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Thema: [frage] flyerdruck rgb oder cmyk vom 10.02.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> [frage] flyerdruck rgb oder cmyk
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jamesblond321

Dabei seit: 15.01.2003
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Verfasst Mi 15.02.2006 22:32
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M_a_x hat geschrieben:
jamesblond321 hat geschrieben:


......In RGB zu arbeiten ist in meinen Augen immer noch sehr stümperhaft ......

Achim, ich bin dir ja noch ein Beispiel für einen Braunton schuldig:
100% Yellow, 65% Schwarz


Du weisst nicht wirklich, wovon Du redest, oder!?

BTW.: 100 % gelb mit 65% schwarz hat mit braun soviel Ähnlichkeit, wie der Dalai Lama mit Paris Hilton.

Ist ein dunkel schmutziges Kackgelb oder auch ein kackiges Gelbschwarz.
L;a;b =47;-4;44 (siehst Du da vielleicht irgendeinen Rotanteil?)
Zum Nachbasteln:
Photoshop->Modus CMYK->Profil IsoCoated-> Fläche füllen (CMYK: 0;0;100;65)->Infopaltte->LAB ablesen.



Bist du dir sicher, dass du weißt wovon du redest? Du willst also die Farbe am Monitor angucken und dir somit vorstellen wie sie im Druck rauskommt? Meine Güte!

Nimm dir dein DCS Book und guck dir die Farbe an. Für mich ist das ein Braunton.

Das mit dem Fresse aufreißen geb ich dir zurück *zwinker* *bäh*

Ihr habt aber grundsätzlich recht, ich hab n zu großes Maul gehabt *bäh*

Trotzdem, wenn etwas gedruckt werden soll -> direkt in CMYK


Zuletzt bearbeitet von jamesblond321 am Mi 15.02.2006 22:35, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Esteffan

Dabei seit: 05.01.2006
Ort: -
Alter: 40
Geschlecht: -
Verfasst Do 16.02.2006 00:42
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cyanamide hat geschrieben:
und nochmal:

Der RGB-Farbraum ist der größere von beiden.

* Applaus, Applaus *
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
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Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 16.02.2006 06:49
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jamesblond321 hat geschrieben:
M_a_x hat geschrieben:
jamesblond321 hat geschrieben:


......In RGB zu arbeiten ist in meinen Augen immer noch sehr stümperhaft ......

Achim, ich bin dir ja noch ein Beispiel für einen Braunton schuldig:
100% Yellow, 65% Schwarz


Du weisst nicht wirklich, wovon Du redest, oder!?

BTW.: 100 % gelb mit 65% schwarz hat mit braun soviel Ähnlichkeit, wie der Dalai Lama mit Paris Hilton.

Ist ein dunkel schmutziges Kackgelb oder auch ein kackiges Gelbschwarz.
L;a;b =47;-4;44 (siehst Du da vielleicht irgendeinen Rotanteil?)
Zum Nachbasteln:
Photoshop->Modus CMYK->Profil IsoCoated-> Fläche füllen (CMYK: 0;0;100;65)->Infopaltte->LAB ablesen.



Bist du dir sicher, dass du weißt wovon du redest? Du willst also die Farbe am Monitor angucken und dir somit vorstellen wie sie im Druck rauskommt? Meine Güte!




*ha ha*
MMD!

Schon mal was von nem profilierten Monitor gehört?!
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Asi Prollowski

Dabei seit: 30.09.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Do 16.02.2006 08:42
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Nimroy hat geschrieben:


*ha ha*
MMD!

Schon mal was von nem profilierten Monitor gehört?!



Aber auch nur bei Papier *pah*



SCNR
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
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Verfasst Do 16.02.2006 09:01
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Einiger Mist der hier geschrieben wird (insbesondere von jamesblond321), rührt einfach aus der Tatsache, dass einige Diskussionsteilnehmer sich unter Farbseparation nichts rechtes vorstellen können.

Bei einer Farbseparation wird ein Bild für das spätere Druckverfahren vorbereitet. Dass bedeutet im Umkehrschluss, es ist für ein anderes Druckverfahren gar nicht oder nur mit Einschränkungen nutzbar. Das liegt u.a. daran, dass der Gesamtfarbauftrag des Bildes beschnitten und der Druckzuwachs einberechnet wird.

Ein Bild, welches für den Zeitungsdruck separiert wird, wäre zwar im Bogenoffsetdruck druckbar, würde aber viel zu hell werden, weil im Bogenoffset der vorausberechnete Druckzuwachs nicht eintritt. Umkehrt wäre ein für den Bogenoffset separiertes Bild im Zeitungsdruck nicht druckbar, weil der tatsächliche Druckzuwachs viel höher läge als der vorausberechnete. Außerdem wäre der Gesamtfarbauftrag für den Zeitungsdruck viel zu hoch.

Kurz gesagt, jedes Druckverfahren verlangt nach einem individuellen CMYK-Aufbau. Wer nur im Bogenoffset "denkt", kann mit einer Denkweise à la jamesblond321 zwar glücklich werden, wer aber z.B. Anzeigenmotive gestalten soll, die im Zeitungsdruck, im Rollenoffset auf gestrichenem Papier und im Tiefdruck funktionieren sollen, muss hier einfach anders an die Bildbearbeitung herangehen. Mit ein paar schlichten Tonwertkorrekturen ist es da nicht getan.

Wer mit dem Verpackungsdruck im Flexodruck zu tun hat, kennt das Leid, dass einem Vielfach CMYK-Daten von Leuten, die in Offset-Dimensionen denken, zur Verfügung gestellt werden. Also wird mit hohem Aufwand, dieses Bildmaterial auf den CMY-Flexoaufbau "umgebaut". Eine schlichte profilierte RGB-Datei, die man einfach nur separieren müsste, würde das Leben der Flexodrucker so viel einfacher machen ...

Ich weiß, dass es vielen Leuten in der Druckvorstufe schwer fällt, tradiertes CMYK-Denken über Bord zu werfen. Viele Kritiker am sog. "neumodischen" Farbmanagement, verstehen aber schlicht nicht die Arbeitsweise von Programmen wie Photoshop oder die Denkweise, die hinter PDF/X-3 steht. Ich persönlich habe Berufsschullehrer an zwei Berufsschulen diesbezüglich weitergebildet und hoffe, dass an diesen Schulen zukünftigen Mediengestaltern ein neues Bild von Druck und Farbe vermittelt wird.

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Do 16.02.2006 09:03, insgesamt 1-mal bearbeitet
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NaxGo

Dabei seit: 16.02.2005
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Verfasst Do 16.02.2006 09:21
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pcfan hat geschrieben:
oliver schatz - mediengestaltung

oh man geh spielen, wer nicht mal solche elemtaren sachen auf die reihe kriegt sollte sich lieber auf die dinge besinnen die er kann. mediengestaltung - tz - und dabei keinen dunst von den medien die er gestaltet.


ich hasse solche leute... seid doch mal ein wenig positiver... jeder war mal anfänger

PS: und nicht "tz" sondern .. "tzzz"
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Scheinwelt

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Ort: 192.168.0.1
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 16.02.2006 09:44
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Ich finde es traurig, daß das Niveau in diesem Forum aus Unwissenheit der einen und Selbstüberschätzung der anderen zu leiden hat. Könnt ihr euch nicht aufführen, wie erwachsene Menschen? Seit ihr so sehr von euch selbst überzeugt, daß ihr die Meinungen und Erfahrungen anderer einfach als Blödsinn abweist ohne darüber nachzudenken? Manmanman Menno!
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jamesblond321

Dabei seit: 15.01.2003
Ort: Hannover
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 16.02.2006 10:41
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Achim M. hat geschrieben:
Einiger Mist der hier geschrieben wird (insbesondere von jamesblond321), rührt einfach aus der Tatsache, dass einige Diskussionsteilnehmer sich unter Farbseparation nichts rechtes vorstellen können.

Bei einer Farbseparation wird ein Bild für das spätere Druckverfahren vorbereitet. Dass bedeutet im Umkehrschluss, es ist für ein anderes Druckverfahren gar nicht oder nur mit Einschränkungen nutzbar. Das liegt u.a. daran, dass der Gesamtfarbauftrag des Bildes beschnitten und der Druckzuwachs einberechnet wird.

Ein Bild, welches für den Zeitungsdruck separiert wird, wäre zwar im Bogenoffsetdruck druckbar, würde aber viel zu hell werden, weil im Bogenoffset der vorausberechnete Druckzuwachs nicht eintritt. Umkehrt wäre ein für den Bogenoffset separiertes Bild im Zeitungsdruck nicht druckbar, weil der tatsächliche Druckzuwachs viel höher läge als der vorausberechnete. Außerdem wäre der Gesamtfarbauftrag für den Zeitungsdruck viel zu hoch.

Kurz gesagt, jedes Druckverfahren verlangt nach einem individuellen CMYK-Aufbau. Wer nur im Bogenoffset "denkt", kann mit einer Denkweise à la jamesblond321 zwar glücklich werden, wer aber z.B. Anzeigenmotive gestalten soll, die im Zeitungsdruck, im Rollenoffset auf gestrichenem Papier und im Tiefdruck funktionieren sollen, muss hier einfach anders an die Bildbearbeitung herangehen. Mit ein paar schlichten Tonwertkorrekturen ist es da nicht getan.

Wer mit dem Verpackungsdruck im Flexodruck zu tun hat, kennt das Leid, dass einem Vielfach CMYK-Daten von Leuten, die in Offset-Dimensionen denken, zur Verfügung gestellt werden. Also wird mit hohem Aufwand, dieses Bildmaterial auf den CMY-Flexoaufbau "umgebaut". Eine schlichte profilierte RGB-Datei, die man einfach nur separieren müsste, würde das Leben der Flexodrucker so viel einfacher machen ...

Ich weiß, dass es vielen Leuten in der Druckvorstufe schwer fällt, tradiertes CMYK-Denken über Bord zu werfen. Viele Kritiker am sog. "neumodischen" Farbmanagement, verstehen aber schlicht nicht die Arbeitsweise von Programmen wie Photoshop oder die Denkweise, die hinter PDF/X-3 steht. Ich persönlich habe Berufsschullehrer an zwei Berufsschulen diesbezüglich weitergebildet und hoffe, dass an diesen Schulen zukünftigen Mediengestaltern ein neues Bild von Druck und Farbe vermittelt wird.

Gruß

Achim



Also wie gesagt, bei meinem ersten Beitrag in diesem Thread war ich wohl etwas zu überheblich, da ich mir über das doch relativ große Potenzial des RGB Farbraumes nicht bewusst war.

Trotzdem: Ich habe in einer großen Offsetdruckerei gelernt und war anschließend in der EBV einer Tief- und Flexodruckerei tätig. In dieser Zeit habe ich viel Mist gesehen und konnte mich richtig schön mit dem Thema rumschlagen.

Achim: Erzähl mir doch mal bitte wie man im Verpackungstiefdruck erfolgreich mit RGB arbeiten will... Ok hier mal ein Beispielauftrag:

Logo in Pantone 1943
Verlauf eines dunkelgrüns zu hellgrün, dahiner liegt ein CMY Bild
EAN-Code mit Schwarz.
Weißhinterlegung, ausgespart für ein Sichtfenster.

RGB??? Die Druckerei wird es dir danken (Unsere Kunden hatten schon wirklich großen Müll abgeliefert aber zum Glück nie RGB Daten...) *zwinker*

So weiter. Mal vom CM abgesehen (darum geht es bei dieser Diskussion nicht), habe ich das Gefühl ihr habt den sinn der Profile nicht verstanden.

Gerade dafür sind die Profile da. Wenn man etwas z.B. für den Bogenoffsetdruck auf gestrichenem Papier angelegt hat und die Daten für den Zeitungsoffsetdruck verwendet werden sollen, werden die Farben einfach und exakt umgerechnet. Die Kanaldefinitionen und die speziellen Arbeiten, die in den Kanälen vorgenommen wurden, bleiben erhalten.

Es ergibt sich kein Verlust. Man kann ohne Probleme auch wieder zurückrechnen.


Niroy:
Zum profilierten Monitor:
Ok gerne. Das ist ne feine Sache. Allerdings ist der RGB-Farbraum eines Monitors beschränkter und kann dir trotzdem nicht die Wirkung im gerasterten Druck zeigen. Und dann gibts da noch andere Argumente, auf die ich hier nicht eingehen werde.
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