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Thema: Fragen zum XML-Workflow vom 22.06.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Fragen zum XML-Workflow
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Wolfgang
Threadersteller

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Verfasst Mi 22.06.2005 16:23
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Fragen zum XML-Workflow

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Hi,

könnt Ihr mir als Newbie kurz erklären, was so die typischen Arbeitsschritte in der Druckvorstufe sind? Bei mir fallen keine Fotos, Grafiken, o.ä. an. Es handelt sich um reine Textdaten im XML-Format (mit ein paar einfachen Tabellen), die im Mengensatz möglichst automatisch verwurstet werden sollen. Gibt zu diesem Thema vielleicht eine nicht allzu technische Einführung (evtl. gar mit 'ner kleinen Graphik)?

Danke für Eure Hilfe und noch 'nen schönen, sonnigen Tag!

Viele Grüße
Wolfgang



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ck


Zuletzt bearbeitet von Cocktailkrabbe am Mi 22.06.2005 19:32, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Verfasst Mi 22.06.2005 16:34
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http://www.mediengestalter.info/forum/7/planung-kalkulation-von-druckvorstufe-satz-aus-xml-daten-39394-1.html

alter... gib erstn feedback darauf, dann kann dir weitergehend geholfen werden. ansonsten besteht die gefahr ständiger wiederholungen...
 
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frank

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Verfasst Mi 22.06.2005 16:37
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Re: Workflow Druckvorstufe

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Wolfgang hat geschrieben:
Hi,

könnt Ihr mir als Newbie kurz erklären, was so die typischen Arbeitsschritte in der Druckvorstufe sind? Bei mir fallen keine Fotos, Grafiken, o.ä. an. Es handelt sich um reine Textdaten im XML-Format (mit ein paar einfachen Tabellen), die im Mengensatz möglichst automatisch verwurstet werden sollen. Gibt zu diesem Thema vielleicht eine nicht allzu technische Einführung (evtl. gar mit 'ner kleinen Graphik)?

Danke für Eure Hilfe und noch 'nen schönen, sonnigen Tag!

Viele Grüße
Wolfgang


Satzspiegel aufbauen, Texte reinlaufen lassen, Knopf drücken, ...fertig!
Du siehst, so einfach ist das hier. Alles automatisch, wie in einer Wurstfabrik. * Mmmh, lecker... *


Aber wenn du dich etwas informativer ausdrücken kannst, gibt es auch hier,
wie in jeder guten Fleischerei, noch ein paar Tipps und Ratschläge von Leuten die
das gelernt haben.
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Wolfgang
Threadersteller

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Verfasst Mi 22.06.2005 17:07
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Hi,

zunächst 'mal vielen Dank für Euer Feedback! Ich möchte nicht das Forum mit X Anfragen gleichen oder ähnlichen Inhalts überschwemmen, ich wollte ehrlich gesagt nur versuchen, ob eine einfacher formulierte Anfrage mehr Antworten auslöst. Ich habe natürlich den Tipp von XSchinkenX aufgegriffen und zwei bis drei Jahrgänge der Prepressworld durchforstet, aber leider nicht so ganz gefunden, was ich suche.

Worum geht's mir eigentlich?

Ich habe Wörterbuchdaten im XML, die valid zu einem W3C XML Schema und strukturell recht komplex sind. Das angestrebte Layout ist recht einfach (2-3 Spalten, lebende Kolumnentitel, Seitenzahl, evtl. Griffleiste auf rechten Seiten). Ein paar Haken gibt es: dynamische Tabellen (also Tabellen, die auf derselben Seite wie ein bestimmter Eintrag stehen sollen) und ständiger Wechsel des Trennalgorithmus (an der Spaltenkante kann z.B. ein deutsches oder ein französisches Wort stehen). Natürlich soll eine gute feintypographische Qualität gewährleistet sein. Nun scheint mir XSL-FO noch nicht ganz so weit zu sein. Ich kenne recht oberflächlich die Satzsysteme 3B2, UltraXML und XPP. Um eine Entscheidung für eine Vorgehensweise zu treffen und Geld von der GL zu bekommen, muss ich einen Workflow für die Satzphase beschreiben und nachweisen, wieviel Geld man wie einsparen kann. Ein Punkt ist natürlich auch die Umbruchkorrektur, da die AK-Kosten bei der Setzerei sehr hoch sind (ein Setzer muss schließlich nicht alle möglichen Fremdsprachen beherrschen), die Redaktion aber keine Kompetenz in Sachen Feintypographie hat.

Mithin interessiere ich mich für den Workflow und für die Kostenkalkulation.

Im voraus vielen Dank fürs Mithelfen/Mitdenken!

Gruß
Wolfgang
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Verfasst Mi 22.06.2005 18:13
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Klingt doch nett Lächel.

Vorteile eines Satzautomaten sind:
- Wiederverwertbarkeit der Daten (geringe Kosten bei Neuauflage/Update)
- Automatisierung bestimmter Prozesse, darunter
a) lebende Kolumnentitel
b) Tarben
c) Wechseln des Trennwörterbuchs (sofern eine entspr. Namespaceinformation in den xml-Daten vorhanden ist: Auch 3b2 kann nicht riechen, ob der Text nun französisch oder deutsch ist.)
d) Seitenaufbau (Verteilung Text/Tabelle bzw. Text/Bild etc.)
- damit u.U. günstigere Satz(seiten)preise, da es einfach nicht so lang dauert...


Nachteile eines Satzautomaten sind:
- Hohe Anschaffungskosten
- Hohe einmalige Einrichtungskosten (Automatismen müssen nunmal programmiert werden)

Gleichbleibende Posten:
Korrekturgänge/Feintypografische Arbeiten etc, das kann dir auch der beste Automat nicht ganz abnehmen.

Ich sag dir ganz ehrlich: Preislich geben sich die Produktionsarten nicht so viel... die Vorteile im strukturierten Satz liegen eher in der einheitlichen Datenspeicherung, dem Crossmedia-Zeugs (ein Datenbestand => mehrere Produkte) und einem einheitlichen, routinierten Workflow, der Folgeproduktionen natürlich immer günstiger macht.

Gleichzeitig sind strukturierte Daten natürlich ebenfalls einfacher zu verwalten, was sich auch erst ab einer gewissen Seitenzahl preislich bemerkbar macht. Generell gilt aber, dass man für den automatisierten Satz erstmal mehr latzt, und hinterher weniger - und somit einfacher und schneller produzieren kann. Diese "Alles automatisch alles günstig"-Idee ist die falsche, so ists es nicht. Die Vorteile der strukturierten Produktion liegen woanders.

Hoffe geholfen zu haben.


Zuletzt bearbeitet von am Mi 22.06.2005 18:14, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
Wolfgang
Threadersteller

Dabei seit: 21.06.2005
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Verfasst Do 23.06.2005 17:15
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Vielen Dank für Dein aktives Mitdenken und Deine interessanten Argumente! Ich werde das Ganze noch'mal gründlich durchdenken und würde mich gern noch 'mal melden, wenn sich weitere Fragen bei mir ergeben!

Noch 'nen schönen Abend
Wolfgang
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