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Aktuelles Datum und Uhrzeit: So 04.12.2016 03:09 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Farben im Druck anders als in der Datei vom 10.08.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Farben im Druck anders als in der Datei
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Nimroy
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Verfasst Do 10.08.2006 12:46
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Wenn jemand nach Farbmanagement fragt und man feststellt, dass der Begriff falsch verwendet wird, dann sollte man das ruhig richtigstellen.

die Arbeit mit nem Farbatlas entspricht mehr einem fundiertem Raten.
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Ellie
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Verfasst Do 10.08.2006 12:59
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Hallo Nimroy,

ich kenne keinen Betrieb, ja nicht mal der Konzern, in dem ich gearbeitet habe, der es sich leistet den Workflow permanent pflegen zu lassen, alleine schon weil die Mitarbeiter zumindest dort so strunzendumm waren, daß sie ihre Finger nicht von den Reglern am Monitor lassen konnten.

Das ist es den meisten Betrieben nämlich zu teuer und dann gilt "fundiertes Raten". Doch, halt, eine Agentur kenne ich, die einen einzigen Arbeitsplatz, und zwar der vom Bildretuscheur, kalibrieren lässt. Der arbeitet sogar unter neutralen Lichtbedingungen in einem separaten Raum. Nur sind die auf Highend Scan und Bildverarbeitung spezialisiert.

Aber sonst schwallern alle immer nur, wirklich professionell umsetzen tun es die wenigsten Firmen. Die meisten fahren einen Zwitter, da wird so Pi mal Daumen mal jemand geholt, der die Geräte einmal ausmisst und gut ist, was auch nicht viel bringt in bunt gestrichenen Räumlichkeiten und bei wechselnden Lichtverhältnissen.

Ich denke das Thema wird viel zu hoch gehalten, weil meiner bescheidenen Erfahrung nach nur wirklich spezialisierte Firmen oder reiche Agenturen sich diesen Luxus leisten.

LG,
Ellie
 
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 10.08.2006 13:13
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hi.

Klar, ich geb dir da vollkommen Recht. Ich kann deine Erfahrungen aus meinem eigenen Berufslebenabsolut nachvollziehen. Aber der Sinn des Forums ist ja in erster Linie nicht, uns mit der traurigen Realität zufrieden zu geben. Mein Anspruch ist eher, das Optimum zu zeigen. Dann soll jeder selber entscheiden.

Aber es sollte jeder, der sich mit dem Thema auseinadersetzen will, auch bereit sein, den kompletten Weg zu gehen. Wenn ich in einer Agentur Qualitätsmanagement in die Bildbearbeitung bringen möchte, muss ich mir darüber im klaren sein, dass das mit Kosten verbunden ist. Da hilft es nicht, einmal ein Profil einzuspielen und fertig. Da muss ständig, wenigstens alle 14 Tage nachkalibriert werden. und ich muss auch die Brisanz des Ganzen klar machen. Wenn ich mir als Unternehmen Farbmanagement auf die Fahne schreib, dann muss ich allen klarmachen, die an nem kalibrierten System sitzen, dass ein Verstellen der Regler am Monitor oder im BS eine Abmahnung zur Folge hat. Denn das ist ein massiver Eingriff, den ich gleich setze, als wenn ein Drucker nen Schraubendreher ins Farbwerk wirft.

Ist wie mit den Gestaltungsregeln: Umeine Entscheidung über ein bewustest Abweichen als Ausdruck von Kreativität fällen zu können, muss ich sie wenigstens kennen. *zwinker*

Farbmanagement ist kein luxus. Entweder ich mach es, oder ich lass es. Aber nurein bißchen kalibrieren ist kein Farbmanagement. Das ist lediglich ein Aufwerten des Rate-Niveaus. Aber es bleibt Raten. Und das ist auch kein Luxus. Da kauft man ein EyOne mit entsprechender Software und macht es zur Pflich, Montags morgens vor der Arbeit erst mal neu zu kalibrieren. Das ist genau das Gleiche, als wenn ich sage "Jobs gehören auf den, ans Backup angeschlossenen Fileserver" oder "Kein Kaffee in die tastatur schütten" oder "Mit fettigen Fingern werden keine Proofs angefasst". Das ist einfach so und einfach ne Sache der Disziplin.
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Ellie
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Ort: -

Verfasst Do 10.08.2006 13:23
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Hallo Nimroy,

hast ja auch Recht. Theorie und Praxis... oft ein Unterschied wie Tag und Nacht.

LG,
Ellie
 
milena

Dabei seit: 26.03.2004
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Alter: -
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Verfasst Mo 28.08.2006 15:04
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Hallo, kennt ihr noch andere Farbtabellen-Bücher außer dem "DuMont`s Farbenatlas von Harald Küppers" - dies ist nämlich nichtmehr über den normalen Fachhandel verfügbar!!!
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anonymous design
Gesperrt

Dabei seit: 10.08.2006
Ort: Berlin
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Verfasst Mo 28.08.2006 16:16
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milena hat geschrieben:
Hallo, kennt ihr noch andere Farbtabellen-Bücher außer dem "DuMont`s Farbenatlas von Harald Küppers" - dies ist nämlich nichtmehr über den normalen Fachhandel verfügbar!!!


http://www.koppmedien.de/kategorie.php?k1=10&k2=7&k3=x
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dede

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Verfasst Mo 28.08.2006 16:21
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Ich mache das mit dem DCS Book... nicht ganz billig aber klasse...
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst Mo 28.08.2006 16:41
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Ellie hat geschrieben:
Ich denke das Thema wird viel zu hoch gehalten, weil meiner bescheidenen Erfahrung nach nur wirklich spezialisierte Firmen oder reiche Agenturen sich diesen Luxus leisten.


Farbmanagement wird häufig zu stark auf Geräteprofilierung reduziert. Das kostet tatsächlich viel Geld. Wenn man wenig bis kein Geld für so etwas hat, sollte man sich aber mit dem Farbmanagement von Photoshop auseinandersetzen. D.h. in erster Linie sollte man die Farbseparation in Photoshop verstehen. Darüberhinaus sollte man wissen, was eine Graubalance ist und wie man sie korrigieren kann. Wenn man dann noch weiß, warum man Profile beim Speichern einbetten sollte und wie man mit eingebetteten Profilen umgeht, macht man schon eine Menge richtig. Da braucht man noch kein einziges Messinstrument.

Wenn man sich mit all dem nicht auseinandersetzen mag, sollte man lieber nicht mit Photoshop arbeiten.

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Mo 28.08.2006 16:41, insgesamt 1-mal bearbeitet
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