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Thema: [frage] flyerdruck rgb oder cmyk vom 10.02.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> [frage] flyerdruck rgb oder cmyk
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Esteffan

Dabei seit: 05.01.2006
Ort: -
Alter: 40
Geschlecht: -
Verfasst Mi 15.02.2006 17:54
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Echt geile Beiträge.

Ich bleib beim CMYK von Anfang an. Aus den genannten Gründen.
Die einzigen Vorteile, die ich für mich sehe, im RGB Modus zu arbeiten sind:
- Geringerer Arbeitsspeicherverbrauch
- Alle Filter funktionieren

Die Vorteile jedoch, die ich habe, wenn ich im CMYK arbeite, sind tatsächlich zahlreicher.
Das fängt dabei an, das die Konvertierung von CMYK in RGB kaum spührbare Modifikationen erzeugt und somit bin ich, was Integrität der Farben angeht, besser bedient.
Wenn ich von vornherein weiß, dass jemand z.B. Werbeschriften aber auch eine Homepage von mir bekommen soll, arbeite ich von vornherein im CMYK-Modus. *pah*


Ich frage mich was mit dem Flyer des Originators dieses Threads passiert ist.
* huduwudu! *


LG, Esteffan
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 15.02.2006 17:57
Titel

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und nochmal:

Der RGB-Farbraum ist der größere von beiden.
Berechnungen finden alle in RGB oder LAB statt.
Jede unnötige Konvertierung der Daten von CMYK in RGB und zurück ergibt einen Bilddatenverlust.
RGB ist zunächt Medienneutral, man kann später in den Zielfarbraum
transformieren. Das geht von CMYK in CMYK z.B. nicht ohne Verluste.
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jamesblond321

Dabei seit: 15.01.2003
Ort: Hannover
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 15.02.2006 18:06
Titel

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cyanamide hat geschrieben:
Das geht von CMYK in CMYK z.B. nicht ohne Verluste.


Sicher geht das. Selbst wenn man sein Dokument ohne Profil anlegt, wird die Druckerei nur die Tonwertzunahme ihrer Maschine ausgleichen.

Ja, RGB ist größer – war von mir nie in Frage gestellt aber wenn man auf die größe eines Farbraumes setzt, dann doch bitte gleich LAB.

Wenn man bewusst etwas für den Druck erstellt, kann man doch direkt auf die Kanäle eingehen, z.B. Gelb weichzeichnen, Schwarz in Verläufen verrausche, etc.

In RGB zu arbeiten ist in meinen Augen immer noch sehr stümperhaft. Was ist, wenn man z.B. ein Produkt nur in CYK anlegen möchte und für YMagenta eine Sonderfarbe verwendet? Unmöglich ohne direkt in CMYK zu arbeiten.


Achim, ich bin dir ja noch ein Beispiel für einen Braunton schuldig:
100% Yellow, 65% Schwarz
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 15.02.2006 18:13
Titel

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jamesblond321 hat geschrieben:
Sicher geht das.

Nein.

Angenommen deine Daten sind für einen kleinen CMYK-Farbraum transformiert,
z.B. in ein Zeitungsprofil, wo zur Hölle willst du denn die abgekappten Informationen
wieder her holen, wenn du in einen größeren CMYK-Farbraum, bsp. ISO-coated
transformieren willst?

Da fehlen dir Informationen!
Du kannst das sicherlich transformieren, das Bild wird nie mehr seine ursprüngliche
Brillianz bekommen.
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Asi Prollowski

Dabei seit: 30.09.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mi 15.02.2006 18:32
Titel

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Vielleicht mal ein Einwurf von der Textilsieberei, die mit CMYK ja nunmal recht wenig am Hut hat (zum Glück, wie ich gerade wieder sehe *zwinker* ...

Kann es sein, dass ihr hier einfach teils aneinander vorbeiredet und doch beide Recht habt? Ich hab so das Gefühl, das die CM-Abteilung "automatisch" in kalibrierten Geräten und Ausgabeprofilen denkt, während andere vielleicht einfach direkt in CMYK statt RGB arbeitet und dann ggf. ein passendes Profil mit einschliesst. Die Beispiele "Zeitungsprofil" und "CMSchmuckfarbeK" lassen da diesen EIndruck entstehen *zwinker*

Der ganze CM-Kram bringt ja auch nur was, wenn alle Beteiligten damit arbeiten, oder versteh ich da was falsch? * Keine Ahnung... *


Zuletzt bearbeitet von Asi Prollowski am Mi 15.02.2006 18:34, insgesamt 1-mal bearbeitet
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jamesblond321

Dabei seit: 15.01.2003
Ort: Hannover
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 15.02.2006 18:44
Titel

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Richtig.

cyanamide hat geschrieben:

Angenommen deine Daten sind für einen kleinen CMYK-Farbraum transformiert,
z.B. in ein Zeitungsprofil, wo zur Hölle willst du denn die abgekappten Informationen
wieder her holen, wenn du in einen größeren CMYK-Farbraum, bsp. ISO-coated
transformieren willst?


Daher arbeitet man im CMYK-Farbraum ohne irgendwelche Profile. Die Druckerei nimmt dann eine transformation vor. Um die Farben mit seinem Proof zu simulieren, verwendet man das entsprechende Zeitungsprofil.


...ich glaub wir reden echt etwas aneinander vorbei
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 15.02.2006 20:26
Titel

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jamesblond321 hat geschrieben:


......In RGB zu arbeiten ist in meinen Augen immer noch sehr stümperhaft ......

Achim, ich bin dir ja noch ein Beispiel für einen Braunton schuldig:
100% Yellow, 65% Schwarz


Du weisst nicht wirklich, wovon Du redest, oder!?

BTW.: 100 % gelb mit 65% schwarz hat mit braun soviel Ähnlichkeit, wie der Dalai Lama mit Paris Hilton.

Ist ein dunkel schmutziges Kackgelb oder auch ein kackiges Gelbschwarz.
L;a;b =47;-4;44 (siehst Du da vielleicht irgendeinen Rotanteil?)
Zum Nachbasteln:
Photoshop->Modus CMYK->Profil IsoCoated-> Fläche füllen (CMYK: 0;0;100;65)->Infopaltte->LAB ablesen.

Was meinst Du wohl, warum Tertiärfarben wohll so heissen? Etwa weil man sie mit 2 Farben mischen kann?
Meine Fresse, da würd ich mal lieber nicht das Maul so aufreissen, bei allem Respekt.
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throw

Dabei seit: 14.09.2005
Ort: Hallefornien
Alter: 29
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 15.02.2006 20:58
Titel

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hab ab der 4. seite kein bock weiter zu lesen...
ich arbeite grundsätzlich im rgb farbraum und bevor ichs zur druckerei schicke wirds in cmyk umgewandelt sieht dann zwar n bissel grau aus aber wenn die printsachen ausm druck komm dann genau in den farben wie im rgb das war bis jetz bei jeder druckerei und bei jedem printprodukt und das waren in den letzten 6 monaten ca über 10 verschiedene

btw: zur braundiskussion jetz weiß ich warum manche flyer scheisse aussehen
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