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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 10.12.2016 06:17 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Probleme bei der Buchproduktion in Word vom 18.06.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Probleme bei der Buchproduktion in Word
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Verfasst Sa 02.07.2005 12:08
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buff-daddy hat geschrieben:
Word ??

Bücher werden mit einem Layoutprogramm wie Quark Xpress oder InDesign gesetzt zum anderen sind Typografische Kentnisse nötig. Wieso musst du es machen - ich glaube nicht das man sowas ohne den eben genannten Background hinbekommt.


Schwachsinnschwachsinnschwachsinn wie oft noch bitte!?????

Zitat:
Word bietet bezüglich Fußnoten und Inhaltsverzeichnissen oft Besseres als Quark oder Indesign, die sind mehr Designbezogen. Ich würde ansonsten Framemaker oder Latex nehmen,


Der erste vernünftige Satz heute. Am besten bereitest du die Texte in Word vor (zeichnest sie mit den entspr. Formatvorlagen aus) und importierst sie in das Satzsystem deiner Wahl. Oder noch besser: Du suchst dir jemanden, der das für dich macht.

Hans, ich mag dich! Lächel
 
Medienverunstalter

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Verfasst Sa 02.07.2005 13:06
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XSchinkenX hat geschrieben:
buff-daddy hat geschrieben:
Word ??

Bücher werden mit einem Layoutprogramm wie Quark Xpress oder InDesign gesetzt zum anderen sind Typografische Kentnisse nötig. Wieso musst du es machen - ich glaube nicht das man sowas ohne den eben genannten Background hinbekommt.


Schwachsinnschwachsinnschwachsinn wie oft noch bitte!?????

...



Schinken, nachdem du deine Meinung recht oft deutlich ausgedrückt hast würde mich doch mal eine kurze Vorgehensbeschreibung oder sogar ein Tutorial mit Framemaker und 3b2 (oder einem anderen Satzsystem) interessieren. Vor allem die typographischen Feinheiten und die Gestaltungsmöglichkeiten, die du mit einem Satzsystem hast, im Vergleich zu InDesign wären für mich mal wichtig.

Danke im Voraus

MfG
Florian
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Verfasst Sa 02.07.2005 13:37
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Zitat:
Vor allem die typographischen Feinheiten und die Gestaltungsmöglichkeiten


? Was meinst du? Der Vorteil liegt eher darin, manuelle Arbeitsschritte zu umgehen. Nennenswerte typografische Vorteile sind eher marginal, wenn man auch in 3b2 weitergehende Einstellungsmöglichkeiten zu manchen satztechnischen Mitteln zur Verfügung hat (bspw. vertical justification, Kerning, Ligaturen, Absatzdefinitionen o. Ä.)
 
frank

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Verfasst Sa 02.07.2005 19:22
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XSchinkenX hat geschrieben:
Der erste vernünftige Satz heute. Am besten bereitest du die Texte in Word vor (zeichnest sie mit den entspr. Formatvorlagen aus) und importierst sie in das Satzsystem deiner Wahl. Oder noch besser: Du suchst dir jemanden, der das für dich macht.

Aber genau das hat er ja nicht.

XSchinkenX hat geschrieben:
Zitat:
Vor allem die typographischen Feinheiten und die Gestaltungsmöglichkeiten


? Was meinst du? Der Vorteil liegt eher darin, manuelle Arbeitsschritte zu umgehen. Nennenswerte typografische Vorteile sind eher marginal, wenn man auch in 3b2 weitergehende Einstellungsmöglichkeiten zu manchen satztechnischen Mitteln zur Verfügung hat (bspw. vertical justification, Kerning, Ligaturen, Absatzdefinitionen o. Ä.)

Es bringt doch wirklich nichts, hier wie ein Wanderprediger
die Vorteile von solchen Satzprogrammen zu zitieren.
Die meisten User kennen doch heutzutage nun mal nur Quark
und Indesign (+ Word), und sind natürlich der Meinung, es wäre
das Nonplusultra in der Welt des grafischen Gewerbes...

...und wie das mit dem Glauben so ist: Es sind nutzlose Kriege,
alle Heiden zum Christum bekehren zu wollen.

PS.: Und man kann sie nicht zocken!!! *Huch*
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Medienverunstalter

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Verfasst So 03.07.2005 09:24
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XSchinkenX hat geschrieben:
Zitat:
Vor allem die typographischen Feinheiten und die Gestaltungsmöglichkeiten


? Was meinst du? Der Vorteil liegt eher darin, manuelle Arbeitsschritte zu umgehen. Nennenswerte typografische Vorteile sind eher marginal, wenn man auch in 3b2 weitergehende Einstellungsmöglichkeiten zu manchen satztechnischen Mitteln zur Verfügung hat (bspw. vertical justification, Kerning, Ligaturen, Absatzdefinitionen o. Ä.)


Manuelle Arbeitsschritte umgehen kann ich bis zu einem gewissen Grad auch in InDesign und Quark. Nur wird eben der Einsatz von Satzsystemen von dir direkt angepriesen. Ich verstehe, dass gerade Indizes und Fußnoten nicht gerade komfortabel mit den beiden Layoutprogrammen verwaltet werden können - nur ist das bei einem Satzsystem recht viel anders? Deshalb würden mich eben mal die Vorbereitungen des Manuskriptes und ein paar Arbeitsschritte interessieren.
Vor allem im Bereich Inhaltsverzeichnis, Fuß- und Endnoten.

Natürlich braucht mein Satzsystem dann auch die gleiche typographische Leistungsfähigkeit wie eben InDesign, mit den von dir genannten Ligaturen, Randausgleich etc. Soll ja nicht nur schnell sondern auch schön sein.

MfG
Florian
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Verfasst So 03.07.2005 10:05
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Genauso ist es. Du kannst ne Menge automatisieren, es wird nur schwer sein dir das näher zu bringen, weil das ganze auch als eine Art Philosophie zu sehen ist, die dem "normalen" Anwender einfach gar nicht in den Sinn kommt. Ein Bsp: Du hast Überschriften, die in verschachtelten Kapiteln stehen:
Code:

<kapitel><ueb>...
   <kapitel><ueb>...
        <kapitel><ueb>...



u.s.w. Diese Überschriften kannst du nun nach verschiedensten Kriterien formatieren, Bspw. in welcher Ebene sie sich befinden. Im konvent. Satz müsstest du jeder Überschrift EIN Absatzformat zuweisen. Automatisiert/Strukturiert bedeutet, dass du aus dem Kontext heraus Formatieren kannst.

Dazu kommen automatische Nummerierungen in Kapiteln/Aufzählungen, lebende Kolumnentitel und und und

Fußnoten und Index/TOCs sind auch nur Standardmittel, weiter geht es, wenn du automatisch Seiten füllst/Anzeigen platzierst in Abhängigkeit der Textmenge auf einer Seite/in einer Spalte u.s.w., hier ist der Phantasie keine Grenze gesetzt.

Zitat:
nur ist das bei einem Satzsystem recht viel anders?


Ja. Die Fußnoten werden automatisch Aufgebaut, verdrängen automatisch Text/Tabellen, können an versch. Positionen platziert werden (unten, als seitl. Fußnote (Marginalie)), nummeriert werden etc.

Das war jetzt nur die Spitze des Eisbergs.
Zitat:

Natürlich braucht mein Satzsystem dann auch die gleiche typographische Leistungsfähigkeit wie eben InDesign, mit den von dir genannten Ligaturen, Randausgleich etc. Soll ja nicht nur schnell sondern auch schön sein.


Sind gegeben, und zwar leistungsfähiger als in konv. Layoutprogrammen. D.h. bei Bedarf kann man noch viel detaillierter in typogr. Einstellungen eingreifen.

Zitat:
Deshalb würden mich eben mal die Vorbereitungen des Manuskriptes und ein paar Arbeitsschritte interessieren.


Die TV unterscheidet sich nicht sehr von der im herkömmlichen Satz. Vorstrukturierung und Überführung ins Wunschformat, dann Import ins jew. Satzsystem.

Natürlich gibt es gew. Workflows, in denen noch CMS zwischengeschaltet sind, dann werden die Texte natürlich noch indiziert und verwaltet. Auch hier gibts versch. Ansätze und Konzepte. Aber ich denke das würde den Rahmen sprengen.


@ Frank: Ich glaub langsam du hast recht. Ich bin der Spinner der Quark und InDesign schaise findet. Komischer, fanatischer Typ, der Schinken Grins


Zuletzt bearbeitet von am So 03.07.2005 10:07, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
frank

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Verfasst So 03.07.2005 12:47
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XSchinkenX hat geschrieben:

@ Frank: Ich glaub langsam du hast recht. Ich bin der Spinner der Quark und InDesign schaise findet. Komischer, fanatischer Typ, der Schinken Grins

Es geht doch im Prinzip gar nicht darum, ob nun Quark, ID oder
Framemaker und 3B2 DAS bessere Programm und alles andere Müll ist.
Es ist aber so, dass es für bestimmte Arbeiten nun mal Programme gibt,
die bestimmte Funktionen besser implementiert haben.
Was ja nicht bedeutet, dass man mit den anderen Programmen nicht ebenfalls
ans Ziel kommt.

Ich vergleich das mal mit Autos. Es gibt smart-Fahrer, die selbstverständlich
bei der Parkplatzsuche in einer Innenstadt über einen 7er BMW lachen.
Wahrscheinlich ist das OK. Nun laß diese beiden Autofahrer mal von Flensburg
nach Mailand fahren. Wer schmunzelt dann?
So wie der 7er BMW in der Innenstadt irgendwann einen passenden Parkplatz
gefunden hat, wird auch der smart irgendwann in Mailand eintreffen.
Gehen geht eben alles.

PS.: Und die "richtigen" Fahrer verteidigen ihr Auto natürlich mit allen zur
Verfügung stehenden Argumenten. Wahrscheinlich erzählen die 7er BMW-Fahrer
was von 7 Liter Spritverbrauch im Stadtverkehr und die smart-Fahrer was
von 9 Stunden Fahrzeit für Flensburg - Mailand, und ausgeruht angekommen.
Und am schönsten ist, jeder glaubt seine Geschichte irgendwann auch noch selber. * Ööhm... ja? *
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Verfasst So 03.07.2005 15:57
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rischtisch! Daher platzt mir nur der Kragen wenn jemand behauptet "Quatsch! 800 Seiten in Word, machs in Quark, DAS ist die richtige Software!" Das ist nämlich schlichtweg falsch. Dass Layoutsoftware durchaus Daseinsberechtigung hat, nämich im Bereich Grafik und Layout, habe ich nie angezweifelt.
 
 
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