht den "magic button" drücken kann.
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Verfasst Do 09.05.2019 10:30
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Ich sollte mal Urlaub im Erzgebirge machen. Da könnte ich dann mal mit der ganzen Familie (5 Personen) günstig essen gehen. Ich bestelle nur ein Schnitzel mit Pommes und Salatbeilage, und erkläre der Bedienung dann, dass es ja kein Aufwand ist noch vier weitere Schnitzel in die Pfanne und entsprechend mehr Pommes in die Friteuse zu werfen, wenn Pfanne und Friteuse einmal heiß sind. Die zusätzlichen Zutaten würde ich vorher schon beim nächsten Discounter besorgt haben. Die sollen schließlich bei 9,50€ auch noch was verdienen. Getränke habe ich dann auch schon beim Discounter gekauft. Damit muss der Wirt sich also auch nicht abschleppen. (Und den Abwasch macht ja sowieso die Geschirrspülmaschine.)

Die können bestimmt besser als ich kochen - und wenn ich damit die örtliche Gastronomie fördern kann, zahle ich die 9,50€ doch gerne. Wenn es uns schmeckt, kommen wir im Urlaub noch öfter vorbei. Für jeden Tag wären mir die normalen Preise zu teuer. Aber mit dem Kompromiss wäre es für mich in Ordnung. Wenn der Wirt möchte erzähle ich auch jedem wie lecker es dort schmeckt. Solch eine Werbung ist schließlich auch was Wert. Und wenn er darauf nicht eingeht, dann frage ich eben im nächsten Restaurant... [/ironie]
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Corenn

Dabei seit: 16.09.2014
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Verfasst Do 09.05.2019 15:52
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top hat geschrieben:
Ich sollte mal Urlaub im Erzgebirge machen. Da könnte ich dann mal mit der ganzen Familie (5 Personen) günstig essen gehen. Ich bestelle nur ein Schnitzel mit Pommes und Salatbeilage, und erkläre der Bedienung dann, dass es ja kein Aufwand ist noch vier weitere Schnitzel in die Pfanne und entsprechend mehr Pommes in die Friteuse zu werfen, wenn Pfanne und Friteuse einmal heiß sind. Die zusätzlichen Zutaten würde ich vorher schon beim nächsten Discounter besorgt haben. Die sollen schließlich bei 9,50€ auch noch was verdienen. Getränke habe ich dann auch schon beim Discounter gekauft. Damit muss der Wirt sich also auch nicht abschleppen. (Und den Abwasch macht ja sowieso die Geschirrspülmaschine.)

Die können bestimmt besser als ich kochen - und wenn ich damit die örtliche Gastronomie fördern kann, zahle ich die 9,50€ doch gerne. Wenn es uns schmeckt, kommen wir im Urlaub noch öfter vorbei. Für jeden Tag wären mir die normalen Preise zu teuer. Aber mit dem Kompromiss wäre es für mich in Ordnung. Wenn der Wirt möchte erzähle ich auch jedem wie lecker es dort schmeckt. Solch eine Werbung ist schließlich auch was Wert. Und wenn er darauf nicht eingeht, dann frage ich eben im nächsten Restaurant... [/ironie]


ich mag dich! * Applaus, Applaus * *ha ha*
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Doradus

Dabei seit: 07.04.2011
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Verfasst Do 09.05.2019 17:54
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top hat geschrieben:
Ich sollte mal Urlaub im Erzgebirge machen. Da könnte ich dann mal mit der ganzen Familie (5 Personen) günstig essen gehen. Ich bestelle nur ein Schnitzel mit Pommes und Salatbeilage, und erkläre der Bedienung dann, dass es ja kein Aufwand ist noch vier weitere Schnitzel in die Pfanne und entsprechend mehr Pommes in die Friteuse zu werfen, wenn Pfanne und Friteuse einmal heiß sind. Die zusätzlichen Zutaten würde ich vorher schon beim nächsten Discounter besorgt haben. Die sollen schließlich bei 9,50€ auch noch was verdienen. Getränke habe ich dann auch schon beim Discounter gekauft. Damit muss der Wirt sich also auch nicht abschleppen. (Und den Abwasch macht ja sowieso die Geschirrspülmaschine.)

Die können bestimmt besser als ich kochen - und wenn ich damit die örtliche Gastronomie fördern kann, zahle ich die 9,50€ doch gerne. Wenn es uns schmeckt, kommen wir im Urlaub noch öfter vorbei. Für jeden Tag wären mir die normalen Preise zu teuer. Aber mit dem Kompromiss wäre es für mich in Ordnung. Wenn der Wirt möchte erzähle ich auch jedem wie lecker es dort schmeckt. Solch eine Werbung ist schließlich auch was Wert. Und wenn er darauf nicht eingeht, dann frage ich eben im nächsten Restaurant... [/ironie]



Nun, das kannst du gern probieren und sehen wie weit du damit kommst. Ich schätze mal, der Wirt wird von seinem Hausrecht gebrauch machen und euch hochkant rauswerfen. Schmarotzer sind weder hier noch anderswo gern gesehen. Abgesehen davon, hat die Thematik nichts miteinander zu tun. Du willst etwas kostenlos haben, wofür der Wirt in Vorleistung gegangen ist (Waren)? Du könntest das Schnitzel haben, das muss bezahlt werden. Du kannst es aber gern roh bekommen. Aber ich denke - um bei dem Beispiel zu bleiben - der Wirt wird auf dich als Kunden gern verzichten. Es gibt andere die Hunger haben und bereit sind, seinen Preis zu bezahlen.
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FrauWetterwachs

Dabei seit: 17.08.2018
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 09.05.2019 17:58
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Doradus hat geschrieben:
top hat geschrieben:
Ich sollte mal Urlaub im Erzgebirge machen. Da könnte ich dann mal mit der ganzen Familie (5 Personen) günstig essen gehen. Ich bestelle nur ein Schnitzel mit Pommes und Salatbeilage, und erkläre der Bedienung dann, dass es ja kein Aufwand ist noch vier weitere Schnitzel in die Pfanne und entsprechend mehr Pommes in die Friteuse zu werfen, wenn Pfanne und Friteuse einmal heiß sind. Die zusätzlichen Zutaten würde ich vorher schon beim nächsten Discounter besorgt haben. Die sollen schließlich bei 9,50€ auch noch was verdienen. Getränke habe ich dann auch schon beim Discounter gekauft. Damit muss der Wirt sich also auch nicht abschleppen. (Und den Abwasch macht ja sowieso die Geschirrspülmaschine.)

Die können bestimmt besser als ich kochen - und wenn ich damit die örtliche Gastronomie fördern kann, zahle ich die 9,50€ doch gerne. Wenn es uns schmeckt, kommen wir im Urlaub noch öfter vorbei. Für jeden Tag wären mir die normalen Preise zu teuer. Aber mit dem Kompromiss wäre es für mich in Ordnung. Wenn der Wirt möchte erzähle ich auch jedem wie lecker es dort schmeckt. Solch eine Werbung ist schließlich auch was Wert. Und wenn er darauf nicht eingeht, dann frage ich eben im nächsten Restaurant... [/ironie]



Nun, das kannst du gern probieren und sehen wie weit du damit kommst. Ich schätze mal, der Wirt wird von seinem Hausrecht gebrauch machen und euch hochkant rauswerfen. Schmarotzer sind weder hier noch anderswo gern gesehen. Abgesehen davon, hat die Thematik nichts miteinander zu tun. Du willst etwas kostenlos haben, wofür der Wirt in Vorleistung gegangen ist (Waren)? Du könntest das Schnitzel haben, das muss bezahlt werden. Du kannst es aber gern roh bekommen. Aber ich denke - um bei dem Beispiel zu bleiben - der Wirt wird auf dich als Kunden gern verzichten. Es gibt andere die Hunger haben und bereit sind, seinen Preis zu bezahlen.


Du musst schon richtig aufpassen. Das Schnitzel, die Getränke und die restlichen Zutaten hat er selber mitgebracht. <-- Schuld!
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