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Thema: Druckauflösung: 356 statt 300 dpi ? vom 30.08.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Druckauflösung: 356 statt 300 dpi ?
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veroz
Threadersteller

Dabei seit: 30.08.2006
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Verfasst Mi 30.08.2006 17:58
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Druckauflösung: 356 statt 300 dpi ?

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Hallo!

Ich will bei Flyeralarm ein kleines Magazin drucken lassen (8 seiten, 9,8cm x 9,8cm);
was mich verwundert ist, dass bei den druckanforderungen 356dpi (für bilder) steht.

http://www.flyeralarm.at/view_doc_01.php?view_doc=1

da eines der bilder ohnedies schon eine etwas geringe auflösung hat u ich dieses hochrechnen muss, wäre es mir
natürlich lieber die bilder nur in 300 dpi zu senden.

hat jemand vielleicht erfahrung bei flyeralarm, daher was passiert wenn ich die bilder in 300 dpi schicke, schaut das dann unmöglich aus?

es soll kein 'supertolles qualitätsprodukt' werden, aber halt halbwegs gut u nicht 'rasterig' aussehen.

was würdet ihr mir raten, soll ich die von der onlinedruckerei gestellten anforderungen einhalten oder die daten in 300 dpi schicken?

es hängt mit deren druckraster zusammen, oder? also die 356 statt den üblichen 300 dpi.

wäre nett, wenn mir da jemand eine kurze hilfestellung geben könnte.

danke,
v
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
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Verfasst Mi 30.08.2006 20:03
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Aufgrund der tatsache, dass Du 300, statt der geforderten 356 dpi schickst, wirst Du garantiert keine sichtbaren Qualitätseinbußen erleiden.

Wenn man die hier ungefähr 3 Milliarden Mal gepostete Formel mit sampling faktor 2 zugrunde legt, scheinen die Leute einfach nur ein 70er Raster anzuwenden.

70*2*2,54 =356

300 dpi reichen dann theoretisch "nur" für 60er Raster.

Also dürfte aufgrund dessen kein wirklich sichtbarer Effekt eintreten.

Ist vielleicht höchstens noch als schlechte Ausrede für die online-klitsche gut, falls mal irgendwas anderes schief läuft.

Eine wesentlich grössere Qualitätseinbusse dürfte wohl durch deine Bildhochrechnerei zu erwarten sein -je nachdem von wo nach wo Du hochgerechnet hast.


Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Mi 30.08.2006 20:06, insgesamt 1-mal bearbeitet
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veroz
Threadersteller

Dabei seit: 30.08.2006
Ort: wien
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 30.08.2006 20:39
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ah, das ist eine sehr erfreuliche nachricht! Grins
jetzt kann ich beruhigt schlafen.

herzlichen dank!

v.
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 30.08.2006 20:41
Titel

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veroz hat geschrieben:
ah, das ist eine sehr erfreuliche nachricht! Grins
jetzt kann ich beruhigt schlafen.

herzlichen dank!

v.

Das war mir denn eine Antwort wert Grins
Gute Nacht!
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frank

Dabei seit: 17.08.2004
Ort: Bremen
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 30.08.2006 21:11
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Zitat:
...Bitte beachten Sie, dass Sie auch die Lehrzeichen in Kurven wandeln...

Und um Himmels willen nicht die "Lehrzeichen" vergessen... <-- Schuld! Au weia!
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rOca_76

Dabei seit: 05.07.2006
Ort: Aachen
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Verfasst Do 31.08.2006 07:58
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*ha ha* ich lach mich rund..... lehrzeichen in kurven Jo!
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Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Do 31.08.2006 22:32
Titel

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Voodoo-Reprographie. Der Glaube hilft. Ehrlich, so eine schwachsinnige Arbeitsbeschreibung habe ich ja noch nie gelesen. Um mal nur einen einzigen Punkt aufzugreifen:

Zitat:
Daten bitte immer im angegebenen Farbmodus CMYK liefern, Euroskala Coated v2 für gestrichenes Papier. Bitte beachten Sie, dass Farbwiedergaben nicht kalibrierter Ausgabegeräte (z.B. Monitor, Drucker) deutlich vom Druckergebnis abweichen können.
Generell sollte die Farbsättigung insgesamt 310% nicht übersteigen.


"Euroskala Coated v2" ist ein Profil das es schlicht nicht gibt.

Eventuell ist das Profil "Euroscale Coated v2" gemeint. In diesem ist aber eine Tonwertsumme von 350% festgelegt. Übrigens ist der korrekte Ausdruck nicht Sättigung. Die Sättigung hat damit schonmal gar nichts zu tun.

Das "Euroscale Coated v2" ist ein Profil was von den Amerikanern entwickelt wurde und auf falschen Vorstellungen beruht, nämlich auf der Vorstellung, dass diese Richtlinie quasi analog zur SWOP-Richtlinie eingeführt werden könne (Normung von Dv und TWZ und Toleranzen). Dazu mit amerikanischen Prüfmethoden (Messung ohne Schmalband statt "Status T" und Polarisationsfilter usw.). Diese Normierung existiert nicht.

Vielleicht ist aber auch das Drucken nach der sogenannten Europaskala-Norm DIN 16539-1 gemeint. Eine Norm aus den frühen siebzigern, die längst revidiert und ersetzt wurde.

Aber nett, dass darauf hingewiesen wird, dass die Farbwiedergabe von nichtkalibrierten Geräten vom Druck abweichen können. Der Umkehrschluss wäre dann ja - und das wird suggeriert - ,dass kalibrierte Geräte den Druck abbilden könnten. Das ist Bullshit. Eine Reproduktion nach dem "Euroscale Coated v2", vorrausgesetzt dieses ist gemeint, ist in Deutschland nicht möglich, es sei denn es werden alle amerikanischen Normen eingehalten, das heißt es wird auch mit amerikanischen Farben gedruckt.
Eine Simulation am Drucker und am Monitor sind natürlich sehr wohl möglich, dem Farbraum dieses Prozesses wird das Proofsystem mangels geeigneter Profile aber nicht abbilden können.

Es sollte also vielmehr darauf hingewiesen werden, dass es dem Kunden nicht möglich sein wird das Ergebnis vorher abzuschätzen. Der Hinweis müsste also vielmehr lauten:

"(...) Bitte beachten Sie, dass Farbwiedergaben unserer nicht kalibrierten Druckmaschinen/-prozesse deutlich von den Einstellungen abweichen können, die wir Ihnen empfehlen. Mit dem von uns empfohlenen Profil übersteigen Sie generell unsere Vorgaben um 40%. Beachten Sie, dass wir kein vernünftiges Fachvokabular sprechen."

Ich bleibe dabei. Ich werde auch in Zukunft keine Aufträge an solche Pfusch-Unternehmen vergeben. Wenn ich solche Aufträge vergeben würde, nur mit Zusage absoluter Farbverbindlichkeit. Wenn mein nachweislich richtiger Proof dann nicht eingehalten wird, würde ich einen Preisnachlass vor Gericht durchsetzen, aber wahrscheinlich nehmen Aufträge mit Proof gar nicht an.


Zuletzt bearbeitet von am Do 31.08.2006 22:46, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
 
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