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Thema: InDesign: Wie CMYK einstellen? vom 27.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> InDesign: Wie CMYK einstellen?
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Bastus_3000

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Verfasst Do 28.09.2006 22:04
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sorry wollte hier kein stress machen, will auch keinem meine Ansichten aufdrücken.

Nur auf diversen PSO-Lehrgängen oder Markforum Diskusssionen in der PMA wird geraten, "nur geraten" die Konvertierung in Photoshop vorzunehmen und nicht in Layoutprogrammen.

Kontrollmöglichkeiten, mein ich einfach die Vorschau in Photoshop wenn du die Profile wählst und den dazugehörigen Rendering-Intent mit Soft-Proof.

Klar ist der einfachste weg Bilder in RGB zu lassen und erst vor der Belichtung umzuwandeln, nur was passiert wenn du ein "wide gammut RGB" hast und das einfach ohne das du es sieht im Rip umwandelst ? ich sage dir mit 80% wahrscheinlichkeit das das Ergebnis rauskommt keineswegs dem RGB-Bild entspricht. (Farbraum um einiges größer als der CMYK Iso-Coated" (vergleich mal mit colorsync).

Mal Produktionsweg: du bekommst bilder, machst colormanagement mit photoshop, dann nochmal mit indesign, dann PDF Preflight mit PitStop oder Speedflow, dann kommt dein Rip das macht nochmal Colormanagement.... ob das alles gut geht... klar wenn man weiß was man macht JA, nur zb. in einer Druckerei mit 20 Mitarbeitern... ob da auf allen Rechnern das gleiche eingestellt ist und der jeweilige Mitarbeiter weiß was er tut ?

Deswegen Bilder in Photoshop ins richtige Profil, und alle Colormanagement-Funktionen in den weiteren Produktionswegen aus.
kannst die Bilder auch in RGB lassen, nur dann bitte Soft-Proof mit Ausgabeprofil und Papierweißsimulation und dann Farbkorrektur, dann erlebst du keinen Blindflug.

wie gesagt, ich übe keine Kritik nur meiner Meinung sind diese ganzen CMM-Möglichkeiten noch nicht wirklich ausgereift.
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cyanamide
Moderator

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Verfasst Do 28.09.2006 22:13
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du kannst doch mit indesign auch nen softproof/ausgabevorschau fahren. * Keine Ahnung... *
und natürlich ist cmyk kleiner als rgb, das war noch nie was neues... ansonsten
wäre es eh schwachsinn in rgb zu bleiben. aber da dieser nunmal weitgehend
alle cmyks einschliesst...

ich weiß nicht was daran schief gehen soll, wenn alles richtig gehandhabt wird.

du bist medienneutral, kannst später auf jedes zielmedium umschwenken,
du kannst deinen softproof in id machen, da kannst aus id proofen, id verwendet
die gleiche colorengine wie auch photoshop, wenn die rgb-profile richtig eingebettet
sind kann doch beim konvertieren nichts schieflaufen... für die ausgabe auf einem
bestimmten medium verwendet jeder mitarbeiter auch die gleichen zielprofile, da
kann also auch nichts verdreht werden... egal ob da einer sitzt oder 20.


Zuletzt bearbeitet von cyanamide am Do 28.09.2006 22:14, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Typografit

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Verfasst Do 28.09.2006 22:15
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Bastus_3000 hat geschrieben:
sorry wollte hier kein stress machen, will auch keinem meine Ansichten aufdrücken.

Nur auf diversen PSO-Lehrgängen oder Markforum Diskusssionen in der PMA wird geraten, "nur geraten" die Konvertierung in Photoshop vorzunehmen und nicht in Layoutprogrammen.

Kontrollmöglichkeiten, mein ich einfach die Vorschau in Photoshop wenn du die Profile wählst und den dazugehörigen Rendering-Intent mit Soft-Proof.

Klar ist der einfachste weg Bilder in RGB zu lassen und erst vor der Belichtung umzuwandeln, nur was passiert wenn du ein "wide gammut RGB" hast und das einfach ohne das du es sieht im Rip umwandelst ? ich sage dir mit 80% wahrscheinlichkeit das das Ergebnis rauskommt keineswegs dem RGB-Bild entspricht. (Farbraum um einiges größer als der CMYK Iso-Coated" (vergleich mal mit colorsync).

Mal Produktionsweg: du bekommst bilder, machst colormanagement mit photoshop, dann nochmal mit indesign, dann PDF Preflight mit PitStop oder Speedflow, dann kommt dein Rip das macht nochmal Colormanagement.... ob das alles gut geht... klar wenn man weiß was man macht JA, nur zb. in einer Druckerei mit 20 Mitarbeitern... ob da auf allen Rechnern das gleiche eingestellt ist und der jeweilige Mitarbeiter weiß was er tut ?

Deswegen Bilder in Photoshop ins richtige Profil, und alle Colormanagement-Funktionen in den weiteren Produktionswegen aus.
kannst die Bilder auch in RGB lassen, nur dann bitte Soft-Proof mit Ausgabeprofil und Papierweißsimulation und dann Farbkorrektur, dann erlebst du keinen Blindflug.

wie gesagt, ich übe keine Kritik nur meiner Meinung sind diese ganzen CMM-Möglichkeiten noch nicht wirklich ausgereift.


Setze Dich doch mit Photoshop auseinander. So reden nur Leute, die noch nie mit FM gearbeitet haben. In Photoshop kannst Du, wenn die Datei ein Farbprofil hat und das Farbmanagement aktiviert ist die CMYK-Ausgabe von RGB und LAB Bildern ansehen und kontrollieren. Sogar jede einzelne Platte. Schau doch mal die Menüs über Druckenvorschau an. Das ist kein Blindflug.

Was ist am CM nicht ausgereift? Das klingt nach Vorurteilen oder nach einem nicht ausgereiften Wissen. Wie willst Du im CMYK eine Bearbeitung verhindern, die nicht den maximalen Farbauftrag übersteigt. Mit RGB kein Problem. Wie willst Du eine CMYK auf CMYK Konvertierung vermeiden. Mit CMYK-Bildern gehtt das nur bei ausgeschalteten Farbmanagement, das hat jedoch eine Farbverschiebung zur Folge.

Bitte, bevor Du kluge Ratschläge erteilst, setze Dich doch etwas tiefer mit den Programmen auseinander.
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Bastus_3000

Dabei seit: 27.09.2006
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Verfasst Do 28.09.2006 22:20
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mir gehts nicht um CMM in id, sondern allgemein, auf Lehrgängen bekommt mann jedenfalls gelehrt diese vorgehensweisen mit vorsicht zu genießen.

natürlich ist ein Medienneutralerfarbraum besser, da die Bilder nicht beschnitten werden... 1x yellowish kannst du die Bilder wegschmeißen.

aber ich glaube diese Diskussion findet kein Ende, der eine so, der andere so, ich geh meinen weg, der für mich als sicherer erscheint.

PS, sorry wegen FOGRA27 und ISO-Coated... stimmt gibt unterschiede, bin gerade am nachforschen *zwinker*


Achso: danke für das "keine ahnung von FM"
ich sag nur Theorie und Praxis sind 2 paar Schuhe... glaubst nicht was wir schon für ein Ärger mit CMM in indesign hatten, was eigentlich kein problem darstellen sollte. (offene Daten, Bilder mit 20 verschiedenen Farbprofilen, bunt durch die Reihe cmyk, rgb....)
Aus diesem Grund nehmen Druckereien auch ungern RGB-PDFs an, weil nachher die Diskussionen losgehn, warum die Bilder nicht so aussehen wie geliefert. (ja bitte jetzt nicht mit farbverbindlichen Proofs kommen)


Zuletzt bearbeitet von Bastus_3000 am Do 28.09.2006 22:41, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Fr 29.09.2006 06:02
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Bastus_3000 hat geschrieben:
mir gehts nicht um CMM in id, sondern allgemein, auf Lehrgängen bekommt mann jedenfalls gelehrt diese vorgehensweisen mit vorsicht zu genießen. …


Das habe ich auch so unterrichtet. Allerdings bis 2001. Seither hat sich die Technologie, insbesondere ab Photoshop 5, bzw. 5.5 und InDesign 2 sehr weiterentwickelt. Leider sind manche Lehrgangsleiter nicht unbedingt up-to-date. Ich habe schon Typen erlebt, die auf Wissensbasis von Photoshop 4 und Quark 4 Photoshop CS2 und InDesign CS2 unterricteten bzw. für diese Programme Plugins entwickelten. Dementsprechend waren auch deren Beschränkungen.


Bastus_3000 hat geschrieben:
…Achso: danke für das "keine ahnung von FM"
ich sag nur Theorie und Praxis sind 2 paar Schuhe... glaubst nicht was wir schon für ein Ärger mit CMM in indesign hatten, was eigentlich kein problem darstellen sollte. (offene Daten, Bilder mit 20 verschiedenen Farbprofilen, bunt durch die Reihe cmyk, rgb....)
Aus diesem Grund nehmen Druckereien auch ungern RGB-PDFs an, weil nachher die Diskussionen losgehn, warum die Bilder nicht so aussehen wie geliefert. (ja bitte jetzt nicht mit farbverbindlichen Proofs kommen)


Ohne Farbmanagement wird nicht gearbeitet. Wenn jemand "ohne FM" arbeitet, dann verwendet jedes Programm seine Standard-FM-Einstellungen. Der Unterschied zwischen einem, der mit und ohne FM arbeitet ist nur der dass der eine es bewusst macht und es beeinflussen kann und der andere es unbewusst macht und auf seine "Erfahrung" schwört.
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Nils84

Dabei seit: 19.02.2005
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Verfasst Fr 29.09.2006 15:21
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erst in indesign ins zielprofil konvertieren hört sich ja ganz gut an. leider bisher noch nicht selbst ausprobiert (wird wohl mal zeit!), aber was wenn durch die konvertierung (ri) das bild verändert wird (rgb > cmyk)? z.B. leuchtende grünfarben rgb > cmyk läuft total zu. klar sind grüntöne in cmyk schwierig, trotzdem müsste man in diesem fall doch in ps nacharbeiten.

wie bereits hier im thema geschrieben, ist dann nicht softproof in photoshop (rgb modus, softproof ausgabeprofil + simulation papier + druckfarbe) unverzichtbar? Wie sonst will man vorhersehen, wie das endprodukt aussieht. verbessert mich, wenn ich cm falsch verstehe. aber geht es nicht im wesentlichen um die vorhersehbarkeit eines druckergebnisses?

ich werd das ganze wohl mal austesten müssen, da ich bisher nur den einen "glauben" gelernt/praktiziert habe... Lächel
viele grüße, nils
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
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Verfasst Fr 29.09.2006 15:40
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Nils84 hat geschrieben:
erst in indesign ins zielprofil konvertieren hört sich ja ganz gut an. leider bisher noch nicht selbst ausprobiert (wird wohl mal zeit!), aber was wenn durch die konvertierung (ri) das bild verändert wird (rgb > cmyk)? z.B. leuchtende grünfarben rgb > cmyk läuft total zu. klar sind grüntöne in cmyk schwierig, trotzdem müsste man in diesem fall doch in ps nacharbeiten.


Ich halte das so: Die Bildbearbeitung findet in Photoshop in RGB statt. Unter Farbmanagement ist das voraussichtliche CMYK-Profil aktiviert, damit ich in der Info-Palette die späteren Farbwerte sehen kann. Außerdem ist natürlich der Softproof-Modus aktiviert. Die Separation findet aber grundsätzlich in InDesign statt.

Dafür gibt es einen einfachen Grund: Die Bildbearbeitung in RGB ist grundsätzlich besser (Das wissen nur viele nicht, weil sie gar nicht merken, wie sie in CMYK gerade die Graubalance zerstören).

Außerdem weiß ich zu Beginn eines Projektes nicht, wer das Ganze drucken wird. Wenn ich also erst im letzten Moment erfahre, dass der Drucker doch lieber sein Hausprofil einsetzen möchte, genügen wenige Klicks in InDesign und das Ergebnis entspricht dem gewünschten Hausstandard. Darüberhinaus habe ich hier auch Anzeigen, die im Zeitungsdruck und im Offsetdruck laufen, damit ich nicht von jedem Bild mehrere Varianten habe, nehme ich die Separation nur in InDesign vor.

Man muss sich halt nur daran gewöhnen. In meinen Augen ist Farbmanagement längst produktionssicher!

Gruß

Achim
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 29.09.2006 15:53
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hi!

@achim: wie machst du das denn mit bilddaten, die im cmyk-ziel eine tonwertbeschränkung von minimum 15% in einem kanal haben (siebdruckverfahren)?
da musst du doch entweder in cmyk nacharbeiten, oder gibt es eine möglichkeit das auch über profile zu lösen?

type1
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