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Thema: InDesign: Vorschauauflösung von Logo für HiRes-Ausgabe? vom 12.07.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> InDesign: Vorschauauflösung von Logo für HiRes-Ausgabe?
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diekleinejini

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Verfasst Do 13.07.2006 09:21
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antonio_mo hat geschrieben:
Cusario hat geschrieben:
Typografit hat geschrieben:

Nee, kein PNG verwenden, aber in InDesign auch kein EPS verwenden, da ist PDF oder AI besser. EPS ist tot und veraltet.


So ein Quatsch was du hier schreibst!


Übrigens hätte dir InDesign eigentlich auch eine Fehlermeldung beim PDF schreiben geben müssen.
Du kannst doch noch sehen wie die Datei des Logos mal hiess, oder? Gebe dooch einfach mal den Dateinamen im Finder ein. Vielleicht ist die Datei nur unabsichtlich irgendwohin geschoben worden?!


Ich teile seine (Typografit) Einstellung um »EPS« auch nicht ganz, besonders das EPS tot und veraltet ist, das ist aus meiner Ansicht sicher übertrieben, aber ein wenig recht hat er ja.

antonio


was meinst du mit "ein wenig recht hat er ja"?
Bei uns in der Agentur ist es üblich Logos als eps in Dokumente zu setzen. Der Schritt von PDF zu Indesign importieren verstehe ich nicht ganz, warum sollte man das machen?
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Cocktailkrabbe

Dabei seit: 24.06.2002
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Verfasst Do 13.07.2006 11:48
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Eine direkte Notwendigkeit besteht nicht.
Wenn du bisher mit dem EPS-Weg gute
Erfahrungen gemacht hast, gibts keinen
Grund auf PDF/AI auszuweichen.

Die Gründe die für diese Formate sprechen,
könnten in Zukunft vielleicht Dinge wie z. B.
Color-Management sein, die von welcher
Person auch immer gefordert werden.



Gruß
ck
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Typografit

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Verfasst Do 13.07.2006 17:54
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EPS unterstützt kein Farbmanagement, zumindest nicht vollständig. InDesign arbeitet mit EPS wesentlich langsammer, als mit AI oder PDF. Adobe selbst hat EPS mehrfach als nicht mehr weiterentwickeltes Format bezeichnet, auch als veraltetes Format.
Neuere Adobe Produkte (z.B. Bridge) unterstützen EPS nicht mehr vollständig (z.B. bei Metadaten).
EPS unterstützt auch keine Transparenz.
Wenn jemand Altbestände hat, dann soll er diese verwenden, aber neue Dateien in EPS anlegen ist Blödsinn. Welchen Sinn soll das machen? Na ja, manche Quark-User, aber selbst mit Quark 7 ist das nicht notwendig.
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[fränK]
Moderator

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Verfasst Do 13.07.2006 19:50
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Das Thema hatten wir ja schon einmal.

Die Farbverwaltung in EPS-Dateien ist nur in dem Punkt eingeschränkt,
dass die ICC-Profile nicht als ICC-Profile erhalten bleiben, sondern in
ein internes Format konvertiert werden.

Das InDesign mit EPS-Dateien viel langsamer arbeiten soll, kann ich
nicht nachvollziehen. An welchem Punkt soll das denn auftreten?
Import? Ansicht? Ausgabe?

Das EPS ein „veraltetes Format“ ist, kann Adobe auch erst seit der
PDF Print Engine behaupten, denn ein PostScript-Eingabeformat
bei 100% PostScript-Ausgabe als veraltet zu bezeichnen...

Photoshop unterstützt auch kein verlustfreies JPEG, trotzdem sollte
man es nutzen. Adobe Bridge ist wirklich kein tolles Programm und
seinen Arbeitsablauf daruf auszurichten, was ein bestimmtes Programm
kann, ist nicht Sinn der Sache. Die verwendeten Datenformate richten
sich nach dem Inhalt und dem Ausgabeziel, nicht nach irgendeiner
Firma.

Die Transparenzfunktionen sind – jedenfalls in der aktuellen
Implementierung und mit den aktuellen Ausgabemöglichkeiten – der
größte Blödsinn den es gibt. Auch mit PDF/X-4 wird es kaum zu
Besserungen bei Problemen mit der Weitergabe und Ausgabe kommen.

Für welchen Zweck werden EPS-Dateien meist eingesetzt? –
Logos/Signets und Druckmarken!

Nebenbei, auch AI und PDF sind jetzt schon tot. Die Zukunft liegt in
Datenformaten die Inhalt und Gestaltung klar strukturiert trennen
und nativ verarbeitet werden können.
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Typografit

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Alter: 53
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Verfasst Do 13.07.2006 21:15
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[fränK] hat geschrieben:
Das Thema hatten wir ja schon einmal.

Die Farbverwaltung in EPS-Dateien ist nur in dem Punkt eingeschränkt,
dass die ICC-Profile nicht als ICC-Profile erhalten bleiben, sondern in
ein internes Format konvertiert werden.

Das InDesign mit EPS-Dateien viel langsamer arbeiten soll, kann ich
nicht nachvollziehen. An welchem Punkt soll das denn auftreten?
Import? Ansicht? Ausgabe?

Das EPS ein „veraltetes Format“ ist, kann Adobe auch erst seit der
PDF Print Engine behaupten, denn ein PostScript-Eingabeformat
bei 100% PostScript-Ausgabe als veraltet zu bezeichnen...

Photoshop unterstützt auch kein verlustfreies JPEG, trotzdem sollte
man es nutzen. Adobe Bridge ist wirklich kein tolles Programm und
seinen Arbeitsablauf daruf auszurichten, was ein bestimmtes Programm
kann, ist nicht Sinn der Sache. Die verwendeten Datenformate richten
sich nach dem Inhalt und dem Ausgabeziel, nicht nach irgendeiner
Firma.

Die Transparenzfunktionen sind – jedenfalls in der aktuellen
Implementierung und mit den aktuellen Ausgabemöglichkeiten – der
größte Blödsinn den es gibt. Auch mit PDF/X-4 wird es kaum zu
Besserungen bei Problemen mit der Weitergabe und Ausgabe kommen.

Für welchen Zweck werden EPS-Dateien meist eingesetzt? –
Logos/Signets und Druckmarken!

Nebenbei, auch AI und PDF sind jetzt schon tot. Die Zukunft liegt in
Datenformaten die Inhalt und Gestaltung klar strukturiert trennen
und nativ verarbeitet werden können.


Dass du sehr konsevativ und mit mangelndem Sachverstand argumentierst, hast du schon vorher bewiesen. PDF als totes Format zu bezeichnen ist hanebüchen.

Adobe hat nicht mit der PDF Print Engine das Ende von EPS eingeläutet, sondern zuvor, bei Veröffentlichung von PDF 1.4.

Was ist falsch an Transparenz und PDF X4?

Für was werden EPS eingesetzt? Sehr breit, leider, Bilder, Rasterbilder mit Sonderfarben, Logos, Grafiken, einfach alles. Bei weitem nicht nur Logos.

Dass InDesign langsamer arbeitet bezieht sich auf alle Bereiche des Programms, auch auf Scrollen, Bilddarstellung, Output. Das wird wohl auch von den Engineers des Programms so gesehen.

Wieso soll PDF nicht in der Lage sein zwischen Inhalt und Gestaltung zu unterscheiden? Hängt wohl von der PDF-Variante ab. Und ganz auf Trennung zwischen Inhalt und Gestaltung wird man bei vielen Anwendern nicht weit kommen.
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[fränK]
Moderator

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Verfasst Sa 15.07.2006 10:31
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Typografit hat geschrieben:
PDF als totes Format zu bezeichnen ist hanebüchen.

PDF sollte PostScript ersetzen, weil durch den hohen Funktionsumfang viele Kompatibilitätsprobleme
aufgetreten sind. Der Funktionsumfang von PDF steigt nun auch unwahrscheinlich schnell, im Vergleich
zu den Implementierungen in den Ausgabegeräten. Normungen wie PDF/X sollen diese Problematik
einschränken – schaffen es aber nur kompromissbehaftet. Zudem ist die Bedienbarkeit der benötigten
Werkzeuge eher schlecht, auch weil der Arbeitsablauf nicht auf eine PDF/X-Datei ausgerichtet ist.

Dazu kommt, dass auch die Wissensanforderungen zum Erstellen einer PDF-Datei steigen und dadurch
manche Firmen, wie z.B. Quark, die Weitergabe von offenen Daten empfehlen.

Der Funktionsumfang von Werkzeugen zur Weiterverarbeitung von PDF-Dateien bietet schon fast die
Erstellung von PDF-Dateien. Korrekturen werden nun nicht mehr an den offenen Daten durchgeführt,
sondern vermehrt an den gelieferten PDF-Dateien. Und wieder gibt es Kompatibilitätsprobleme,
inhaltliche Änderungen sind aufgrund der fehlenden Strukturierung nur schwer möglich und befinden
sich daher nicht mehr im Bezug zu den vorhandenen Elementen. Ein Teufelskreis beginnt.
Allein die resultierenden Datenhaltung ist aus medienneutraler Sicht katastrophal, alle Änderungen
liegen – einmalig – in einem unstrukturierten, geschlossenen Datenformat vor.

Typografit hat geschrieben:
Adobe hat nicht mit der PDF Print Engine das Ende von EPS eingeläutet, sondern zuvor, bei Veröffentlichung von PDF 1.4.

Und welchen Sinn soll das haben? EPS-Dateien basieren auf PostScript, genauso wie das Ausgabeformat
in Richtung Drucker oder PDF.

Typografit hat geschrieben:
Was ist falsch an Transparenz und PDF X4?

Die Integration in den vorhandenen Programmen ist falsch. Man muss von der Konvertierung der
Transparenzen (Transparenzreduzierung) wegkommen, hin zur Integration der Transparenzen
in die vorhandenen Layoutobjekte. Im Layoutprogramm kann man die Resultate der Konvertierung
etwas eingeschränkt beeinflussen. Aber wie sieht das bei der Verlagerung in die Datenverarbeitungssysteme
des Druckdienstleisters aus? Verwenden alle Dienstleister die gleichen Einstellungen zu Quellfarbraum,
Simulationsfarbraum, Umrechnungsalgorithmus, Auflösung, Überdrucken, Aussparen etc.
Bzw. beziehen sich diese alle auf die gleiche Basis, z.B. Einstellungen in der PDF/X-Datei. Werden und
können diese Einstellungen vom Anwender bewusst durchgeführt werden?

Typografit hat geschrieben:
Dass InDesign langsamer arbeitet bezieht sich auf alle Bereiche des Programms, auch auf Scrollen, Bilddarstellung, Output. Das wird wohl auch von den Engineers des Programms so gesehen.

Wo liegt bei einem durch InDesign generierten Vorschaubild einer EPS-Datei und einer PDF-Datei der
Unterschied?

Typografit hat geschrieben:
Wieso soll PDF nicht in der Lage sein zwischen Inhalt und Gestaltung zu unterscheiden? Hängt wohl von der PDF-Variante ab.

Ziel ist es nicht, etwas von einem Format in ein anderes halbherzig zu konvertieren, siehe z.B. tagged PDF,
sondern nativ in einem Format zu arbeiten, das, aufgrund der Ausrichtung des Arbeitsablaufes, eine 100%ige
Ausgabesicherheit bietet, unter Austausch von Änderungsbefehlen vernetzt und versioniert korrigiert und daher
zu jeder Zeit und an jedem Ort in der aktuellsten Version vorliegt.

Typografit hat geschrieben:
Und ganz auf Trennung zwischen Inhalt und Gestaltung wird man bei vielen Anwendern nicht weit kommen.

Die Trennung von Inhalt und Gestaltung ist nicht die Aufgabe des Anwenders, sondern die Aufgabe
des Werkzeuges, z.B. Layoutpogramm, mit dem der Anwender arbeitet. Aber solche Werkzeuge
gibt es leider noch nicht.
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