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Thema: Vom Schneideplotter zum bedruckten Shirt! Wie gehts? vom 18.09.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Vom Schneideplotter zum bedruckten Shirt! Wie gehts?
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Autor Nachricht
traroshi.com
Threadersteller

Dabei seit: 18.09.2005
Ort: stuttgart
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst So 18.09.2005 12:48
Titel

Vom Schneideplotter zum bedruckten Shirt! Wie gehts?

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Hallo,
für unseren Shirtshop haben wir immer wieder Probleme mit Druckereien und denken darüber nach mit Schneideplotter und Presse selbst zu produzieren.
Wer kann uns den Vorgang genau erklären und sagen was man alles benötigt. Uns ist nicht klar wie die geplottete Folie aud das Shirt kommt. Gibt es eine Trägerfolie? Wie kommt die geplottete Schrift auf die Trägerfolie? usw....
Danke für Eure Hilfe!
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bruZard

Dabei seit: 07.09.2005
Ort: Rathenow
Alter: 42
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2005 13:18
Titel

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Die Folie kommt von der Rolle und ist bereits auf einem Trägermaterial aufgebracht. Der Schneideplotter durchtrennt nur die hintere Schicht (den Klebstoff). Dann muss alles was später nicht auf das T-Shirt soll vom Trägermaterial entfernt werden (entgittern). Ist das erledigt wird der Kram mitsamt Textilie in die Presse gelegt und nach den Herstellerabgaben (Zeit, Temp., Druck) gepresst.

Bei T-Shirts muss man eigentlich nur darauf achten dass alles spiegelverkehrt geschnitten werden muss.
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[fränK]
Moderator

Dabei seit: 27.04.2002
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2005 17:46
Titel

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[quote="bruZard"Bei T-Shirts muss man eigentlich nur darauf achten dass alles spiegelverkehrt geschnitten werden muss.[/quote]
... und die T-Shirts die Temperatur vertragen. Bei manchen T-Shirts kann der Stoff und/oder die Farben leiden.
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bruZard

Dabei seit: 07.09.2005
Ort: Rathenow
Alter: 42
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.09.2005 07:51
Titel

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[fränK] hat geschrieben:
[quote="bruZard"Bei T-Shirts muss man eigentlich nur darauf achten dass alles spiegelverkehrt geschnitten werden muss.

... und die T-Shirts die Temperatur vertragen. Bei manchen T-Shirts kann der Stoff und/oder die Farben leiden.[/quote]

Ja, sicher. Ich dachte eigentlich dass es klar ist dass man bspw. Nylon nicht bei 180°C 20sek. lang in der Presse kokeln lässt *zwinker*
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Stephan

Dabei seit: 09.09.2005
Ort: Hamm
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.09.2005 20:07
Titel

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Wichtig wäre vllt auch noch, weitere Aspekte zu nennen, die bei der Erstellung eines T-Shirts wichtig sind:
[QUOTE]
für unseren Shirtshop haben wir immer wieder Probleme mit Druckereien und denken darüber nach mit Schneideplotter und Presse selbst zu produzieren.
[QUOTE]

1. Schneidplotter sind nicht die günstigsten Maschinen.

2. Eine Plottsoftware bzw ein "Plugin" für z.B Corel Draw (CoCut der Firma Eurosystems wäre eine Lösung) sind ebenfalls ziemlich teuer

3. Wenn man 1. und 2. hat braucht man noch das Material das auf das T-Shirt gedruckt werden soll. Auch hier gibt es gravierende Qualitätsunterschiede (Plottbarkeit bei kleinen Objekten, Entgitterbrakeit...etc)

4.Wenn man nun einen Plotter, die entsprechende Software und ein vernünftiges Material hat, kann man nach Herzenslust loslegen... hierbei sollte man aber ebenfalls ein paar Punkte beachten.

4.1 Nicht jedes Textil ist für den Thermotransferdruck geeignet (bei Nylon u/o anderen imprägnierten Stoffen wird man "normale" Flockfolie kaum ans halten bekommen, wenn man nicht sogar das Kleidungsstück kaputt macht.) hierfür gibt es spezielle Druckmaterialien.
Aber da wir ja von Tshirts ausgehen (100% Baumwolle oder auch 65/35 Mischgewebe) sollten wir das jetzt nicht weiter vertiefen.

4.2 Alles was auf ein Textil gedruckt werden soll, muss Spiegelverkehrt "ausgeplottet" werden, damit es seitenrichtig aufs Textil gedruckt werden kann.

4.3 hat man ein Objekt nun fertig geplottet, entgittert und legt es mitsamt dem Tshirt unter die Presse sind (wie schon erwähnt) die Herstellerangaben des Flockherstellers zu beachten. (Druck, Zeit, Temperatur...)

4.4 Ist es geglückt, das Objekt auf das TShirt zu drucken, lässt man die ganze Sache abkühlen (sind ja immerhin gute 180°C) und zieht die Trägerfolie ab.

fertig *zwinker*

wenn weiterhin irgendwelche Fragen bestehen, oder du dich evtl mit einer anderen Textildruckerei in Verbindung setzen willst...einfach melden
(Die kosten für Plotter, Transferpresse, Plottsoftware etc summieren sich verdammt schnell)

Wir machen Textildruck seit über 10 Jahren und sind ziemlich erfolgreich *zwinker* *zwinker* *zwinker*

einfach bei StKramen@aol.com melden :=)
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Ridge

Dabei seit: 17.09.2005
Ort: Oldenburg
Alter: 34
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 20.09.2005 14:35
Titel

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flexi sign ist auch ne super software und glaub auch gar nicht so teuer.
hab bei ebay nen mutoh plotter für ca 200 euro gesehen, die sind verdammt gut
vielleicht für t-shirts allein aber auch zu
groß...
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 21.09.2005 10:23
Titel

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Ridge hat geschrieben:
flexi sign ist auch ne super software und glaub auch gar nicht so teuer..

nöö,
kostet in der pro-Version nur um die 6500Euro *ha ha*

Und seit wann sind Mutoh-Plotter verdammt gut? *Huch* Au weia!
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bruZard

Dabei seit: 07.09.2005
Ort: Rathenow
Alter: 42
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 21.09.2005 10:29
Titel

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Wir arbeiten hier mit einem Roland CX24 und CoCut Standard, beläuft sich in etwa auf 6k Euronen ... ein akzeptabler Preis den wir nach zwei Jahren schon längst wieder eingefahren haben.

Wenn man schon im Vektortool (Illustrator, Freehand oder für Masochisten Corel) sehr scharf darauf geachtet hat die Schnittvorlage so zu erstellen dass man später gute Laufzeiten und Minimalverschnitt hat, dann bedarf es keineswegs einer 1k+ Euro Software.
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