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Thema: Photoshop. Auflösung, Farbmodus und Farbprofil vom 17.05.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Photoshop. Auflösung, Farbmodus und Farbprofil
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faty
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Verfasst Mi 17.05.2006 18:15
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Photoshop. Auflösung, Farbmodus und Farbprofil

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Hab mich mit diesem Themen bisher nicht auseinandergesetzt da ich immer dachte Farbe ist gleich Farbe * Ich geb auf... *.
Der unterschied zwischen RGB und CMYK ist mir mitlerweile geläufig nur würde ich jetzt gerne wissen was man denn so fürn Druck oder fürs Web nimmt? Welche Auflösung und welcher Farbmodi am geeignetsten ist.

Bisher nur mit RGB, Auflösung von 72dpi und standart Farbmodi gearbeitet

*Thumbs up!* <-- Schuld!

MfG



[edit]
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Zuletzt bearbeitet von Cocktailkrabbe am Sa 20.05.2006 23:27, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
gggsucker

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Verfasst Mi 17.05.2006 18:21
Titel

Re: Photoshop. Auflösung, Farbmodus und Farbprofil

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faty hat geschrieben:
Bisher nur mit RGB, Auflösung von 72dpi und standart Farbmodi gearbeitet
das ist fürs web brauchbar.

im druck nimmt man in der regel den cmyk-farbraum. auflösung hängt vom raster ab (meist aber 300dpi)
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Typografit

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Verfasst Mi 17.05.2006 20:47
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Für den Drucck werden RGB-Dateien, bevorzugt mit dem ECI-RGB-Farbprofil verwendet. Bei aktivem Farbmanaggement und einem gültigen Ausgabeprofil werden diese Dateien bei der Ausgabe aus Acrobat oder schon bei der PDF-Erstellung in CMYK konvertiert.

Früher hatte man im Druck nur mit CMYK gearbeitet, das hatte jedoch den Nachteil, dass man für jedes Druckmedium andere CMYK-Daten brauchte. Deshalb sind RGB-Workflows (und auch aus anderen Gründen) in der Druckvorstufe sicherer. Leider sind noch nicht alle alten Hasen davon überzeugt, aber es kommt schon.
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Roxy

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Verfasst Mi 17.05.2006 22:33
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Des weiteren ist es noch wichtig zu wissen das Photoshop RGB Daten automatisch in sRGB öffnet wenn man das in den Farbeinstellungen nicht ändert. Für den Druck ist das aber nicht gut weil sRGB einen kleineren Farbraum hat als z.B. Adobe RGB. Oder eben ECI.

Ich persönlich halte nichts von der automatischen Konvertierung in CMYK. Ich weiß das es Leute gibt die das wirklich drauf haben und damit ein gutes Ergebniss erziehlen, ich wechsel den Farbraum lieber manuell in Photoshop.

Da kannst du dein eigenes CMYK anlegen und an den Druck anpassen (Papier, Separationsart, Tonwertzuwachs -> steht ja alles im Menü).

Die Auflösung hängt vom Bild ab, die tatsächliche Auflösung für ein "normalgroßes" druckfähiges "Foto" sollte aber wie gesagt 300dpi betragen. Die tatsächliche Auflösung ergibt sich aus der Bildauflösung und dem Skalierungsfaktor.


Und für´s Web hast du bisher alles richtig gemacht.
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Mi 17.05.2006 22:42
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Roxy hat geschrieben:
Des weiteren ist es noch wichtig zu wissen das Photoshop RGB Daten automatisch in sRGB öffnet wenn man das in den Farbeinstellungen nicht ändert. Für den Druck ist das aber nicht gut weil sRGB einen kleineren Farbraum hat als z.B. Adobe RGB. Oder eben ECI.

Ich persönlich halte nichts von der automatischen Konvertierung in CMYK. Ich weiß das es Leute gibt die das wirklich drauf haben und damit ein gutes Ergebniss erziehlen, ich wechsel den Farbraum lieber manuell in Photoshop.

Da kannst du dein eigenes CMYK anlegen und an den Druck anpassen (Papier, Separationsart, Tonwertzuwachs -> steht ja alles im Menü).

Die Auflösung hängt vom Bild ab, die tatsächliche Auflösung für ein "normalgroßes" druckfähiges "Foto" sollte aber wie gesagt 300dpi betragen. Die tatsächliche Auflösung ergibt sich aus der Bildauflösung und dem Skalierungsfaktor.


Und für´s Web hast du bisher alles richtig gemacht.


Diese Aussagen sind grottenfalsch. Photoshop öffnet Bilder mit dem Farbprofil, mit dem sie gespeichert wurden, unabhängig von den Farbeinstellungen. Sicher ist es richtig, dass man schon eine FM-Einstellung wählen soll, die druckvorstufentaufglich ist.

Was heißt automatische Konvertierung. Du scheinst dich ja überhaupt nicht mit der Materie auseinandergeetzt zu haben. Wenn in InDesign oder Acrobat bei der Ausgabe konvertiert wird, dann handelt es isch nicht um eine automatische Konvertierung, sondern eine Konvertierung nach den FM-Einstellungen. Die Engine, die dahinter steht ist in allen drei Programmen die selbe und führt deshalb zu identischen Ergebnissen. Sicher gibt es Fälle, wo es sinnvoll ist, die Konvertierung in Photoshop vorzunehmen, aber in den meisten Fällen ist es eben produktionsicherer und auf jeden Fall arbeitssparender dies möglichst wpät im Workflow zu tun. Du solltest erst mal einen Kurs im Farbmanagement belegen, bevor du so falsche Aussagen machst.
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Benutzer 27313
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Verfasst Do 18.05.2006 00:21
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Zitat:
Photoshop öffnet Bilder mit dem Farbprofil, mit dem sie gespeichert wurden, unabhängig von den Farbeinstellungen.

Nein, es kommt auf die Einstellung an. Man kann auch einstellen, dass man beim öffnen das Profil auswählen kann und dann ein völlig anderes nimmt. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn man weiß, das ein falsches größeres Profil mitgesichert wurde. Dann kann man halt das vermeindlich richtige auswählen.
Zitat:

Sicher gibt es Fälle, wo es sinnvoll ist, die Konvertierung in Photoshop vorzunehmen, aber in den meisten Fällen ist es eben produktionsicherer und auf jeden Fall arbeitssparender dies möglichst wpät im Workflow zu tun.

Das ist wie so vieles Glaubenssache. Im Farbmanagment schwingt relativ viel Esotherik mit und es kommt einfach auch auf die Erwartungen an: Ein hundertprozentiges Ergebnis erreicht man nicht durch Automatisierung in der Umrechung. Dafür bezahlt einem aber auch fast niemand ein 100%iges Ergebnis. Dieses ist nämlich erst mit deutlich mehr Aufwand zu erzielen, als ein 97%iges Ergebnis.
 
Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Do 18.05.2006 05:36
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bauchbieber hat geschrieben:
Zitat:
Photoshop öffnet Bilder mit dem Farbprofil, mit dem sie gespeichert wurden, unabhängig von den Farbeinstellungen.

Nein, es kommt auf die Einstellung an. Man kann auch einstellen, dass man beim öffnen das Profil auswählen kann und dann ein völlig anderes nimmt. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn man weiß, das ein falsches größeres Profil mitgesichert wurde. Dann kann man halt das vermeindlich richtige auswählen.
Zitat:

Sicher gibt es Fälle, wo es sinnvoll ist, die Konvertierung in Photoshop vorzunehmen, aber in den meisten Fällen ist es eben produktionsicherer und auf jeden Fall arbeitssparender dies möglichst spät im Workflow zu tun.

Das ist wie so vieles Glaubenssache. Im Farbmanagment schwingt relativ viel Esotherik mit und es kommt einfach auch auf die Erwartungen an: Ein hundertprozentiges Ergebnis erreicht man nicht durch Automatisierung in der Umrechung. Dafür bezahlt einem aber auch fast niemand ein 100%iges Ergebnis. Dieses ist nämlich erst mit deutlich mehr Aufwand zu erzielen, als ein 97%iges Ergebnis.

Was schreiben Sie für einen Blödsinn?
1. Wenn das Farbmanagement aktiviert ist (also NICHT OFF) gibt es zwei Möglichkeiten:
a. eingebettete Profile erhalten oder
b. in den Arbeitsfarbraum konvertieren (bzw, in ein Profil der Wahl)
in beiden Fällen wird nicht ein völlig anderes genommen.
2. Die Einstellung, was er automatisch macht und was er bei Profilabweichungen macht, kann der User in den FM-Einstellungen festlegen.
3. Bei fehlendem Farbprofil und deaktiviertem Farbmanagement (was ein Profi nie ausschaltet) nimmt er trotzdem die Standardeinstellungen an, weil ohne Farbmanagement kann man in PS nicht arbeiten, die Frage ist nur, ob ich es kontrolliere oder eben die Standardeinstellungen. Die Bezeichnung OFF/AUS ist da etwas irreführend.
4. Esoterik (ohne h) ist in Photoshop nirgends zu finden. Gerade durch Automatisierung, besser als Profilierung und Kalibrierung bezeichnet, erreicht man die zuverlässigsten Ergebnisse. Esoterik heißt Geheimlehre mit okkulten (lat. verborgen, geheimen) Eigenschaften. Das trifft bei Farbmanagement nicht zu, wenn das bei Ihnen so sein sollte, dann ran an die Lehrbücher und nachlesen und nicht Blödsinn aus Unkenntniss verbreiten.
5. Ein zuverlässigeres Ergebniss erreicht man mit Sicherheit durch ein brauchbares FM und nicht durch Herumdrehen an jedem Bild. Ein 100%-iges Ergebniss erwarten nur Personen, die nicht in der Materie daheim sind und noch nie einen Druckereibetrieb von innen gesehen haben.


Zuletzt bearbeitet von Typografit am Do 18.05.2006 05:39, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 27313
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Ort: -

Verfasst Do 18.05.2006 12:34
Titel

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Zitat:
Was schreiben Sie für einen Blödsinn?
1. Wenn das Farbmanagement aktiviert ist (also NICHT OFF) gibt es zwei Möglichkeiten:
a. eingebettete Profile erhalten oder
b. in den Arbeitsfarbraum konvertieren (bzw, in ein Profil der Wahl)
in beiden Fällen wird nicht ein völlig anderes genommen.
2. Die Einstellung, was er automatisch macht und was er bei Profilabweichungen macht, kann der User in den FM-Einstellungen festlegen.
3. Bei fehlendem Farbprofil und deaktiviertem Farbmanagement (was ein Profi nie ausschaltet) nimmt er trotzdem die Standardeinstellungen an, weil ohne Farbmanagement kann man in PS nicht arbeiten, die Frage ist nur, ob ich es kontrolliere oder eben die Standardeinstellungen. Die Bezeichnung OFF/AUS ist da etwas irreführend.
4. Esoterik (ohne h) ist in Photoshop nirgends zu finden. Gerade durch Automatisierung, besser als Profilierung und Kalibrierung bezeichnet, erreicht man die zuverlässigsten Ergebnisse. Esoterik heißt Geheimlehre mit okkulten (lat. verborgen, geheimen) Eigenschaften. Das trifft bei Farbmanagement nicht zu, wenn das bei Ihnen so sein sollte, dann ran an die Lehrbücher und nachlesen und nicht Blödsinn aus Unkenntniss verbreiten.
5. Ein zuverlässigeres Ergebniss erreicht man mit Sicherheit durch ein brauchbares FM und nicht durch Herumdrehen an jedem Bild. Ein 100%-iges Ergebniss erwarten nur Personen, die nicht in der Materie daheim sind und noch nie einen Druckereibetrieb von innen gesehen haben.


Zunächst: Ich glaube wir können uns ruhig duzen, wie jeder andere auch hier. Ich glaube, wir brauchen uns auch nicht gegenseitig vorzuwerfen, "Blödsinn zu schreiben".

Zu 1: Wenn ich in den Arbeitsfarbraum konvertiere, wähle ich ein anderes Profil. Das Arbeitsfarbprofil kann ein völlig anderer sein.

Zu 2: Ja richtig, nichts anderes habe ich gesagt: Es kommt auf die Einstellungen an.

Zu 3: Habe ich je gesagt, dass die Möglickeit besteht CM in Photoshop auszuschalten? Welche These soll das widerlegen?

Zu 4: Also Automatisierung, Profilierung und Kalibrierung sind völlig verschiedene Dinge. Ich kann sehr wohl Automatisieren ohne zu Kalibrieren. Man kann aber auch profilieren ohne zu automatisieren, indem man z.B. Charts von Hand vermisst und in die Profile schreibt.

"Esoterik", Diese Bemerkung war eher ironisch, denn ernst gemeint.
Du brauchst mir die lateinische Bedeutung von "occultus" nicht zu erklären, ich habe 7,5 Jahre Latein und 1,5 Jahre Griechisch gelernt. Wenn ich nicht wüßte, was Esoterik bedeutet, hätte ich den Ausdruck nicht verwendet. Esoterik heißt einfach nur "dem Inneren, Verbogenem zugewendet". Damit wollte ich nur sagen, dass die Mechanismen hinter CMS manchmal etwas schwer nachvollziehbar sind und nur sehr wenige CMS vollständig verstehen. So lassen sich z.B. die Rendering Intents nicht in vernünftiger Weise kontrollieren. Keine Angst ich glaube hier nicht an den über allem schwebenden "deus ex machina" geglaubt.

Ich freue mich immer ganz besonders, wenn einen Leute auf orthographische (jaja...orthografisch, wirst du [neue Änderung:Du] sagen) Fehler hinweisen. Wenn ich in deinen Beitrag schaue, zähle ich mehrere Rechtschreib- und Ausdrucksfehler. Trotzdem gebietet es die Höflichkeit nicht auf Fehlern anderer rumzureiten. Das würde auch kein vernünftiges Gespräch hier zulassen, weil wir uns immer auf einer falschen Ebene bewegen würden.

zu 5. Ja, man kann in einigen Bereichen mit CM, unter der Voraussetzung, dass es richtig angewendet wird und die Grenzen bekannt sind, relativ brauchbare Ergebnisse erzielen. Die höchste Zuverlässigkeit erreicht man natürlich bei manueller Korrektur. Der Aufwand ist aber disproportional zum Mehrwert des Ergebnisses.


Zuletzt bearbeitet von am Do 18.05.2006 12:35, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
 
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