Dabei seit: 20.01.2006 Ort: Kiedrich Alter: 24 Geschlecht:
Verfasst Fr 27.01.2012 12:56 Titel
Mal was zur Bearbeitung der Bilder in Sachen Moire.
Da ich auch mit Textilien (Schuhe) zu Gange bin und beim Shooting dieser gern auch mal ein Moire entstehen kann, habe ich für mich entdeckt das es besser ist folgend vor zu gehen.
Farbe im Bereich mit 5x5 Pixel aufnehmen.
Pinsel wählen und auf Farbton stellen
Deckkraft vom Pinsel auf 20-40%
Dann schön Stück für Stück über das Moire drüber Pinseln
Dabei seit: 31.01.2007 Ort: - Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Di 17.04.2012 16:38 Titel
dreetsch hat geschrieben:
SL-Design hat geschrieben:
Frank Münschke hat geschrieben:
Ich finde das Bild ohne Weichzeichnung deutlich realistischer, die Weichzeichnung sieht INMO falsch und unprofessionell aus!
Exakt, was ich auch gedacht habe.
Ist auch meine Meinung....
Nein. Öffnet euch das Bild mal in Photoshop bei einer Darstellung von 66%. Da seht ihr, dass genau im roten Kreis ein Moiré zu sehen ist. Mit dem Weichzeichnen ist es weg. Problem: man weiß nie wie welche Rasterweite wann wie stark reagiert. Bei 33% Darstellung entstehen z.B. Moirés an ganz anderen Stellen. Manchmal reicht ein minimaler Fehlpasser im Druck um andere Stellen zu verhunzen.
Basti hat geschrieben:
Mal was zur Bearbeitung der Bilder in Sachen Moire.
Da ich auch mit Textilien (Schuhe) zu Gange bin und beim Shooting dieser gern auch mal ein Moire entstehen kann, habe ich für mich entdeckt das es besser ist folgend vor zu gehen.
Farbe im Bereich mit 5x5 Pixel aufnehmen.
Pinsel wählen und auf Farbton stellen
Deckkraft vom Pinsel auf 20-40%
Dann schön Stück für Stück über das Moire drüber Pinseln
Komme mit diesem Weg ganz gut klar.
Dann ist das kein "Muster Moiré" sondern ein "Farb-Moiré". (Keine Fachbegriffe, weiß nur nicht wie ichs ausdrücken soll.
Du hast schon im Bild bei einer 100% Darstellung Farbwechsel durch den Kamerachip. Nennt sich glaube ich aliasing.
Dabei seit: 28.07.2009 Ort: Hamburg Alter: 38 Geschlecht:
Verfasst Di 17.04.2012 17:49 Titel
Also,
irgendwie finde ich es unsinnig, in dem hochaufgelösten Originalbild angebliche Moirés zu entfernen. Denn diese sich wiederholenden Frequenzüberlagerungen in bestimmten Bildbereichen finden ja erst in der Belichtung statt, und da kommt es tatsächlich auf Rasterweiten des Ausgabegerätes an, etc. und lässt sich somit im Originalbild schlecht voraussehen und verhindern. Weichzeichnen ist nicht die beste Lösung, denn die Zeichnung bei feinen Stoffen suppt dabei völlig zusammen (siehe o.g. Beispiel ).
Zu dem Thema gibt es übrigens folgende lesenswerte Wikipedia-Artikel: Moiré-Effekt und Frequenzmodulation.
Das scheinbar zufällig generierte frequenzmodulierte Raster ist daher im Druck bei feinen sich wiederholenden Strukturen wie Stoffen/Geweben nach meiner Erfahrung die erste Wahl.
Gruß
Boll
Zuletzt bearbeitet von Bollwitz am Di 17.04.2012 18:00, insgesamt 4-mal bearbeitet
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