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Thema: Preise Buchsatz vom 13.05.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Preise Buchsatz
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RhoPsy
Threadersteller

Dabei seit: 23.09.2003
Ort: -
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.05.2005 11:37
Titel

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Es handelt sich um ca. 350 Seiten, mit rund 50 Abbildungen, und vielen Tabellen.
Die sind hier noch nicht vorgekommen; saubere Tabellen im xpress anlegen dauert doch ein wenig,
blocksätze per hand zurechtbiegen ebenfalls; also die 3,5 min. sind schon ein wahnsinn, oder bin ich einfach zu langsam?
Was dazukommt ist, dass es sich dabei um Beiträge von 30 versch. Autoren handelt , und damit natürlich auch 30 versch. word-files vorhanden waren, mit den heissgeliebten word-grafiken.
die fahnen sind bereits ausgesendet. jetzt kommt noch korrektur, und dann wollt ich halt meine stunden verrechnen, und einfach nur gegenkontrollieren, ob das mit üblichen pro Seite-Preisen auch zu rechtfertigen ist.
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Medienluemmel

Dabei seit: 24.09.2004
Ort: BY-Nord
Alter: 40
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.05.2005 11:53
Titel

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Also ich halte die 3,5 min. pro Seite schon für sehr wenig.
Wenn ich mir überlege, dass es ja schon mal paar Sekunden dauert, ein Bild zu suchen, auch wenn es organisatorisch klar benannt ist.
Desweiteren sollte man durchaus nochmal alle Umbrüche zumindest optisch kontrollieren, Microtypografie auch noch teilweise anwenden, Absätze kontrollieren usw.

Meiner Meinung nach braucht man mindestens die doppelte Zeit .. und wenn man es sehr genau und ordentlich machen will, vielleicht sogar noch das dreifache.

Allerdings muss ich einräumen .. durch eine saubere und ausführlichste Vorbereitung (die ja scheinbar da war), und wenn es totale Standard-Layouts sind, bei denen keinerlei außergewöhnliche Textumflüsse bei Bildern o.ä. vorkommen, kann man sehr viel Zeit sparen.
Allerdings sollte man bei den 14 Stunden noch die Vorbereitungszeit mal hinzufügen!!

Als Vergleich: in unserer Firma wurde eine Stadtchronik erstellt, mit 400 Seiten, etwa 700 Abbildungen in sehr hochwertiger Gestaltung, Kapitelunterscheidung durch Farben usw.
Es waren 2 Personen ganze 3 Monate in Vollzeit damit beschäftigt, inkl. Design-Entwicklung, Bildauswahl, mehrfachen Korrekturdurchläufen und Autorenkorrekturen. Und dabei wurden die Bilder dann noch extern gescannt.

Aber .. es kommt eben auf die Art des Buches an. Wenn man keine langweilige Abhandlung mit durchgehenden Standard-Seiten gestaltet, sollte man sich m.E. schon Zeit nehmen.
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Medienverunstalter

Dabei seit: 03.02.2003
Ort: Neutraubling
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.05.2005 12:16
Titel

Zeit nehmen...

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Klar, sobald ich hohe Ansprüche an meinen Satz stelle muss ich viel Zeit investieren - aber nur weil ein Layout klar strukturiert ist, muss es keine langweilige Abhandlung sein - Textsatz kann auch durch sich selbst wirken.

Und, glaub' mir, ich setz' mich nicht freiwillig hin und zieh' sowas in der Zeit durch - der Auftraggeber wollte ein Ergebnis innerhalb von zwei Tagen sehen, also musste ich mich dahinterklemmen. Die restliche Zeit gings eben um Konvertierung, Bildbearbeitung und sonstiges... wenn ich alles gut vorbereite, bin ich sehr schnell. Wenn die Schriftart auch noch mit der gewählten Spaltenbreite harmoniert und mein Blocksatz ordentlich eingestellt ist, spar' ich noch mehr Zeit - aber wie ich schon geschrieben habe, das war die absolute Ausnahme.

Im Normalfall nehm' ich mir soviel Zeit wie gerade Möglich, um ein ansprechendes Ergebnis zu erhalten - ich hab' auch schon große Projekte hinter mir, bei denen ich wochenlang immer nur am Layout gearbeitet wurde.

Ich würde aber mehr Zeit in die Musterseitenentwicklung stecken, und sämtliche Eventualtitäten gegenchecken, damit ich nicht mitten in der Produktion bemerke, dass es doch dreizeilige Unterüberschriften gibt und ich entweder nicht mehr Register halten kann (was ich immer tue, Registerhaltigkeit ist absolutes Muss) oder eben die Abstände verändern muss (was bei einem gut angelegten Layout nur in den seltensten Fällen bzw. gar nicht nötig ist).

Tabellen sind eine Sonderstellung. Früher war Tabellensatz sogar in den Schriftsetzerprüfungen verlangt. Eine Tabelle zu setzen ist sehr aufwändig (gerade in Quark), deshalb würde ich diese Zeit extra mit einberechnen.
Und zerbrich dir mal nicht deinen Kopf, ob du zu langsam oder sonstwas bist - jeder hat eine eigene Geschwindigkeit, die sehr variieren kann. Vergleich' den Seitenpreis in deiner Umgebung, und schau' dir die produzierten Exemplare an - so findest du am sichersten einen passenden Preis.

PS: Die Stadtchronik würde mich mal interessieren - hab grad zwei hinter mir *Schnief*


MfG
Florian
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Ort: -
Alter: -
Verfasst Sa 14.05.2005 13:35
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flavio hat geschrieben:
schon klar 3,5 minuten pro seite Meine Güte!


wir sellen eine Seite in ca. 20sek her. klick bitte entschuldigt den seitenzustand *zwinker*

Zitat:
Allerdings muss ich einräumen .. durch eine saubere und ausführlichste Vorbereitung (die ja scheinbar da war), und wenn es totale Standard-Layouts sind, bei denen keinerlei außergewöhnliche Textumflüsse bei Bildern o.ä. vorkommen, kann man sehr viel Zeit sparen.
Allerdings sollte man bei den 14 Stunden noch die Vorbereitungszeit mal hinzufügen!!


Man kann durchaus komplexe Layouts automatisiert umbrechen. Automation bedeutet nicht, Abstriche in den Gestaltungsmitteln zu machen, sondern häufig vorkommende Prozesse (z.B.: Bildimport *zwinker*) vom Programm übernehmen zu lassen.


Zuletzt bearbeitet von am Sa 14.05.2005 13:43, insgesamt 3-mal bearbeitet
 
flavio

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: MUC
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.05.2005 13:55
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nuja einen klatschroman kannste ja in 20 sec. setzen.
sobald das werk etwas aufwendig ist schauts andern aus. wobei mich jetzt die sache mit den stilvorlagen in word schon interessieren. ich darf mich die nächsten 3 monate mit 480 seiten und mehr als 1000 abbildungen beglücken, wobei jede seite, abgesehen vom grundlayout, anders aufgebaut wird. da gehts dann nicht darum mal eben 10 seiten zu füllen, sondern das ganze manuskript auf die vorgegeben seitenanzahl zu bringen.
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Medienverunstalter

Dabei seit: 03.02.2003
Ort: Neutraubling
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.05.2005 14:05
Titel

Stilvorlagen und Word

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Also, je nach Programm (Quark und InDesign können das) kannst du ja beim Importieren von Word-Texten die Option "Mit Stilvorlagen" aktivieren. Falls in der Word-Datei die Stile ordentlich angewandt wurden, musst du nur die Word-Stile (in Word) in die Layout-Stile umbenennen und dann "Gegebene Verwenden" beim Import in deiner Layoutanwendung anwählen. Fertig. Schon ist deine Word-Datei formatiert. Und die Auszeichungen machste über die Verwendung -> einfach die elektronischen Schnitte suchen und dann mit der gewünschten Schrift ersetzen. Allgemein ist die Suchen&Ersetzen-Funktion extrem mächtig, was das schnelle ändern von Umbrüchen angeht.

In deinem Falle ist es natürlich schwieriger, das Layout zeitsparend umzusetzen. Doch deine Bilddaten werden ja mit gewünschten Größen markiert sein, und so kannst du ja berechnen, wieviele Seiten du brauchen wirst. Oder steht dir auch die Größenwahl frei? Dann wirds natürlich kriminell.

In welchem Programm realisierst du deine Werke? Höchstwahrscheinlich ID, wg. griechischem Alphabet für Techniker?


MfG
Florian
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Ort: -
Alter: -
Verfasst Sa 14.05.2005 14:05
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flavio hat geschrieben:
nuja einen klatschroman kannste ja in 20 sec. setzen.
sobald das werk etwas aufwendig ist schauts andern aus. wobei mich jetzt die sache mit den stilvorlagen in word schon interessieren. ich darf mich die nächsten 3 monate mit 480 seiten und mehr als 1000 abbildungen beglücken, wobei jede seite, abgesehen vom grundlayout, anders aufgebaut wird. da gehts dann nicht darum mal eben 10 seiten zu füllen, sondern das ganze manuskript auf die vorgegeben seitenanzahl zu bringen.


Lies mal. Ich spreche von komplexen Layouts.

Zitat:
sondern das ganze manuskript auf die vorgegeben seitenanzahl zu bringen.


Sobald manuelle Eingriffe überhand nehmen, steigt die Bearbeitungszeit, klare Sache. Doch alleine schon das Handling mit Rahmen ist bei einer Umbruchänderung eine absolut tötliche Sache. Hier liegt viel Potential brach.


Zuletzt bearbeitet von am Sa 14.05.2005 14:07, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
flavio

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: MUC
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.05.2005 14:14
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schinken, haste beispiele/muster als pdf?

bildgrößen stehen nie frei, höchstens der wunsch "klein, mittel, groß". ich muss dann entscheiden welches bild größer oder kleiner wird damit auch ein kapitel oder absatz in den gewünschten seitenaufriss passt.

davon mal abgesehen, 300 stunden bezahlt bekommen ist auch nicht schlecht. Grins
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