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Thema: [Photoshop] RGB-Schwarz in nur Schwarz (CMYK) konvertieren vom 31.01.2005


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Nimroy
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Verfasst Di 01.02.2005 14:08
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Re: jaaaa......

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Soso hat geschrieben:
Ziel ist ja, das das Printergebnis optisch dem dem entspricht (sofern möglich), was am Bildschirm/ursprünglich angelegt worden ist.
Ach ja, die Umsetzung von RGB-Schwarz kann auch nicht 100% K sein[/b].


Aber genau das müsste es sein, weil sonst wie gesagt, ich an schwarzen Stellen einen Farbautrag von 300% oder so habe. Sobald ich mein RGB oder LAB Bild in ein CMYK-Profil konvertiere oder ein Profil zur späteren Konvertierung zuweise, beschneide ich früher oder später den Farbraum.
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[fränK]
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Verfasst Di 01.02.2005 14:36
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Re: jaaaa......

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Nimroy hat geschrieben:
Aber genau das müsste es sein, weil sonst wie gesagt, ich an schwarzen Stellen einen Farbautrag von 300% oder so habe.

Wo liegt das Problem? Wenn dein Ausgabegerät (Druckmaschine) diesen Farbauftrag nicht bewältigen
kann, dann darfst du auch nicht dieses Profil verwenden. Das ECI-Profil definiert aber max. 350%
Farbauftrag und daran hält sich auch Photoshop. (siehe PDFs zu den Profilen)
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Achim M.

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Verfasst Di 01.02.2005 14:37
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Re: jaaaa......

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Soso hat geschrieben:
Sinn beim medienunabhängigen Arbeiten ist es doch gerade (wie ja auch schon gesagt) die Daten in einem großen, ausgabeunabhängigen Farbraum anzulegen. ECI empfiehlt da LAB, wenn mich nicht alles täuscht. Die Ausgabe für die verschiedenen Medien geschieht dann über Einbindung der entsprechenden ICC-Profile. So weit so gut. Aber wenn ich medienneutral arbeite, aber in einem bestimmten Ausgabemedium ein bestimmtes Ergebnis erwarte... zäume ich dann das Pferd nicht verkehrt herum auf?????


Die ECI empfiehlt ECI-RGB. Der Lab-Farbraum ist bei 8-Bit-Bildern ungeeignet, weil die Anzahl der adressierbaren Farbpunkte bezogen auf die Größe des Lab-Farbraums zu klein ist. Deshalb benutzt man in der Reprotechnik auch RGB-Farbräume, die größer als druckbare CMYK-Farbräume sind, aber nicht zu viele nicht druckbare Farben enthalten (wie eben ECI-RGB, Adobe-RGB, Photogamut-RGB oder LStar-RGB). Insofern ist der Begriff 'medienneutral' etwas irreführend. Tatsächlich sind die in der Druckvorstufe verwendeten RGB-Farbräume auf gängige Druckverfahren ausgerichtet. Neutral verhält sich ein solches RGB-Bild lediglich gegenüber CMYK-Farbräume, weil man nicht auf einen speziellen Gesamtfarbauftrag bzw. einen speziellen Schwarzaufbau festgelegt ist.

Ein Vorteil ergibt sich z.B. im Zusammenspiel mit InDesign. Platziert man dort ausschließlich RGB-Bilder, kann InDesign diese Bilder bei der PDF-Erzeugung entsprechend des Ausgabefarbraums in CMYK konvertieren. Baut man nun eine Anzeige für den Offsetdruck auf und der Kunde entscheidet sich im letzten Moment, die Anzeige im Tiefdruck oder Zeitdruck auszugeben, sind keine Farbkorrekturen nötig sondern lediglich der Wechsel des Zielprofils.

Leider, leider ist das Farbmanagement zwar grundsätzlich ausgereift, in Grenzfällen wie von nimroy beschrieben, zeigen InDesign und Photoshop aber Schwächen. Hier sollte sich Adobe mal die Lösungen von Heidelberg anschauen.

Gruß

Achim
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Nimroy
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Threadersteller

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Verfasst Di 01.02.2005 14:55
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Re: jaaaa......

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[fränK] hat geschrieben:
Nimroy hat geschrieben:
Aber genau das müsste es sein, weil sonst wie gesagt, ich an schwarzen Stellen einen Farbautrag von 300% oder so habe.

Wo liegt das Problem? Wenn dein Ausgabegerät (Druckmaschine) diesen Farbauftrag nicht bewältigen
kann, dann darfst du auch nicht dieses Profil verwenden. Das ECI-Profil definiert aber max. 350%
Farbauftrag und daran hält sich auch Photoshop. (siehe PDFs zu den Profilen)


Weil es drucktechnisch keinen sinn macht, ein 90% K mit je ca. 80% der anderen Farben zu unterfüttern. Auch wenn es in Zeiten von CTP und mdernen Maschinen nicht mehr das Ding ist, aber gerade bei Schwarz-Verläufern könnte es da zu unschönen Effekten durch Passer-Probleme kommen.


Zuletzt bearbeitet von Nimroy am Di 01.02.2005 15:23, insgesamt 1-mal bearbeitet
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