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Thema: Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder) vom 13.06.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)
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kingkaese
Threadersteller

Dabei seit: 13.06.2006
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Verfasst Di 13.06.2006 11:17
Titel

Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)

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Hi

Ich habe mal eine kurze Frage, hoffe mir kann die jemand beantworten Lächel

Also, ich habe in Indesign ein Projekt am Laufen für eine Zeitschrift, die in schwarzweiß gedruckt werden soll. In das Dokument eingefügt habe ich einige JPEGs und PNGs. Jetzt lese ich aber immer öfter und auch auf den Seiten der Druckerei, dass man TIFF mit 300dpi verwenden sollte. Kommt die Druckerei trotzdem damit klar, dass JPEG Dateien eingefügt wurden oder nehmen die ausschließlich TIFF? Die Datenmenge wäre ja jenseits von gut und böse bei einer gut dreistelligen Bilderanzahl. Außerdem wäre hier wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen, da die Bilder sowieso in nicht allzu guter Qualität und als JPEG vorliegen. Die Datenübergabe erfolgt per PDF, der Export mit dem von der Druckerei gelieferten Profil.

Für die Umschlagseiten (farbig) habe ich zwei extra TIFF- Bilder erstellt in CMYK.

Hoff mal ich steh nicht allzu dumm dar, ich habe nur etwas Bammel dass ich alle Grafiken nochmal als TIFF abspeichern und neu einfügen muss :/

Danke!
Grüße


Zuletzt bearbeitet von kingkaese am Di 13.06.2006 11:37, insgesamt 1-mal bearbeitet
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chormädchen

Dabei seit: 28.04.2006
Ort: Volmarstein
Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 13.06.2006 11:44
Titel

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Hallo,

welche Auflösung haben denn Deine JPG´s oder PNG´s? Bilder sollten für den Offset-Druck immer eine Auflösung von 300 dpi haben. In ausnahmefällen, kann man auch schonmal mit 250 dpi drucken, den Unterschied sieht man dann allerdings auch.

Ich denke, du solltest alle Deine Bilder nochmal in PhotoShop einladen und als TIFF abspeichern. Achte vorallem darauf, dass du die s/w Bilder in Graustufen umgewandelt hast. RGB kann man nicht belichten und drucken! Überschreibe die Bilder einfach in PhotoShop und geh dann in InDesign zu "Verknüpfungen" und verknüpfe die neuen Bilder, du must die dann nicht neu einladen!

So, ich hoffe ich konnte Dir helfen
LG chormädchen
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antonio_mo

Dabei seit: 20.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 50
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 13.06.2006 12:14
Titel

Re: Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

kingkaese hat geschrieben:
Hi

Ich habe mal eine kurze Frage, hoffe mir kann die jemand beantworten Lächel

Also, ich habe in Indesign ein Projekt am Laufen für eine Zeitschrift, die in schwarzweiß gedruckt werden soll. In das Dokument eingefügt habe ich einige JPEGs und PNGs. Jetzt lese ich aber immer öfter und auch auf den Seiten der Druckerei, dass man TIFF mit 300dpi verwenden sollte. Kommt die Druckerei trotzdem damit klar, dass JPEG Dateien eingefügt wurden oder nehmen die ausschließlich TIFF? Die Datenmenge wäre ja jenseits von gut und böse bei einer gut dreistelligen Bilderanzahl. Außerdem wäre hier wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen, da die Bilder sowieso in nicht allzu guter Qualität und als JPEG vorliegen. Die Datenübergabe erfolgt per PDF, der Export mit dem von der Druckerei gelieferten Profil.

Für die Umschlagseiten (farbig) habe ich zwei extra TIFF- Bilder erstellt in CMYK.

Hoff mal ich steh nicht allzu dumm dar, ich habe nur etwas Bammel dass ich alle Grafiken nochmal als TIFF abspeichern und neu einfügen muss :/

Danke!
Grüße


Und achte auf die richtigen ICC Profile für die CMYK-Bilder!
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Cusario
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Di 13.06.2006 12:33
Titel

Re: Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)

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kingkaese hat geschrieben:

In das Dokument eingefügt habe ich einige JPEGs und PNGs. Jetzt lese ich aber immer öfter und auch auf den Seiten der Druckerei, dass man TIFF mit 300dpi verwenden sollte. Kommt die Druckerei trotzdem damit klar, dass JPEG Dateien eingefügt wurden oder nehmen die ausschließlich TIFF?


Die Druckerei kommt auch mit deinen jpgs klar also mach dir darüber mal keine Sorgen. Die pngs würde ich nur austauschen gegen ein vernünftiges Datenformat. Ich arbeite überwiegend mit eps, psd-Dateien. Es kommt aber auch vor das ich jpgs nutze. Kommt halt immer drauf an wie die Bilder abgebildet werden. (Also entweder Briefmarkengröße oder als Titelbild)

kingkaese hat geschrieben:

Die Datenmenge wäre ja jenseits von gut und böse bei einer gut dreistelligen Bilderanzahl. Außerdem wäre hier wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen, da die Bilder sowieso in nicht allzu guter Qualität und als JPEG vorliegen. Die Datenübergabe erfolgt per PDF, der Export mit dem von der Druckerei gelieferten Profil.


Daraus entnehme ich das du keinen Bock auf eine vernünftige Reinzeichnung hast, da ja sowieso alles Sch*** ist. Oder liege ich da falsch. Wenn ich kack-Bilddaten bekomme, dann fordere ich neue an oder ich mach den betreffenden Lektor auf die Qualität aufmerksam. Kommt nicht so gut wenn ich wissentlich schlechte Bilder einbaue.

chormädchen hat geschrieben:

Bilder sollten für den Offset-Druck immer eine Auflösung von 300 dpi haben. In ausnahmefällen, kann man auch schonmal mit 250 dpi drucken, den Unterschied sieht man dann allerdings auch.


Mittlerweile gebe ich Fotos sogar mit 360 dpi raus. Keine Ahnung warum. Hat mir mal einer gesagt. Und ich habe auch schon Bilder mit 125dpi gedruckt. Also sollte man vielleicht sagen das es immer drauf ankommt wie die Fotos bearbeitet sind und wo sie eingesetzt werden. Und den Unterschied sieht man dann nicht unbedingt.

chormädchen hat geschrieben:

Ich denke, du solltest alle Deine Bilder nochmal in PhotoShop einladen und als TIFF abspeichern. Achte vorallem darauf, dass du die s/w Bilder in Graustufen umgewandelt hast. RGB kann man nicht belichten und drucken! Überschreibe die Bilder einfach in PhotoShop und geh dann in InDesign zu "Verknüpfungen" und verknüpfe die neuen Bilder, du must die dann nicht neu einladen!


Tiff oder eps oder psd oder jpgs....... Das Thema RGB-Cmyk ist ein großes Gebiet und natürlich kannst du eine RGB Datei zur Druckerei geben. Manche Druckereien bevorzugen dies sogar.
Bild öffnen, überschreiben und in ID aktualisieren wird nicht gehen da du zwei verscheidene Dateiformate hast. Also öffnen, neu speichern und neu verknüpfen. (glaub ich)


antonio_mo hat geschrieben:

Und achte auf die richtigen ICC Profile für die CMYK-Bilder!


Ich wage mal zu sagen das Kingkaese nicht weiß was ICC-Profile sind. Also ignorieren da sowieso Graustufen.
 
antonio_mo

Dabei seit: 20.05.2006
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Verfasst Di 13.06.2006 12:40
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Re: Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)

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Cusario hat geschrieben:

Ich wage mal zu sagen das Kingkaese nicht weiß was ICC-Profile sind. Also ignorieren da sowieso Graustufen.


So wie ich ihn verstanden habe arbeitet er mit einigen zig Bildern, jetzt weiss ich nicht ob dies NUR s/w Bilder sind??
Falls nicht sollte er schon mal wissen was das mit den ICC Profilen insich hat sonst kann es ganz schnell mau aussehen nach dem Druck Lächel

bye
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cri

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Verfasst Di 13.06.2006 12:46
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Re: Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)

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kingkaese hat geschrieben:
In das Dokument eingefügt habe ich einige JPEGs und PNGs. Jetzt lese ich aber immer öfter und auch auf den Seiten der Druckerei, dass man TIFF mit 300dpi verwenden sollte. Kommt die Druckerei trotzdem damit klar, dass JPEG Dateien eingefügt wurden oder nehmen die ausschließlich TIFF? Die Datenmenge wäre ja jenseits von gut und böse bei einer gut dreistelligen Bilderanzahl. Außerdem wäre hier wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen, da die Bilder sowieso in nicht allzu guter Qualität und als JPEG vorliegen. Die Datenübergabe erfolgt per PDF, der Export mit dem von der Druckerei gelieferten Profil.


Wenn die Datenübergabe sowieso per PDF stattfindet (gut!) dann rechnest du beim pdf-export/druck je nach Einstellung die Bilder so und so nochmal neu - da kannst du dann auch jpg (bei 400 dpi sieht man da meist auch kein Unterscheid mehr - je nach quelle) auswählen - wenn du kleine Dateien willst ...
(also heißt TIFF in Indesign, nicht gleich große PDF am Ende)

-> Allerdings ist es kein Unding einer Druckerei eine CD oder ähnlichen "harten" Datenträger zu übermitteln.

Die große Datenmenge ist eher dann schlecht für das Ausschießen/Montieren etc. in der CTP o.ä. ...
Aber auch da sollte die Druckerei schon ein eigenen Workaround haben, um mit diesen größeren PDFs klarzukommen ...

mfg
der CRI
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kingkaese
Threadersteller

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Verfasst Di 13.06.2006 12:47
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Re: Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)

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Cusario hat geschrieben:
kingkaese hat geschrieben:

In das Dokument eingefügt habe ich einige JPEGs und PNGs. Jetzt lese ich aber immer öfter und auch auf den Seiten der Druckerei, dass man TIFF mit 300dpi verwenden sollte. Kommt die Druckerei trotzdem damit klar, dass JPEG Dateien eingefügt wurden oder nehmen die ausschließlich TIFF?


Die Druckerei kommt auch mit deinen jpgs klar also mach dir darüber mal keine Sorgen. Die pngs würde ich nur austauschen gegen ein vernünftiges Datenformat. Ich arbeite überwiegend mit eps, psd-Dateien. Es kommt aber auch vor das ich jpgs nutze. Kommt halt immer drauf an wie die Bilder abgebildet werden. (Also entweder Briefmarkengröße oder als Titelbild)

Die Bilder sind nicht allzu groß (max. 1/2 Seite), für größere hab ich PSD oder Tiff verwendet.


kingkaese hat geschrieben:

Die Datenmenge wäre ja jenseits von gut und böse bei einer gut dreistelligen Bilderanzahl. Außerdem wäre hier wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen, da die Bilder sowieso in nicht allzu guter Qualität und als JPEG vorliegen. Die Datenübergabe erfolgt per PDF, der Export mit dem von der Druckerei gelieferten Profil.


Daraus entnehme ich das du keinen Bock auf eine vernünftige Reinzeichnung hast, da ja sowieso alles Sch*** ist. Oder liege ich da falsch. Wenn ich kack-Bilddaten bekomme, dann fordere ich neue an oder ich mach den betreffenden Lektor auf die Qualität aufmerksam. Kommt nicht so gut wenn ich wissentlich schlechte Bilder einbaue.

Naja die Zeitschrift ist eher im Amateurbereich anzusiedeln (Abizeitung), daher auch nicht allzu hohe Ansprüche. Dass das ganze nicht so professionell ist ist ja klar. Denk wenn man die mit den letzten Jahrgängen vergleicht stehn wir mit der Qualität sogar noch besser dar. Dass manche Leute allen ernstes Handykamerabilder zu ihren Berichten abliefern ist natürlich ärgerlich, aber ich kann denen ja schlecht sagen sie sollen alles nochmal machen.


antonio_mo hat geschrieben:

Und achte auf die richtigen ICC Profile für die CMYK-Bilder!


Ich wage mal zu sagen das Kingkaese nicht weiß was ICC-Profile sind. Also ignorieren da sowieso Graustufen.


Du hast sogar recht *zwinker* Allerdings habe ich auch die Vorgaben der Druckerei und dort ist vermerkt, dass man möglichst keine ICC- Profile verwenden sollte oder diese mitliefern. Also habe auch keine verwendet, kein Problem. Sowieso nur relevant bei den Umschlagsseiten (CMYK)
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antonio_mo

Dabei seit: 20.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 50
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 13.06.2006 12:50
Titel

Re: Grundsatzfrage zu Indesign/ PDF (Bilder)

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kingkaese hat geschrieben:
Du hast sogar recht *zwinker* Allerdings habe ich auch die Vorgaben der Druckerei und dort ist vermerkt, dass man möglichst keine ICC- Profile verwenden sollte oder diese mitliefern. Also habe auch keine verwendet, kein Problem. Sowieso nur relevant bei den Umschlagsseiten (CMYK)[/i]


Sprachlos!
Eine Druckerei gibt an dass man KEINE ICC Profile einbetten soll?
Der Hammer!!!
Diese Druckerei arbeitet sicher noch mit Photoshop 5 Lächel
Hat diese Druckerei eine Homepage?
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