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Thema: [Farben] Ist CMYK für den Digitaldruck überflüssig? vom 11.10.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> [Farben] Ist CMYK für den Digitaldruck überflüssig?
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k-terting
Threadersteller

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Verfasst Di 11.10.2005 07:21
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[Farben] Ist CMYK für den Digitaldruck überflüssig?

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Guten Morgen,

Ich mache die Plakate für mein Geschäft selbst, ebenso wie die Preisschilder und anderen Papierkram im Geschäft.

Nun wurde mir mal erklärt das ich die Sachen bereits bei der Erstellung in CMYK anlegen soll, da ansonsten das Ergebnis eher zufällig ist. Kein Problem, mach ich ja.
Nun wurde mir von einem angeblichen Druckprofi erklärt das CMYK im Digitaldruck überlüssig wäre.

Das kann ich irgendwie nciht glauben? Ist es nicht so das nur in einem geschlossenen "Color-Management" (nennt man doch so, oder?)der Verzicht auf CMYK möglich ist? Oder habe ich das falsch verstanden?

Kann ich auf einem gänzlich unkalibrierten System, wenn die Druckaufträge an eine Druckerei die im Digitaldruck (Farblaser) ausgibt, einfach so auf das anlegen in CMYK verzichten, und RGB verwenden?
Ist es nicht so das durch die unterschiedlichen Farbräume das Ergebnis bei der Arbeit im RGB-Farbraum teilweise eher ein Ratespiel ist, während bei Erstellung und Anlieferung in CMYK die Darstellung anhand von Farbtafeln relativ verbindlich vorhergesagt werden kann?

Danke!
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
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Verfasst Di 11.10.2005 07:50
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Quark...

Einige Digitalsysteme wollen RGB-Daten, die anderen RIP hingegen
benötigen CMYK - so ist's z.B. bei meinem LFP / Colorgate.

Immerhin erfolgt der Druck letztenendes aus diesen Farben. Systeme,
welche RGB benötigen, wie auch z.B. dein Drucker zu Hause, wandeln
das ganze dann intern um.

Wie gesagt: Mal isses so, mal so.
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k-terting
Threadersteller

Dabei seit: 09.08.2005
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Verfasst Di 11.10.2005 07:59
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Mh, deine Antwort kann ich leider nicht so ganz entschlüsseln Lächel

Wenn ich jetzt also, sagen wir mal ein Plakat in RGB anlege, und das in die Druckerei gebe, habe ich dann ein Ergebnis das aussieht wie auf meinem Monitor? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, denn ich habe ja keinen "professionell" eingestellten Monitor.
Die Werte werden also "irgendwie" nach CMYK gewandelt. Kann es nicht passieren das aus dem was mir am Monitor als strahlendes Blau entgegensprint dann ein dreckiges Lila wird?
Das kenne ich doch von meinem heimischen Tintenstrahler, das Farben da oft ganz anders aussehen.

Mit CMYK hingegen habe ich nie Probleme gehabt, auf meine Farbtafel von "Laserline" geguckt, und das Ergebnis sah dann auch genauso aus, wenn die das gedruckt haben.

Ich fühle mich ein bisschen "veräppelt", weil dieser "Druckprofi" mich hinstellt als würde ich mir als kleines Dummchen viel zu viel Arbeit machen *Schnief*
Will aber kein Dummchen sein *hu hu huu*
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
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Verfasst Di 11.10.2005 08:11
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k-terting hat geschrieben:
... mal ein Plakat in RGB anlege, und das in die Druckerei gebe, habe ich dann ein Ergebnis das aussieht wie auf meinem Monitor? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, denn ich habe ja keinen "professionell" eingestellten Monitor.
Die Werte werden also "irgendwie" nach CMYK gewandelt. Kann es nicht passieren das aus dem was mir am Monitor als strahlendes Blau entgegensprint dann ein dreckiges Lila wird?
Das kenne ich doch von meinem heimischen Tintenstrahler, das Farben da oft ganz anders aussehen.

Wenn die Druckerei RGB-Daten fordert, dann wird deren
RIP oder das Gerät selber das ganze schon so wandeln,
dass es ausschaut wie auf einem Monitor - ein kalibrierter
Bildschirm bei dir vorausgesetzt.

Aber besonders bei Plakaten habe ich es noch nie erlebt,
dass jemand RGB Daten haben will.

Die Wandlung nach CMYK machst normal du selbst. Und
dieses geht nur bei einem funtkionierendem CM und nur,
wenn du die Zielprofile kennst. Viele Offset-Druckereien
drucken nach ISO/Euroskala, Digitaldrucker bieten ihre
Profile oft zum download an, wenn sie CMYK fordern.

So bist du dann selbst dran schuld, wenn was schief läuft
mit den Farben. Um das zu verhindern kannst du dir ja
einen Proof bei der Druckerei machen lassen. (Oder wenn
du zu viel Geld hast einen Andruck)

[quote="k-terting"]Mit CMYK hingegen habe ich nie Probleme gehabt, auf meine Farbtafel von "Laserline" geguckt, und das Ergebnis sah dann auch genauso aus, wenn die das gedruckt haben.

Ich fühle mich ein bisschen "veräppelt", weil dieser "Druckprofi" mich hinstellt als würde ich mir als kleines Dummchen viel zu viel Arbeit machen *Schnief*
Will aber kein Dummchen sein *hu hu huu*[/quote
Nein, dich veräppelt keiner.

Wenn die Druckerei RGB will, dann hat das seine Gründe...
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k-terting
Threadersteller

Dabei seit: 09.08.2005
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Verfasst Di 11.10.2005 08:26
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Nein, nicht die Druckerei will RGB, da habe ich mich falsch ausgedrückt.

Ich habe in einem Forenbeitrag in meiner hilfsbereiten Art auf den Umstand hingewiesen das man Plakate, generell alles was in den Druck geht am besten in CMYK anlegt, eben weil ich weiß das ohne aufeinander abgestimmte Komponenten, vom Monitor bei mir, bis zur "Druckwalze" beim Dienstleister (bildlich gesprochen) eine Menge Fallstricke warten.

Eine Druckerei die von mir RGB angefordert hätte (ok, ich hatte erst mit 6 zu tun) habe ich noch nie erlebt!

Dieser selbsternannte "Druckprofi" behauptet nun das im Digitaldruck CMYK überflüssig ist, ebenso wie meine Empfehlung den Monitor zu Hause zumindest softwaremäßig (Adobe Gamme) richtig einzustellen.

Nun wissen wir doch aber alle, das viele Anwender in erster Linie Wert auf leuchtende Farben legen. Und viele ihren Monitor so einstellen das in den Tiefen überhaupt keine Zeichnung mehr vorhanden ist.
Wenn ich nun auf einem solchen Monitor ein "tolles" Ergebnis habe, das als RGB in den Druck gebe, dann kann doch selbst bei den besten Umrechnungsverfahren am Ende nichts rauskommen das die Leuchtkraft und Intensität wie auf dem Monitor hat?

Ist es nicht sogar so, das gerade die Abweichung von der Monitordarstellung meistens für den größten Frust bei Laien sorgt die etwas in den Druck geben?

Da kann ich doch als "Druckprofi" nicht ernsthaft anmerken, das eine korrekte Monitor-Einstellung, und das anlegen in CMYK überflüssig sind, oder?
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cyanamide
Moderator

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Verfasst Di 11.10.2005 08:45
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sag ihm, dass er ein vollhonk ist * Keine Ahnung... *

ohne cmyk geht's nunmal nicht. wie schon gesagt, es gibt
drucker dir rgb fordern. aber selbst dann muss dein monitor
kalibriert sein - nix adobe gamma - das muss sogar für eine
kalibrierung unbedingt abgeschaltet werden. dauerhaft.
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aUDIOfREAK

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Ort: Ansbach
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Verfasst Di 11.10.2005 08:49
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ohne einen farbkalibrierten monitor kannst du weder bei rgb noch bei cmyk voraussagen, wie das druckergebnis aussieht - da ist das wirklich wie lottospielen. auf jeden fall ist es so, das der cmyk-farbraum kleiner ist, als der rgb-farbraum. demzufolge können einige farben wie du schon richtig erkannt hast in cmyk nicht so gedruckt werden wie die in rgb am monitor aussehen (eben besonders die leuchtenden farben werden in cmyk dunkler oder flauer).

schlussendlich wird der drucker in cmyk drucken, egal ob digidruck oder offset - da komme was wolle. und dafür werden auch rgb-daten umgerechnet wie cyan schon richtig gesagt hat.
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k-terting
Threadersteller

Dabei seit: 09.08.2005
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Verfasst Di 11.10.2005 09:02
Titel

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Also fahre ich mit meinen als Referenz neben dem Monitor liegenden Farbkarten (CMYK und HKS) relativ sicher, während die Arbeit mit RGB aus der Druckereilieferung eine Wundertüte macht?

So dachte ich mir das, und hatte deshalb auch dem Fragesteller im anderen Forum empfohlen in CMYK zu arbeiten.

Danke für die Hilfe!
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