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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mi 07.12.2016 19:40 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: [Photoshop] über 300 % Farbauftrag – Wie beheben? vom 04.07.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> [Photoshop] über 300 % Farbauftrag – Wie beheben?
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[fränK]
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Verfasst Do 07.07.2005 12:01
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Ah ok, dachte du schickst mir die mit über 300%...

Ja sind jetzt max. 250%, Schwarz aus mind. 100K, 60C und ein bissle M und Y,
sollte schon okay sein...

Wobei, wie gesagt „Eurostandard“ ist nicht mehr aktuell, Tonwertzunahme lässt
sich auch nicht auf 9% pauschalisieren...


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Do 07.07.2005 12:02, insgesamt 2-mal bearbeitet
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d.byro

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Verfasst Do 07.07.2005 13:04
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[fränK] hat geschrieben:
d.byro hat geschrieben:
Ableger auf der Rückseite sind in dieser hohen Fabrdeckung bei wenig saugfähigen Papieren logisch, das hat nur bedingt etwas mit der Trocknung in der Maschine zu tun.

Komischerweise gibt es einen ProzessStandard Offsetdruck, der Werte vorgibt,
u.a. auch maximale Flächendeckungen, die i.d.R. nach heutigem Stand der
Technik erreicht werden können...

Nebenbei gibt es auch Druckbeispiele auf glänzend gestrichenem Bilderdruckpapier
mit 400% Flächendeckung, offnenen 100µm Linien und keinen Spuren vom Ablegen.


Theorie und Praxis ... die Annahme, jede Druckerei würde mit elektronisch gesteuerten 10-Farb-Maschinen mit Lackwerk und UV-Trockner arbeiten, entspricht nunmal leider nicht der Realität. Stell Dich an eine 2-Farb-Maschine und dann schau mal, wie es mit dem "ProzessStandard Offsetdruck" ausschaut. * Wo bin ich? *

Was alles geht, lese ich regelmäßig im Deutschen Drucker, aber das ist nunmal NICHT Standard. * Nee, nee, nee *
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[fränK]
Moderator

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Verfasst Do 07.07.2005 13:39
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d.byro hat geschrieben:
Theorie und Praxis ...

Eher Praxis und veraltete Praxis. Ich habe nicht ohne Grund von Druckbeispiel gesprochen,
heißt so wurde und wird gedruckt...

d.byro hat geschrieben:
Theorie und Praxis ... die Annahme, jede Druckerei würde mit elektronisch gesteuerten 10-Farb-Maschinen mit Lackwerk und UV-Trockner arbeiten, entspricht nunmal leider nicht der Realität. Stell Dich an eine 2-Farb-Maschine und dann schau mal, wie es mit dem "ProzessStandard Offsetdruck" ausschaut. * Wo bin ich? *

Was hat das mit der Anzahl der Farbwerke zu tun?

d.byro hat geschrieben:
Was alles geht, lese ich regelmäßig im Deutschen Drucker, aber das ist nunmal NICHT Standard. * Nee, nee, nee *

Ja, es ist schon traurig wie manche Firmen der Entwicklung hinterherhinken, aber zum Glück
fallen ja einige auch hin...

Viele Druckereien begreifen einfach nicht, was sie eigentlich tun, beim „Drucken“, viele
reproduzieren einfach, ohne einen Gedanken an eine mögliche Replikation zu verschwenden...

Wenn man natürlich immer nur mit dem Maß „geht aufgrund Einsatz schlechter Technik und
Verfahren nicht“ misst, statt „geht mit dem Einsatz der Technik und Optimierung der Prozesse bzw.
Verfahren“...


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Do 07.07.2005 13:42, insgesamt 1-mal bearbeitet
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d.byro

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Verfasst Do 07.07.2005 14:19
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Mit einer 10-Farben-Maschine lassen sich, Wendeeinrichtung vorausgesetzt, vollfarbige Drucke inklusive Drucklack in einem Druckgang herstellen - eine Grundvoraussetzung um Farbstabilität bzw. möglichst geringe Farbschwankungen zu erreichen.

[fränK] hat geschrieben:

Ja, es ist schon traurig wie manche Firmen der Entwicklung hinterherhinken, aber zum Glück
fallen ja einige auch hin...


Oha, einer der immer up to date ist, ja? Es ist aber was anderes, ob ich mit einer "Demoversion" irgendeines Programmes up to date bin oder ob es um die "winzigen" Beträge beim Anschaffen von Drucktechnik geht.

Jeder Freelancer hier im Forum heult ständig rum, dass bei den Satzkosten ja soooo sehr der Preis gedrückt wird, suchen aber im nächsten Beitrag nach der billigsten Online-Druckerei. Richtig, die Satzpreise sind weit am Boden, aber selbst wenn es nicht so wäre, hätte eine Druckerei mit sinnvoller Gewinnspanne, durch die Neuanschaffungen letztlich bezahlt werden, keine Chance, sondern nur die "Günstigste - Beste - Schnellste". Da lohnt es sich doch geradewegs, in neue Technik zu investieren. Menno!
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[fränK]
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Verfasst Do 07.07.2005 15:04
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Ja, tut mir leid, wer nicht die Mittel hat auf dem Laufenden zu bleiben,
sollte vielleicht mal überlegen ob sein Workflow effizient abläuft...

Es gibt jedenfalls genug Druckereien, die Geld verschenken, weil sie
z.B. in der Druckvorstufe Zeit und im Druck Papier verschwenden.
Komischerweise gibt es auch Positivbeispiel, wie die das bloß machen,
muss wohl Hexerei sein...

Bei Fall 1 unterstelle ich einfach mal fehlendes Know-how... und das
schlägt sich in einer ineffizienten Verarbeitung der Aufträge nieder.

Man muss halt abwägen, produziere ich schlecht, wiederhole jeden
Auftrag und verliere eventuell Kunden oder automatisiere ich,
erhöhe die Effizienz, produziere technisch einwandfrei, steigere
dadurch meine Qualität, kann differenziertere Preismodelle anbieten,
meinen Kundenstamm erweitern und nutze mehr für Investitionen...
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d.byro

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Verfasst Do 07.07.2005 15:13
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Tja, komisch nur, dass ich nicht nur eine Druckerei kenne, die trotz guter Auftragslage nach Neuinvestition in Insolvenz gehen musste ... bessere, neuere Technik > andere Stundensätze, höhere Preise > weniger Aufträge.

Nebenher müssen fehlende Investitionsmittel nicht zwangsläufig an einen ineffizienten Workflow gebunden sein.

Die Kundendaten, die ich zum Teil zu bearbeiten habe, hebeln jeden automatisierten Workflow aus. * Ich geb auf... *
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[fränK]
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Verfasst Do 07.07.2005 15:21
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d.byro hat geschrieben:
Tja, komisch nur, dass ich nicht nur eine Druckerei kenne, die trotz guter Auftragslage nach Neuinvestition in Insolvenz gehen musste ... bessere, neuere Technik > andere Stundensätze, höhere Preise > weniger Aufträge.

Mmm, das ist blöd, aber Preise anheben ist schon schlecht...

d.byro hat geschrieben:
Nebenher müssen fehlende Investitionsmittel nicht zwangsläufig an einen ineffizienten Workflow gebunden sein.

Ja das stimmt schon, liegt hauptsächlich an der Strukturierung...


d.byro hat geschrieben:
Die Kundendaten, die ich zum Teil zu bearbeiten habe, hebeln jeden automatisierten Workflow aus. * Ich geb auf... *

Tja, dann solltet ihr differenziertere Preismodelle einführen,
dann werden es sich die Kunden schon überlegen ob sie solche
Daten schicken bzw. nachbearbeiten lassen oder lieber
eine PDF/X-3 liefern und damit günstiger fahren...
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Pixelweaver

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Verfasst Fr 22.06.2007 19:29
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Viele online-Druckereien(alle, die ich gegoogelt habe) verlangen diese 300% immer noch.
Ob mehr geht oder nicht, sei dahingestellt.
Leider ist es so, wenn man sich nicht daran hält und das Produkt einen Fehler hat,
wird eine Reklamation ausgeschlossen.
Dieser Aspekt wurde bisher nicht angesprochen.
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