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Thema: [Tiefdruck] Näpfchen und Rasterwinkelung? vom 17.05.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> [Tiefdruck] Näpfchen und Rasterwinkelung?
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Benutzer 17899
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Verfasst Di 17.05.2005 14:54
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[Tiefdruck] Näpfchen und Rasterwinkelung?

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HAllo

Kann mir bitte jemand sagen was eine Rasterwinkelung bei Tiefdruck ist?(konventionelle Ätzung)

und was eine Halbautotypische Gravur(Näpfchen) ist in Bezug auch auf Moiree.

* Keine Ahnung... *
Vestehe nicht im welchen Zusammenhang man das braucht und wann das alles gemacht wird.

Vielen Dank euch für eure immer nette Hilfe


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Di 17.05.2005 16:53, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
[fränK]
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Verfasst Di 17.05.2005 17:06
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> Titel editiert.

---

konventionelle Form
– konstante Näpfchenfläche und variable Näpfchentiefe

halbautotypische Form
– variable Näpfchenfläche und variable Näpfchentiefe

Öhm ja, also ich würde sagen, da bei der konventionellen Form die Fläche nicht
variiert werden kann, wird es wohl zu Moiré-Erscheinungen kommen.
Beim halbautotypischen Verfahren wird die Form der Näpfchen variiert (gestaucht, gedehnt),
dadurch entsteht eine Art Rasterwinkelung.


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Di 17.05.2005 17:06, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Benutzer 17899
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Verfasst Di 17.05.2005 17:11
Titel

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[fränK] hat geschrieben:
> Titel editiert.

---

konventionelle Form
– konstante Näpfchenfläche und variable Näpfchentiefe

halbautotypische Form
– variable Näpfchenfläche und variable Näpfchentiefe

Öhm ja, also ich würde sagen, da bei der konventionellen Form die Fläche nicht
variiert werden kann, wird es wohl zu Moiré-Erscheinungen kommen.
Beim halbautotypischen Verfahren wird die Form der Näpfchen variiert (gestaucht, gedehnt),
dadurch entsteht eine Art Rasterwinkelung.


Aber wann und wo wird denn sowas gemacht mit der Rasterwinkelung?
Wenn ich eine Druckform herstelle?

Ich versteh den Zusammenhang da nicht , und wie kann ich den von einem Bild den Winkel ändern.

Ich weiss bin blöd aber eben ganz neues Thema für mich...
 
[fränK]
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Verfasst Di 17.05.2005 17:28
Titel

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Die unterschiedliche Form der Näpfchen wird beim gravieren des Zylinders erzeugt.
Dreht der Zylinder schneller entsteht ein gedehntes Näpfchen, dreht er langsamer
wird es gestaucht. Jede Farbe hat eine bestimmte Näpfchenform z.B. ist Cyan stark
gedehnt und Magenta stark gestaucht (Farben können auch gestauscht sein), Schwarz
und Yellow unterscheiden sich durch die Größe (klein, groß).
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Benutzer 17899
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Verfasst Di 17.05.2005 17:51
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Das heisst die Näpfchen mit der Farbe sind am Zylinder, das gilt also nur für den Tiefdruck??

Und warum ist das bei Offset dann nicht so mit den Näpfchen?

Kann man also beim Tiefdruck die Rasterwinkelung einstellen oder seh ich das falsch?
 
[fränK]
Moderator

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Verfasst Di 17.05.2005 18:29
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Ich würde sagen, du solltest dazu mal ein Buch lesen. *zwinker*

Im Tiefdruck wird ein Zylinder graviert, heißt er bekommt unterschiedlich große
und tiefe Näpfchen... > die tieferliegenden Stellen drucken

Im Offset wird eine Druckplatte erzeugt, die an druckenden Stellen die Farbe
annimmt und an nichtdruckenden Stellen die Farbe abstößt... > hier gibt es keine
tiefen oder hohen Stellen, da Flachdruck
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Benutzer 17899
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Verfasst Di 17.05.2005 22:20
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Buch hab ich aber auch da wenig verstanden........


Gibt es denn einen kleinen Unterschied zwischen Flachdruck und Offsetdruck.

ich dachte immer das wäre das gleiche?

Wäre dir dankbar für die eine Antwort noch * Ich bin ja schon still... *
 
M_a_x

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Verfasst Di 17.05.2005 23:15
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Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

davebvb hat geschrieben:
Buch hab ich aber auch da wenig verstanden........


Gibt es denn einen kleinen Unterschied zwischen Flachdruck und Offsetdruck.

ich dachte immer das wäre das gleiche?

Wäre dir dankbar für die eine Antwort noch * Ich bin ja schon still... *



Du bist aber noch sehr wissbegierig zur späten stunde Grins
Der flachdruck ist gewissermassen der überbegriff und der offsetdruck eine variante des flachdrucks.

Allen flachdruckverfahren gemeinsam ist, das druckende und nicht druckende elemente auf einer ebene liegen (gegensätzlich hierzu beispielsweis tiefdruck, wo druckende teile tiefer liegen=> farbe wird in näpfchen übertragen, oder auch hochdruck z.b. flexodruck wo die druckenden teile ähnlich wie bei einem stempel höher liegen)

Eins der ursprünglichsten flachdruckverfahren ist der steindruck, der vom ollen alois senefelder 1796 erfunden wurde.
Der flachdruck arbeitet nach den sog. chemisch-physikalischen grenzflächen prinzip, vereinfacht fett (Druckfarbe) und wasser stossen sich hierbei ab.
Kannste ja mal ausprobieren, indem du mit dem lippenstift deiner freundin etwas auf euren wohnzimmertisch malst und mit einem feuchten schwamm darüber wischst. Der lippenstiftstrich wird das wasser abweisen.

Im prinzip wird die druckform zunächst mit wasser vorgefeuchtet und danach läuft eine farbwalze darüber.
An den stellen, wo das wasser aufgenommen wurde, wird die farbe abgewiesen und umgekehrt, wo farbe aufgenommen wurde, wird das wasser verdrängt. (etwas vereinfacht)

Offset nun-als ein flachdruckverfahren- bezeichnet im prinzip den indirekten flachdruck, d.h.: die eingefärbte flachdruckplatte druckt zunächst auf einen elastischen gummizylinder, und dieser wiederum auf da papier (von der anderen seite des papieres wirkt der sog. gegendruckzylinder).
Daher sind die druckplatten im offsetdruck seitenrichtig, die übetragung des bildes auf das gummituch seitenverkehrt, um dann wieder seitenrichting auf dem papier gedruckt zu werden.

So jetz hab ich keine lust mehr und geh ins bett, wenn du fragen hast, ich und sicher auch andere sind morgen wieder da.
Gute nacht! * Ich bin müde... *
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