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Thema: Erfahrungsgemäß würde ich auf ein Farbmanagement verzichten! vom 18.08.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Erfahrungsgemäß würde ich auf ein Farbmanagement verzichten!
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commodore77
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Ort: -

Verfasst Do 18.08.2005 10:15
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Erfahrungsgemäß würde ich auf ein Farbmanagement verzichten!

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Tach, was halten die Mitlesenden von dieser Aussage?

***************************************************************
Rein Erfahrungsgemäß würde ich auf ein Farbmanagement komplett verzichten!
Was "optimales" gibt es eigentlich nicht. Das würde nur dann funktionieren,
wenn Du IMMER auf dem gleichen Drucker, dem gleichen Proofer, dem gleichen
Papier und der gleichen Druckmaschine drucken würdest. Eingebettete
Farbprofile immer übernehmen und das Bild dann ohne Farbprofil absichern.
Wir arbeiten seit Jahren so und haben überhaupt keine Probleme damit!

Für Webjobs gilt im Prinzip das Gleiche. Du weißt nicht, mit welchem Monitor
der "Kunde" arbeitet. Also kannst Du das Farbmanagement auch hier knicken.
Genauso hat jeder "Kunde" die Helligkeit und den Kontrast im besten Fall auf
sein optimales Farbempfinden eingestellt und das hat mit sicherheit nichts
mehr mit Deinem ursprünglichen Bild zu tun.
*****************************************************************

Ich sehe das eigentlich genauso und arbeite auch so.

Gruß
Alex
 
Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 18.08.2005 10:25
Titel

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Willkommen im neuen Jahrtausend!

Wenn man sich nicht weiterentwickeln will, arbeitet man eben wie vor 10 Jahren. Das am Bildschirm und auf dem Layoutdrucker alles irgendwie anders aussieht als im Fortdruck, ist dann eben eine unabwendbare Tatsache.

Ich hoffe, dass diese Ansicht hinsichtlich Farbmanagement endlich ausstirbt. Sie verhindert nämlich einen effektiven Datenausstauch und die Durchsetzung der ISO-Standards für den Druck.

Gruß

Achim
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takio

Dabei seit: 17.08.2005
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Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 18.08.2005 10:35
Titel

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hi,

dem kann ich nur zustimmen...

zwar ist deine Aussage logisch und wir hatten in unserer Agentur
letztemal auch eine sehr ausgiebige Debatte um genau dieses
Thema... Farbenwiedergabe bei Print wie auch Non


also, nicht verstecken oder diesem problem ausweichen <-- Schuld!
sonst kommt es nie zu einem guten einheitlichem farb-
management Jo!

greez
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commodore77
Account gelöscht Threadersteller


Ort: -

Verfasst Do 18.08.2005 10:37
Titel

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äh ja, ok. Ist schon altmodisch, das geb ich ja zu.

Und ein paar Argumente?

Wie zum Beispiel ist das Gegenargument der Farbmanagement-Anwender hierzu:

Ich müsste dann, wenn ich von meinem Drucker in Profil für seine Maschine hätte, doch eigentlich auch für jedes seiner Verfügbaren Papiere eines haben. Und wenn dann, in letzter Minute vor dem Druck, vielleicht doch ein anderes Papier gewählt wird, ist die vorherige Simulation wieder nicht korrekt.

Gruß
Alex
 
cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 18.08.2005 10:39
Titel

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Ich habe seit Jahren ein stabiles, durchgängiges und konsistentes CM,
für jeden Drucker und jedes Medium vernünftige Profile, dto. für Eingabe-
geräte und Monitor. Bei meinen Druckereien (bis auf Online) weiß ich
nach welchem Stnadard gedruckt wird. Den letzten Fehldruck was Farben
angeht hatte ich vor Jahren. Das war im Siebdruck und auch nur, weil
ich eine Farbnummer vertauscht habe - es war also meine eigene Schuld.

Ansonsten kann ich jedem nur zu CM raten. Nur verstehen muss man es.
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 18.08.2005 10:52
Titel

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commodore77 hat geschrieben:
äh ja, ok. Ist schon altmodisch, das geb ich ja zu.

Und ein paar Argumente?

Wie zum Beispiel ist das Gegenargument der Farbmanagement-Anwender hierzu:

Ich müsste dann, wenn ich von meinem Drucker in Profil für seine Maschine hätte, doch eigentlich auch für jedes seiner Verfügbaren Papiere eines haben. Und wenn dann, in letzter Minute vor dem Druck, vielleicht doch ein anderes Papier gewählt wird, ist die vorherige Simulation wieder nicht korrekt.

Gruß
Alex


Heisst irgendwie im Umkehrschluss: Ich sichere meine Qualität erst gar nicht durch einen konsistenten CMM-Workflow, dann ist eh egal welches Papier ich nehme, oder wie?

Übrigens ist die von Dir beschriebene Situation auch vor CMM-Zeiten ebenso problematisch gewesen.
Nur hat man dort seine Papiere nicht "farbgemanagt", sondern über Transferkurven angepasst, z.B.: kennlinien für glänzend gestrichene papiere und für ungestrichene Papiere.

Da stell Dir einfach mal vor was auch in diesen Zeiten bedeutet hätte Platten für ungestrichenes Papier eingerichtet zu haben, und dann kurz vor Druck auf glänzend gestr, umzustellen.
Plattenwechsel oder ein vollkommen anders Ergebnis.

Im übrigen möchte ich mich der Meinung meiner Vorredner anschliessen.

Grüsse
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
Ort: -
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 18.08.2005 10:57
Titel

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Was "optimales" gibt es eigentlich nicht. Das würde nur dann funktionieren,
wenn Du IMMER auf dem gleichen Drucker, dem gleichen Proofer, dem gleichen
Papier und der gleichen Druckmaschine drucken würdest.


Achso, hab diesen Bullshit grad' erst gelesen:

Der oben zitierte Umstand würde Colormanagement ja grade überflüssig machen.
Der Grund, dass es CMM gibt, ist ,dass Dieses in der Realität ja nie so ist.


Lächel
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commodore77
Account gelöscht Threadersteller


Ort: -

Verfasst Do 18.08.2005 11:05
Titel

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nun gut nun gut. Es ist ja schon plausibel, nur sitze ich hier in nem Laden, wo seit vielen Monaten Investitionsstopp herrscht ... und es wird noch ewig dauern, bis ein Farbmanagement Workflow eingerichtet wird. Bis dahin hab ich ja dann Zeit, mich in die Materie einzuarbeiten ...

Gruß
Alex
 
 
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