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Thema: Unterschied bzgl. Text bei pdf-Erstellung Freehand/Photoshop vom 28.11.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Unterschied bzgl. Text bei pdf-Erstellung Freehand/Photoshop
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kontur
Threadersteller

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Verfasst Mo 28.11.2005 11:47
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Unterschied bzgl. Text bei pdf-Erstellung Freehand/Photoshop

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Hallo zusammen

Ich wollte fragen, ob und wenn ja, wo, Unterschiede bei folgenden beiden Prozeduren liegt und worin ggf. kritische Punkte liegen, die ich beachten sollte:
a) Pixelbild und Text in psd, daraus ein pdf erstellen.
b) Pixelbild als tiff in Freehand importieren, Text in FH setzen und daraus ein pdf erstellen.

Das pdf soll dann an die Druckerei gehen.

Danke im Vorraus für Eure Antworten,
k.
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Cocktailkrabbe

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Verfasst Mo 28.11.2005 12:56
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Re: Unterschied bzgl. Text bei pdf-Erstellung Freehand/Photo

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kontur hat geschrieben:
a) Pixelbild und Text in psd, daraus ein pdf erstellen.


Das Pixelbild sollte die notwendige Mindestauflösung
für das entsprechende Druckverfahren (meistens
300 dpi) haben. Der Farbraum sollte idealerweise dem
entsprechen, was dir die Druckerei geliefert bzw.
vorgegeben hat.

Wenn du Photoshop ab Version 7 hast, kannst du ein
PDF mit eingebetteten Schriften erstellen. Darunter musst
du alles rastern, dann sollte dein Gesamtlayout allerdings
eine höhere Auflösung haben (mindestens 600 dpi)

kontur hat geschrieben:
b) Pixelbild als tiff in Freehand importieren, Text in FH setzen und daraus ein pdf erstellen.


Ist natürlich die bessere Lösung, wenn du eine Photoshop-
Version unter 7 hast.
In FreeHand bitte den FH-eigenen PDF-Export vermeiden
und stattdessen eine saubere PS-Datei erstellen und diese
mit Druckerei-Distiller-Joboptions (idealerweise) umrechnen
lassen. Auch hier musst du natürlich den Farbraum deiner
Objekte beachten.

Noch Fragen Grins



Gruß
ck
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type1

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Verfasst Mo 28.11.2005 13:09
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hi!

@ck: jetzt frag ich mich grade nach dem sinn von 600dpi in rasterbilddaten. bei einem (mittlerweile veralteten) standard von 150 lpi reichen doch 300 aus (rechnerisch nach formel)??? inwieweit machen da 600dpi sinn? (stell jetzt mal ganz doof die frage und warte auf belehrung Grins )

type1
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Cocktailkrabbe

Dabei seit: 24.06.2002
Ort: 70374
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Verfasst Mo 28.11.2005 13:11
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Grins

600 dpi machen z.B. bei bestimmten Rastern Sinn… z.B. FM

Das meinte ich aber in meinem Beitrag nicht. *zwinker*
Die 600 dpi bezogen sich auf das Photoshop-Dokument
mit gerasterten Schriften. Weißt ja selber, dass
die meistens Fonts bei 300 dpi sch***** aussehen.
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type1

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Verfasst Mo 28.11.2005 13:37
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hi!

so, um den thread zu versuaen stell ich dazu nochmal ne rückfrage Lächel
das mit den 600dpi ist mir jetzt echt nicht klar wie du das meintest. was hab ich von einer datei mit 600dpi die rasterdaten enthält, egal ob in PS oder sonstwo? die 600 werden doch in keinem fall ausgenutzt (ausser in sonderfällen wie zB den von dir angesprochenen fm-raster. den hab ich auch verstanden).

zum andern, wenn ich mit 600dpi arbeite (egal ob für FM oder AM bei hoher rasterweite), müsste man dann auf 16bit pro kanal umschalten, um eine datentiefentechnische erhöhung der ausreizbaren rastertonwertstufen zu erreichen? also um mehr als 255 tonwertstufen pro kanal darzustellen?


edit: ich meinte um überhaupt 255 tonwertstufen in einem feinen raster darzustellen.

danke,
type1


Zuletzt bearbeitet von type1 am Mo 28.11.2005 13:38, insgesamt 1-mal bearbeitet
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commodore77
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Mo 28.11.2005 13:51
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er meint 600 dpi, weil bei 300 dpi gerasterte Typo scheiße aussieht. Normal wird Schrift doch mit der Auflösung der Druckplatte, also 2400 dpi oder mehr "gerastert", wenn sie denn in Pfaden/Zeichensatz vorhanden ist. Alles klar?
 
type1

Dabei seit: 19.11.2004
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Verfasst Mo 28.11.2005 14:01
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commodore77 hat geschrieben:
er meint 600 dpi, weil bei 300 dpi gerasterte Typo scheiße aussieht. Normal wird Schrift doch mit der Auflösung der Druckplatte, also 2400 dpi oder mehr "gerastert", wenn sie denn in Pfaden/Zeichensatz vorhanden ist. Alles klar?


ist schon klar, aber das problem was sich daraus ergibt ist doch, das bei rasterdaten eine bestimmte anzahl von rasterelementen zur bildung eines rasterpunktes von nöten ist. die größe der rasterelemente ergibt sich aus der größe des rasterpunktes und diese größe wird bestimmt durch die ausgabeauflösung. wenn ich nun daten erzeuge die eine größere eingabeauflösung enthalten, als ausgabetechnisch realisierbar ist, sind 600dpi im 150er raster unnötig. die ausgabe von 600dpi im 150er raster bringt keine bessere qualität als eine eingabeauflösung von 300dpi (bezogen auf halbtonbilder - bei bitmaps und vektorenflächen sieht das natürlich anders aus, diese werden im besten fall in belichterauflösung ausgegeben). es sei denn, man nutzt FM-rasterung, was ich mir jetzt nicht vorstellen kann.

ich hoffe ihr verstheht was ich meine...

type1
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Scheinwelt

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Verfasst Mo 28.11.2005 15:53
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Deine Sache trifft aber nur auf 4c Bilder zu, da ja alle vier Farben mit Rastern und Winkeln und so. Du weißt schon was ich meine, ne? Nen 1bit Strichbild sollte man ja schließlich auch mit Belichterauflösung ausgeben.

Zur Verdeutlichung hab ich mal ein paar Screenshots gemacht, wie die Dinger auf den Film gelasert werden.

Hier die sexy Livecambilder von einem "S" belichtet mit 175 lpi bei:

- 300dpi (12 cent/min)
- 600dpi (5 euro/einwahl)
- 1200dpi (1,84 euro/minute + 10 euro/einwahl)

* Mal bisschen die Nase pudern... *


Zuletzt bearbeitet von Scheinwelt am Mo 28.11.2005 16:26, insgesamt 2-mal bearbeitet
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