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Thema: Druck von Verlauf zu weiß vom 01.01.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Druck von Verlauf zu weiß
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 02.01.2007 11:05
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hi!

hmm. ob ich grade den verlauf in digital drucken würde. habe mit feinen rastern im digitaldruck eher schlechte erfahrungen. aber 200 stück ist wirklich nicht die welt, das stimmt schon.

aber bei zweifarbig sind die grundkosten ja nun auch nicht so hoch. auf ner kleinen zweifarben. hmm. einfach mal anfragen.

type1
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Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Di 02.01.2007 12:02
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Die Qualität von Verläufen ist sehr stark von dem Druckverfahren, dem Rasterverfahren, der Rasterpunktform, der Auflösung, der Länge und den Tonwerten abhängig. Vielleicht könntest Du dazu etwas genauere Angaben machen. So bleiben alle Aussagen recht pauschal. Die maximale Länge des Verlaufes bei gegebenen Größen kann man errechnen.

Aus den Werten entnehme ich, dass das Grau etwas bläulich sein soll. Die 3% kannst Du direkt vergessen, auch wenn 3% Tonwerten in den meisten Fällen noch sicher steht, aber der Verlauf geht ja in Richtung 0 und dann wird es irgendwo einen Abriss geben. Die 3% machen den Braten aber auch nicht fett, lass das schonmal weg. Kritisch sind die 16% Cyan. Bei einem linearen Verlauf reißt das letzte Viertel im Cyan irgendwo ab und der Farbton ändert sich vom bläulichen ins neutrale.

Sicherer ist auf jeden Fall, eine Sonderfarbe anzulegen, welche von sich aus bläulich ist. Abhängig von der Länge des Verlaufes musst Du noch ein wenig in die Trickkiste greifen und stochastisches Dithering bzw. Frequenzrasterung anwenden.
 
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oliver_mahlke
Gesperrt

Dabei seit: 25.12.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Di 02.01.2007 20:54
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type1 hat geschrieben:
hi!

hmm. ob ich grade den verlauf in digital drucken würde. habe mit feinen rastern im digitaldruck eher schlechte erfahrungen. aber 200 stück ist wirklich nicht die welt, das stimmt schon.


Auf ner anständigen Maschine ist das kein Problem. Problem ist eher schon die Grammatur. Wenn aber die komplette Ausstattung in Sonderfarben Offset in ein und derselben Druckerei gedruckt wird, dann wäre das sicher die eleganteste Lösung.
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luise
Threadersteller

Dabei seit: 20.12.2005
Ort: NRW
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 02.01.2007 21:59
Titel

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Ich habe mit der Druckerei telefoniert - es wird mit Sonderfarben gedruckt und der nette Mann hat beim Anschauen der Datei gesagt, kein Problem!

Ich kann mich noch gut an die Laser-Ausdrucke an der Uni erinnern, da konnte man Verlaufe echt vergessen und habe mir so einen ausgefransten Digi-Druck vorgestellt.

Ein herzliches Danke in die Runde!

P.S.: und ich bin sehr froh, denn :"... stochastisches Dithering bzw. Frequenzrasterung..."


Zuletzt bearbeitet von luise am Di 02.01.2007 22:01, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Astro

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: auf der Flucht
Alter: 41
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 02.01.2007 23:20
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Ente gut, alles gut. * Mmmh, lecker... *
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oliver_mahlke
Gesperrt

Dabei seit: 25.12.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mi 03.01.2007 09:23
Titel

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luise hat geschrieben:

Ich kann mich noch gut an die Laser-Ausdrucke an der Uni erinnern, da konnte man Verlaufe echt vergessen und habe mir so einen ausgefransten Digi-Druck vorgestellt.


Wenn du weiterhin Print machst, dann würde ich dir dringend anraten dich mit Digitaldruck auseinanderzusetzen. Hochwertiger Digitaldruck steht Offset in vielen Fällen in nichts mehr nach, hat in bestimmten Bereichen riesige Vorteile und hat rein garnichts mit matschigen Farblaserausdrucken auf nem ausgelutschen Uni-Drucker zu tun.

Zitat:

P.S.: und ich bin sehr froh, denn :"... stochastisches Dithering bzw. Frequenzrasterung..."


Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Einfach die hochgestochenen Fremdworte weglassen und FM-Raster bzw. frequenzmoduliertes Raster sagen.
Beim "üblichen", dem AM-Raster, werden Helligkeitsunterschiede durch unterschiedliche Größe der Rasterpunkte erzeugt.
Beim FM-Raster werden die Unterschiede durch die Dichte der Rasterpunkte erzeugt.

Einen Drucker der im FM-Raster druckt hast du wahrscheinlich auf deinem Schreibtisch stehen: Tintenstrahldrucker (einige wenige Ausnahmen gibt es).

Lies dir das mal durch: http://www.gutenberg-beuys.de/magazin/show.pl/artikel?category=fachartikel;newsid=news-1
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