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Thema: Photoshop CS2: Farbabweichungen im Druck vom 15.04.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Photoshop CS2: Farbabweichungen im Druck
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MaverikMS2001
Threadersteller

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Verfasst Sa 15.04.2006 00:37
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Photoshop CS2: Farbabweichungen im Druck

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Hallo,

Ich bin ganz neu hier. Habe am die Woche einen riesen Bock geschossen ich sollte ein Prospekt machen weil unser DTP spezel nicht da war. Da ich mit Indesign nicht sondlich vertraut bin habe ich den ganzen kram in Photoshop CS2 gemacht. Gut war viel arbeit aber sah anständig aus. 3 Tage später kamen die Sachen aus der Druckerei und mich traf der Schlag das blau war ein violett und das Orange eher Oker und die visitenkarten hatten ganz andere Farbtöne. Also habe ich mir nochmal die Vorlagen angeschaut und siehe da das Blau vom Prospekt hatte die werte:

c:77
M:68
Y:3
K:0

und auf der Visitenkarte:

c: 95
y: 69
m: 1
K:0

komischer weise sieht die Karte viel blasser aus ? Auch das Logo obwohl es aus der gleichen Vorlage stammt hatte verschieden Werte ????? Wodurch kann das passiert sein. Dazu würde mich interessieren wie ich es hinbekomme das die farben wenigstens annähern so aussehen wie am Bildschirm habe CYMK Uncoatet als Profil gewählt und zwei EIZO FlexScan T965 Monitore im Einsatz. Bitte helft mir muss die Dinger neu machen und kann mir keine Fehler mehr erlauben. Muss ich mich noch mit der Druckerei abstimmen ? Wie kann ich das ganze Them möglichst schnell lernen ?

Vielen dank im voraus.



[edit]
Titel geändert

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Zuletzt bearbeitet von Cocktailkrabbe am Sa 15.04.2006 00:53, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cocktailkrabbe

Dabei seit: 24.06.2002
Ort: 70374
Alter: 32
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Verfasst Sa 15.04.2006 01:00
Titel

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Hi,

wenn du nicht, über mit entsprechender Hardware
kalibrierte Monitore verfügst, ist das, was du
am Monitor siehst im besten Fall annähernd
mit einem gedruckten Bogen zu vergleichen.

Hast du dir den keinen Proof anfertigen lassen?
Gerade wenn du etwas unsicher im Umgang mit
den entsprechenden Programmen bist, ist ein
Kontraktproof immer zu empfehlen.

Zumindetens hättest du dir anhand eines
Farbwerte-Buchs relativ verlässliche Farben
für dein »Blau« heraussuchen können.

Auf welche Aussage hin hast du denn deinen
CMYK-Arbeitsfarbraum eingestellt? Hat die
Druckerei dir das Profil empfohlen?

Wurde von dir ein Tintenstrahlausdruck
mitgegeben, der einigermaßen die Farben
korrekt wiedergibt?

Welche Datei(form) hast du letztendlich zur
Druckerei übermittelt?



Gruß
ck


Zuletzt bearbeitet von Cocktailkrabbe am Sa 15.04.2006 01:03, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Profiler

Dabei seit: 29.06.2005
Ort: Hannover
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 15.04.2006 01:08
Titel

hilfe eilt :D

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Schönen guten abend Lächel

also, erstmal ich bin mir jetzt auch nicht so zu hundert prozent sicher von daher eine aussage ohne gewähr, aber vlt bringt es dich ja doch weiter.

Zu nächst würde ich es wirklich vermeiden in einem Pixel bzw. Bildbearbeitungsprogramm zuarbeiten wenn du eine visitenkarte oder einen flyer herstellen möchtest.
Erstelle die Grafiken am besten in Illustrator oder FreeHand. Und wenn du doch Fotos oder soetwas hast was du in Photoshop machen möchtest dann achte immer darauf das du auch CMYK modus angewählt hast. und ich würde auch ISO Coated nicht Uncoated nehmen, da das doch eher der standard ist oder wird das auf ungestrichenem Papier gedruckt?
Ach und alles was du in Photoshop machst als .tif abspeichern.

Und als du das hattest, wie bist du weiter vorgegangen?
Ich gehe mal von aus du hast dann die dokumente aber in InDesign Plaziert? so.. und nach dem das getan ist.. druckst du das dokument (Datei/Drucken) als PostScript datei aus. (mit mindestens 3 mm anschnitt) So und dann ziehst du die datei über den Distiller. am besten mit den PDF/X-3 Einstellungen.. da das der aktuelle PDF Druck Standard ist. Allerdings solltest du danach die Datei im Acrobat über PreFlight checken ob alle schriften eingebettet sind, usw.

ja und um dann vlt nochmal zu testen ob die datei auch wirklich in ordnungh ist auch von der farbigkeit und so.. würde ich von der druckerei einen Proof zu den Datein anfordern. Ist vlt eine nummer sicherer.

joa. ich weiß nicht ob ich dir damit weiter geholfen habe? weiß ja auch nicht wieviel erfahrung du hast. kannst mir ja die datei auch noch mal zuschicken Und ich schau mir das auch noch mal an?
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 15.04.2006 14:04
Titel

Re: hilfe eilt :D

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Profiler hat geschrieben:
Schönen guten abend :)

... Und wenn du doch Fotos oder soetwas hast was du in Photoshop machen möchtest dann achte immer darauf das du auch CMYK modus angewählt hast. und ich würde auch ISO Coated nicht Uncoated nehmen, da das doch eher der standard ist oder wird das auf ungestrichenem Papier gedruckt?
Ach und alles was du in Photoshop machst als .tif abspeichern.


Was soll diese Empfehlung????????

In Photoshop kann man RGB mit Farbprofil erstellen und bei aktivem Farbmanagement in Illu oder InDesign als CMYK herausgeben, das erhöht die Produktionssicherheit.

Wozu TIF? PSD ist ein viel besseres Dateiformat, Illustrator und InDesign können damit viel besser umgehen, alternativ auch PDF. TIF bitte nicht, da verliert man zu viel Information, z.B. Smart Objects, Vektoren, etc.
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MaverikMS2001
Threadersteller

Dabei seit: 15.04.2006
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Alter: -
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Verfasst Sa 15.04.2006 17:13
Titel

Erstmal danke für die vielen Antworten

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Nein ich habe keinen Hardwarekalibrierten Monitor, deswegen habe ich mir heute bei grafipress die Spyderpro2 gekauft und einmal HKS und Pantone Farbfächer mitbestellt. Ich habe von der Druckerei ein Distiller Profil bekommen dann habe ich die PSDs in InDesign palziert und über das Distiller Profil exportiert. Den Farbwert für das Blau hatte ich von einer alten Visitenkarte (ca. 15 Jahre Vergleich mit einem Farblaserausdruck) alt Digitale Vorlage gab es keine. Bei der Druckerei hatte ich mir einen Proof angeschaut allerdings war dieser so grobkörnig das man die eigentliche Farbdeckung nicht erkennen konnte. Haben die auf so einem HP Plotter gemacht. Aber es blieb keine Zeit die Prospekte mussten ja nach Brasilien. Ich habe mich auf meine Monitore verlassen da ich schon öfters mal bei Flyerwire habe drucken lassen und da stimmten die Farben exakt überein.

Na gut jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und etwas schlauer. Könnt ihr mir noch Dinge empfehlen die im Workflow nützlich sind bzw. die mich schnell in die Materie Farben nach vorne bringt ?

Und nochmals vielen Dank für die vielen und schnellen Antworten
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tigerlux

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Verfasst Sa 15.04.2006 18:38
Titel

Re: hilfe eilt :D

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Typografit hat geschrieben:
... In Photoshop kann man RGB mit Farbprofil erstellen und bei aktivem Farbmanagement in Illu oder InDesign als CMYK herausgeben, das erhöht die Produktionssicherheit. ...


Dem kann ich nicht so zustimmen. Selbstverständlich lässt sich RGB mit einem Profil versehen. Aber warum CM in InDesign oder Illustrator. Wo willst Du denn bestimmen, wie die Konvertierung nach CMYK stattfinden soll?? Wo kannst Du denn dann zum Beispiel den Rendering Intent angeben?

Bildbearbeitung gehört in Photoshop. Nur dort kann ich, bei korrekt eingerichtetem CMS, die Konvertierung der Bilddaten beurteilen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass CMS nicht in Layout- oder Grafikprogramme gehört, da sonst das Ergebnis Glückssache ist.

Maverik, es ist zwar immer hilfreich, ein Kalibrierungswerkzeug zu haben. Ich kenne Deinen Monitor nicht, aber die beste Kalibrierung nützt nicht viel, wenn der Monitor den gewünschten Farbraum gar nicht darstellen kann. Also, auch das ist keine 100%ge Sicherheit.
Um in der Materie Farbe noch weiter nach vorne zu kommen, wird diese Mailingliste auf keinen Fall ausreichend sein.
Für erste Infos schau Dich mal auf der eci.org um.
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
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Verfasst Sa 15.04.2006 19:21
Titel

Re: hilfe eilt :D

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tigerlux hat geschrieben:
Typografit hat geschrieben:
... In Photoshop kann man RGB mit Farbprofil erstellen und bei aktivem Farbmanagement in Illu oder InDesign als CMYK herausgeben, das erhöht die Produktionssicherheit. ...


Dem kann ich nicht so zustimmen. Selbstverständlich lässt sich RGB mit einem Profil versehen. Aber warum CM in InDesign oder Illustrator. Wo willst Du denn bestimmen, wie die Konvertierung nach CMYK stattfinden soll?? Wo kannst Du denn dann zum Beispiel den Rendering Intent angeben?

Bildbearbeitung gehört in Photoshop. Nur dort kann ich, bei korrekt eingerichtetem CMS, die Konvertierung der Bilddaten beurteilen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass CMS nicht in Layout- oder Grafikprogramme gehört, da sonst das Ergebnis Glückssache ist..

Wenn du dich nicht auskennst, dann sollst du dich nicht äußern. InDesign verwendet die selbe Farbeingine wie Photoshop, Illustrator oder Acrobat. Deshalb führt die Konvertierung eines RGB-Bildes bei synchroniserten Farbmanagementeinstellungen zu den selben Ergebnissen. In einem modernen Workflow wird die Konvertierung (und die Transparenzreduzierung) möglichst weit nach hinten verschoben, weil dadurch bei unterschiedlichen Ausgabeprofilen die selbe Ursprungsdatei ausgegeben werden kann. Im Idealfall ist das sogar die Ausgabe aus Acrobat aus dem PDF.
Wird hingegen das RGB bereits in PS in ein CMYK konvertiert, dann ist das nur für ein einziges Ausgabeprofil brauchbar, Bearbeitungen im Nachhinein nur beschränkt möglich und immer mit der Gefahr eines zu hohen Farbauftrags verbunden.

Auch der Rest deines Rates an M. hat nicht unbedingt Hand und Fuß.


Zuletzt bearbeitet von Typografit am Sa 15.04.2006 19:26, insgesamt 1-mal bearbeitet
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tigerlux

Dabei seit: 13.04.2006
Ort: -
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 15.04.2006 20:27
Titel

Re: hilfe eilt :D

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Typografit hat geschrieben:
Wenn du dich nicht auskennst, dann sollst du dich nicht äußern. ...


Was soll dieser dumme Kommentar. Wenn Dir ein Osterei quer hängt, dann schlucks erst mal runter und vergiss nicht die Nettiquette!
Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage etwas besser? Ich gehe immer von meinem Workflow aus, und da sieht es so aus, dass ich im Vorfeld weiß, wofür welches Bild genutzt werden soll. Und bleibe ich in dem Pofil, kann ich auch im Nachhinein noch das Bild bearbeiten. Im übrigen hebe ich Bilder im LAB-Farbraum auf, dann sind die auch noch für spätere Einsatzgebiete nutzbar.
Welcher Rest meines Rates hat nicht Hand und Fuß? Der Hinweis auf die eci.org oder der darstellbare Farbraum eines Monitors? Dann bring Dich mal auf den aktuellen Stand. Im übrigen solltest Du wissen, dass es immer verschiedene Wege des Workflows hin zum Ziel gibt. Ich habe auch nicht für meinen in Anspruch genommen, dass es der absolut richtige ist.
Ansonsten bitte ich Dich, bevor Du antwortest, arbeite an Deinem "Tonfall". Noch eines: Wenn ich mich gar nicht auskennen würde, hätte ich nicht einen kompletten Betrieb nach PSO zertifizieren lassen können – alleine. (Geprüft übrigens durch die Fogra mit ganz engen Toleranzen.)
Trotzdem schöne Ostern.
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