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Thema: Xerox DC12: Problem mit Farbstich vom 30.01.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Xerox DC12: Problem mit Farbstich
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SpiderFX
Threadersteller

Dabei seit: 11.07.2002
Ort: Bremen
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Verfasst Fr 30.01.2004 10:51
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Xerox DC12: Problem mit Farbstich

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Hi,

wir haben bei uns in der Agentur einen Digitaldrucker (Xerox DC12) stehen und ich habe doch den Eindruck, dass der Drucker etwas rot-stichig ausgibt. Ein Bekannter von mir hat auch schon in einer anderen Agentur mit der DC12 gearbeitet und hatte den gleichen Eindruck.

Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Sollte man im Drucker-Profil einfach etwas rot bzw. magenta rausnehmen oder sich gleich komplett eigene Profile anlegen? (als RIP haben wir das Splash G630)
Kann mir jemand sowas sonst mailen?


mfg

SpiderFX


Zuletzt bearbeitet von SpiderFX am Fr 30.01.2004 10:53, insgesamt 1-mal bearbeitet
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toco

Dabei seit: 05.04.2002
Ort: Ärford
Alter: 36
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Verfasst Fr 30.01.2004 16:01
Titel

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Wir haben hier die gleiche Maschine stehen und das gleiche RIP, die Profile haben wir individuell auf unsere Druckmaschinen abgeglichen, um eine annäherende Referenz für einen Proof zu haben. Ich muss sagen die Farbtreue ist absolut top. Ohne Kurvenanpassung wirst Du wohl nicht auf das gewünschte Ergebnis kommen, also Kalibrierungsstreifen raus und eingerichtet bis es passt. Zusätzlich haben wir noch die DC3535 stehen und ich muss sagen, dass diese trotz Profilierung bei weitem nicht die selbe Annäherung an unsere Offsetmaschinen erreicht (die Tonerfarben spielen dabei sicherlich auch eine große Rolle, diese sind hier leider komplett anders in der Pigmentzusammensetzung).
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Benutzer 3558
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Ort: -

Verfasst Fr 30.01.2004 16:20
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wir haben ebenfalls die DC12 mit splash G630 hier stehen,
erstellen auch proofs und haben keinerlei probleme damit.
wie mactobi schon sagt, sollte man diese maschine natürlich
noch kalibrieren - denn erst dann ist das ding der knaller!
 
fictitious

Dabei seit: 11.06.2002
Ort: -
Alter: 42
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 30.01.2004 16:37
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ich arbeite auch mit einer dc12 (und der großen dc2000) habe aber was die kalibrierung angeht so meine lücken (hab nie ne richtige einweisung auf das gerät bekommen!), wie kalibriert ihr das teil? mit dem vom rip (wir haben die fiery xp)ausgegebenen streifen-muster oder stellt ihr die kurven manuell ein?
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[fränK]
Moderator

Dabei seit: 27.04.2002
Ort: -
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Verfasst Fr 30.01.2004 17:47
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mactobi hat geschrieben:
Wir haben hier die gleiche Maschine stehen und das gleiche RIP, die Profile haben wir individuell auf unsere Druckmaschinen abgeglichen, um eine annäherende Referenz für einen Proof zu haben. Ich muss sagen die Farbtreue ist absolut top. Ohne Kurvenanpassung wirst Du wohl nicht auf das gewünschte Ergebnis kommen, also Kalibrierungsstreifen raus und eingerichtet bis es passt.


Hehe Tobi. Nix für ungut, aber du siehst das
etwas sehr zu optimistisch. Die Qualität dieser
jener welcher Maschine liegt weit unter 75% und
die Einstellungsmethode ist mehr als fragwürdig.

@ fictitious
Schritt 1a: Scanner kalibrieren
Schritt 1b: Drucker kalibrieren

Ihr müsstest einen Teststreifen besitzen,
z.B. von Kodak, der dann mit den Test-
drucken auf das Vorlagenglas gelegt wird.

Für beide Aufgaben gibt es im RIP ent-
sprechende Menüeinträge (jedenfalls
beim SPLASH-RIP). Dort wirst du interaktiv
durch den Prozess geleitet.

Das ist aber nur das geringste Übel.
Nur die Kalibrierung allein bringt keinen
großen Erfolg. Der wichtigste Schritt zur
relativ guten Farbwiedergabe überhaupt
ist die Profilierung.

Dazu benötigt man z.B. ein Spektralphoto-
meter und eine Software, die von den
Messdaten ein ICC-Profil erzeugen kann.

Optimal erzeugt man für jede verwendete
Papiersorte ein entsprechendes ICC-Profil.

Diese Profile kann man dann in der RIP-
Software laden.

Manuell erstellte Farbprofile, z.B. durch die
integrierte Möglichkeit Ausgabekurven an-
zupassen, erzeugen ein unbefriedigendes
Ergebnis. Die Anzahl der Messpunkte dieser
Einstellungsmöglichkeit ist einfach zu gering.
(i.d.R. 5%-Punkte)

Kalibrierung und Profilierung sollten in
kleinen regelmäßigen Abständen durch-
geführt werden.

Absprachen mit dem Techniker bezüglich
Auftragsstärke von Toner und Fixieröl etc.
sind für eine gewisse Kontinuität unerlässlich.


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Fr 30.01.2004 18:01, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Benutzer 3558
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Ort: -

Verfasst Fr 30.01.2004 19:41
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[fränK] hat geschrieben:
mactobi hat geschrieben:
Wir haben hier die gleiche Maschine stehen und das gleiche RIP, die Profile haben wir individuell auf unsere Druckmaschinen abgeglichen, um eine annäherende Referenz für einen Proof zu haben. Ich muss sagen die Farbtreue ist absolut top. Ohne Kurvenanpassung wirst Du wohl nicht auf das gewünschte Ergebnis kommen, also Kalibrierungsstreifen raus und eingerichtet bis es passt.

Hehe Tobi. Nix für ungut, aber du siehst das
etwas sehr zu optimistisch. Die Qualität dieser
jener welcher Maschine liegt weit unter 75% und
die Einstellungsmethode ist mehr als fragwürdig.

jetzt würde mich interessieren wie du die 75% qualität
begründest? an was machst du diesen wert fest? was
ist dann deine 100% referenz? ist das alles theoretisches
wissen oder hast du eigene erfahrungen gemacht? und
warum meinst du eigentlich recht zu haben?!
 
[fränK]
Moderator

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Verfasst Fr 30.01.2004 22:58
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@ dp
Meine Aussage bezog sich nicht allgemein
auf das Modell DC12, sondern auf eine be-
stimmte DC12-Maschine, von der mactobi
sprach, die ich auch kenne.

Ich zweifle keinesfalls die Möglichkeit an,
mit der DC12 relativ farbgenaue Drucke
herzustellen.
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