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Thema: Quark vs. InDesign vom 26.02.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Quark vs. InDesign
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Achim M.

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Verfasst Mo 21.03.2005 18:20
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XSchinkenX hat geschrieben:
blahblahblah du bist schon'n held, ein wunder an integrität und vernunft. man wird sich doch nochmal freuen dürfen. ist ja nicht so, dass ich bei aller protzerei kein augenzwinkern bei hätte.

weißte dat: stirb dumm und mach weiter CM. ist mir latte, ich drängs ja keinem auf, hab schließlich genug arbeit in meiner "klitsche".


Fühl Dich doch nicht gleich auf den Schlips getreten. *zwinker*

Ich bin gar nicht so ignorant, wie Du mir unterstellen willst. XML hat in der Druckvorstufe sicher eine große Zukunft und ob Du es glaubst oder nicht: Ich behandel die Thematik in meinem Unterricht auch. Auch wenn es nicht allzu viele Schüler interessiert.

Der Haken ist nur, dass Framemaker in einem designorientierten Arbeitsablauf zu unflexibel ist. Andersherum sind InDesign und Quark in einem technischen Arbeitsablauf mit strukturierten Daten zu unflexibel. Jedenfalls habe ich für zwei Unternehmen, die XML-Integration in den Arbeitsablauf geprüft. In beiden Fällen wollte man die Integration mit Quark durchführen (InDesign 2 war seinerzeit noch nicht auf dem Markt). Wie erwartet, konnte Quark die Erwartungen nicht erfüllen. Andersherum war Framemaker hinsichtlich der Anforderungen an Design und Druckvorstufenfunktionen zu unflexibel. Außerdem war schon damals nicht sicher, wie die Zukunft von Framemaker ausschaut (zumindest auf dem Mac).

In einem Punkt muss ich Dir absolut recht geben: Der Bereich wird unterschätzt. Zwar träumen viele Unternehmen von Automation und medienneutraler Datenpflege, die realen Arbeitsabläufe und die vorhandenen Daten sind von diesem Wunsch allerdings meilenweit entfernt.

Aber gräm Dich nicht: Vielleicht wird man Dein Insiderwissen ja in Zukunft entsprechend honorieren.

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Mo 21.03.2005 18:54, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Dobingo

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Verfasst Mo 21.03.2005 18:29
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Treponem2k hat geschrieben:
Dobingo hat geschrieben:
Nen Text in Freehand "gesetzt" sieht aus, wie mit ner Schrotflinte bearbeitet. Die Leute kann ich bis heute nicht verstehen, die jene Programme für den kompletten Workflow nutzen


ich sag mal dazu besser keine einzelheiten, aber ich wurde auch schon gefragt "den 100-seiter, warum machen sie den nicht mit freehand?" *balla balla* naja sind eben persönliche präferenzen, und einige leute haben anscheinend probleme, software nach ihrem einsatzzweck zu bewerten. einfacher ist es "quark ist scheiße, indesign auch" zu sagen, ohne drüber nachzudenken, statt sich mit den programmen auch zu beschäftigen * Keine Ahnung... *


Äh ja und?! Was willst Du sagen? Dass wir über die typografischen Fähigkeiten von Freehand einer Meinung sind? Meine Aussage war lediglich darauf bezogen, dass einige (viele - meistens schlecht bzw. gar nicht ausgebildete) ein Zeichen- bzw. Illustrationsprogramm missbrauchen, um alles in einem Programm machen zu können.

Der Held des Tages war aber definitiv: mit Quark 7 wird alles besser *rofl* und InDesign wird sich umschauen müssen. Hehe. Vom Funktionsumfang hängt Quark dann aber immer noch hinterher, nicht zu vergessen, dass der Registrierungsterror (elend lange Seriennummer, Hardware Dongle und Aktivierung per Internet eine Frechheit ist - ach ja und der Support erst: grottig). Und zweitens die CreativeSuite 2 is auch schon in Arbeit. Wie siehts dann aus!? Nicht anders wie vorher. Erstmal nachdenken...
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst Mo 21.03.2005 18:38
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Dobingo hat geschrieben:
Der Held des Tages war aber definitiv: mit Quark 7 wird alles besser *rofl* und InDesign wird sich umschauen müssen. Hehe. Vom Funktionsumfang hängt Quark dann aber immer noch hinterher, nicht zu vergessen, dass der Registrierungsterror (elend lange Seriennummer, Hardware Dongle und Aktivierung per Internet eine Frechheit ist - ach ja und der Support erst: grottig). Und zweitens die CreativeSuite 2 is auch schon in Arbeit. Wie siehts dann aus!? Nicht anders wie vorher. Erstmal nachdenken...


Der Witz ist einfach, dass wir alle nicht in die Zukunft schauen können. Im Augenblick ist InDesign deutlich vorn. Aber wer sagt, dass das auf Dauer so bleibt? Vielleicht wird das Publishing der Zukunft weder Quark noch InDesign brauchen. Wenn im Endeffekt nur ein PDF/X-3 benötigt wird, ist die Wahl der verwendeten Satz- oder Layoutsoftware zweitrangig.

Lassen wir uns also überraschen. Vielleicht spricht die Zukunft ja XML. Grins

In diesem Sinne

Achim
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Verfasst Mo 21.03.2005 18:55
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Auf den Schlipps getreten? Ich? *Whaazzzz uppp?* Ooops

XML wird wohl auch in Zukunft keine tragende Rolle im Bereich der reinen Layoutarbeit spielen, ich fass das mal als Ironie auf. Doch im Hintergrund läuft schon viel strukturiert ab, was man so vielleicht als Anwender gar nicht mitbekommt. Jobtickets auf XML Basis, Katalogschnittstellen, CMS für Print und Web... als Austauschformat ist das schon ne ziemlich gehypte Sache. Dieser Hype allerdings hat auch teilw. Auswüchse erreicht, sodass viele meinen "meine Software muss das jetzt können, sonst ist sie nicht zeitgemäß". Die XML Schnittstelle von Quark und ID - wie du schon angesprochen hast - reicht für komplexere Anwendungen einfach nicht. Gerade was "neutrales" DAtenhandlich angeht: Was ich in Quark oder ID importiere ist futsch - oder kommt als "Tagged Text" oder ähnlichen Kram hinten raus und ist nur mit Aufwand weiterzuverwenden. Dabei ist doch gerade der Vorteil der Pflege der Daten im System für ein evtl. EP-Produkt hinterher eine Workflowalternative, so hat man einen aktuellen Datenbestand, doch Redakteure/Lektoren/Autoren brauchen sich nicht mit XML-Editoren rumzuplagen.

Daher meine ich, dass Layoutprogramme wie ID und Quark IMHO diesen Schrott gar nicht brauchen (!) (kann man ja als Extension bei bedarf immer noch nachkaufen...), sondern lieber mir liebgewonnene Features wie bspw. Fußnotengenerierung, Paginierungsabhängige Formatierungen (li/re Seiten), Kolumnentitel/Fußzeilen und ein echtes Tabellenmodell spendiert bekommen sollten.

Gleichzeitig habe ich erfahrungsgemäß einen wirklcihen Mangel an guter XML Satzsoftware auf dem Markt festgestellt. Ein wirklich "Massenkompatibles" Programm in dem Sinne gibt es nicht, Frame kommt hier noch am ehesten an die Sache ran. Alles andere ist schweinekompliziert, hat Haken und Ösen und halt den Nerdfaktor, den man auch von Latex kennt. XML/SGML ist hiermit nicht unverwandt, und bei einigen Programmen erkennt man die Wurzeln. Hier liegt eigentlihc noch viel Potenzial brach, und wer da in die Breche springt, trägt mit Sicherheit ein großes Risiko, könnte aber wirklcih die Zukunft der strukturierten Printproduktion einleiten. Aber bei DEN Softwarepreisen, die augenblicklich auf dem Sektor aktuell sind, sehe ich das bisherige eher als Totgeburt: Es ist einfach preiswerter und gewinnbringender, ein eigenes Layoutprogramm für 90% der Kundschaft auf den Markt zu bringen, als eine hochkomplexe Software wie FrameMaker, die ja noch nichteinmal aus eigenem Hause stammt, komplett umzuschreiben, in die bestehenden Quellen zu portieren und dann doch nur eine Nische zu bedienen.

Daran erkennt man auch die traditionelle Spaltung der Mac- und der PC/Unix Welt: Frame wurde für die Appleplattform komplett eingestellt, da es sich einfach nicht verkaufte... und das Ding steht soweit (never change a running system): So wird die Weiterentwicklung leider eingestellt. Lohnt sich wohl einfach nicht. PageMaker haben die ja auch bereits in InDesign integriert. Hat schon fast MS-Züge. Dadurch bleibt die Entwicklung meiner Meinung aber nach stehen. Schade.

Aber wer bin ich schon?


Zuletzt bearbeitet von am Mo 21.03.2005 19:06, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
ZeroFlash

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Verfasst Mo 21.03.2005 19:18
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Also ich hab im Betrieb InDesign gelernt. Später dann hatte ich im Lehrgang XPress. Vom Umstieg her muss ich sagen, sollte es soweit keine Probleme geben. Da InDesign aber einfach mal vom Handling an anderen Adobe Produkten ausgerichtet ist spricht vieles für Indesign. Wurde aber schon mal erwähnt.

Quark ist an sich auch Mal was anderes. Im XPress funtkioniert der automatische Textrahmen ohne Probleme. Hingegen im InDesign 2.0 kann ich mit dem Mustertextrahmen nicht einfach anklicken und einen Text einfügen.

Meine Ausbilderin hat, als ich mit dem Problem kam, auch nur mit den Schultern gezuckt.

Aber wie funktioniert nun der Mustertextrahmen im ID?
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Achim M.

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Verfasst Mo 21.03.2005 19:25
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@XSchinkenX

Ich wünsche mir z.B. seit Jahren schon eine Benutzerverwaltung für Layoutprogramme. Ein Design-Administrator legt das Grundlayout fest und der normale Anwender kann nur in einem begrenzten Spielraum das Design verändern. Genauso würde ich mir eine intelligentere Skriptverknüfung wünschen. Idealerweise sollten Skripte automatisch bei bestimmten Aktionen automatisch ablaufen können.

Technisch sollte das sicher umsetzbar sein. Aber der Durchschnittsanwender hat anderes im Sinn. Und letzlich gibt der Massenmarkt vor, wohin der Hase läuft.

So hat InDesign eine wirklich gute Überfüllungstechnik. Adobe vermarket diese aber nicht. Warum auch? Jeder Transparenzeffekt schafft mehr Aufmerksamkeit und bewegt Designer viel eher zum Kauf von InDesign.

Gruß

Achim
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst Mo 21.03.2005 19:27
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ZeroFlash hat geschrieben:
Aber wie funktioniert nun der Mustertextrahmen im ID?


[STRG] und [Shift] drücken und auf den Textrahmen klicken. (Beim Mac [Apfel] und [Shift]).

Gruß

Achim
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ZeroFlash

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Verfasst Di 22.03.2005 07:47
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danke funzt Lächel

toll das ich diese tastenkombi nicht im Handbuch gefunden habe...
sei's drum.
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