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Thema: Drucker gegen Mediengestalter? vom 28.03.2003


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Drucker gegen Mediengestalter?
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buff-daddy

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Verfasst Sa 27.03.2004 00:34
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Hmm. ich lerne Mediengestalter Print/ Fr. Design und wir lernen das ganze Spektrum rauf und runter in der Schule. Alleine heute durfte ich mir 3 Referate über die Arten des Digitaldruckes anhören (Magnetografie, Ionengrafie, Elektrografie). Als Mediengestalter ist es selbtsverständlich sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zwar nicht im Detail wie der Drucker, aber man sollte die Grundlagen schon drauf haben..
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst Sa 27.03.2004 08:22
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Hmm, da lese ich gerade in einem anderen Thread:

reproprofi hat geschrieben:
welche Rasterweite? für Offsett 60ger würde dat Dingens so groß wie mäglich einscannern Rest macht die Druckerei
-die blasen die Datei wirklich auf A0 hoch bei 300dpi würde mal so überm Daumen Peilen macht 500MB Dateigröße
nich so gut zum verschicken per Leitung oder * grmbl * jetzt muß ich aber wirklich den Titel machen bis später *bäh*


Genauso sieht's leider in der Praxis aus. Ohne Sinn und Verstand werden Daten zwischen Agentur und Drucker hin und her geschoben, in der frommen Hoffnung, dass die Druckerei, da schon irgendwas sinnvolles mit anstellen kann ("aufblasen"). So lange das Pi-mal-Daumen-Prinzip in der Druckvorstufe vorherrscht, ist auch noch mehr als einmal Neudruck angesagt.

In der stillen Hoffnung, dass eines Tages standardisiertes und planvolles Arbeiten in die Druckvorstufe einziehen wird ...

Achim
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fictitious

Dabei seit: 11.06.2002
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Verfasst Sa 27.03.2004 14:14
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liegt aber zum Teil auch an den Druckereien, die immer noch so tun als ob das Drucken Hexenwerk wäre...mein Ex-Chef z.B. hat sich auch nicht großartig in die Karten schauen lassen! getreu dem motto: wenn wir es dem kunden einmal richtig erklären machen wir uns entbehrlich und er wandert zu ner günstigeren, aber vieleicht nicht so kompetenten druckerei ab...

die größten fehler entstehen aber nach wie vor durch mediengestalter die nur "kreativ" sind und aus lauter arroganz eine ablehnende haltung gegenüber dem "schmutzigen druckhandwerk" haben...meiner meinung nach müsste zu der ausbildung ein halbjähriges praktikum in deiner druckerei gehören....so, und nun werft ziegelsteine auf mich....hehe!
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Verfasst Sa 27.03.2004 14:25
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nene, trotzdem ich das lernen der techniken abgrundtief hasse *zwinker* , gebe ich dir vollkommen recht. obwohl dieses angesprochene "gute zeiten schlechte zeiten" bild seit dem stolpern der new economy eh nicht mehr aktuell ist... ich denke, gute betriebe geben den mediengestaltern schon ein gutes fundament mit. einzig und allein hinterher hinkt die berufsschule. wer da die verantwortlichkeiten trägt... ich will es gar nicht wissen.
 
jamesblond321

Dabei seit: 15.01.2003
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Verfasst Sa 27.03.2004 14:38
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Ihr müsst euch nur mal folgendes vor Augen halten:

Ein durchschnittlicher Mediengestalter kommt vom Design her nicht ansatzweise an einen Kommunikationsdesigner oder Grafiker heran. Wenn man sich als Mediengestalter nicht mir der Technik etc. befassen will, weil man zu toll dafür ist, bleibt nur noch ein oller Möchtegern über.

Also bei uns is es so, dass die Drucker sehr wenig Ahnung haben. In Sachen Farben usw ok aber alles andere regelt bei uns die Vorstufe. Die bringen mitunter sogar die falschen Druckformen zum ändern bzw. neumachen, weil sie nich merken, das der Fehler in einer anderen Farbe liegt.

Aber das, was manche "Werbeagenturen" so abliefern ist mitunter der größte Müll.
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Verfasst Sa 27.03.2004 15:35
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Re: Mein erster Beitrag :-)

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Martin23 hat geschrieben:
Also nicht alle Mediengestalter sind doof was das Drucken angeht. Höchstens nur die, die in ner Agentur arbeiten Lächel

na danke, was ist denn das für ein spruch?? wer im glashaus sitzt...
aber noch mal zur anfangsfrage: es stimmt, dass den mediengestaltern teilweise das wissen fehlt.
aber mich würde mal interessieren, wie das im druckbereich ist. wenn der mediengestalter, der kunde, falsche sachen schickt und der ganze druckauftrag aufwendiger wird, weil man ihm alles erklären muss, bezahlt der mediengestalter in der endrechnung nicht auch dafür?
würde mich nur mal interessieren, denn die kunden der mediengestalter haben auch meist von nix ne ahnung...aber das ist ja unser job, ihnen erklären, was wir brauchen und wozu. man denkt sich dann seinen teil, aber damit ist auch gut...es kann ja nicht jeder alles können! Lächel
aber wenn man den beruf "mediengestalter" nur als reine druckvorstufe sieht, dann geb ich dir gerne recht...wir kriegen über's drucken zu wenig wissen vermittelt! aber dann möchte ich auch erwähnen, das ein mediengestalter auch einiges mehr als die druckvorstufe machen muss.
 
gleis24

Dabei seit: 22.12.2003
Ort: -
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 27.03.2004 16:10
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Klar, Vorstufe und Druck ... da wird gerne mal übereinander gewitzelt. Aber die Knechte der Maschinen und wir sitzen letzten Endes im selben Boot. Es ist doch alles ein Uhrwerk das möglichst reibungslos funktionieren sollte da es um viel Geld geht.

Bei uns im Betrieb läuft das sehr gut da ein Kollege gelernter Druckermeister ist wirklich die komplette Bandbreite kennt - er hat 1964 seine Lehre zum Drucker angefangen mit 14 Jahren und dann alle entwicklungen des Drucks in der Praxis mitgemacht und seit 1985 ist er setzer. Insofern läuft bei uns die Abwicklung der Druckdaten, als auch die Kommunikation mit den Sruckerein vor Ort vermutlich Mustergültig ab da viele Meister in den Druckereien ihn persönlich kennen, diverse sind sogar bei ihm Stift gewesen. Aufgrunddessen kann ich mich da ziemlich glücklich schätzen.

Mein Standpunkt ist das ein Mediengestalter Print zu wissen hat wie er die Daten aufzubereiten hat. Wenn ein Maler bei mir zu Hause die Bude streicht und für die Heizungen physikalisch ungeeignete Farbe nimmt ... das würd ja auch nicht gehen. Es ist nun einmal unser Job sich auszukennen.

Da wir auch für Fremddaten Druckvermittlung machen und diese checken ... Ach du Scheiße. Was von Agenturen für Zeug manchmal ankommt ... ist ja nichts neues.
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst So 28.03.2004 09:01
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8ung3st hat geschrieben:
wir kriegen über's drucken zu wenig wissen vermittelt! aber dann möchte ich auch erwähnen, das ein mediengestalter auch einiges mehr als die druckvorstufe machen muss.


Naja, der Mediengestalter ist ja aus dem Druckvorlagenhersteller hervorgegangen. Beim Druckvorlagenhersteller ist eigentlich immer jeder davon ausgegangen, dass er die technischen Faktoren beherrscht. Nun habe ich auch Druckvorlagenhersteller in einer Werbeagentur gelernt und genauso gestaltet wie ein Mediengestalter auch. Ich denke, trotz aller Namensänderung und der Fachrichtung 'Design' ist ein Mediengestalter immer noch ein technischer Beruf. Und wen sollte die Agentur schon bei Problemen an die Maschine schicken wenn nicht den Mediengestalter? (Es sei denn, man hat noch einen Druckvorlagenhersteller oder einen gelernten Drucker im Haus.)

Vielfach wäre allen schon geholfen, wenn man sich stärker für die andere Seite interessieren würde. Da kann dann schon mal eine kurze telefonische Rückfragen reichen. Außerdem sollte man als Mediengestalter in der Ausbildung unbedingt zur Druckabnahme mitfahren. Dann begreift man viel über die Schwierigkeiten im Druck und lernt nebenbei noch etwas über die Mentalität des Durchschnittdruckers kennen (ich will hier nicht alle über einen Kamm scheren ...).

Gruß

Achim
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