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Thema: Bucherstellung, wo fange ich an? vom 05.07.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Bucherstellung, wo fange ich an?
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Quietschy
Threadersteller

Dabei seit: 08.11.2005
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Verfasst Fr 04.08.2006 10:56
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Danke für die schnelle Hilfe. *Thumbs up!*

Also ich werde dann wohl doch lieber mit einem Dokument arbeiten, nur hoffentlich macht mein Rechner mit, da ja auch sehr viele Bilder mit rein sollen * Keine Ahnung... *

Die Buchfunktion wird also erst benutzt, wenn ein Dokument schon fertig ist, mit Korrekturen usw.? Und es ist im Prinzip nur dazu da mehrere Dokumente zu einem Buch zusammenzufügen? Oder hätte ich damit vielleicht noch andere Vorteilet?

Ähm, doofe Frage, aber was ist ein Aufriss?

Einzelseiten inkl. Anschnitt? Oh, dann muss ich die Druckerei nochmal fragen, ich hätte es jetzt mit Doppelseiten angelegt.

Kennt ihr noch eine günstige Druckerei die nur 2 Exemplare für wenig Geld drucken würde und wo auch die Qualität stimmt?
Ich hab jetzt "Layout Center" gefunden, hat jemand schon Erfahrung mit der Druckerei gemacht?
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Cusario
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Verfasst Fr 04.08.2006 11:00
Titel

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Quietschy hat geschrieben:

Ähm, doofe Frage, aber was ist ein Aufriss?

Einzelseiten inkl. Anschnitt? Oh, dann muss ich die Druckerei nochmal fragen, ich hätte es jetzt mit Doppelseiten angelegt.

Kennt ihr noch eine günstige Druckerei die nur 2 Exemplare für wenig Geld drucken würde und wo auch die Qualität stimmt?


Ein Aufriss ist so eine Zeichnung von der Druckerei in dem die genauen Bemaßungen des Umschlags stehen. Vielleicht heisst es auch anders. Hier heisst das Ding Aufriss.

Du kannst ja auch Doppel seiten anlegen, nur musst du beim PDF schreiben Einzelseiten ausgeben.

2 Exemplare nur? Keine Ahnung?! Selber machen vielleicht!!
 
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monika_g

Dabei seit: 23.01.2006
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Verfasst Fr 04.08.2006 11:01
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Cusario hat geschrieben:
Wie jetzt? Warum kommt die Funktion erst zum Schluß? Leg also doch alles in einem Dokument an oder wie?


Du baust ein InDesign-Dokument pro Kapitel oder Abschnitt oder sonstige Unterteilung. Stellst alle Inhalte fertig. Dann geht es in die Korrektur. Korrekturen werden eingebaut, dabei gibt es dutzende neuer Seitenumbrüche etcpp. Zig Abbildungen, die nicht eingehängt werden konnten, müssen verschoben werden. Betrifft aber immer nur jeweils ein Kapitel und potenziert sich nicht über hunderte Seiten.

Wenn alle Korrekturen durch sind, erstellst Du das Indesign-Dokument fürs IHV und baust mal probeweise ein IHV, um zu sehen, wie lang das wird. Die entsprechende Seitenzahl wird im IHV-Dokument anglegt.

Erst dann erstellst Du ein Buchdokument und fügst da alle Deine Kapitel nacheinander ein. Die Seitenzahlen sind jetzt korrekt und Du generierst das endgültige IHV. Jetzt kann man auch einen Index generieren, wenn man einen braucht und die entsprechenden Marken angelegt hat.

Und bei diesem Verfahren dran denken: Die Anzahl der Seiten in einem Kapitel immer gerade. Jedenfalls bei komplexen Layouts, die nicht so einfach automatisch von der rechten auf die linke Seite wechseln.
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Cusario
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Fr 04.08.2006 11:11
Titel

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monika_g hat geschrieben:
Cusario hat geschrieben:
Wie jetzt? Warum kommt die Funktion erst zum Schluß? Leg also doch alles in einem Dokument an oder wie?


Du baust ein InDesign-Dokument pro Kapitel oder Abschnitt oder sonstige Unterteilung. Stellst alle Inhalte fertig. Dann geht es in die Korrektur. Korrekturen werden eingebaut, dabei gibt es dutzende neuer Seitenumbrüche etcpp. Zig Abbildungen, die nicht eingehängt werden konnten, müssen verschoben werden. Betrifft aber immer nur jeweils ein Kapitel und potenziert sich nicht über hunderte Seiten.

Wenn alle Korrekturen durch sind, erstellst Du das Indesign-Dokument fürs IHV und baust mal probeweise ein IHV, um zu sehen, wie lang das wird. Die entsprechende Seitenzahl wird im IHV-Dokument anglegt.

Erst dann erstellst Du ein Buchdokument und fügst da alle Deine Kapitel nacheinander ein. Die Seitenzahlen sind jetzt korrekt und Du generierst das endgültige IHV. Jetzt kann man auch einen Index generieren, wenn man einen braucht und die entsprechenden Marken angelegt hat.

Und bei diesem Verfahren dran denken: Die Anzahl der Seiten in einem Kapitel immer gerade. Jedenfalls bei komplexen Layouts, die nicht so einfach automatisch von der rechten auf die linke Seite wechseln.



Da sehe ich aber immer noch zwei Probleme:

Seitenzahl pro Kapitel immer gerade: Lässt sich nicht so einfach machen. Kann schlecht zu unseren Autoren sagen das sie bitte darauf achten sollen.

Mal angenommen ein Kapitel hört unten auf der Seite 12 auf. (1 Dokument)
Das andere Kapitel geht von Seite 12-Seite 24. Hört auch unten auf (2. Dokument)

Jetzt bekomme ich eine Korrektur für Seite 10. Es müssen noch weitere 10 Zeilen eingefügt werden und ein Bild.


Das ist doch eine große Murkserei, oder nicht?!


Also wenn ich innerhalb eines Katalogs (Buches) vorher die genaue Anweisung bekomme das z.b. Produkte der KAtegorie A nur auf den Seiten 40-87 stehen sollen, dann lege ich dafür natürlich ein neues Dokument an. Doch dieses Dokument und die voorherigen Seiten verknüpfe ich erst später in meiner PDF-Datei.

Also, so ganz überzeugend klingt die Buchfunktion nicht.
 
monika_g

Dabei seit: 23.01.2006
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 04.08.2006 11:35
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Cusario hat geschrieben:

Seitenzahl pro Kapitel immer gerade: Lässt sich nicht so einfach machen. Kann schlecht zu unseren Autoren sagen das sie bitte darauf achten sollen.


wie ich sagte: es kommt auf das Layout an. Wenn das sehr komplex ist, so dass eine Seite nicht einfach von rechts auf links wechseln kann und umgekehrt, dann muss man drauf achten. Ansonsten nicht. Natürlich kann man Autoren sagen, dass sie auf sowas achten. Wer Texte erstellt, sollte eigentlich gewohnt sein, mit deratigen Vorgaben zu arbeiten.

Cusario hat geschrieben:

Mal angenommen ein Kapitel hört unten auf der Seite 12 auf. (1 Dokument)
Das andere Kapitel geht von Seite 12-Seite 24. Hört auch unten auf (2. Dokument)

Jetzt bekomme ich eine Korrektur für Seite 10. Es müssen noch weitere 10 Zeilen eingefügt werden und ein Bild.
Das ist doch eine große Murkserei, oder nicht?!


Das ist vor allem dann eine Murkserei, wenn 500 Seiten folgen und in allen muss der Umbruch fortgeführt werden. Das heißt, 23 folgende Kapitel wechseln von der rechten auf die linke Seite.

da ist es einfacher, neue Umbrüche in überschaubarem Rahmen zu halten.

Der Autor, der diese 10-Zeilen-Änderung verursachen will, hat ja normalerweise die Korrekturfahnen und sieht genau, was er mit der Änderung auslösen wird. Dann kann er sich immer noch überlegen, es sein zu lassen oder noch mehr Text zu schreiben oder dafür etwas anderes zu löschen.

Im übrigen kann man durchaus gegenüber einem neuen Kapitelanfang (auf der rechten Seite) links eine leere Seite haben. Soooo dramatisch ist Deine Änderung also nicht unbedingt - 10 Zeien und ein Bild füllen ja bald eine halbe Seite.

Bei kleineren Änderungswünschen muss man manchmal bereits 5 Seiten vorher schon etwas tricksen, damit es doch noch passt. Aber das muss man ggf. auch, wenn man nicht mit Buchdateien hantiert.
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Quietschy
Threadersteller

Dabei seit: 08.11.2005
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 04.08.2006 11:39
Titel

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Alles klar, danke, ihr habt mich schon einiges weitergebracht, aber das mit der Buchfunktion klingt für mich auch nicht gerade nach einem Vorteil.
Ich glaub eher, dass mich das nur durcheinander bringen würde.
Und für so ein "Privat-Buch" wahrscheinlich auch sinnlos.
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Ellie
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Verfasst Fr 04.08.2006 19:20
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Hallo Quietschy,

solche Privatprojekte handhabe ich sehr entspannt: selbst doppelseitig ausdrucken (Laser, bloß nicht Tinte) mit einseitigen Beschnittmarken, ab zum Buchbinder und der schneidet die Buchblöcke und bindet dir das schön in Efalin (Hardcover). Kläre vorher, welches Format günstig wäre, DIN A5 oder A4 ist für Bücher immer zu billig, finde ich.

Und ich nehme auch immer eine Datei, mache mir Stilvorlagen und gut ist. Doof wird das nur, wenn Opa (bei mir war es der ältere Jahrgang) ständig Korrekturen haben will, also erst alles Korrektur lesen lassen und dann anfangen zu setzen. *ha ha* Ich habe mal den Fehler gemacht und einen Opa einen Korrekturausdruck gegeben, der hat dann alles umgestellt und neu gemacht.

Zu den Bildern, die kannst Du doch OLEn (also verknüpfen) und musst sie nicht in die Datei komplett einfügen. Dann nur beim Ausdruck darauf achten, daß er auf die Originalbilder zurückgreift und nicht die Bildschirmansicht ausdruckt. Ooops

Ungerade Seitenzahlen immer rechts, Schmutztitel und Impressum einfügen und am Ende ein Quellenverzeichnis und Danksagung. Eben wie ein "echtes" Buch, da freut sich derjenige ein Loch in den Bauch. Und die Krönung ist bei Hardcoverbindung ein schöner hochglänzender Schutzumschlag in höherer Grammatur.

Viel Spaß dabei!

LG,
Ellie
 
Quietschy
Threadersteller

Dabei seit: 08.11.2005
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 07.08.2006 08:31
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Ellie hat geschrieben:
Hallo Quietschy,

solche Privatprojekte handhabe ich sehr entspannt: selbst doppelseitig ausdrucken (Laser, bloß nicht Tinte) mit einseitigen Beschnittmarken, ab zum Buchbinder und der schneidet die Buchblöcke und bindet dir das schön in Efalin (Hardcover). Kläre vorher, welches Format günstig wäre, DIN A5 oder A4 ist für Bücher immer zu billig, finde ich.

Und ich nehme auch immer eine Datei, mache mir Stilvorlagen und gut ist. Doof wird das nur, wenn Opa (bei mir war es der ältere Jahrgang) ständig Korrekturen haben will, also erst alles Korrektur lesen lassen und dann anfangen zu setzen. *ha ha* Ich habe mal den Fehler gemacht und einen Opa einen Korrekturausdruck gegeben, der hat dann alles umgestellt und neu gemacht.

Zu den Bildern, die kannst Du doch OLEn (also verknüpfen) und musst sie nicht in die Datei komplett einfügen. Dann nur beim Ausdruck darauf achten, daß er auf die Originalbilder zurückgreift und nicht die Bildschirmansicht ausdruckt. Ooops

Ungerade Seitenzahlen immer rechts, Schmutztitel und Impressum einfügen und am Ende ein Quellenverzeichnis und Danksagung. Eben wie ein "echtes" Buch, da freut sich derjenige ein Loch in den Bauch. Und die Krönung ist bei Hardcoverbindung ein schöner hochglänzender Schutzumschlag in höherer Grammatur.

Viel Spaß dabei!

LG,
Ellie


Hi Ellie!

Ich denke, dass es mich billiger kommt, wenn ich das einer Druckerei gebe, die das dann auch gleich bindet. Da ich auch keinen Laserdrucker zur Verfügung habe. Mal abgesehen von dem Papier, was man dann kaufen muss.
Wie teuer war bei dir denn immer so ein selbstgemachtes Buch, wenn du es selbst gedruckt hast und es dann zur Buchbinderei gebracht hast?

Wenn ich ein PDF von der Datei schreibe, dann müssen die Bilder doch richtig in der Datei sein, oder nicht? Wenn nicht, wie kann ich sie denn nur verknüpfen? Wenn ich Bilder reinlade mache ich das immer über Platzieren, was anderes kenn ich gar nicht :-/

LG

Quietschy
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