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Thema: Indesign importiert Tiff mit zuviel Gamma vom 04.03.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Indesign importiert Tiff mit zuviel Gamma
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Apostelman
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Verfasst So 05.03.2006 22:16
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das mit den seitenzahlen ist nur verwirrend weil die funktionen nicht wie aktuelle seitenzahl arbeitet aber direkt darunter steht, egal Grins

Also ich habe jetzt als graustufen farbraum die selbe ICC datei genommen wie für meinen CMYK farbraum, also iso Coatet FORGA27. Das ergebniss ist sehr zufriedenstellend..
Guck, also ich hab atm 2 volle DVD's und jede psd die ich benutzte ist mit ebenen und allem über 50MB groß
und wir hatten mit den datenmengen echt bissl probleme, war nicht der schnellste rechner zum ps rechnen...

Welche Funktionen sollen mir denn fehlen? brauch ja nur transparenz und bildinformationen, keine Ebenen usw
Es lässt sich auch mit den psd dateien drucken, auf jeden fall, aber es dauert zu lange bei 206 seiten...


Danke an alle!!! hoffe es war richtig was ich bezüglich der Farbprofile gemacht habe, denke aber schon denn da steht auch dass das profil für schwarze farbe sei usw..


THX * Applaus, Applaus * * Applaus, Applaus * * Applaus, Applaus * * huduwudu! * * huduwudu! * * Applaus, Applaus * * Applaus, Applaus * * Applaus, Applaus *
Apo
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Typografit

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Verfasst So 05.03.2006 22:26
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Bei PSD kann ich Layerkomps und Ebenen in INDesign wahlweise nutzen. Aber man gibt ja nicht eine originäre InDesign-Datei zum Druck, das ist zu gefährlich, weil unterschiedliche Benutzerwörterbücher beim Belichter zu einem Neuumbruch führen können, sondern exportiert PDFs, die dann gedruck werden. Und da ist kein Größenunterschie, ob vorher ein TIFF oder PSD verwender wurde. Und weil bei Verwendung eines TIFFs ja auch das Original noch besteht, erhöht das ja die Gesamtdatenmenge.
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Apostelman
Threadersteller

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Verfasst So 05.03.2006 22:31
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ok, aber versteh bitte dass ich mit den TIF's und der indesign datei bei der druckerei keine probleme habe.
Ich kann mich da an deren Rechner setzten und kann die Dateien vorbereiten. Was meinste denn genau mit Wörterbücher?
Hätte auch lieber pdf exportiert, was aber leider nicht möglich war weil die ps-software die dateien aus einem unerfindlichen grund rausgeworfen hat


aop
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Mo 06.03.2006 10:37
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Apostelman hat geschrieben:
ok, aber versteh bitte dass ich mit den TIF's und der indesign datei bei der druckerei keine probleme habe.
Ich kann mich da an deren Rechner setzten und kann die Dateien vorbereiten. Was meinste denn genau mit Wörterbücher?
Hätte auch lieber pdf exportiert, was aber leider nicht möglich war weil die ps-software die dateien aus einem unerfindlichen grund rausgeworfen hat
aop


Wenn du mit InDesign arbeitest, dann verwendet das Programm folgende Wörterbücher zum Umbruch und zur Silbentrennung:
1. Programmwörterbuch (kann sich unterscheiden innerhaob einer Version durch Bugfixes)
2. Benutzerwörterbücher
3. Dokumentwörterbuch (man kann die Benutzerwörterbücher in die Dokumente laden, siehe Veoreinstellungen)

Nun kann InDesign wahlweise, je nach Voreinstellung die Silbentrennung entweder nach Benutzer- oder Dokumentwörterbuch erstellen oder nach beidem.

Nun können folgenden ungewollte und unbemerkte Neuumbruchsituationen auftreten:
1. Die Druckerei hat einen anderen Bugfix als der Ersteller, so ist erst mit 4.0.1 die Silbentrennung Deutsch reformiert verändert worden.
2. Bei der Übergabe an die Druckerei wurde die Voreinstellung Silbentrennung erfolgt nach "Benutzerwörterbücher" oder "Benutzerwörterbücher und Dokument" vorgenommen. Angenommen du hast andere Wörter gepflegt als die Druckerei, so werden dann die Wörter der Druckerei mit deren Einstellungen getrennt. So können beide richtige Trennungen gepflegt haben, aber mit unterschiedlichen Trennungsprioritäten und schon ist ein Neuumbruch da. Z.B. kann der eine das Wort "Mediengestalterwebseite" mit folgender Priorität trennen: "Me~~~~dien~ge~~~stal~~~~~ter~web~~sei~~~~te" der andere "Me~~~dien~~ge~~~stal~~~ter~web~~sei~~~te". Im zweiten Fall würde das Programm versuchen eine Trennung mit Mediengestalter-webseite, im ersten Fall wäre die Trennung Medien-gestalterwebseite gleichrangig. Insbesondere beim Mehrzeilensetzer erfolgt eine Trennung nach diesen Prioritäten. 1 Tilde ist hochrangig zu bevorzugen, jede weitere Tilde an einer Trennstelle, lässt die Trennungspriorität nach hinten rutschen.

Aus diesem Grund vermeide ich die Übergabe offener Dateien an Druckereien. Wer nicht mit PDFs zurechtkommt, der hat meinen Auftrag nicht verdient.
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hilson

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Verfasst Mo 06.03.2006 15:07
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Typografit hat geschrieben:
Aus diesem Grund vermeide ich die Übergabe offener Dateien an Druckereien. Wer nicht mit PDFs zurechtkommt, der hat meinen Auftrag nicht verdient.


Mann kann auch alle Texte in Pfade wandeln. Hab ich auch schon mit einer Druckerei mal gemacht. Die wollten das komischerweise sogar so.
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Typografit

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Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 06.03.2006 20:12
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hilson hat geschrieben:
Typografit hat geschrieben:
Aus diesem Grund vermeide ich die Übergabe offener Dateien an Druckereien. Wer nicht mit PDFs zurechtkommt, der hat meinen Auftrag nicht verdient.


Mann kann auch alle Texte in Pfade wandeln. Hab ich auch schon mit einer Druckerei mal gemacht. Die wollten das komischerweise sogar so.


NEVER! NEVER! NEVER! NEVER! NEVER!

Wen du das machst, dann verlierst du Textauszeichnungen wie durchstreichen, unterstreichen, Absatzlinien, Aufzählungszeichen, Listen, Textrahmenkonturen, Textrahmenhintergrundfarbe, die Schrift wirkt dicker, und vieles mehr. Wer das tut, der ist nicht in der Lage mit InDesign oder Illustrator zu arbeiten.
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hilson

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Verfasst Di 07.03.2006 08:25
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Typografit hat geschrieben:
NEVER! NEVER! NEVER! NEVER! NEVER!

Wen du das machst, dann verlierst du Textauszeichnungen wie durchstreichen, unterstreichen, Absatzlinien, Aufzählungszeichen, Listen, Textrahmenkonturen, Textrahmenhintergrundfarbe, die Schrift wirkt dicker, und vieles mehr. Wer das tut, der ist nicht in der Lage mit InDesign oder Illustrator zu arbeiten.


Also in dem konkreten Fall hats funktioniert. Es gibt ja auch sowas wie ne Endkontrolle, wo man sein Auge nochmal über alles schwelgen lässt. Und wie gesagt - war der ausdrückliche Wunsch der Druckerei.

Aber ich geb dir recht - optimal ist das nicht.
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visual-artwork

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Verfasst Di 07.03.2006 10:17
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Aus der Praxis:
Beim umwandeln eines rgb-Bildes.psd in den Graustufenmodus auf dem Mac wird das Foto automatisch auf den Hintergrund reduziert. In den Farbeinstellungen von Photoshop hat man sich die entsprechenden Profile hinterlegt, in unserem Fall ist DotGain 15% ideal. Wenn man auf das Graustufenpopup klickt, so erscheinen noch andere Werte, für PC ist wohl der Wert 2,2 (?) ideal. Wir speichern immer .tif ab, das Einbinden in andere Anwendungen ist leichter, die Dateien kleiner und, nicht unwichtig, bei größeren Bildbearbeitungen sollen Fremde nicht sehen wie es gemacht wurde. Natürlich sollte nach der Umwandlung das Foto nochmals feinabgestimmt werden, was die Kontraste etc angeht.

Die Farbdarstellung in der Weiterverarbeitung (auch die SW-Darstellung) verändert sich immer. Die Fotoansichten im InDesign sind niemals verbindlich. Mein Betrieb arbeitet ausschließlich mit kalibrierten Monitoren, wir geben Daten immer auf die gleiche Weise weiter, auch um uns abzusichern was die Weiterverarbeitung angeht. Wenn ich selbst die Fotos im InDesign weiterverarbeite, so stelle ich sicher, das InDesig mir keine Farbprofile unterjubelt, die sich von denen der Fotos unterscheidet. Also im Zweifel immer das Farbmanagement von InDesign ausschalten. Beim Schreiben der PDFs lege ich dann die wirklich wichtigen Dinge fest, weil erst dann sage ich meinem Programm wie es eigentlich weiterverarbeitet wird. Dazu benötige ich im Idealfall die Voreinstellungen meiner Druckerei.
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