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Thema: Konvertierung RGB => CMYK vom 17.05.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Konvertierung RGB => CMYK
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M_a_x

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Verfasst Mi 21.06.2006 12:17
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The Council hat geschrieben:
Werde doch mal lieber konstruktiv. Kritisieren ohne Vorschläge bzw. helfende Verbesserung ist nutzlos. Mache mal einen Vorschlag, wie man das richtig ausrechnet. Am Besten mit Deinen eigenen Worten. Weil mit Links beworfen werden will ich nicht.
The Council


Wenn ich einen einen Vorschlag auf der Pfanne hätte, wie man durch eine simple Formel jedwedes RGB in jedwedes CMYK umrechenen kann, ohne die Umstände des Colormanagements, dann würde ich sie:

1.) nicht hier posten und wäre
2.) eine reicher Mann mit mindestens einem Harem *hehe*


Zum Rest ist ja eigentlich hier -nicht nur von mir- schon alles gesagt worden.

Edit: ausserdem habe ich doch schon die von Dir gewünschte "idealisierte" Umrechnung gepostet.


Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Mi 21.06.2006 12:20, insgesamt 2-mal bearbeitet
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The Council

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Verfasst Mi 21.06.2006 13:31
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Ich habe genau nach dieser Formel versucht zu rechnen, aber das ist nicht gelungen. Ich habe prozentuale RGB Werte dazu benutzt. Also 128 = 50% etc. Aber es hat kein Ergebnis geliefert. Vorallendingen was soll den diese Bedingung im unteren Teil der Kalkulation? If .... CMY = 1 usw.?

Zuletzt bearbeitet von Nimroy am Do 22.06.2006 12:03, insgesamt 1-mal bearbeitet
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M_a_x

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Verfasst Mi 21.06.2006 21:10
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Das soll Dir einfach sagen, dass wenn alle CMY werte bei 100% liegen, ein maximaler Schwarzaufbau von 100%K benutzt wird, also C,M,Y, K =0,0,0,100
(obwohl man auch einfach die Formel benutzen könnte)
Der Schwarzaufbau,der dieser Berechnung zugrunde liegt, ist übrigens auch in meinem Link erklärt


Zuletzt bearbeitet von Nimroy am Do 22.06.2006 12:04, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 27313
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Verfasst Mi 21.06.2006 23:12
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Zitat:
Ich habe genau nach dieser Formel versucht zu rechnen, aber das ist nicht gelungen. Ich habe prozentuale RGB Werte dazu benutzt. Also 128 = 50% etc. Aber es hat kein Ergebnis geliefert. Vorallendingen was soll den diese Bedingung im unteren Teil der Kalkulation? If .... CMY = 1 usw.? Schlecht recherchiert...


Was soll denn dein Programmier-Gedöns hier? Kompensation der Unwissenheit?

Das Fazit vorweg: M_a_x hat vollkommen recht. Eine einfache eindeutige Umwandlung ist nicht möglich: Grund: Das Gleichungssystem ist unterbestimmt. Die angegebenene Formeln sind Teil der Neugebauer-Gleichungen, welche das Lineare Gleichungssystem bilden.
Ohne ein wenig in die Mathematik bzw. Physik einzusteigen bringt diese Diskussion hier nichts. Wenn Du es trotzdem verstehen möchtest, können wir es Dir gerne erklären.

Ich will es mal einfach versuchen, wenngleich es ohne Mathematik hoffnungslos erscheinen mag:

Es wird mit realen Körper-Farben in einem realen Druckverfahren gedruckt. Theoretisch kann man mit RGB drucken. Nur führt dieser Ansatz zu keinen sinnvollen praktischen Ergebnissen.
Warum?

1.
Das hat damit zu tun, dass man im Druck nie den Passer so genau einstellen kann, dass man ideal die Farben nebeneinander drucken kann.

2.
Das wiederum führt über den Ansatz einer statistisches Verfahren ("Ziehen mit Zurücklegen") zu der Annahme, dass ein Teil der Farben nebeneinander gedruckt wird und ein Teil übereinander. Dies wird über das Rasterverfahren gelöst.

Das Autotypische Rasterverfahren ist also weder additiv noch multiplikativ, es ist beides, da der Farbeindruck mittels Mischung auf dem Papier und Mittels Mischung im Auge entsteht:

Im Auge (also zwei Rasterpunkte nebeneinander):
C+M = B
C+Y = G
Y+M = R

Auf dem Papier (Rasterpunkt übereinander, mittels Mulitplikation der Filter):
C+M = B
C+Y = G
Y+M = R

Die statistische Wahrscheinlichkeit, ob die Rasterpunkte übereinander oder nebeneinander liegen ist also egal, da der theoretische Farbeindruck gleich ist.

2.
Die realen Farben haben keine idealen Remissionen, sondern reale. Deshalb benötigt man eine vierte Farbe. Daraus ergeben sich dann nicht mehr 8, sondern 16 Gleichungen nach Neugebauer, deren Aufzählung ich Dir aber sparen möchte.

Da man keine Vektor-Transformation zwischen einem Vektor dritter und vierter Dimension machen kann entfällt jeglicher matrix-operativer Ansatz. Zusätzlich liegen noch physikalische Annahmen über die Beschaffenheit der RGB-Farben zugrunde. Das würde allerdings jetzt echt zu weit führen.

Nähere Erläuterungen spare ich mir, denn die Ausführungen wären für Dich zu schwer nachzuvollziehen.


Zuletzt bearbeitet von am Mi 21.06.2006 23:23, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
The Council

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Verfasst Do 22.06.2006 09:40
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ZENSIERT (Freiwillige Selbstzensur) muahaha

Hallo Bauchbieber

Zitat:
Was soll denn dein Programmier-Gedöns hier? Kompensation der Unwissenheit?


Ja. Ganz genau. Wozu ist das Forum da? * Keine Ahnung... *

Viele Grüße

The Council


Zuletzt bearbeitet von The Council am Do 22.06.2006 12:41, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Nimroy
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Verfasst Do 22.06.2006 11:53
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Klärt eure Diskussionen über guten und schlechten Diskussionsstil bitte per n
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The Council

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Verfasst Do 22.06.2006 11:59
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ZENSIERT (Freiwillige Selbstzensur)

EDIT: @bauchbieber

Ich wollte Dir trotzdem noch danken für die gute Erklärung. Das klingt einleuchtend und ehrlich gesagt nicht schwer Lächel

Grüße

The Council


Zuletzt bearbeitet von The Council am Do 22.06.2006 12:42, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Benutzer 27313
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Verfasst Do 22.06.2006 12:49
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Zitat:
Das klingt einleuchtend und ehrlich gesagt nicht schwer

Die Neugebauer-Gleichungen sind natürlich nur ein Modell, und dieses Modell habe ich hier noch stark verkürzt dargestellt. Die Welt ist aber keine Scheibe, die Realität ist etwas komplexer: Effekte wie Lichtfang, Abhängigkeit der Farbschichtdicke und der Druckpunktgeometrie führen zu deutlichen Abweichungen von Rechnung und Messung.

Festhalten möchte ich nochmal, dass die Umrechnung von RGB in CMY(ohne K!!!) auf theoretischer Basis trivial ist. Da es aber keine idealen Bedingungen in der Praxis gibt, braucht man eine vierte Farbe.

Die Umrechnung von RGB in CMYK ist es aber keinesfalls eindeutig möglich. Wie gesagt: Das Gleichungssystem ist unterbestimmt. Deshalb ist die Menge der möglichen Lösungen unendlich (Bei einer Quantisierung auf 100 sind es 100 Millionen Lösungen). Die Unendlichkeit der Lösungen beschränkt man durch selbstdefinierte Randbedinungen: Man legt den Schwarzaufbau fest. Damit hat man zwar keine Unbekannte eliminiert, aber definiert. Mit einem festen Schwarzaufbau kann man dann die anderen Farben errechnen, zumindest theoretisch.

Die realen Farben sind keinesfalls ideale Filter und haben zusätzlich zu den Hauptremissionen noch mehr oder weniger starke Nebenremissionen.

Falls du dazu noch ein wenig lesen möchtest, empfehle ich:

Schläpfer, Kurt : Farbmetrik in der Reproduktionstechnik und im Mehrfarbendruck
Loos, Hansl : Grundlagen der Farbmetrik und ihr Anwendungsbereich in der Druckindustrie
Richter, Manfred : Einführung in die Farbmetrik


Zuletzt bearbeitet von am Do 22.06.2006 12:52, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
 
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