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Thema: InDesign Import-Formate vom 10.06.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> InDesign Import-Formate
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Panda
Threadersteller

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Verfasst Sa 10.06.2006 15:14
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Hi Antonio,

vielen Dank für die ausführliche Antwort, das hilft mir schonmal ganz gut weiter. Dann werde ich mir mal die Hilfe vornehmen und kucken was da noch steht. Was wäre denn die Alternative bei transparenten Objekten die z.B. wegen soften Übergängen (Schatten o.ä.) nicht mit Pfad freigestellt werden können? Alles in Photoshop zusammensetzen?

Ich habe übrigens Acrobat Professional 6.
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antonio_mo

Dabei seit: 20.05.2006
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Verfasst Sa 10.06.2006 15:22
Titel

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Panda hat geschrieben:
Hi Antonio,

vielen Dank für die ausführliche Antwort, das hilft mir schonmal ganz gut weiter. Dann werde ich mir mal die Hilfe vornehmen und kucken was da noch steht. Was wäre denn die Alternative bei transparenten Objekten die z.B. wegen soften Übergängen (Schatten o.ä.) nicht mit Pfad freigestellt werden können? Alles in Photoshop zusammensetzen?

Ich habe übrigens Acrobat Professional 6.


Ich arbeite eigentlich sehr wenig mit Transparenzen, aber ich habe gelesen, dass z.B. Verläufe in Photoshop erstellt werden sollen, diese werden bei der Ausgabe nicht so hart gestellt bei den verläufen und ich glaube man kann diese auch verändern wenn es zu Problemen kommt.
Aber ich würde auch die Druckerei informieren über Dein Vorhaben die sollten noch gute Ratschläge geben können/müssen Lächel

Antonio
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst So 11.06.2006 00:07
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revenga hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob der Belichter das mitmacht.
Mit EPS bist du in jeden Fall auf der Sicheren seite.


Was redest du für einen Stuss????????????????

EPS ist kein sicheres Format im InDesign-Workflow. Es unterstützt keine Transparenz, kein Colormanagement, keine Metas.

EPS ist ein absolut veraltetes Format.

Die Verwendung nativer ai und psd ist ok. Transparenz macht bei richtiger Anwendung keine Probleme. Beschneidungspfade werden nicht mehr verwendet.
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[fränK]
Moderator

Dabei seit: 27.04.2002
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Verfasst So 11.06.2006 01:50
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Typografit hat geschrieben:
Es unterstützt keine Transparenz, kein Colormanagement, keine Metas.

Natürlich unterstützen EPS-Dateien die Verwaltung von Farbräumen und Metainformationen. Au weia!

Leider gehen aktuellen Entwicklungen in die Richtung „Schnick-Schnack-Datenformate“:
tolle Effekte – die die Welt nicht braucht, aufgeblähte Datenmengen, Konfigurations- und
Ausgabefehler etc. Und der DAU liefert dann UnmengenGB-Festplatten mit offenen Daten.

Da tut es manchmal ganz gut z.B. eine Illustrator 3 EPS-Datei zu exportieren.
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 11.06.2006 06:05
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[fränK] hat geschrieben:
Typografit hat geschrieben:
Es unterstützt keine Transparenz, kein Colormanagement, keine Metas.

Natürlich unterstützen EPS-Dateien die Verwaltung von Farbräumen und Metainformationen. 8O

Leider gehen aktuellen Entwicklungen in die Richtung „Schnick-Schnack-Datenformate“:
tolle Effekte – die die Welt nicht braucht, aufgeblähte Datenmengen, Konfigurations- und
Ausgabefehler etc. Und der DAU liefert dann UnmengenGB-Festplatten mit offenen Daten.

Da tut es manchmal ganz gut z.B. eine Illustrator 3 EPS-Datei zu exportieren.


>Bevor du dich immer als so gut informiert darstellst, lies mal diesen Faden:
EPS and InDesign

Ein interessantes Zitat daraus:
Topic
EPS and InDesign



Robert Levine - 8:13am Jun 29, 05 PST (#2 of 230)

Adding to that, EPS does not support transparency. If you use a drop
shadow or other transparency features in Illustrator an EPS file will be
flattened.

I realize many agencies and organizations have many legacy eps files from days gone by, but we are now in the 21st century using IDCS2. Eps is so limiting. lest we forget what EPS stands for, encapsulated postscript. Its a mini postscript file with all the data in it. Its basically set in stone. Why anyone would still need to use this when one can have the flexibility of PDFs, PSDs, and native AI files is beyond me.

I'm not saying they don't have their uses but placing them in ID is not one of them IMHO.
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A few thoughts about EPS files ...

>(1) InDesign supports placement of EPS files within an InDesign document at least as well if not better than any other layout program supports placement of EPS within their documents.

>(2) EPS "preview headers" have always been an accommodation to systems that could not parse the PostScript commands within EPS. Generally speaking, use of the "preview header" from the EPS file is an exercise in futility. If you don't have InDesign's "display performance" set for the highest quality, at least you should place the EPS using the "rasterize the PostScript" proxy generation option instead of the "use TIFF or PICT preview" option!

>(3) EPS is as its name implies PostScript and as such cannot support live transparency either for import or export. Imported (placed) EPS will have had any content with transparency already flattened and be entirely opaque. Exported EPS will force InDesign to flatten any transparency going out.

>(4) EPS is effectively a "legacy" content format as far as Adobe is concerned because of its lack of transparency support and problematic color management support.

>(5) EPS is no different than any other placed file format with regards to "missing fonts." Just as if you placed a PDF, WMF, etc. file that referenced fonts but didn't have them embedded, InDesign will indeed search for such fonts and include them for output IF you have those fonts installed on your system.

>Especially given the untold millions if not billions of EPS files out there containing clip art, images, etc. both in public and private collections of digital assets, I would NOT make any recommendation to simply convert any and/or all EPS format content to PDF (or anything else) unless there was a specific need to edit that content and use imaging model features that are not directly supported by EPS.

>Output is a totally separate matter. EPS is effectively a "lossy" output format and unless you are dealing with the need to place content into retrograde layout programs (such as QuarkXPress - any version) or some funky old RIP that only takes EPS, I would avoid EPS output like the plague.


Zudem können EPS nicht auf die sichtbaren Bereiche in InDesign reduziert werden, das heißt, das Bereiche, die außerhalb des Rahmens sind, immer in der Datenmenge des resultierenden PDFs erhalten bleiben. Also die Dateigröße unnötig aufblähen.


Was die Metadaten angeht: Geh doch mal nach Bridge und versuche Metainformationen einer EPS hinzuzufügen. Du kriegst nur die Warnungen: "Diese Eigenschaften können nicht verändert werden." Keine Keywords, kein Autor, kein Titel, etc.


Zuletzt bearbeitet von Typografit am So 11.06.2006 06:18, insgesamt 4-mal bearbeitet
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antonio_mo

Dabei seit: 20.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 50
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 11.06.2006 08:25
Titel

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Typografit hat geschrieben:
revenga hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob der Belichter das mitmacht.
Mit EPS bist du in jeden Fall auf der Sicheren seite.


Was redest du für einen Stuss????????????????

EPS ist kein sicheres Format im InDesign-Workflow. Es unterstützt keine Transparenz, kein Colormanagement, keine Metas.

EPS ist ein absolut veraltetes Format.

Die Verwendung nativer ai und psd ist ok. Transparenz macht bei richtiger Anwendung keine Probleme. Beschneidungspfade werden nicht mehr verwendet.



Bevor ich schreibe möchte ich Dich einfach mal Bitten beim TON zu bleiben OK?!!! OK!!

Wenn man nur mit CS unterwegs ist spricht vorerst mal nichts gegen PSD, will man aber diese Daten später in FH oder Quark weiterverarbeiten ist EPS.
Gegen PSD spricht aber wohl die enorme Datengrösse!
Das EPS ein veraltetes Format sein soll stimmt überhaupt nicht auch wenn es immer mehr schwindet.

Was die Transparenz angeht hast Du völlig Recht mit PSD und das es keinen Colormanagement unterstützen soll muss ich jetzt selber mal nachblättern.
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[fränK]
Moderator

Dabei seit: 27.04.2002
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 11.06.2006 09:02
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Typografit hat geschrieben:
Bevor du dich immer als so gut informiert darstellst, lies mal diesen Faden:
EPS and InDesign

Ja natürlich, ich bitte um Entschuldigung.

Die fehlende Unterstützung von Transparenzen habe ich nicht bestritten.

Natürlich bieten andere Formate eine höhere Flexibilität – die ich auch einsetze, aber mit den genannten Problemen.

Eine „problemmatische“ Unterstützung von Farbräumen ist etwas anderes als keine Unterstützung.
http://www.boscarol.com/pages/cms_eng/076-csa.html

Metainformationen können in PostScript- und EPS-Dateien eingebettet werden, warum das „Superwerkzeug“
Adobe Bridge da streikt, kann ich dir nicht sagen.
http://partners.adobe.com/public/developer/en/xmp/sdk/xmpspecification.pdf (Seite 103)

Mir liegen auch EPS-Dateien mit XMP-Metadaten vor.

Es gibt kein perfektes Datenformat, jedes hat seine Vor- und Nachteile, besonders wenn es missbräuchlich
eingesetzt oder mit proprietären Erweiterungen versehen wird. Aber Funktionalitäten pauschal zu negieren,
ist nicht ok.


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am So 11.06.2006 09:03, insgesamt 1-mal bearbeitet
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 11.06.2006 10:09
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Panda hat geschrieben:
Hmmm... alles ziemlich vage... Gibts jemanden der eine verläßliche Aussage dazu treffen kann...?


also in der agentur wo ich gelernt hab wird eigentlich alles mit psd, ai-files und plazierten pdfs gemacht. beim druck gabe es hier noch nie irgendwelche probleme. das einzige wo man etwas aufpassen muss, ist bei den transparenzeffekten wie z.b. schlagschatten, etc. - wenn da schriften reinragen kann es mitunter zu unschönen ergebnissen kommen. aber sonst ist das wie ich finde der einzig richtige workflow. eps-dateien sind mittlerweile überholt wie ich finden - ebenso tiff. als psd gespeichert haben die dateien oft die selbe größe, machmal sogar kleiner (wenn man alle ebenen auf eine reduziert). und die möglichkeiten - vor allem mit den transparenzfunktionen sind großartig.
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