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Thema: [frage] flyerdruck rgb oder cmyk vom 10.02.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> [frage] flyerdruck rgb oder cmyk
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Esteffan

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Verfasst Di 14.02.2006 23:25
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cyanamide hat geschrieben:
dima4ka hat geschrieben:


also ich arbeite bis zum ende mit RGB. weiß net ob es richtig ist. Find es aber idealsten!

das ist das beste.

rgb ist der größere farbraum. bei vektorsachen ist das sicherlich
nicht tragisch - da kann man alles am ende mal eben schnell
noch ändern im notfall. bei bilddaten hat man qualitätsverluste,
wenn man von cmyk in cmyk oder von cmyk in rgb und zurück
konvertiert. daher: bilddaten so lange in rgb belassen, bis man
das druckverfahren kennt. und dann eine kopie der originaldaten
konvertieren.

Ich bin nicht ausgebildet im Druckverfahren, habe jedoch selten eine Enttäuschung erlebt, wenn ich die Bilddaten von vornherein im CMYK Modus angelegt habe. Sicherlich hat der RGB Modus einen im weiten größeren Farbraum... deswegen frag ich mal ganz "naiv", was es mir nützt, wenn ich die Daten vor der Übergabe an die Druckerei ohnehin umwandle und das was ich vorher in RGB angelegt habe, ein völlig anderes Aussehen erhält?
Indem ich von vornherein im CMYK Modus arbeite, entsteht dieses Phänomen nicht und ich gebe das in Druck was ich erstellt habe.
* Such, Fiffi, such! *
Gerne lasse ich mich eines besseren belehren, wenn jemand meine Wissenslücke erkennt und sie zu schließen vermag.

LG,
Esteffan
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13pixelchen
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Verfasst Di 14.02.2006 23:30
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Beispiel: Bestimmte Filter und Einstellungen in Photoshop verhalten sich im CMYK Modus sehr unberechenbar/funktionieren nicht.
 
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riri

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Verfasst Mi 15.02.2006 02:04
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An oll


Wenn du ein Dokument im Photoshop erstellst, kannst du anfänglich im RGB-Modus bleiben, denn alle Bild-Filter reagieren im RGB. Wenn du einen Tintenstrahldrucker hast, wie die meisten, kannst du dein Doku im RGB-Modus auf deinem eigenen Drucker ausprinten. Denn 90% sind sowiso nicht postscriptfähig, um es einfach zu sagen; es druckt nicht genau die Farben die du am Monitor siehst, trotz Color-Management. - Wenn du aber das Dokument auf einem Farb-Laserdruck zuhause oder im Digital- oder Offsetdruck drucken möchtest, also in einer Druckerei; musst du das Doku in jedem Fall zuvor in ein CMYK umwandeln und die Farben angleichen und sättigen. Die Wahl entscheidet über den Ablauf.


riri
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jamesblond321

Dabei seit: 15.01.2003
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Verfasst Mi 15.02.2006 07:07
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cyanamide hat geschrieben:
jamesblond321 hat geschrieben:
dima4ka hat geschrieben:
cyanamide hat geschrieben:
Esteffan hat geschrieben:
Grunsätzlich solltest Du Dir angewöhnen, von vornherein im CMYK Modus zu arbeiten.

Grundsätzlich ganz fatal.


also ich arbeite bis zum ende mit RGB. weiß net ob es richtig ist. Find es aber idealsten!


für drucksachen?

ich glaub ich bin im falschen forum. würde soetwas ein mediengestalter schreiben? auweia

er hat schon recht.

s.o. warum


Wenn etwas in CMYK gedruckt werden soll legt man die Daten natürlich auch in CMYK an. Der Farbraum hat Farben, die im RGB-Farbraum nicht vorkommen. Wenn nicht die richtige gammut mapping Methode gewählt ist, kommt es komplett zu Farbverschiebungen. Man kann den CMYK-Farbraum so gar nicht auskosten. Vorallem ist es möglich Farben zu wählen, die nicht im CMYK-Farbraum liegen. Diese können dann evtl. nur unzufriedenstellend an CMYK herangezogen werden.

Bei Pixeldaten in Photoshop ist besonders wichtig in CMYK zu arbeiten, da man direkt in den Kanälen arbeiten kann. Nicht zeichnende Farben wie gelb können z.B. weich gezeichnet werden, verläufe können optimal verrauscht werden und vorallem sollte man die Tonwertkorrektur stehts zu beginn durchführen und dies ist für den Druck nur in CMYK anständig möglich.

Gerade beim Anlegen und definieren von Farben ist der professionelle Weg, CMYK-Farbtafeln zu verwenden und die Werte so zu übertragen. Und das in RGB????

Das Argument zu Beginn in LAB zu arbeiten ist nicht ganz verkehrt, jedoch verstehe ich nicht wie man in RGB arbeiten kann wenn man sich im Klaren darüber ist, dass der Kram mal in CMYK gedruckt werden soll.


Zuletzt bearbeitet von jamesblond321 am Mi 15.02.2006 07:09, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Achim M.

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Verfasst Mi 15.02.2006 08:27
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jamesblond321 hat geschrieben:
Das Argument zu Beginn in LAB zu arbeiten ist nicht ganz verkehrt, jedoch verstehe ich nicht wie man in RGB arbeiten kann wenn man sich im Klaren darüber ist, dass der Kram mal in CMYK gedruckt werden soll.


Vor 5 Jahren hätte ich Dir Recht gegeben, mittlerweile ist die technische Entwicklung glücklicherweise weiter. In Photoshop gibt es Dank Proof-Modus eine einfache Methode den späteren Druckfarbraum zu simulieren. Wenn man sich einmal ernsthaft mit den Themen "Farbseparation" und "Graubalance" beschäftigt, kommt man eigentlich kaum um die Erkenntnis herum, dass eine Tonwertkorrektur (mit Ausnahme vielleicht minimaler Korrekturen) in einem CMYK-Bild - technisch gesehen - kaum zu befriedigenden Ergebnisse führen kann. Jede Korrektur führt nahezu zwangsläufig zu einer Verschiebung der Graubalance, weil der Schwarzaufbau nicht synchron angepasst wird. Ein solches Problem gibt es in einem RGB-Farbraum nicht. Also ist es nur sinnvoll, so lange wie möglich in einem RGB-Farbraum zu bleiben und die Farbseparation so lange wie möglich hinauszuzögern. Zumal man dann auch die Separation optimal dem späteren Druckverfahren anpassen kann.

Gruß

Achim
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cyanamide
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Verfasst Mi 15.02.2006 09:09
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jamesblond321 hat geschrieben:
...

geh weg!

du kannst kein mg sein.



*pah* *ha ha*
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jamesblond321

Dabei seit: 15.01.2003
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Verfasst Mi 15.02.2006 09:38
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Ok, der Spruch vorhin (von mir) war blöd. * Du kannst mich mal... *


Wenn die Graubalance gleich bleiben soll ist es sinnvoll das in RGB zu tun. Man sollte den Farbraum CMYK auch ausnutzen. Auch da, wo RGB nicht hinkommt. Allein schon wenn ich negativtext auf z.B. Braun habe, dann leg ich das Braun doch bewusst in wenigen Farben an wegen der Passerschwankungen. In RGB doch gar nicht möglich.
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cyanamide
Moderator

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Verfasst Mi 15.02.2006 09:40
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jamesblond321 hat geschrieben:
Man sollte den Farbraum CMYK auch ausnutzen. Auch da, wo RGB nicht hinkommt.

ähem, nochmal:

der RBG-Farbraum ist größer und CMYK ist der, der nicht überall hinkommt.
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