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Thema: Drucker gegen Mediengestalter? vom 28.03.2003


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Drucker gegen Mediengestalter?
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continentaldrift

Dabei seit: 14.05.2003
Ort: münchen | los angeles
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 24.04.2004 12:00
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hi evee:

ich wollte dir damit auch nicht unrecht tun, denn deine genaue situation
kannte ich nicht. nun, dennoch überrascht es mich, wenn du die arbeit
-wenn auch rein theoretisch- auf die druckerei abschieben würdest.
(so klang das zumindest)

weiter im thema...
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Nimroy
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Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 27.05.2004 11:43
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zitat von einer mit der Fachrichtung Design, wirkungsstätte Agentur, bereits 2 1/2 Jahre Ausbildung absolviert:

"Ach, man kann einen Bogen auch von der Rückseite bedrucken?"
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limo

Dabei seit: 14.12.2003
Ort: Oberpfalz
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 27.05.2004 12:23
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Hi

Würd mich ja gerne mehr mit dem Therma

!!Wie lege ich meine Daten am besten für die Druckerei an!!

beschäftigen, es wäre also nett wenn mir irgendjemand
von euch gute links zum Thema, oder gute Bücher oder PDFs
empfehelen würde.

Denn ich bin auch voll der Meinung das man schon wissen sollte
was nach der Erstellung mit den Daten passiert.

Gruß Limo
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 27.05.2004 12:40
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etwas, was sicherlich für die Zukunft immer wichtiger wird, ist PDF. Darum guck dir mal die PDF&PS-Bibel an. Erhältlich unter http://www.pdflib.com/de/produkte/mehr/bibel/
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limo

Dabei seit: 14.12.2003
Ort: Oberpfalz
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 27.05.2004 13:00
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Dank Dir

Mit dem Distiller und was man sonst noch zum
Thema PDf Workflow wissen sollte kenn
ich mich ja einigermaßen aus.(behaupt ich jetzt mal)

Aber wie siehts mit den eigentlichen Dokumenten
(Freehand, Illustrator, Indesign, Quark) aus
wie lege ich meine Dateien am besten an, oder
besser wie lege ich sie an damit der Drucker am
besten so wenig wie möglich nachbearbeiten
muß. Solche sachen würden mich Interressiern
undwenn irgendwer gute Links oder Bücher
kennt immer her damit.

Gruß Limo
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Nimroy
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Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 28.05.2004 09:04
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Kann da eigentlich alle Insiderbücher von Gallileo Press empfehlen. Oder alle "??? ge-packt". (Für ??? kannst du den entsprechenden Programmnamen einsetzen.) In der Bibel wird aber auch einiges zur Programmhandhabung gesagt. Natürlich nicht so Sachen, wie "Wie mache ich einen Bildrahmen auf" oder so. Da fährst du mit den ge-packt Büchern besser.
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MS

Dabei seit: 16.12.2002
Ort: Münsterland
Alter: 37
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 10.06.2004 01:33
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Hallo allerseits!

Ich muß mich doch nochmals zu diesem Thema äußern. Seit dem Start meiner Ausbildung
1997 bin ich in Druckereien - direkt an der Front - tätig. (Ausbildung in Offsetdruckerei; 2,5
Jahre tätig in Offsetdruckerei; halbes Jahr Arbeitslosigkeit; halbes Jahr in der manuellen
Vorstufe in einer Druckerei; wurde dann von meinem Wunsch-/Traumbetrieb (sehr innovative
Offsetdruckerei) abgeworben und bin dort seit einem halben Jahr tätig.)

Es erschüttert mich fast jeden Tag, was dort für Daten geliefert werden. Ich selber habe viele
Jahre Erfahrung im Bereich Satz/Reinzeichnung und Ausgabe/manuelles und digitales
Ausschießen und bin manchmal selber überfragt. Es gibt Aufträge, wo ich nicht weiterkomme
und mit Kollegen stundenlang darüber diskutiere, wo die Lösung sein könnte, wo soll dann jemand anders da durchblicken?

Ich behaupte - achtung Arroganz - daß ich wirklich fit bin, was das ganze Thema betrifft. Auch
über den Bereich Druck weiß ich bescheid (meine bessere Hälfte ist Drucker und mein
Nachhilfelehrer). Außerdem ist mein Arbeitgeber wirklich sehr innovativ und technikbegeistert.
Trotzdem gibt es stundenlange Diskussionen, wie man Probleme mit Kundendaten lösen
kann. Und jetzt kommt mein Statement (es kann sein, dass sich einige auf den Schlips
getreten fühlen):

Wenn wir - als "Frontleute" - Probleme mit Daten haben, die wir selber nicht eingrenzen
können, wie soll sich dann jemand darin zurechtfinden, der ohne spezifisches Wissen oder
Laie im Thema ist???

Ich möchte das jetzt mal aus meiner speziellen Sicht schildern (außer Satz/Reinzeichnung bin
ich auch mit für den Bereich Ausschießen zuständig):
Bei uns läuft das folgendermaßen, wenn wir Kundendaten bekommen:

Diese Daten werden "abgelegt" (wenn es keine angelieferten, druckfähigen PDFs sind) - es
werden druckfähige PDFs daraus generiert. Vorher wird geprüft, ob alle Bilder eingebunden
oder beigefügt sind und ob alle Schriften eingebunden oder beigefügt sind etc. (Flightcheck
und Asura (...) sind keine Fremdworte für uns...) Dieser ganze Aufwand ist zusätzlicher
Kostenaufwand, aber durchaus nötig, wie uns die Praxis immer wieder lehrt.
Die abgelegten PDFs werden nun zusätzlich zu allen anderen Tools nocheinmal durch einen
Preflight geschickt. Sollte auch dieser Test bestanden sein, werden diese PDFs in Secare (im
Prinergy-Workflow) ausgeschossen und refined (noch ein Preflight-Tool, wo niedrigaufgelöste
Bilder, fehlende Schriften, Sonderfarben etc. angemeckert werden). Sollte auch dieser Test
erfolgreich bestanden sein, wird getrapped (überfüllt) oder versioniert etc. ... Wenn auch das
ohne Absturz funktioniert, werden Formproofs rausgelassen oder Platten belichtet.

Glaubt mir, trotz dieser 20 Millionen Kontrollelemente, werden immer noch viel zu viele
Aufträge reklamiert. Es ist eine Schande. Auf den Auftragstaschen steht geschrieben, daß die
Daten belichtungsfähig angeliefert werden, aber trotz allem ist die Mehrheit der Daten Pfusch.
Aber kein Kunde - ob Werbeagentur oder Privatmensch - erkennt die Problematik. Welcher
Kunde erkennt es mir an, wenn ich fünf zusätzliche Sonderfarben, die im Dokument angelegt
waren, beim Ausschießen auf CMYK klatsche? Welcher Kunde erkennt es mir an, wenn ich
eine angelegte Stanzform so umbaue, daß es auch paßt? Welcher Kunde erkennt es mir an,
wenn ich fehlende Überdruckeneinstellungen erkenne (die in jeder zweiten Datei fehlen) und
sie ändere? GENAU: Keine Sau interessiert das. Als erstes springt der Verkäufer im
Sechseck und anschließen der Kunde/die Werbeagentur. Keine Sau interessiert, wo plötzlich
die 90 Minuten Arbeit herkommen, die verursacht wurden, weil das Dokument/die PDF falsch
angelegt waren.

Ich habe verdammt nochmal als Kunde die Aufgabe, entweder absolut druckfähige PDFs zu
liefern, oder die Kosten zu tragen die nötig sind, um druckfähige Daten zu erstellen.
Druckfäfig heißt, Daten zu liefern, die auch druckfähig sind - und nichts anderes. Ansonsten
sind halt die zusätzlichen Kosten zu tragen.
Das einmal dazu. Ich bin Leidtragende - jeden Tag aufs neue, deshalb äußere ich mich so.

Trotzdem:

Viele, liebe Grüße
MS
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 10.06.2004 08:09
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MS hat geschrieben:
Ich habe verdammt nochmal als Kunde die Aufgabe, entweder absolut druckfähige PDFs zu
liefern, oder die Kosten zu tragen die nötig sind, um druckfähige Daten zu erstellen.
Druckfäfig heißt, Daten zu liefern, die auch druckfähig sind - und nichts anderes. Ansonsten
sind halt die zusätzlichen Kosten zu tragen.


Auch mit viel Technik ist der Blödheit vieler Agenturen nicht beizukommen ...

Grundproblem ist nach wie vor, dass immer noch zu viele Agenturen kein PDF/X-3 schreiben können oder wollen. Wäre das allgemeiner Standard, sähe vieles definitiv anders aus. PDF/X-3 löst zwar noch lange nicht jedes Problem (auch ein PDF/X-3 kann schließlich zwanzig Schmuckfarbkanäle beinhalten), es würde aber vielen Bastlern per Dialog vor Augen führen, welcher katastrophale Unsinn sich in den Layoutdaten angesammelt hat.

Aber ich mache mir da keine Illusionen. Ich bilde Umschüler aus und lasse mir manchmal von ihren Praktikumsplätzen erzählen. Was in manchen Unternehmen tagtäglich so veranstaltet wird, ist wirklich unfassbar.

Gruß

Achim
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