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Thema: HKS und Pantone gleichzeitig verwendbar? vom 02.01.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> HKS und Pantone gleichzeitig verwendbar?
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Astro

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Verfasst Fr 05.01.2007 00:50
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Ich frag mal morgen meinen Boss. Der ist gelernter Drucker. Ich bin ja nur in der Vorstufe.
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type1

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Verfasst Fr 05.01.2007 00:56
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hi!

so wie der bauchbieber schrieb, werden farben in vielen fällen vom drucker selbst angemischt, da man für viele aufträge nicht extra farbe bestellt. wie das gemischt wird kann über ne genaue rezeptur ablaufen. natürlich spielt da ein gewisses maß an erfahrung ne rolle.

noch einmal: wichtig ist, was hinten dabei rauskommt.

//edit: bin zwar auch nur die vorstufe, aber das in direkter absprache mit den entsprechenden druckern im sieb- flexo- und offsetdruck. die sitzen ein stockwerk tiefer.

type1


Zuletzt bearbeitet von type1 am Fr 05.01.2007 00:57, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 27313
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Verfasst Fr 05.01.2007 01:13
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type1 hat geschrieben:
hi!

so wie der bauchbieber schrieb, werden farben in vielen fällen vom drucker selbst angemischt, da man für viele aufträge nicht extra farbe bestellt. wie das gemischt wird kann über ne genaue rezeptur ablaufen. natürlich spielt da ein gewisses maß an erfahrung ne rolle.

noch einmal: wichtig ist, was hinten dabei rauskommt.

//edit: bin zwar auch nur die vorstufe, aber das in direkter absprache mit den entsprechenden druckern im sieb- flexo- und offsetdruck. die sitzen ein stockwerk tiefer.

type1


In "vielen" Fällen passiert das nicht gerade. Das meiste läuft im Bogenoffset in der Regel in 4c und den Standard-Sonderfarben. Gemischt wird nur, wenn eine Farben nicht verfügbar ist oder ganz spezielle Wünsche beim Kunden vorhanden sind. Häufiger werden meines Wissens nach z.B. unbunte Farben und Grautöne über die Beigabe von Farben verändert. Wichtig erscheint mir in diesem Zusammenhang noch darauf hinzuweisen, dass die Soll-Dichtewerte von Farben bezogen auf die Bedruckstoffe häufig nicht bekannt sind. Die Ergebnisse sind deshalb auch häufig eher von der Tagesform des Druckers abhängig, wenn nicht gerade spektralphotometrisch vermessen wird.

Im Rollenoffset wird so ein Schnickschnack sowieso nicht gemacht, die Farbmengen sind einfach zu groß. Dort wird eine Farbe beim Farbhersteller nach CIEXYZ-Angaben oder CIELab-Angaben für den Bedruckstoff gemischt und in entsprechend großer Menge geliefert. Es gibt z.T. auch Farbmischanlagen.

Flexodruck ist so ne ganz krasse Geschichte. Colormanagement ist für die ungefähr so erforscht wie für uns der Mars. Die drucken kaum mit Prozessfarben, sondern von vornherein mit Sonderfarben. Ob diese in der Praxis untereinander gemischt werden, kann ich nicht beantworten, erscheint mir aber unwahrscheinlich, da Flexodruck von wenigen Außnahmen abgesehen immer Rollendruck an schnellen Maschinen ist. Die Auflagen, ergo die Farbmengen sind meist recht groß.

Den Siebdrucker ist Colormanagement ebenso schnurz. Die drucken auch eine Menge Sonderfarben und mischen auch Farben häufig selbst an.


Zuletzt bearbeitet von am Fr 05.01.2007 01:15, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
type1

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Verfasst Fr 05.01.2007 08:08
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hi!

klar, kann da nur von unserem hause aus sprechen. flexo fast nur sonderfarben, sieb viel mischerei und offset halb und halb.
da wir fast nur sonderfarben drucken (4c ist hier maschinenbedingt wirklich die ausnahme), kann ich beim thema sonderfarben nur aus erfahrung sprechen.

danke mal wieder an den bauchbieber für deine beiträge. will n arbeitsplatz bei dir Grins

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Nicole71
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Verfasst Fr 05.01.2007 10:00
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dass der HKS Fächer größer als der Pantone Fächer ist wundert mich jetzt aber auch ein bisschen. gut, mein HKS Fächer ist ... mhh ... fast 17 Jahre alt (hüstel), den hatte ich damals geschenkt bekommen (diese kleinen Taschenfächer gabs damals als Werbegeschenk, sogar für mich kleinen Lehrling). Und der hat natürlich nicht Unmengen an Farben. Vielleicht sollte ich mir jetzt endlich mal einen großen holen?! *ha ha*

Das mit dem Mischen der Pantone Farben find ich teilweise problematisch. Meist sind die Drucker nicht so farbecht in den Augen (was mich immer wieder verwundert):
- Bei meinem letzten Pantone Druck hat der Drucker ein Graulila statt eines Flieders präsentiert. Er hätte sich genau an die Mischvorgaben gehalten (hätte er mal in den Fächer geguckt!).
- Ein ander mal wurde die Sonderfarbe (diesmal wirklich ein Hellgrau) sogar gekauft, aaaber im Druck war sie Graugrün. Der Drucker wusste angeblich nicht, woran es liegen könnte. Die Farbe ist einfach so aus der Dose entnommen. Nach 1000 Bogen wurde das Grau langsam grauer (er hatte das Gelbfarbwerk scheinbar nicht richtig sauber bekommen bevor er das Grau reingeschüttet hatte * grmbl * ).
Und das versteh ich nicht, wie solche Missgeschicke passieren können und der Drucker sagt, er wüsste auch nciht woran es liegt. Da macht man die Augen auf, schaltet das Gehirn ein, behebt den Mangel und gut ist, oder?
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type1

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Verfasst Fr 05.01.2007 10:36
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hi!

natürlich sollte man als drucker eine farbe optimal treffen können. alles andere ist unfähigkeit.
zu beachten ist aber, dass farben auch umschlagen können. zu beachten ist auch, und das ist grade bei pantone der fall, dass die angeabe ob nach C oder U gedruckt werden soll nie fehlen darf.
wie gesagt, bei hks sind die farben an den bedruckstoff angepasst, bei pantone nicht. hier zeigt der fächer lediglich die farbwirkung ein und derselben farbe auf diversen medien.

die hohe farbanzahl im hks fächer bezog sich jetzt auf den 3000-fächer. den gibts ja noch nicht sooo ewig lang. du wirst den normalen 88er vorliegen haben. bezog sich ja nur auf die aussage von diesel, dass pantone mehr farben umfasst als hks.

abschließend muss ich aber auch nochmal sagen, dass die qualität des endproduktes natürlich auch von einer guten druckerei abhängt. und gut steht hier auch für einen guten preis. druckereien kalkulieren nunmal sehr knapp. das budget einer druckerei um zu drucken steht meiner meinugn nach in keinem verhältnis zu dem budget was eine werbeagentur zur kreation/gestaltung der druckvorlage bekommt. zudem kann sich dann mancher drucker bzw. seine vorstufe dann noch mit datenbearbeitung rumschlagen, weil die agenturen teilweise schon nicht wissen was sie da tun.

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Nicole71
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Verfasst Fr 05.01.2007 10:47
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ich werde diesmal (muss zugeben, das ist das erste mal) auf ein besonderes Papier drucken: new ecology, Farbe Terracotta. Und dann auch noch ein Duplexbild (braun und rot). Bin echt gespannt.
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type1

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Verfasst Fr 05.01.2007 11:22
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hi!

kenne das papier nicht, aber das auf einem farbigen papier eine farbe nach fächer (und auch unter simulation der papierfarbe höchstwahrscheinlich nicht - mangel an erfahrung) nicht zu treffen ist, ist klar?

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