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Thema: Indesign importiert Tiff mit zuviel Gamma vom 04.03.2006

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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 07.03.2006 11:19
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visual-artwork hat geschrieben:
Aus der Praxis:
Beim umwandeln eines rgb-Bildes.psd in den Graustufenmodus auf dem Mac wird das Foto automatisch auf den Hintergrund reduziert.

Woher habe Sie dieses Falschwissen? Wenn Sie in Photoshop von RGB auf CMYK oder Grau umwandeln, erscheint eine Dialogbox, die Sie abfragt, ob Sie das Bild auf den Hintergrund reduzieren wollen, oder ob Sie die Ebenen erhalten wollen oder ob Sie dien Vorgang abbrechen wollen.

visual-artwork hat geschrieben:

In den Farbeinstellungen von Photoshop hat man sich die entsprechenden Profile hinterlegt, in unserem Fall ist DotGain 15% ideal. Wenn man auf das Graustufenpopup klickt, so erscheinen noch andere Werte, für PC ist wohl der Wert 2,2 (?) ideal.


Die unterschiedlichen Wedrte stammen noch aus der Zeit vor dem Farbmanagement.

visual-artwork hat geschrieben:

Wir speichern immer .tif ab, das Einbinden in andere Anwendungen ist leichter, die Dateien kleiner und, nicht unwichtig, bei größeren Bildbearbeitungen sollen Fremde nicht sehen wie es gemacht wurde. Natürlich sollte nach der Umwandlung das Foto nochmals feinabgestimmt werden, was die Kontraste etc angeht.


Die bessere Alternative ist die Ablieferung der Dateien als PDF, Fremde sollen nie offene Dateien erhalten, sondern nur PDFs. Was ist am Einbinden von TIFFs leichter? InDesign, Photoshop unjd Illustrator können mit PSDs oder PDFs besser arbeiten. Und Quark kann spätestens seit Version 5 (mit Extensions auch früher) PSDs und PDFs direkt importieren.

visual-artwork hat geschrieben:

Die Farbdarstellung in der Weiterverarbeitung (auch die SW-Darstellung) verändert sich immer. Die Fotoansichten im InDesign sind niemals verbindlich. Mein Betrieb arbeitet ausschließlich mit kalibrierten Monitoren, wir geben Daten immer auf die gleiche Weise weiter, auch um uns abzusichern was die Weiterverarbeitung angeht.


Das hängt wohl von Ihren Farbmanagementeinstellungen ab und von der Qualitätsansicht.

visual-artwork hat geschrieben:

Wenn ich selbst die Fotos im InDesign weiterverarbeite, so stelle ich sicher, das InDesig mir keine Farbprofile unterjubelt, die sich von denen der Fotos unterscheidet.


InDesign berücksichtigt immer die Farbprofile, die einem Bild zugewiesen sind, man kann allerdings auch manuell einem Bild ein abweichendes Farbprofil zuweisen, das geschieht aber nie unabsichtlich, weil der Befehl etwas versteckt ist.


visual-artwork hat geschrieben:
Also im Zweifel immer das Farbmanagement von InDesign ausschalten. Beim Schreiben der PDFs lege ich dann die wirklich wichtigen Dinge fest, weil erst dann sage ich meinem Programm wie es eigentlich weiterverarbeitet wird. Dazu benötige ich im Idealfall die Voreinstellungen meiner Druckerei.


Das ist der größte Blödsinn, den ich je gehört habe. Das Farbmanagement muss für die korrekte Farbdarstellung und Umwandlung aktiviert sein. Allerdings plädiere ich dafür bei den CMYK-Richtlinien in CS2 "Werte erhalten" einzustellen und bei CS "Aus", damit keine CMYK-auf-Lab-auf-CMYK-Konvertierung erfolgt.
Von der Druckerei benötigen Sie ein Ausgabeintentprofil und allenfalls Informationen welche PDF-Version verarbeitet werden kann, sonst ist PDF-X1a oder PDF-X3 die Norm, nach denen Druckereien arbeiten.


Zuletzt bearbeitet von Typografit am Di 07.03.2006 11:22, insgesamt 1-mal bearbeitet
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