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Thema: Raw vs. Jpeg vom 29.10.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Raw vs. Jpeg
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Xaven

Dabei seit: 26.03.2002
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Verfasst Mo 21.11.2005 14:37
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matt hat geschrieben:

Ich würde aber auch sagen, dass der Fotograf Recht hat. Die Grafikerin scheint hingegen nicht auf dem neusten Stand zu sein. Gibts denn Kameras, die ein Bild als RAW und zusätzlich als JPEG speichert? Vielleicht sind die JPGs ja auch nur Thumbnails von den RAWs und dienen lediglich zur Übersicht.


1. Photoshop CS und CS2 unterstützen die meisten Kameramodelle die RAW-Daten speichern können. Für ältere Photoshop Versionen gibt es von Adobe das kostenpflichtige Plugin "camera raw".
2. Es gibt ein "Austauschformat" von RAW. Da bei den RAW-Files noch jeder Kamerahersteller sein eigenes Datensüppchen kocht gibt es von Adobe ein Tool mit dem man die Daten ins DNG Format konvertieren kann. Also ein erster Schritt in Richtung Standartisierung.
3. Viele Kameras, die RAW können speichern in der RAW Datei auch ein Vorschaubild in einer reduzierten Auflösung ab. Professionelle Kameras sogar ein JPG im RAW in voller Auflösung (halt komprimiert).

Ich gehe mal davon aus, dass der Fotograf nur die Vorschaujpegs mitgeliefert hat. Das mit dem skallieren erscheint mir nämlich merkwürdig. Das RAW ist ja in der Hinsicht der Grösse nicht anders als das JPG. Einzig und alleine die Qualität ist besser und man hat mehr Freiheiten das Foto am Ende in der EBV zu bearbeiten. Das JPG ist ja schon VOR der Retusche verlustbehaftet - Komprimierung.


Zuletzt bearbeitet von Xaven am Mo 21.11.2005 14:38, insgesamt 1-mal bearbeitet
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pixelteacher

Dabei seit: 16.04.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst So 16.04.2006 14:03
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Ich habe mich mal ein Wochenende hingesetzt und die Entscheidungskriterien für "RAW oder Jpeg" auf dieser Seite zusammengefasst:
http://www.pixelteacher.de/raw_oder_jpeg.html
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Mo 17.04.2006 08:05
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1. Raw sind die Originaldaten, die der Sensor vor der Konvertierung nach TIFF oder JPG speichert.
2. Bei einer Camera sind sowohl TIF als auch JPG verlustreich, weil die Konvertierung von RAW nach .... Verluste mit sich bringt.
3. Wenn man ein Bild hoch skalieren muss, dann soll man das von den RAW-Daten machen, weil das mit Abstand ein besseres Ergebnis bekommt, z.B. haben manche Sensoren sechseckige Elemente, wenn zuerst die 6-ecke auf 4-Ecke umgerechnet werden und dann vergrößert ist das Ergebniss pixeliger, als in einem Schritt.
4. Adobe hat mit Photoshop 7 ein kostenpflichtiges Plugin zum Entwickeln von RAW-Dateien eingeführt, dieses ab CS in das Programm integriert, und dazwischen massiv verbessert.
5. Neue Kameras wurden jeweils mit einem für die aktuelle Version kostenlosen Plugin zum Download weitergereicht.
6. Jedes CR soll in das kleinere DNG konvertiert werden, weil das auch mit Photoshop CS zu öffnen ist, kleineres Dateiformat hat und wahrscheinlich länger supportet werden kann als das Originalherstellerformat. Der jeweils aktuelle DNG-Konverter ist kostenlos erhältlich.
7. Wenn möglich soll man eine möglichst späte Photoshopversion verwenden, weil Adobe die Algotithmen stark verbessert hat.
8. Ab Photoshop CS2 kann man RAW-Dateien auch platzieren, dann bleiben die Einstellparameter erhalten und können später verlustfrei engestellt werden, sogar skaliert. Dazu empfehle ich, zuerst die Camera Raw Datei zu öffnen, dann die selbe Datei zu platzieren und den Hintergrund zu löschen. Wenn man die selbe Datei dann mit verschiedenen Entwicklungsparametern benötigt, dann geht man unter Ebene: Smart Object: Neues Smart Object durch Kopie erstellen.


Zuletzt bearbeitet von Typografit am Mo 17.04.2006 08:05, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mac

Dabei seit: 26.08.2005
Ort: Köln
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Verfasst Mo 17.04.2006 10:19
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Infos zu den RAW-Formaten gibt es auch im fuji-finepix Forum.

Nachtrag zu RAW (ich hoffe, ich hab nix überlesen): RAW Daten sind die Sensordaten ohne Weißabgleich , Filterung Nachschärfen etc. Zumindest bei den Fuji-Kameras scheit es sich abzuzeichnen, dass die Umwandlung nur mit dem von Fuji kostenpflichtigen Tool zu besten Ergebnissen führt. Andere Tools scheinen das zwar auch umzuwandeln, aber mit Abstrichen. Sagt man.
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pixelteacher

Dabei seit: 16.04.2006
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Alter: -
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Verfasst Mo 17.04.2006 10:39
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Das ist alles sehr theoretisch. Was zählt, ist nur, was hinten dabei rauskommt. Bei meiner Suche nach Fotomotiven, die die Überlegenheit des RAW-Formats beweisen, bin ich bisher nur auf Motive gestoßen, die, wären sie so analog fotografiert worden, nicht mehr zu retten wären. Auch die Vermutung, dass der sechseckige Sensorpunkt in ein Quadrat umgerechnet werden muss, ist nicht haltbar. Die Information vom sechseckigen und vom quadratischen Sensorpunkt ist in der Datei die Gleiche. Jeder RAW-Pixel hat die Information von Rot oder Grün oder Blau. Umgewandelt in das TIFF-Format hat er die Information von Rot und Grün und Blau. Ein Verlust von zwei Ecken findet nicht statt. Wer genau wissen will, wie das RAW-Formar funktioniert, kann das unter
http://www.pixelteacher.de/was_ist_raw.html
nachlesen.
Nehmt euch mehr Zeit für den Blick durch den Sucher und belichtet präzise. Dann reicht allermeistens das JPEG (in der besten Qualität). Es is t wichtiger die Belichtung mit Hilfe des Kamerahistogramms richtig zu beurteilen und zu korrigieren, als hinterher im RAW-Konverter Tonwertakrobatik zu betreiben.
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dashi

Dabei seit: 16.03.2003
Ort: -
Alter: 30
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.04.2006 10:52
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Also die raw Files meiner 350D kann ich in CS2 nur mit dem Raw Plugin öffnen!
http://www.adobe.de/products/photoshop/cameraraw.html
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pixelteacher

Dabei seit: 16.04.2006
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Verfasst Mo 17.04.2006 10:57
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logisch.
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.04.2006 11:53
Titel

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pixelteacher hat geschrieben:
Das ist alles sehr theoretisch. Was zählt, ist nur, was hinten dabei rauskommt. Bei meiner Suche nach Fotomotiven, die die Überlegenheit des RAW-Formats beweisen, bin ich bisher nur auf Motive gestoßen, die, wären sie so analog fotografiert worden, nicht mehr zu retten wären. Auch die Vermutung, dass der sechseckige Sensorpunkt in ein Quadrat umgerechnet werden muss, ist nicht haltbar. Die Information vom sechseckigen und vom quadratischen Sensorpunkt ist in der Datei die Gleiche. Jeder RAW-Pixel hat die Information von Rot oder Grün oder Blau. Umgewandelt in das TIFF-Format hat er die Information von Rot und Grün und Blau. Ein Verlust von zwei Ecken findet nicht statt. Wer genau wissen will, wie das RAW-Formar funktioniert, kann das unter
http://www.pixelteacher.de/was_ist_raw.html
nachlesen.
Nehmt euch mehr Zeit für den Blick durch den Sucher und belichtet präzise. Dann reicht allermeistens das JPEG (in der besten Qualität). Es is t wichtiger die Belichtung mit Hilfe des Kamerahistogramms richtig zu beurteilen und zu korrigieren, als hinterher im RAW-Konverter Tonwertakrobatik zu betreiben.


Ddem kann ich absolut nicht zustimmen. Sie sollten sich schon etwas eingehender mit der Materie befassen. AUch viele Argumente auf Ihrer Webseite gegen das CR sind nicht CR-spezifisch. Wenn jemand nicht mit kalibrierten Monitor arbeitet, dann hat er das gleiche Problem auch mit anderen Dateiformaten. Und es macht wohl einen Unterschied, ob ich von den Originaldaten hochrechne oder von einem bereits berechneten Bild. Leider darf ich diesbezügliche Unterlagen nicht veröffentlichen weil ich unter NDA (Non-Disclosure-Agreement) stehe, nur soviel, es sind wesentlich bessere Ergebnisse erreichbar, wenn ein CR hochgezogen wird, als ein JPG. Es geht auch nicht um das Reduzieren um zwei Ecken, sondern in etwa um den Effekt, wenn über ein Wabenmuster ein Rastergitter gelegt wird. Wird dieses Rastermuster grobmaschig gehalten, und nachher Raster hineingewoben oder gleich ein feineres Raster drübergelegt. Das Erbebniss können Sie ja vergleichen.

Sie gehen ja auch nur auf Lightroom und Aperture ein, zwei hervorragende Programme. Allerdings, für den Workflow sind eben Photoshop, Silverfast und die spezifischen Raw-Konverter weitaus vergbreiteter und zur Zeit produktionssicherer.

Wenn Sie schon die Empfehlung haben, beim Fotografieren die Histogramme zu beurteilen, so kann man das wohl viel besser in einem der vielen Konverter tun, sowohl Photoshop-Camera-Raw, als auch andere stellen ein Histogramme zur Verfügung, ebenso andere bedeutende Messpunkte, nur halt mit Zusatztaste (Alt bei Belichtung und Tiefen).

Ehrlich gestanden, Ihre Internetseite geht über Allgemeinpositionen und Vorurteilen nicht hinaus, eigentlich schade für eine hübsche und mit viel Aufwand gestaltete Seite, aber inhaltlich nicht sehr empfehlenswert. Seltsam finde ich auch die abwertende Haltung gegenüber 16-bit, es sei doch viel besser mit den Programmen umgehen zu können. Übersehen wird dabei, dass Könner wohl auch die bessere Technik RAW und 16-bit zu nutzen wissen.
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