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Thema: Vorteile & Nachteile EPS vom 25.04.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Vorteile & Nachteile EPS
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[fränK]
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Verfasst Sa 14.05.2005 14:07
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mars hat geschrieben:
[fränK] hat geschrieben:
mars hat geschrieben:
NACHTEILE
• manche Seitenlayoutprogramme unterstützen eventuell keine binären EPS-Dokumente

Beispiel?.

ich habe mal gelesen dass es da oft probleme mit
ms-dos rechnern gibt; vor allem aber mit älteren
druckertreibern. dies ist anscheinend auf die 8-bit
kodierung zurückzuführen.


Bei einer binären Kodierung kann es eventuell passieren, dass Teile des Inhaltes als Steuerzeichen
interpretiert werden. Da ist mir aber kein praktischer Fall bekannt, außerdem ist die Datenmenge
einer binär codierten EPS-Datei um einiges kleiner als eine mit ASCII/85-Codierung.


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Sa 14.05.2005 14:07, insgesamt 1-mal bearbeitet
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hunterharry

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Verfasst Mo 16.05.2005 15:01
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Achim M. hat geschrieben:


Wenn Du eine Schrift in ein EPS einbettest, dann ist es eigentlich egal, ob dies unter Windows oder unter Mac OS geschieht. Die Unterschiede zwischen den PostScript-Schriften ergeben sich aus der unterschiedlichen Schriftverwaltungen beider Systeme. Dies ist beim Einbetten in ein EPS aber nach meiner Erfahrung unrelevant. Da in einem PDF-Workflow ohnehin alle Schriften eingebettet werden, sehe ich mittlerweile allenfalls nur noch bei Logos die Notwendigkeit zum Vektorisieren von Schriften. Ansonsten sind eingebettete Schriften mittlerweile eine stabile und speicherplatzsparende Alternative. Die Umwandlung in Zeichenwege führt oftmals zu ungewollten Verschiebungen und verlangsamt zuweilen die Ausgabe erheblich.


Du bettest beim Erstellen einer EPS-Datei Schriften NICHT mit ein. Das ist genau das Problem. Dazu müsstest Du schon ein Hilfsprogramm wie Fontincluder oder so verwenden. Ansonsten muss zur korrekten Ausgabe dieser Schrift im EPS genauso die Schrift auf dem jeweiligen System geladen sein. Und weil es davon abhängig ist, ob das EPS auf einem PC bzw. Mac erstellt wurde, sprich ob es eine PC- oder Mac-Schrift enthält, ist es auch nicht plattformübergreifend verwendbar.
Wenn man ein EPS mittels PDF-Workflow in ein PDF umwandelt, ist das Problem natürlich behoben. Die Frage stand bisher aber nicht zur Debatte. Aber natürlich empfehle auch ich letztendlich PDF, ist ja klar..

Die Umwandlung in Zeichenwege erstickt alle Schriftenprobleme im Keim - auch bei PDF. Eine verlangsamte Ausgabe ist denkbar, aber bei aktuellen Systemen unproblematisch. Ist aber eine fast phylosiphische Frage...
* Mmmh, lecker... *
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Verfasst Mo 16.05.2005 15:22
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ah ja... wieder was gelernt.





worshipper hat geschrieben:
ich kann probleme mit eps dateien, die vom mac kommen und auf meinen windows xp rechner liegen, bestätigen.

sind zuviele eps in einen ordner, hängt sich mein explorer auf.

meine lösung war. festplatte formatieren. daten neu aufspielen.


manmanman. dann würde ich mal warten, bis xp fertig ist mit der bildvorschauberechnung oder noch besser: die funktion direkt mal abschalten. formatieren... haha *balla balla*

eps-datei hat geschrieben:
%%BeginFont: Myriad-Roman
%!PS-AdobeFont-1.0: Myriad-Roman 001.000
%%CreationDate: Mon Jul 25 16:15:04 1994
%%VMusage: 28005 34897
%% Myriad is a trademark of Adobe Systems Incorporated may be registered in
%% certain jurisdictions.
11 dict begin
/FontInfo 10 dict dup begin
/version (001.000) readonly def
/Notice (Copyright (c) 1992, 1994 Adobe Systems Incorporated. All Rights Reserved.Myriad is a trademark of Adobe Systems Incorporated may be registered in certain jurisdictions.) readonly def
/FullName (Myriad Roman) readonly def
/FamilyName (Myriad) readonly def
/Weight (Regular) readonly def
/isFixedPitch false def
/ItalicAngle 0 def
/UnderlinePosition -100 def
/UnderlineThickness 50 def
end readonly def
/FontName /Myriad-Roman def
/Encoding StandardEncoding def
/PaintType 0 def
/FontType 1 def
/FontMatrix [0.001 0 0 0.001 0 0] readonly def
/UniqueID 41987 def
/FontBBox{-46 -250 1126 831}readonly def
currentdict end
currentfile eexec
fcecc98c2aefb25089edad915372f7632807d0d80113c0fbda4614dda7560bffacbe
0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
cleartomark
%%EndFont
Grins dat könnter ruhig löschen...

Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Mo 16.05.2005 15:36, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
[fränK]
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Verfasst Mo 16.05.2005 15:43
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hunterharry hat geschrieben:
Du bettest beim Erstellen einer EPS-Datei Schriften NICHT mit ein.

Nur wenn die Lizenz der Schrift das nicht erlaubt... Jedes geeignete Programm, aus dem man
EPS-Dateien erzeugen kann, bietet die Option der Einbettung.

hunterharry hat geschrieben:
Die Umwandlung in Zeichenwege erstickt alle Schriftenprobleme im Keim - auch bei PDF. Eine verlangsamte Ausgabe ist denkbar, aber bei aktuellen Systemen unproblematisch. Ist aber eine fast phylosiphische Frage...

Sicherlich keine philosophische Frage, eher eine schlechte Vorgehensweise beim
Datenhandling. Hinting? Crossmedia?


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Mo 16.05.2005 15:44, insgesamt 1-mal bearbeitet
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hunterharry

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Verfasst Mo 16.05.2005 16:44
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Okay, da liegst Du wohl richtiger. Die meisten Programme bieten wahrscheinlich jetzt auch die Möglichkeit Schriften einzubetten (ältere Versionen meist nicht), das reicht auch in der Regel. Wenn ich das EPS aber mal weiterbearbeiten möchte, ist die Schrift weg, wenn ich sie nicht auf dem System habe.

Was das Schriften umwandeln im PDF betrifft, bin ich nur von der Druckausgabe ausgegangen, sprich wenn ich Druckdaten fertig mache, für die Übegabe an die Druckerei. Da würde ich das einfach empfehlen.
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Verfasst Mo 16.05.2005 16:50
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Zitat:
ist die Schrift weg, wenn ich sie nicht auf dem System habe.



Sie kann doch nicht "weg" sein, wenn sie eingebettet ist. Die Informationen sind vorhanden.
Dennoch gibt es natürlich typografische Funktionen, deren Umfang von EPS-Version zu EPS-
Version unterschiedlich speicherbar sind. Somit kann es bei der erneuten Bearbeitung oder
beim Speichern bspw. in einer frühere EPS-Version zu Verlusten kommen, die nach einem
erneuten Editieren Probleme machen.

Das passiert dir aber auch, wenn du rein fiktiv eine in Photoshop CS erstellte Datei in ein
Photoshop 4 kompatibles Format "pressen" wolltest.


Zuletzt bearbeitet von am Mo 16.05.2005 16:50, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
[fränK]
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Verfasst Mo 16.05.2005 17:01
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hunterharry hat geschrieben:
Wenn ich das EPS aber mal weiterbearbeiten möchte, ist die Schrift weg, wenn ich sie nicht auf dem System habe.

EPS-Dateien sind aber nicht zur Bearbeitung gedacht, im Layout platzieren, fertig.
Ist mal ein Fehler drin, Originaldateien bearbeiten.

hunterharry hat geschrieben:
Was das Schriften umwandeln im PDF betrifft, bin ich nur von der Druckausgabe ausgegangen, sprich wenn ich Druckdaten fertig mache, für die Übegabe an die Druckerei. Da würde ich das einfach empfehlen.

Welchen Vorteil hat das denn, außer dass jegliche Hinting-Informationen verloren
gehen, die Dateigröße steigt, die Verarbeitungsgeschwindigkeit sinkt, etc.?
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hunterharry

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Verfasst Mo 16.05.2005 18:14
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XSchinkenX hat geschrieben:
Zitat:
ist die Schrift weg, wenn ich sie nicht auf dem System habe.



Sie kann doch nicht "weg" sein, wenn sie eingebettet ist. Die Informationen sind vorhanden.
Dennoch gibt es natürlich typografische Funktionen, deren Umfang von EPS-Version zu EPS-
Version unterschiedlich speicherbar sind. Somit kann es bei der erneuten Bearbeitung oder
beim Speichern bspw. in einer frühere EPS-Version zu Verlusten kommen, die nach einem
erneuten Editieren Probleme machen.

Das passiert dir aber auch, wenn du rein fiktiv eine in Photoshop CS erstellte Datei in ein
Photoshop 4 kompatibles Format "pressen" wolltest.


Da habe ich mich wohl schlecht ausgedrückt. Ich meine, eine eingebettete Schrift kann für die Druckausgabe verwendet werden. Du kannst die Schrift aber nicht weiter bearbeiten, wenn Du sie nicht auf Deinem System installiert hast.
Stell Dir vor, Du erhältst fremde Druckdaten, wo auch ein EPS dabei ist. DAs EPS kannst Du ausdrucken oder in ein PDF wandeln. Grundsätzlich kannst Du ein EPS aber auch öffnen (geht ganz gut in Illustrator), dann hast Du wieder Zugriff auf die Vektoren, nicht umgewandelte Schriften sind dann aber zerschossen, auch wenn die Schrift ursprünglich vorhanden war...
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