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Thema: Farbverschiebungen auf Tintenstrahldrucker vom 29.12.2003


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Farbverschiebungen auf Tintenstrahldrucker
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gleis24

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Verfasst Di 30.12.2003 17:57
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Ich mag keine Non-Postscript Geräte. Die sind mir suspekt Grins

Aber ob es am Tonwertzuwachs liegt würde mich ja schon interessieren.
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Presence
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Verfasst Di 30.12.2003 23:39
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vielen Dank Achim, vielen Dank gleis für eure Hilfe. Ich habe einen PostScript-fähigen Tintenstrahldrucker, der mit einem Farbmanagement angesteuert werden kann. Die Geräteprofile werden beim Installieren des Treibers angelegt und können in Indesign über Drucken > Farbmanagement aufgerufen werden. Für die verschiedenen Papiere (z.B. Matt, Glanz etc.) gibt es jeweils ein eigenes (Canon)Farbprofil.
Ich habe Probedrucke auf verschiedenen Papieren mit den jeweiligen Farbprofilen gemacht und festgestellt, dass die Farben trotz Farbmanagement mehr oder weniger vom softproof am Bildschirm abweichen. Nach wie vor sind Tintenstrahldrucker nicht besonders gut für Proofs geeignet. Auch der softproof kann natürlich nur annähernd das Druckergebnis anzeigen, da er ja mit Lampen erzeugt wird. Letztendlich bin ich zu dem Schluß gekommen, dass sRGB das beste Farbprofil ist, weil die Farben vom Tintenstrahldruck nahezu identisch mit den Farben am Bildschirm sind. DANKE, Achim.

ganz kurz noch zum jetzigen stand meiner Farbfeldforschungen.

Ich habe ein Farbprofil angelegt das als Ausgangspunkt den Eurostandard nimmt. Allerdings stellte ich in den Farbmanagementrichtlinien cmyk auf "eingebettete Profile beibehalten" um, da es sonst, laut meinem Galileo-Buch, zu deutlichen Farbverschiebungen in der Ausgabe kommen kann. Dieses Farbprofil speicherte ich ab und danach aktivierte ich dann das Farbmanagementsystem mit eben diesem Profil programmbezogen -also noch vor dem Öffnen eines Dokuments - in Illustrator, Photoshop und Indesgin.

Ergebnis bis jetzt:

Die beiden Farbfelder, die ich in Photoshop und Illustrator aufzog und dann in Indesign plazierte sind im ausdruck identisch und stimmen mit den Farben am Bildschirm überein.
Der Ausdruck der Farbfelder aus Photoshop und Illustrator sind ebenfalls identisch mit den Ausdrucken der plazierten Farbfelder aus Indesign.
Soweit funktioniert also mein Farbmanagement.

Der Bösewicht ist aber das Farbfeld in Indesign. Dieses weicht sowohl vom Farbton am Bildschirm als auch von den ausgedruckten Farbtönen der anderen beiden Felder ab. Es ist dunkler als die beiden anderen...

Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht hängt es mit dem Farbmanagement im Ausdruckdialog von Indesign zusammen. Merkwürdigerweise können hier nur Profile für den Quellfarbraum, also PH und Il eingegeben werden, nicht aber für die in Indesign erzeugten Farben.

tut mir leid, dass es etwas länger geworden ist, aber das Thema kann man ja nicht mit ein, zwei Sätzen abhandeln.

Viele Grüße, Stefan


Zuletzt bearbeitet von Presence am Di 30.12.2003 23:48, insgesamt 2-mal bearbeitet
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gleis24

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Verfasst Mi 31.12.2003 00:21
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Beim sRGB Farbraum beschneidet man den Cyan Bereich mitunter sehr, ist aber nur eine Anmerkung und keine Kritik.

Bette mal die ICC Profile beim speichern in PS und Illustrator nicht mit ein. Ich habe jetzt bei mir keinen Tintenstrahler daheim angeschlossen - aber wenn ich in InDesign über das Einstellfeld " in profil konvertieren " (Bearbeiten) einen anderen Zielfarbraum wähle (im prinzip passiert das ja beim drucken) dann ändern sich nur das plazierte Bild wo ich beim speichern mit Photoshop ein Häkchen bei ICC Profil einbetten gemacht habe.
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Achim M.

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Verfasst Mi 31.12.2003 00:22
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Also Abweichungen zwischen Monitor und Ausdruck sind naturgemäß nicht zu vermeiden. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, dass man mit InDesign (mit etwas probieren), sehr anständige Ergebnisse auf einem einfachen Tintenstrahldrucker erreichen kann. Wer mehr will, braucht einen Proofdrucker, eine Software wie "Best Color Proof" und ein Spektralphotometer, um eigene ICC-Profile erzeugen zu können.

Die Abweichungen zwischen Illustrator-, Photoshop- und InDesign-Elementen kann ich bei mir nicht nachvollziehen. Bei mir sehen die Farben gleich aus.

Ratlos

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Mi 31.12.2003 00:34, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Presence
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Verfasst Fr 02.01.2004 16:41
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Hallo gleis, wenn ich die ICC profile nicht einbette ändert sich im Tintenstrahlausdruck nichts, ich glaube, es liegt daran, dass ich in den Farbeinstellungen von Indesign für RGB "in Arbeitsfarbraum umwandeln" eingestellt habe.

Wenn ich aber das Fabmanagement in Indesign deaktiviere,also ohne Profile arbeite, dann wird das orangene Farbfeld grünlich ausgedruckt, also das geht schon mal gar nicht.... *ha ha*

...aber das Farbproblem hab ich jetzt gelöst: Es lag an den Einstellungen meines Tintenstrahldruckers. Ich habe alle Probeausdrucke mit der Standardeinstellung (Qualität normal) auf Normalpapier gemacht. Die Farben wurden bei mir in dieser Einstellung immer konsistent ausgedruckt. Wenn ich also z.B. in Illustator einen Ausdruck mache, ist die Farbe immer die Gleiche, egal ob der Drucker auf hohe oder normale Qualität eingestellt ist. Anders bei Indesign. Wenn ich den Drucker auf normale Qualität stelle kommt es zu Farbverschiebungen. In hoher Qualität wird die Farbe dann allerdings genauso gedruckt, wie sie am Bildschirm erscheint. Ich war wirklich verblüfft und es ist ganz genauso, wie du schreibst, achim, die Farben auf dem Ausdruck stimmen mit den Farben am Bildschirm perfekt überein....wenn ich da an Quark denke.....

Bei der Qualität "hoch" weicht die Farbe jetzt nur noch ganz geringfügig von der Photosh. bzw. Illustrator Farbe ab. Man sieht es eigentlich nur wenn man die Farben direkt nebeneinader ausgedruckt. Das finde ich nicht so schlimm, ich denke, es liegt am Tintenstrahldrucker, auf einem richtigen Postscriptdrucker würden die Farben wohl übereinstimmen.

In Acrobat 6.0 kann man ja jetzt auch die Auszüge betrachten und die einzelnen Farben messen. Hier stimmen die cmyk-Werte genau überein!!!! Bestens!
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freebe

Dabei seit: 06.07.2005
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Verfasst Mi 06.07.2005 17:29
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Hallo ihr mediengestalter!
Großes Lob, ist ein tolles Forum hier Lächel

Ich habe genau das selbe Problem! In Photoshop habe ich ein Bild (da ich es mit weicher Kante ausgeschnitten habe) mit einem leicht grünen Hg versehen (6c0m17y0k). Das Bild als tif exportiert und in Indesign importiert. Mein gesamter Flyer hat ebenfalls als Hintergrundfarbe (6c0m17y0k). Am Bildschirm ist auch alles ok. Man merkt also wie gewollt den Übergang vom Flyer Hg zum Bild nicht. Wenn ich den Flyer ausdrucke (nicht postscript fähiger Drucker) ist der Hg beim Bild allerdings deutlich heller als im übrigen Flyer.
Frage: Ist das nur beim Probeausdruck mit dem heimischen Tintenstrahldrucker so, oder tritt der Fehler auch in der Druckerei auf?
Benutze in Indesign und Photoshop Euroscale Coated v2 als Farbprofil.
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