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Thema: druck mit pantone / unterschiede zwischen C und U vom 17.05.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> druck mit pantone / unterschiede zwischen C und U
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type1
Threadersteller

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Verfasst Mi 17.05.2006 09:55
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druck mit pantone / unterschiede zwischen C und U

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hi!

vielleicht könntet ihr mir netterweise mal ein statement hinterlassen zu folgender problemstellung:

vielfach werden pantone-angaben ohne die angabe von C oder U getroffen.
dies macht die sache im druck natürlich schwierig. erwähnt sei hier beispielshalber mal die farbe pms 485. der unterschied zwischen der C und U variante ist (mein eindruck) enorm. da druckt man in der U-variante ja lieber einen anderen pantoneton (notfalls sogar hks) um an die C-variante zu kommen.

- geht ihr als gestalter bei nutzung von sonderfarben von den herstellerseitigen angaben aus, oder macht ihr euch auch mehr gedanken bei der erstellung von z.b. logos?
- wie macht ihr das im kundengespräch? klärt ihr da schon über die farbunterschiede in C oder U auf?

ich frage deshalb, weil viele grafiker/gestalter mich am telefon wie ein auto angucken, wenn ich dann frage "nach C oder U?".
antwort ist meistens: "wieso, ist doch pantone. auf gestrichenem papier nimmt man C und auf ungestrichenem U!".
das da farbunterschiede entstehen, ist den meisten meiner kunden weniger bewusst.

nur wie gesagt, gibt es da manchmal enorme farbunterschiede, die im endeffekt mit hoher wahrscheinlichkeit zu einer reklamation führen.
mache ich mir zuviel gedanken oder die gestaltungsseite zu wenig?

danke,
type1
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gggsucker

Dabei seit: 02.04.2005
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 17.05.2006 18:38
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Re: druck mit pantone / unterschiede zwischen C und U

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type1 hat geschrieben:
"wieso, ist doch pantone. auf gestrichenem papier nimmt man C und auf ungestrichenem U!"

das trifft's doch schon. wenn ein produkt auf gestrichenem papier gedruckt werden soll, darf nicht der Uncoated-Fächer herangezogen werden. die bezeichnung pms 485 ist im prinzip nicht ganz ausreichend, wird aber oft verwendet, da der kunde meist über bedruckstoff bescheid weiß. normalerweise müsste man den kunden daraufhinweisen, dass sowas quatsch ist. ich selber mache das aber so gut wie nie. sowas setzt man einfach voraus.
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Scheinwelt

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Verfasst Mi 17.05.2006 18:59
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Hm. Also ich dachte, daß u für uncoated steht und c für coated. Wenn ich also die u farben auf ein gestrichenes papier drucke, dann sehen die doch logischerweise anders aus, als die gleichen c Farben und umgekehrt. Wenn man aber doch die c nur auf gestrichenem und die u nur auf ungestrichenem Papier einsetzt, sollten sich die Farben aber doch schon ähneln, oder irre ich? (Klar gibts Farbabweichungen, aber schließlich sind es auch unterschiedliche Papiere.)

Ja, ich bin auf der Gestalter-Seite. Ja, ich gebe auch meistens nur die einfachen Nummern ohne Zusatz an, da soll dann der Drucker die jeweils richtige Farbe nehmen. Nein, ich habs noch keinem unserer Kunden erklärt.
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gggsucker

Dabei seit: 02.04.2005
Ort: 28
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Verfasst Mi 17.05.2006 19:19
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bin mir jetzt nicht 100% sicher (weil ich noch nie mit ungestrichenem zu tun hatte), aber die pantonefarben ansich sind nicht unterschiedlich und sollten auch einheitliche pigmente aufweisen. nur die fächer sind unterschiedlich aufgrund den unterschiedlichen bedruckstoffen.

also wenn z.b. ein kunde auf gestichenem papier pms 485 gedruckt haben will, muss er im coated-fächer reingucken. er kann also nicht sagen: druckt mal pan 485 u auf dem gestrichenen papier. sowas gibt es ja nicht. heißt also pan 485 u sieht im eimer genauso aus wie pan 485 c, weils ja die gleiche farbe ist. nur auf dem bedruckstoff sieht sie unterschiedlich aus.


Zuletzt bearbeitet von gggsucker am Mi 17.05.2006 19:22, insgesamt 1-mal bearbeitet
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type1
Threadersteller

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 17.05.2006 22:28
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hi!

danke schonmal für die statements. normal habe ich auch immer gedacht, das die angabe C oder U entfallen kann, weil dieses ja vom bedruckstoff abhängig ist.
aber wie ich schon im eingangspost erwähnte, führt das zu einer hohen reklamationsquote, da die endkunden der gestalter/agenturen davon nicht in kenntnis gesetzt werden bzw. sich über diesen unterschied nicht im klaren sind.

was zählt, ist für meine kunden nicht der theoretische hintergrund, sondern dass das ergebnis passt.
dass das ergebnis passt, erreiche ich manchmal nur dadurch, das ich eben weiß, welchen fächer der endkunde zur farbbestimmung gesehen hat (den c oder u eben) um daraufhin die druckfarbe zu modifizieren oder, wie ebenfalls im eingangspost geschrieben, eine ganz andere U-nummer für einen definierten C-ton (oder andersrum) zu verwenden.
kann sogar passieren das man auf hks-farben zurückgreift.

zur pms-farbe: ich weiss nicht mehr in welchem thread, aber nimroy hat mal von der pantone-homepage einen eindeutigen absatz zitiert, aus dem mehr oder weniger hervorging, dass auch die zusammensetzung der U- und C-farben eine andere ist. leider ist dieser absatz auf die schnelle auf der homepage nicht mehr zu finden. auch meine email-anfrage wurde nicht beantwortet.

danke erstmal,
type1...
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