Dabei seit: 01.03.2008 Ort: hildesheim Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Mo 31.03.2008 22:09 Titel
hi leutz,
@ Nimroy: glaubste wirklich ich habe diesen (und auch viele andere) thread nich gelesen? ... dachte nur ihr MGIsler entwickelt euch weiter ... denn dort habe ich für mich persönlich nix lehrreiches und nix neues gefunden. viele links, die meisten funzen nicht.
@ cyanamide: das heißt doch nicht, dass ich es nicht weiß ... mache diplom. wollte mich vergewissern, ob ich auch alles berücksichtigt habe ... sonst nix. na ja und dachte es wäre vielleicht auch für die anderen interessant, wenn in einem thread die wichtigsten sachen aufgezählt werden. aber ich glaube ich bin an die falsche adresse gestoßen, hier plaudert nur ein "druckerer-häufchen" ... dachte, dass das hier, ein forum für mediengestalter wäre ...
@ Nefliete: richtig! studiere grafik-design, schwerpunkt editorial-design. na ja versuchen kann man ... es gibt einen sprichwort das übersetzt etwa so heißt: "von jederman der welt einen faden, reicht für das hemd, für einen armen."
Dabei seit: 09.05.2006 Ort: Frankfurt am Main Alter: 36 Geschlecht:
Verfasst Mo 31.03.2008 23:01 Titel
Re: gestaltung der zeitschrift, des magazins etc.
-constantin- hat geschrieben:
... welche visuell-gestalterische-grundvoraussetzungen müssen bei der gestaltung einer zeitschrift, magazins etc. erfüllt werden?
interessiert mich wirklich. gestallte ein nachrichtenmagazin und möchte nix auslassen
Die Fragestellung klingt einfach und simpel, aber die Antwort darauf ist eigentlich sehr komplex, da es, wie Du richtig vermutest, viele Dinge zu beachten gibt. Und die werden je nach thematischer Ausrichtung auch noch variieren („Bunte“ – „brand eins“).
Letztlich sind es aber auch hier zunächst die allgemeinen gestalterischen Grundsätze, die überall gelten und die Du also lösen können solltest (Schrift, Farbe, Anordnung, Berücksichtigung der Zielgruppe und des Kunden). Bei einer Zeitschrift kann noch hinzukommen, dass Du zwar das Layout machst, die Umsetzung aber durch jemand anderen erfolgt, der im ungünstigsten Fall auch ein ganz anderes Verständnis von der Arbeit hat. Hier bist Du dann gefragt ein verständliches Handbuch zu formulieren. Gehst Du mehr in Richtung Zeitung, dann werden noch ganz andere Zwänge wichtig sein – aber dazu fehlt mir bis jetzt auch die Erfahrung.
Sehr hilfreich ist es, in meinen Augen, vor der Fertigstellung eine komplette Ausgabe mal durchzuarbeiten (entweder eine Nullnummer oder eine alte Ausgabe). Hier merkt man schnell, was geht und was fehlt. Blindtexte und Platzhalterbilder sind immer kooperativ und passen perfekt – und das ist etwas, was in der Realität sehr selten vorkommt.
Wenn Du sogar Grafikdesign studierst, dann würde ich auch mal mit Kommilitonen, wissenschaftlichen Mitarbeitern und/oder Professoren sprechen und denen Deine Entwürfe zeigen. Ein persönliches Gespräch am Objekt erscheint mir fa sinnvoller als eine allgemeine Frage in einem Forum und vielleicht können sie Dir wertvolle Ratschläge geben.
Dabei seit: 01.03.2008 Ort: hildesheim Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Di 01.04.2008 04:24 Titel
jo man ... das ist doch schon mal der anfang. kalasse ... danke für deine mühe und deine zeit.
hoffe nur, dass es für dich nicht zu aufwändig war und du deine meinung frei und unverkrampft geäußert hast.
... die fragestellung ist einfach, das stimmt ... die antwort kann aber auch einfach sein ... ich möchte doch nicht, dass ihr romane verfasst ...
meiner meinung nach ist die erste und die wichtigste regel bei jeder gestaltung (besonders einer zeitschrift) - die Einheitlichkeit der gestaltung. dies schließt alles ein: schriften (überschriften, marginalien,grundtext etc.) farben (harmonie oder disharmonie, kontrastreich oder sanft, etc.) rastergestaltung (streng, willkürlich, verspielt, modern, etc.), doch all das richtet sich an die grundidee/inhalt/aufgabe aus.
weiter gibt's regeln für einzelne sachen. so muss (zu 99%) z.b. die schrift lesefreundlich sein. die einstellungen (schriftgröße, laufweite, fontschnitt etc.) müssen so eingestellt werden, dass absolut bestmögliche lesefreunlichkeit erreicht wird.
so ist es bei den farben und der destaltung des rasters nicht anders ... wobei ich persönlich würde z.b. zu der auswahl der farbe mehr erfahren (z.b. pantone, hks, cmyk) es gibt doch so viele wirklich wichtigen grundvoraussätzungen die sehr oft zu beginn der gestaltung unberücksicht werden ...
Dabei seit: 09.05.2006 Ort: Frankfurt am Main Alter: 36 Geschlecht:
Verfasst Di 01.04.2008 09:16 Titel
Du hast ganz recht. Dass Du hier, besser als jeder andere, die wichtigsten Regeln auflisten kannst, liegt mit Sicherheit daran, dass Du (wenn ich es richtig verstanden habe) diese Zeitschrift als Dein Diplom machst.
Ich habe letztens festgestellt, als ich für eine Freundin ein Layout durchgegangen bin, wie wenig Gedanken ich mir über bestimmte Sachen noch mache. Ich denke es ist für viele hier schon selbstverständlich sich über Schriften (Überschriften, Marginalien, Grundtext etc.), Farben (Harmonie oder Disharmonie, kontrastreich oder sanft, etc.), Rastergestaltung (streng, willkürlich, verspielt, modern, etc.) Gedanken zu machen und es an der Grundidee auszurichten, dass es keiner mehr für erwähnenswert hält. Das ist blöd für Dich. Ich wäre nicht darauf gekommen, dass Du das wissen möchstest.
Deshalb sind hier konkrete Fragen natürlich immer besser. Wie zum Beispiel zur Farbe. Hier spielt es eine Rolle, wie das Heft aussehen soll. Sonderfarben eignen sich in der Regel nur, wenn Du sie auf ein oder zwei (und eventuell Schwarz) beschränkst. Hier legst Du Dich natürlich gestalterisch fest (keine bunten Fotos). Oder Du nimmst eine Schmuckfarbe (Silber, Gold oder Neongrün) und lässt es fünffarbig drucken. Das ist letztlich eine Preisfrage (die man beim Diplom vielleicht auch ignorieren kann). Wenn Du also keine schwarz-weiße Zeitschrift machen möchtest, solltest Du das ganze Vierfarbig anlegen.
Die Auswahl der Farben kann natürlich mit Pantone oder HKS-Fächer erfolgen, die Du dann in den CMYK-Farbraum transferierst, nur solltest Du Dir bewusst sein, dass die Farben hier dann abweichen können. Ein Farbenatlas kann Dir da aber gute Dienste leisten.
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