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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 09.12.2016 09:14 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Grafiken, Bilder, Fotos in InDesign - allgemeine Fragen vom 18.12.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Grafiken, Bilder, Fotos in InDesign - allgemeine Fragen
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Di 19.12.2006 18:43
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1. Das beste Dateiformat ist PSD oder PDF bei Pixelbildern, weil diese Transparenz unterstützen. EPS ist nicht so geeignet, es ist veraltet und hat viele Nachteile. Bei Grafiken ist AI oder PDF sinnvoll.

2. Die Ebenen sind ein Vorteil in InDesign, man kann in InDesign Ebenen aus PDFs und PSDs ein- oder ausblenden. Außerdem benötigt man Ebenen, um die Transparenz von PSDs oder PDFs zu nutzen.

3. Bilder sollten immer auf die geeignete Größe in Photoshop runtergerechnet werden, weil jedes Bild korrekt geschärft werden sollte (entweder Unscharf Maskieren oder Intelligent Scharfzeichnen), ansonsten entstehen Darstellungsunschärfen. Hier gilt das gleiche wie bei Quark, dort wird ja auch empfohlen, dass platzierte (importierte) Dateien nicht mehr als +/-5% skaliert werden sollen.
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Consul

Dabei seit: 28.11.2006
Ort: nürnberg
Alter: -
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Verfasst Di 19.12.2006 19:32
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hm weiß nich... wir arbeiten mit mehreren großen druckereien zusammen und die empfehlen alle auch aus indesign erst postscript und daraus übern distiller pdf schreiben. auch aus indesign cs2.

ich hatte in der vergangenheit mit indesign 2.0 auch immer wieder mal probleme wenn ich direkt aus indesign pdf's gemacht habe... seitdem is mir das thema zu heiß.

zum thema transparenzen: das ist natürlich richtig das das am einfachsten mit psd's geht. mir kommts aber schon so vor als ob die performance bei psd dateien beim drucken im vergleich zu platzierten epsen stark abnimmt. am g5 fällt das nich so auf. aber unser g4 steigt bei platzierten psds regelmäßig aus... mit epsen dagegen keine probleme und is deutlich schneller.
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snyda

Dabei seit: 04.02.2005
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Verfasst Di 19.12.2006 19:38
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Beim Drucken kann das sein. Für die Anzeige aber rechnet er immer ein JPG aus den PSDs und beim PDFen rechnet ers in TIFFs um.
Beim Drucken muss er das natürlich auch machen, kann sein, dass er da für PSDs länger braucht.

Der PDF-Export ist für mich eines der allerwichtigsten Argumente, sofort auf InDesign umzusteigen. Habe mit meiner CS2 nicht ein einziges Problem gehabt. Auch nicht bei Schlagschatten und Transparenzen aus InDesign. Wohlgemerkt bei Offset-Druck jetzt.
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Consul

Dabei seit: 28.11.2006
Ort: nürnberg
Alter: -
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Verfasst Di 19.12.2006 19:45
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stimmt anzeige macht er eh nen vorschaubild draus. hät ich auch selber drauf kommen können. * Ich geb auf... *

hm ja das hör ich öfter das viele direkt aus indesign ihr pdf erstellen - was irgendwie auch logisch klingt da ja alles vom selben hersteller kommt. aber aus welchem grund empfehlen dann so viele druckereien noch immer pdf über distiller zu erstellen? ok, für mich hat der weg über ps noch den vorteil das ich meistens das pdf in verschiedenen auflösungen brauche und um die auflösung zu ändern bei großen pdfs nich extra ins indesign muss und alles neu erzeugen muss. und jetzt sagt ja nich man kann die auflösung auch in acrobat ändern - schon mal versucht bei nem 500mb pdf die auflösung zu ändern? *zwinker*
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
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Verfasst Di 19.12.2006 21:36
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hi!

viele druckereien haben früher die selben schlechten erfahrungen (bspw. cid-schriften) mit dem export gemacht wie du (und auch ich). daher haben viele noch berührungsängste.

da der pdf-export mittlerweile aber auf die selben joboptions zugreift wie der distiller auch, ist die verarbeitung meines wissens nach identisch. individuelle joboptions die von druckereien/servicebüros angeboten werden können heute also ebenso genutzt werden wie früher eben nur per distiller möglich (daher evtl. auch die empfehlung, per ps-datei zu gehen, da dieses wissen eben manchen fehlt). habe damit auch noch nie probleme (cs2) gehabt.

type1
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Consul

Dabei seit: 28.11.2006
Ort: nürnberg
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 19.12.2006 21:58
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hm werd ich wohl mal bei nem kleineren job demnächst ausprobieren.

danke! *Thumbs up!*
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 53
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Verfasst Di 19.12.2006 22:49
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Ich habe zwei Probleme beim IDCS2-PDF-Export festgestellt:
1. Bei der Verwendung Drittanbietern Plugins gab es einmal ein Problem. Allerdings trat das nur bei einem einzhigen Plugin auf, dass ein Dienstleister für ein Content Management Installiert hatte. Ich darf hier im Forum den Namen nicht nennen.
2. Beim Drehen eines Bildes um exakt 180°, die Auflösung ist dann in manchen Fällen schlechter. Diesen Bug habe ich in die Adobe Database eingegeben und er wurde bestätigt. Vielleicht ist er sogar behoben, ich habe es mit dem letzt Build nicht ausprobiert.

Sonst ist der direkte Export dem Drucken vorzuziehen.
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Benutzer 27313
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Verfasst Mi 20.12.2006 00:21
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Zitat:
EPS ist nicht so geeignet, es ist veraltet und hat viele Nachteile.

Ich hab hier jetzt schon mindestens zum 10. Mal diese Aussage gelesen. Meistens in Form unbegründeter Pauschalurteile. Jetzt sage ich auch noch mal was dazu.

Grundsätzlich hast Du vollkommen Recht: In den meisten Fällen sind andere Formate effektiver, problemloser und besser, vor allem in der gesamten Adobe-Umgebung. Aber keine Regel ohne Ausnahme.
Es gibt kein anderes Dateiformat, das in der Lage ist, Druckkennlinien mitzuspeichern und das zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommene PostScript-Farbmanagement (das ist nicht gleichbedeutetnd mit ICC-Colormanagement) durchzuführen. Auf vielen RIPs fährt man mit dem EPS-Format bei Multitone-Separation und Duplex (...Triplex usw.) besser. DCS als Derivat von EPS ist als einziges Format in der Lage, Daten vorsepariert zu speichern. Zudem ist EPS ein grandioses Format, da es sich seit Ewigkeiten nicht verändert hat und zudem weitestgehend rückwärtskompatibel ist.
AI ist übrigens keinesfalls ein überlegendes, geschweige denn "neueres" Format. Die native Datenstruktur von Illustrator ist zu fast 100% von EPS übernommen worden. Die Tatsache, dass EPS in einigen Punkten weniger kann, hat meiner Meinung nach hauptsächliche marketingpolitische Gründe, da die Creative Suite als ganzes verkauft werden soll und Adobe-Konkurrenz ausgeschaltet werden sollen, denn eine Datenstruktur die wie PostScript als ANSI-Industriestandard offen liegt, kann man schlechter verteidigen. PostScript bzw. sein genetisches Kind EPS ist gerade aus diesem Grunde für Spezialanwendungen häufig das bessere Format.
 
 
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